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	<title>Benedikt Frei - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-09-07T03:40:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Normdaten korrigiert (GNDName nicht mehr notwendig, siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=Vorlage_Diskussion:Normdaten/Archiv/4&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Vorlage Diskussion:Normdaten/Archiv/4 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;), Kategorien umsortiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Benedikt Frei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Oktober]] [[1904]] in [[Diepoldsau|Diepoldsau-Schmitter]]; † [[3. Januar]] [[1975]] in [[Mels]]) war ein [[Schweiz]]er [[Prähistoriker]] mit Fokus auf Urgeschichte und die [[Laugen-Melaun-Kultur]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Benedikt Frei kam am 12. Oktober 1904 als ältester Sohn des &amp;#039;&amp;#039;Johann Georg Frei&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Maria Sofia&amp;#039;&amp;#039; (geborene &amp;#039;&amp;#039;Spirig&amp;#039;&amp;#039;) in Diepoldsau-Schmitter zur Welt. Der Vater war Handsticker, die Mutter las sehr gerne und unterrichtete ihre Söhne. Benedikt besuchte die Primarschule in Diepoldsau-Schmitter und anschliessend die Realschule in Altstätten. Die Matura mit Auszeichnung erhielt er vom Kollegium Sarnen, das zu dieser Zeit von Benediktinern geführt wurde. Ein Studium konnte er sich nicht leisten. Dafür liess er sich von der [[Sekundarschule St. Gallen]] zum [[Reallehrer]] ausbilden. Seine erste Anstellung fand &amp;#039;&amp;#039;Frei&amp;#039;&amp;#039; beim [[Poligymnasium]] in [[Rebstein]] auf das Schuljahr 1928/29. 1930 trat er eine Stelle als Reallehrer in [[Mels]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 ehelichte Bendikt Frei &amp;#039;&amp;#039;Maria Rosa Jud&amp;#039;&amp;#039; aus Kaltbrunn und bezog oberhalb des Dorfes Mels ein Haus, in dem sie bis zu seinem Tod lebten. 1937 beteiligte sich Frei erstmals an einer Ausgrabung auf dem &amp;#039;&amp;#039;Castels&amp;#039;&amp;#039; in Mels und entdeckte dort seine Liebe zur [[Archäologie]]. Durch die Teilnahme an weiteren Grabungen eignete er sich rasch das nötige Wissen an, sodass er 1938 vom neu geschaffenen Amt für Ur- und Frühgeschichte zum Betreuer des Rheintals und des Sarganserlandes berufen wurde. Ihm sind zum Beispiel die frühzeitlichen Funde aus dem Depotfund von der &amp;#039;&amp;#039;Rossheld&amp;#039;&amp;#039; bei Mels zu verdanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benedikt Frei war von 1938 bis 1946 der dritte Präsident des Heimatbundes Sarganserland (heute Historischer Verein Sarganserland); zusammen mit Erwin Rothenhäusler war er auch massgeblich an der Herausgabe des 1951 erschienenen Bandes Sargans der «Kunstdenkmäler der Schweiz» beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 wurde Frei vom Regierungsrat des Kantons St. Gallen, auf Initiative von Hans Brunner, zum Kantonsarchäologen berufen. In der Zwischenzeit hatte er ein kleines [[Museum]] im Schulhaus in Mels, mit Fundstücken aus der Region Sargans, eingerichtet. Unter seiner Leitung fanden Ausgrabungen an der römischen Villa in Mels sowie archäologische Forschungen in der Heiligkreuzkirche in [[Uznach]], in der &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche St. Georg&amp;#039;&amp;#039; in [[Marbach SG|Marbach]] und in der &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche  St. Johann&amp;#039;&amp;#039; in [[Montlingen]] statt. Auf Begehren des [[Kloster Einsiedeln|Klosters Einsiedeln]] erforschte er die &amp;#039;&amp;#039;Kirche St. Peter&amp;#039;&amp;#039; auf der [[Insel Ufenau]] im [[Zürichsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Pensionierung begann Frei mit einer Abhandlung über die Ur- und Frühgeschichte des Rheintals, welche er jedoch nicht fertigstellen konnte. 1968 hielt er an der Jahresversammlung der Schweizerischen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte darüber einen Vortrag, welcher heute in gedruckter Form zu seinem Vermächtnis gehört. 1971 erlitt er eine Schlaganfall, von dem er sich nicht mehr erholen konnte, sodass er bis zu seinem Tod, am 3. Januar 1975, von seiner Frau Maria gepflegt werden musste. Er wurde auf dem [[Friedhof]] seiner Heimatgemeinde [[Diepoldsau]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
* Benedikt Frei unterrichtete 36 Jahre mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer an der Sekundarschule von Mels. Neben seiner Arbeit als Lehrer besuchte er Vorlesungen an der [[Universität Zürich]] und beschäftigte sich mit urgeschichtlichen Ausgrabungen. Besondere Bekanntheit erlangte seine in den [[Kanton Graubünden|Kantonen Graubünden]] und [[Kanton St. Gallen|St. Gallen]] geleistete Arbeit.&lt;br /&gt;
* Bendikt Frei wurde im Jahr 1966 von der [[Regierungsrat des Kantons St. Gallen|St. Gallner Kantonsregierung]], die damals entschied, die Archäologie im Kanton staatlich zu unterstützen, zum ersten St. Gallischen Kantonsarchäologen gewählt.&lt;br /&gt;
* Die [[Universität Zürich]] verlieh ihm am 29. April 1964 den &amp;#039;&amp;#039;Doctor honrus causa&amp;#039;&amp;#039; (Ehrendoktor), in Anbetracht der Wichtigkeit seiner Forschungen zur [[Räter|frührätischen]] Kultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Frei war seit 1959 Ehrenmitglied des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein. Diese war ihm in Anerkennung seiner Verdienste um die Urgeschichtsforschung in Liechtenstein verliehen worden. Mit dem liechtensteinischen Archäologen [[David Beck (Archäologe)|David Beck]] verband Frei eine langjährige Freundschaft. Bei allen Grabungen, die Beck durchführte, war Frei als Mitarbeiter und Berater dabei. Als das [[Liechtensteinisches Landesmuseum|Liechtensteinische Landesmuseum]] neu aufgebaut wurde, unterstützte er dies als wissenschaftlicher Berater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Benedikt Freis Hauptwerk sind die Grabungen auf dem [[Montlingerberg]]. Seine Vermutung war es, dass die Grabungen, die heiss umstrittene Frage der zeitlichen Einordnung der [[Melauner Keramik]] klären könnte. Frei führte von 1951 bis 1956 und 1960 mehrere Grabungskampagnen durch. Er konnte dadurch beweisen, dass die Melauner Keramik aus der [[Bronzezeit]], und nicht wie bisher angenommen aus der [[Eisenzeit]] stammte. Weiter Grabungen im [[Engadin]] belegten seine Ergebnisse. Frei war zudem Namensgeber der [[Fritzens-Sanzeno-Kultur]], deren Horizont er bei seinen Grabungen am Montlingerberg als nachfolgende Schicht der Laugen-Melaun-Kultur ausmachte, und die er zunächst als „Horizont-Fritzens-Sanzeno“ bezeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt;Franco Marzatico: &amp;#039;&amp;#039;La seconda età del ferro.&amp;#039;&amp;#039; In: Michele Lanzinger, Franco Marzatico, Annaluisa Pedrotti (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Storia del Trentino. Volume I: La preistoria e la protostoria&amp;#039;&amp;#039;. il Mulino, Bologna 2000, ISBN 88-15-08369-3, S. 479, Fussnote 3, S. 557.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Regula Steinhäuser-Zimmermann | Herausgeber=Verein für die Geschichte des Rheintals | Titel=Rheintaler Köpfe | TitelErg=Historisch-biografische Porträts aus fünf Jahrhunderten | Verlag=Rheintaler Druckerei und Verlag AG | Ort=Berneck | Jahr=2004 | ISBN=3-033-00265-X | Kapitel=Benedikt Fehr (1904–1975), Diepoldsau | Seiten=157–160}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Datierung der Melauner Keramik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Schweizerische Archäologie und Kunstgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 15, Nr. 3, 1954/1955 (1955), S. 129–173. [[doi:10.5169/seals-164067]]&lt;br /&gt;
* mit Erwin Rothenhäusler und Dora Fanny Rittmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Der Bezirk Sargans&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 25 = &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons St. Gallen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1). Birkhäuser, Basel 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die archäologische Untersuchung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Pfarrkirche St. Johann zu Montlingen. (Geschichtlicher Rückblick und Bericht zur Restauration 1958/59).&amp;#039;&amp;#039; s. n., Büchel u. a. 1959, S. 19–41.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliches über die St. Georgskirche, Marbach.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Unser Rheintal.&amp;#039;&amp;#039; 25, 1968, [https://www.bodenseebibliotheken.de/viewer.html?id=urh.25&amp;amp;page=urh-j1968-h001-t-064&amp;amp;view=single S. 64–66].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der römische Gutshof von Sargans&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Archäologischer Führer der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; 3). Schweizerische Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte u. a., Basel u. a. 1971.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Urgeschichtliche Räter im Engadin und Rheintal?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Räterproblem in geschichtlicher, sprachlicher und archäologischer Sicht&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Rätischen Museums Chur.&amp;#039;&amp;#039; 28). Rätisches Museum, Chur 1984, S. 37–50.&lt;br /&gt;
* Hans Hidber: 75 Jahre Historischer Verein Sarganserland. In: Terra Plana. Vierteljahresschrift für Geschichte und Kultur. Nr. 3/2002, S. 3–7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|43152|Benedikt Frei|Autor=Regula Anna Steinhauser-Zimmermann}}&lt;br /&gt;
* J. O.: &amp;#039;&amp;#039;{{ Webarchiv | url=http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/150-Jahre-Archaeologie-im-Kanton;art138,1401308 | wayback=20171003075045 | text= 150 Jahre Archäologie im Kanton }}.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[St. Galler Tagblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 19. Oktober 2009.&lt;br /&gt;
* Felix Marxer: [https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/image/000000453_75/4/ &amp;#039;&amp;#039;Dr. h.c. Benedikt Frei a. Kantonsarchaeologe.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein.&amp;#039;&amp;#039; 75, 1975, S. VI–IX.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1016972857|VIAF=202089684}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frei, Benedikt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prähistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (St. Galler Rheintal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kantonsarchäologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schullehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Frei, Benedikt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Prähistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Oktober 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Diepoldsau|Diepoldsau-Schmitter]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Januar 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mels]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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