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	<title>Belvederer Allee - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T12:04:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Belvederer_Allee&amp;diff=890952&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mario todte: /* Weitere Gebäude in der Belvederer Allee */</title>
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		<updated>2025-11-15T20:51:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weitere Gebäude in der Belvederer Allee&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Belvederer Allee in Weimar.jpg|mini|Die Belvederer Allee mit Blick nach Norden Richtung Innenstadt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df hauptkatalog 0136938 Weimar, Allee zum Belvedere.jpg|mini|Die Allee um 1920]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Belvederer Allee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine 2500 Meter lange, mit Ausnahme des Rechtsknicks an der Falkenburg schnurgerade [[Allee]] im Südosten der thüringischen Stadt [[Weimar]]. Sie besteht aus alten [[Rosskastanie]]n und [[Linden (Botanik)|Linden]] verschiedenen Alters. Als eine der bekanntesten Straßen der Stadt verbindet sie Weimars Zentrum mit dem [[Belvedere (Weimar)|Schloss &amp;amp; Park Belvedere]] und steht insgesamt als [[Flächendenkmal]] unter Schutz. Außerdem steht sie unter der Rubrik südliche Stadterweiterung auf der [[Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Sachgesamtheiten und Ensembles)]] mit den Nummern Belvederer Allee 1–23. Es befanden sich hier [[Steinbrüche an der Belvederer Allee|Steinbrüche]], die alle verfüllt und überbaut sind, die u.&amp;amp;nbsp;a. für den [[Park an der Ilm]] genutzt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Steiner (Geologe)|Walter Steiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Steinbrüche und Stollen beiderseits der Belvederer Allee und im Park an der Ilm zu Weimar : Betrachtungen eines Geologen&amp;#039;&amp;#039;, Ständige Kommission für Kultur der Stadtverordnetenversammlung Weimar und des Kreistages Weimar-Land, Weimar 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eines davon ist das Haus [[Belvederer Allee 19]], in dem der Afrikaforscher [[Gerhard Rohlfs (Afrikaforscher)|Gerhard Rohlfs]] 1891 bis 1900 wohnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Die Belvederer Allee beginnt am Südostrand der Weimarer Altstadt, wo das Ende der [[Marienstraße (Weimar)|Marienstraße]] fließend in die Belvederer Allee über geht. Das erste Gebäude der langen Allee ist ein 1920 errichtetes Haus mit Dachzinnen, welches heute als &amp;#039;&amp;#039;[[Belvederer Allee 1 (Weimar)|Belvederer Allee 1]]&amp;#039;&amp;#039; zur [[Bauhaus-Universität Weimar]] gehört und von der Fakultät Architektur genutzt wird. Direkt gegenüber steht bereits seit 1798/99 das [[Liszt-Haus Weimar]], das ehemalige Wohnhaus des Komponisten und Pianisten, welches heute als Museum genutzt wird. Auf der Ostseite der Belvederer Allee schließt sich nach dem Liszthaus über eine weite Strecke und von einem Rad- und Wanderweg begleitet der [[Park an der Ilm]] an. Auf der Westseite dagegen stehen mehrere repräsentative Villenbauten aus der Zeit vor dem deutschen Kaiserreich, die von dem Maurermeister [[Karl Friedrich Röhr]] und dem Zimmermeister [[Karl Eduard Kurth]] mit direktem Blick zum [[Ilmpark]] errichtet wurden. Bauplanerische Akzente setzte seit 1858 der Bauinspektor [[Ernst Franz Eisenach]], der die Bebauung 1858 erstmals ins Gespräch brachte. Als die ersten Villen bereits standen, gab es noch keinen Bebauungsplan. Ein Bebauungsplan wurde erst 1866 genehmigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rainer Müller (Kunsthistoriker)|Rainer Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Kulturdenkmale in Thüringen]]&amp;#039;&amp;#039;: Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Weimar&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. vom Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, E. Reinhold, Erfurt 2009, S. 121. ISBN 978-3-937940-54-0 Im Register S. 1073 ist der Name fälschlich mit &amp;#039;&amp;#039;Franz Friedrich Eisenach&amp;#039;&amp;#039; angegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Park an der Ilm geht auf der Ostseite schließlich die 1910 entstandene Sportanlage &amp;#039;&amp;#039;Falkenburg&amp;#039;&amp;#039; mit dem 1923 eingeweihten Fußballfeld.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vfb-oberweimar.de/aktuelles/neuigkeiten/2630/ &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Fußballplatz Falkenburg&amp;#039;&amp;#039; auf www.vfb-oberweimar.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; über und auf der gegenüberliegenden Straßenseite thront der große Bau des ehemaligen [[Hilton (Hotel)|Hilton-Hotels Weimar]] (seit Dezember 2007 Leonardo Hotel). In der [[Belvederer Allee 6 (Weimar)|Belvederer Allee 6]] wie am [[Brühl 6 (Weimar)|Brühl]] befanden sich im [[Nationalsozialismus]] sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Ghettohäuser&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://lernort-weimar.de/stolpersteine/ghettohaeuser/ &amp;#039;&amp;#039;Gettohäuser&amp;#039;&amp;#039; auf lernort-weimar.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Selbst im entfernteren [[Oberweimar (Thüringen)|Oberweimar]] am [[Plan 4 (Weimar)|Plan 4]]  gab es das. Das Haus Belvederer Allee 5 ist als &amp;#039;&amp;#039;[[Haus Streichhan]]&amp;#039;&amp;#039; seit 1862 existent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem Sportplatz, etwa auf halber Strecke der Belvederer Allee, zweigen sich eine Durchgangsstraße in das östlich gelegene [[Oberweimar (Thüringen)|Oberweimar]] und nach Westen die Merketalstraße Richtung &amp;#039;&amp;#039;Sophien- und Hufeland-Klinikum&amp;#039;&amp;#039; ab. Wenig später tangiert die Belvederer Allee den Stadtteil [[Ehringsdorf]]. Hier liegt auf der Westseite der Allee mit der Nr. 58 das im [[Jugendstil]] erbaute [[Haus Hohe Pappeln]], das ehemalige Wohnhaus des Architekten [[Henry van de Velde]], der auf dem Grundstück auch sein [[Atelier van de Velde]] hatte. Dessen Einfluss kennzeichnet auch Haus [[Belvederer Allee 48]]. Hinter Ehringsdorf steigt die Belvederer Allee verstärkt an, um nach einem knappen Kilometer die Anhöhe [[Eichenleite]] mit dem [[Belvedere (Weimar)|Schloss Belvedere]] zu erreichen. Neben dem Schloss mit &amp;#039;&amp;#039;Rokoko-Museum&amp;#039;&amp;#039;, den von der [[Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar|Hochschule für Musik „Franz Liszt“]] genutzten &amp;#039;&amp;#039;Kavaliershäusern&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Orangerie&amp;#039;&amp;#039; befindet sich auf der Anhöhe auch das subtil in den weiten Schlosspark eingefügte [[Musikgymnasium Schloss Belvedere]]. Östlich des Gymnasiums liegt ein größerer Auto- &amp;amp; Busparkplatz, diesen tangiert die Belvederer Allee. Anschließend erstreckt sie sich am Schlosspark entlang in Richtung Südwesten, um ihr Ende vor der [[Bundesautobahn 4]] zu nehmen. Hier geht sie in die Landesstraße nach [[Vollersroda]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen-Event ==&lt;br /&gt;
Jedes Jahr Anfang Mai findet auf der stark geneigten Belvederer Allee ein inzwischen weit über die Grenzen Thüringens hinaus bekanntes [[Seifenkistenrennen]] mit mehreren Tausend Zuschauern und über 50 Startern unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Spacekidheadcup&amp;#039;&amp;#039; statt. Der Name sowie die Trophäe des Ereignisses entstand in Anlehnung an [[Juri Gagarin]]s ersten Flug ins All im Jahre 1961. Die erste Veranstaltung dieser Art war bereits 1991 und wurde vom &amp;#039;&amp;#039;Büro für experimentelles Verhalten&amp;#039;&amp;#039; ins Leben gerufen. Als Rennstrecke wurde lange Zeit die &amp;#039;&amp;#039;[[Leibnizallee]]&amp;#039;&amp;#039; genutzt, um den anwachsenden Zuschauerzahlen noch ausreichend Platz bieten zu können, zog das Seifenkistenrennen 2002 dann auf die Belvederer Allee um. Der &amp;#039;&amp;#039;Spacekidheadcup&amp;#039;&amp;#039; wird von Studierenden der [[Bauhaus-Universität]] auf non-profit-Basis organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Gebäude in der Belvederer Allee ==&lt;br /&gt;
* [[Belvederer Allee 1]]&lt;br /&gt;
* [[Belvederer Allee 12]]&lt;br /&gt;
* [[Belvederer Allee 19]]&lt;br /&gt;
* [[Belvederer Allee 28]]&lt;br /&gt;
* [[Belvederer Allee 29]]&lt;br /&gt;
* [[Belvederer Allee 30]]&lt;br /&gt;
* [[Belvederer Allee 37]]&lt;br /&gt;
* [[Belvederer Allee 48]]&lt;br /&gt;
* [[Hainfels (Weimar)|Belvederer Allee 65]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Art. &amp;#039;&amp;#039;Belvederer Allee&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Gitta Günther]], [[Wolfram Huschke (Musikwissenschaftler)|Wolfram Huschke]], [[Walter Steiner (Geologe)|Walter Steiner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, S. 39.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Belvederer Allee (Weimar)|Belvederer Allee}}&lt;br /&gt;
*[http://www.spacekidheadcup.de/ Homepage zum Spacekidheadcup auf der Belvederer Allee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50.9653|EW=11.3390|type=landmark|region=DE-TH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allee in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innerortsstraße in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Weimar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allee in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mario todte</name></author>
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