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	<title>Bendorf (Haut-Rhin) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Bendorf&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason de la ville de Bendorf (68).svg&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]] / [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Altkirch|Altkirch]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Altkirch|Altkirch]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes Sundgau|Sundgau]]&lt;br /&gt;
|insee=68025&lt;br /&gt;
|cp=68480&lt;br /&gt;
|longitude=07/16/54/O&lt;br /&gt;
|latitude=47/29/15/N&lt;br /&gt;
|alt moy=540&lt;br /&gt;
|alt mini=479&lt;br /&gt;
|alt maxi=680&lt;br /&gt;
|image=Bendorf, Mairie.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=[[Mairie]] Bendorf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[elsässisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Banderf&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|68025}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|68025}}) im [[Département Haut-Rhin]] in der Region [[Grand Est]]. Sie gehört zum [[Kanton Altkirch]] im [[Arrondissement Altkirch]] und zum Gemeindeverband [[Communauté de communes Sundgau|Sundgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der höchste Punkt befindet sich auf 677&amp;amp;nbsp;m über dem Meer im nördlichen Teil des Gemeindegebietes. Der Dorfkern liegt ungefähr auf 550&amp;amp;nbsp;m Meereshöhe. Der wichtigste Erwerbszweig ist die Landwirtschaft. Hauptstraßen verbinden Bendorf mit [[Durlinsdorf]] und [[Ferrette]]. Weitere Nachbargemeinden sind [[Mœrnach]], [[Kœstlach]], [[Vieux-Ferrette]], [[Ligsdorf]] und [[Winkel (Haut-Rhin)|Winkel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Bendorf im liegt Sundgauer Jura in einer sanften Talmulde am Ursprung des [[Grumbach (Largue)|Grumbachs]] (auch kleine Larg genannt), der bei Seppois-le-Bas in die Larg mündet. Zu Bendorf gehört die isoliert gelegene Hofgruppe &amp;#039;&amp;#039;Le Vieux Moulin&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Alte Mühle&amp;#039;&amp;#039;) und der Wohnplatz &amp;#039;&amp;#039;Schützenwald-Ferme&amp;#039;&amp;#039;. Den Untergrund der Gemarkung bilden Kalke und Mergel sowohl des Mitteljura (Dogger), so zwischen dem Ort und dem &amp;#039;&amp;#039;Freitagberg&amp;#039;&amp;#039;, als auch des Oberjura (Malm), so vom &amp;#039;&amp;#039;Kohlberg&amp;#039;&amp;#039; bis zum &amp;#039;&amp;#039;Zeichfeld&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schützenwald&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bendorf war ursprünglich eine Filiale der Pfarrei St. Mauritius in [[Ligsdorf]]. In einem Dokument des vatikanischen Archivs von 1302 wurde eine &amp;#039;&amp;#039;Ecclesia Bennendorf&amp;#039;&amp;#039; im Dekanat &amp;#039;&amp;#039;Elsgau&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, gemeint war damit aber die St.-Mauritius-Kirche in Ligsdorf. Dies wurde durch ein Dokument vom 5. Dezember 1346 bestätigt, das von Beamten des Basler Bischofs ausgestellt wurde und eine Kapelle betraf, die die Gemeinde Bendorf ohne Erlaubnis des Bischofs von Basel zu errichten begann. Die Gemeindemitglieder beriefen sich hierbei auf die große Entfernung zu ihrer Pfarrkirche in Ligsdorf und die Schwierigkeiten, dorthin zu gelangen, insbesondere bei Regenwetter und im Winter. Der Edle &amp;#039;&amp;#039;Ulrich Loevenburg&amp;#039;&amp;#039;, Rektor der genannten Pfarrkirche, hatte der Fertigstellung und Weihung der Kapelle in Bendorf zugestimmt. Ein erster Friedhof in Bendorf stammte aus dem Jahr 1146. Als dieser zu klein wurde, errichteten die Bewohner auf einem Plateau westlich oberhalb des Dorfes einen neuen Friedhof, der der aufgehenden Sonne zugewandt war. Hier wurde eine neue kleine Kapelle erbaut. Nach der Zerstörung der Kapelle St. Mauritius in Ligsdorf im Jahr 1444, die zu klein und baufällig war, wurde Ende des 15. oder Anfang des 16. Jahrhunderts an gleicher Stelle die neue Kreuzerhöhungskirche errichtet. Auch diese wurde bald baufällig und 1783 durch die heutige Kreuzerhöhungskirche im Zentrum des Dorfes Bendorf ersetzt. Diese Kirche steht zusätzlich unter dem Patrozinium des [[Sebastian (Heiliger)|Heiligen Sebastian]], der gegen die Pest angerufen wurde. Der Legende vom „Pestkreuz“ trägt das Kreuz gegenüber dem Eingang der Friedhofskapelle Rechnung. In Erinnerung an die alte Kapelle und die ehemalige Kirche baute die Gemeinde 1801 die heutige Friedhofskapelle des Heiligen Namens Jesu in Bendorf mit dem Abbruchmaterial. Der Ostgiebel der Kapelle mit einer kleinen gotischen Öffnung stammt von einer Nische der alten Kirche.&amp;lt;ref&amp;gt;Text von Gérard Mauch und Emile Raetsch auf einer Infotafel vor der Friedhofskapelle (auf Französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1324 gehörte der Ort zur [[Grafschaft Pfirt]] und kam dann durch die Heirat der [[Johanna von Pfirt]] mit Herzog [[Albrecht II. (Österreich)|Albrecht II. von Österreich]] an [[Habsburg]]. Im [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] 1648 ging der Ort mit dem ganzen elsässischen Besitz der Habsburger an die französische Krone. Von 1871 bis 1918 gehörte der Ort zum deutschen [[Reichsland Elsaß-Lothringen]]. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Bendorf im Zuge der Offensive gegen den von den Deutschen noch immer hartnäckig verteidigten [[Brückenkopf Elsass]] durch die 1. französische Armee unter General [[Jean de Lattre de Tassigny|de Lattre de Tassigny]] am 20./21. November 1944 von der Naziherrschaft befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1362 besaßen die Herren von Pfirt-Liebenstein den Ort als Pfirter Lehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert war Bendorf als Holzschuhmacher- und Drechslerdorf bekannt (Ehemaliges Holzschuhmacherhaus an der RD, 7b).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1910&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2007&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2020&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 196&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/altkirch.htm |titel=Der Kreis Altkirch im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-13 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230120184703if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/altkirch.htm |archiv-datum=2023-01-20 |abruf=2026-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 147 || 149 || 142 || 176 || 202 || 202 || 228 || 245&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=Center colspan=10 | Quellen: Cassini und INSEE&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Wappenbeschreibung]]: In Silber ein rotes [[Tatzenkreuz]] mit je einem zum [[Schildhaupt]] zeigenden schwarzen [[Pfeil und Bogen|Pfeil]] hinter den waagerechten Kreuzarmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
* Mairie in einem ehemaligen Bauernhaus aus der Zeit vor dem Dreißigjährigen Krieg. Datiert 1554. Der Türrahmen des Hauseingang mit Hohkehlenprofil noch aus der Erbauungszeit. Alle Fenster später verändert. Eine originale Fensterrahmung im Mauerwerk sichtbar.&lt;br /&gt;
* Kreuzerhöhungs-Kirche (&amp;#039;&amp;#039;L’église Exaltation de la Sainte-Croix&amp;#039;&amp;#039;), 1783 erbaut. Die Vorgängerkirche befand sich westlich des Dorfes an der Stelle des Friedhofs.&lt;br /&gt;
* Friedhofskapelle des Heiligen Namens Jesu, 1801 erbaut. Tabernakel aus der alten Dorfkirche übernommen.&lt;br /&gt;
* Pestkreuz aus dem Jahr 1624&lt;br /&gt;
* Die Grotte des Docteur Herring&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Bendorf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bendorf, Eglise de l&amp;#039;Exaltation-de-la-Sainte-Croix 1.jpg|Kreuzerhöhungs-Kirche, Westseite&lt;br /&gt;
Bendorf, Eglise de l&amp;#039;Exaltation-de-la-Sainte-Croix 2.jpg|Kreuzerhöhungs-Kirche, Südseite&lt;br /&gt;
Bendorf, Chapelle du Saint-Nom-de-Jésus.jpg|Friedhofskapelle des Heiligen Namens Jesu&lt;br /&gt;
Bendorf, Chapelle du Saint-Nom-de-Jésus à l&amp;#039;intérieurI.jpg|Innenansicht der Kapelle des Heiligen Namens Jesu&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 385–386.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Altkirch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1302]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bendorf (Haut-Rhin)| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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