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	<title>Beltringharder Koog - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Beltringharder_Koog&amp;diff=292523&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: lf</title>
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		<updated>2026-01-24T07:25:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie     = &lt;br /&gt;
| Name               = Beltringharder Koog&lt;br /&gt;
| Bild               = Beltringharder Koog 0067.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = Herbst im Beltringharder Koog in der Nähe vom &amp;#039;&amp;#039;Lüttmoorsiel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Lage               = &lt;br /&gt;
| Kennung            = 146&lt;br /&gt;
| WDPA-ID            = &lt;br /&gt;
| Kennung-N2000      = &lt;br /&gt;
| Fläche             = 3.350 ha&lt;br /&gt;
| Dim                = &lt;br /&gt;
| Fläche-FFH         = &lt;br /&gt;
| Fläche-Vogelschutz = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 54/33//N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 8/55//E&lt;br /&gt;
| Region-ISO         = DE-SH&lt;br /&gt;
| Höhe-Min           = &lt;br /&gt;
| Höhe-Max           = &lt;br /&gt;
| Höhe-Mittel        = &lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum  = 1991-12-19&lt;br /&gt;
| Planung            = &lt;br /&gt;
| Verwaltung         = [[Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume|LLUR]]&lt;br /&gt;
| Besonderheiten     = &lt;br /&gt;
| Karte              = &lt;br /&gt;
| Kartentext         = &lt;br /&gt;
| Marker             = &lt;br /&gt;
| Markerfarbe        = &lt;br /&gt;
| Size               = &lt;br /&gt;
| px                 = &lt;br /&gt;
| py                 = &lt;br /&gt;
| Nebenbox           = &lt;br /&gt;
| Koordinate         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beltringharder Koog&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name der im Jahr 1987 fertiggestellten Vordeichung eines Teils des [[Schleswig-Holstein|schleswig-holsteinischen]] [[Wattenmeer]]es im Bereich der &amp;#039;&amp;#039;Nordstrander Bucht&amp;#039;&amp;#039;. Durch diese Maßnahme wurde die ehemalige [[Insel]] [[Nordstrand]] faktisch an das Festland angebunden und somit zu einem Teil einer [[Halbinsel]]. Der Name ist dem historischen Verwaltungsbezirk &amp;#039;&amp;#039;[[Beltringharde]]&amp;#039;&amp;#039; entlehnt, dessen Territorium jedoch weiter nordwestlich lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vor der Eindeichung ===&lt;br /&gt;
Die Festlandküste der nordfriesischen Marschen lag noch bis ins 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hinein sehr viel weiter im Westen. Ein Großteil des Festlandes ging durch mehrere Sturmfluten verloren. Einige von ihnen, vor allem die beiden &amp;#039;&amp;#039;Groten Mandränken&amp;#039;&amp;#039; – die [[Zweite Marcellusflut]] im Jahr 1362 und die [[Burchardiflut]] im Jahr 1634 – brachten die größten Zerstörungen im Bereich des nordfriesischen Wattenmeeres. Der größte Landverlust trat im nördlichen Bereich der Insel [[Alt-Nordstrand]] ein. Dieses Gebiet, zu dem unter anderem die Beltringharde gehörte, wurde vollkommen zerstört. Der entstandene Strom [[Norderhever]] bildete fortan die trennende Wasserlinie zwischen den bis in die heutige Zeit existierenden Überbleibseln &amp;#039;&amp;#039;Nordstrand&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Pellworm]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge veränderten sich die Strömungsverhältnisse in der Nordsee. Parallel wurden von der Festlandküste aus neue Landflächen erschlossen. Vor allem in der Bredstedter Bucht entstanden mit mehreren [[Koog|Kögen]], die heute Teil der Gemeinde [[Reußenköge]] sind, fruchtbare [[Marsch (Schwemmland)|Marschländereien]]. Das neu entstandene Strömungssystem war durch verschiedenartige Sedimentationsvorgänge geprägt. Vor allem im [[Priel]] des Norderhever-Stromes wurden Sedimente abgetragen und an den Rändern, das heißt der Festlandküste und den weiter nördlich liegenden Inseln, wieder angelandet. Diese Bedingungen herrschen bis heute vor. Durch die veränderten Strömungsverhältnisse wurde die Norderhever, die inzwischen bis ins Gebiet nördlich der [[Hamburger Hallig]] als tiefer Wattenpriel reicht, zum dominierenden Wattstrom und löste damit die weiter nördlich gelegene Süderaue entlang der [[Hallig]]en [[Nordmarsch]], [[Langeneß]] und [[Gröde]] ab. Zudem wurden an den Halligländereien umfangreiche Landsicherungsmaßnahmen notwendig. Aus diesem Grund wurden die Halligen in die Küstenschutzprogramme des Landes Schleswig-Holstein aufgenommen, da die Unterhaltung für die notwendige Instandhaltung der Deckwerke an den Halligen sehr kostspielig war und noch heute ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der schweren [[Sturmflut 1962]] wurde deutlich, dass die Küstenschutzmaßnahmen auch an der schleswig-holsteinischen Westküste intensiviert werden mussten. Gutachten führten im Nachfolgenden zur Erstellung des [[Generalplan Küstenschutz Schleswig-Holstein|Generalplans Küstenschutz Schleswig-Holstein]]. In diesem wurde auch die Vordeichung der Nordstrander Bucht mit aufgenommen. Bevor es aber schließlich zum Bau kam, mussten noch einige Jahre mit Kontroversen überbrückt werden. So wurden im Laufe der 1960er und 1970er Jahre die Planungen an die sich ändernden Rahmenbedingungen angepasst. Hierbei spielten neben den naturbedingten Erfordernissen auch immer Finanzfragen und solche des Umweltschutzes mit hinein. Die Folge waren unterschiedliche Lösungsvarianten. Sahen die ersten Pläne aus dem Jahr 1963 noch eine große Eindeichung vom [[Elisabeth-Sophien-Koog]] auf der Insel Nordstrand bis zum [[Hauke-Haien-Koog]] und die Anlage eines Sicherungsdammes vom Festland zur Insel Pellworm im Wattbereich nördlich der Hamburger Hallig vor, so musste dieser Plan immer wieder abgeändert werden. Teilweise wurden Varianten verfolgt, die keine Vordeichung der Nordstrander Bucht vorsahen, sondern lediglich Deichverstärkungen entlang der alten Deichlinie, oder aber Deichneubauten mit einem Abstand von 200&amp;amp;nbsp;m vor dieser. Schlussendlich wurde aber die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Kleine Lösung&amp;#039;&amp;#039; des Vordeichungsprojektes gewählt, die eine Verbindung von der Nordspitze der Insel Nordstrand beim Elisabeth-Sophien-Koog zur Südspitze des [[Sönke-Nissen-Koog]]s, eine daran anschließende Deichverstärkung entlang des Außendeichs und einen Sicherungsdamm zur Insel Pellworm vorsah. Der auf diese Weise eingedeichte Bereich wurde schließlich nach der im Jahre 1634 untergegangenen Beltringharde benannt. Die Planfeststellung für diese Lösung erfolgte im Jahr 1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eindeichung ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1982 begannen auch bereits die ersten Arbeiten. Zunächst wurden die Zufahrten zu den Ansatzstellen errichtet. Im Winter 1982/83 wurden die ersten Baumaterialien für den Deichbau angeschafft (unter anderem 60.000&amp;amp;nbsp;t Geröll). Im Jahr 1983 begannen schließlich die ersten Spülarbeiten sowie die Arbeiten zur Erstellung eines Ringdeiches für die Baustelle &amp;#039;&amp;#039;Holmer Siel&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1983 verfügte das Landesverwaltungsgericht auf Betreiben der Gegner des Projekts einen Baustopp. Der beim Oberverwaltungsgericht in Lüneburg daraufhin eingegangene Einspruch wurde ebenfalls kurzfristig verhandelt und der Baustopp Anfang Mai 1983 wieder aufgehoben. Die daraufhin erhobenen acht Klagen wurden bis zum Sommer 1985 rechtskräftig abgewiesen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;W&amp;quot;&amp;gt;S. 37f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ablauf wurde in mehrere Bauabschnitte unterteilt. Zunächst erfolgte der Bau eines Deiches von der Nordspitze Nordstrands bis zur &amp;#039;&amp;#039;Holmer Fähre&amp;#039;&amp;#039;, einem Seitenarm des Norderhever Stroms. An dieser Stelle wurde [[Sand]] angespült und ein Ringdeich als Schutzmaßnahme für den Bau des &amp;#039;&amp;#039;Holmer Siels&amp;#039;&amp;#039; errichtet. Im darauf folgenden Jahr begann der Deichvortrieb von der Nordseite des zu erstellenden Kooges (Deichkilometer&amp;amp;nbsp;8,9) vom Sönke-Nissen-Koog bis zur &amp;#039;&amp;#039;Deichschlussstelle Nord&amp;#039;&amp;#039; bei Deichkilometer&amp;amp;nbsp;5,6. Ebenso erfolgte der Bau des 3,35&amp;amp;nbsp;km langen Transportdamms vom [[Cecilienkoog]] entlang des Lorendamms zur Hallig [[Nordstrandischmoor]]. Dieser war notwendig für die Arbeiten des Deichmittelstücks zwischen den beiden Deichschlussstellen. Diese beiden zuletzt zu schließenden Lücken waren notwendig, da ansonsten die Erosionskraft an den bestehenden Deichabschnitten zu groß gewesen wäre. Die Erosionsgefahren konnten durch die Deichlücken in den hier vorhandenen tiefsten Prielen vermindert werden. Im Jahr 1986 entstand schließlich das Deichstück zwischen dem Kopf des Transportdamms bei Deichkilometer&amp;amp;nbsp;4,6 und der zweiten Deichschlussstelle am Holmer Siel bei Deichkilometer&amp;amp;nbsp;1,4. Im Jahr 1987 konnten die Deichschlussstellen schließlich im Laufe der günstigen Monate April bis Juni geschlossen werden.&amp;lt;ref group=&amp;quot;W&amp;quot;&amp;gt;S. 44ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bau der Deichabschnitte im Jahr&amp;amp;nbsp;1983 und 1986 wurden auch die Spundwände für die an diesen Stellen zu errichtenden Durchlässe &amp;#039;&amp;#039;Sönke-Nissen-Koog Siel&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Lüttmoorsiel&amp;#039;&amp;#039; gesetzt. Die für den Bau der Deiche notwendige [[Klei]]- und Sandentnahme erfolgte im Wattbereich des neuen Kooges. Hierbei lagen drei von vier Kleientnahmestellen im festlandnahen Bereich entlang des alten Seedeiches, die Sandentnahmestellen allesamt im äußeren parallel zum neuen Außendeich. Eine Kleientnahmestelle bildet heute das Rückhalte- und Speicherbecken an der Sönke-Nissen-Koog Siel.&amp;lt;ref group=&amp;quot;W&amp;quot;&amp;gt;S. 44&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue Deich zeigt sich heute größtenteils als sogenannter [[Schardeich]]. Lediglich im nördlichen Bereich sind großflächigere Vorländereien entstanden, die auch zum Schutz der Hamburger Hallig angelegt wurden. Der Deich an sich ist ein Sandkerndeich.&amp;lt;ref group=&amp;quot;W&amp;quot;&amp;gt;S. 46ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Deichbau fanden modernste Berechnungsformen für die Deichhöhe und die Deichprofile (Neigungswinkel) Anwendung. Zeitgemäßen Ansprüchen entsprechend nahm der Deich auch auf der Außenseite im Bereich der Außen[[berme]] einen Treibsel-Abfuhrweg auf. Der Deichverteidigungsweg wurde im Bereich der Innenberme ausgeführt. Letzterer dient der schnellen Heranschaffung von Materialien zur Sicherung von Deichschäden bei einer Sturmflut.&amp;lt;ref group=&amp;quot;W&amp;quot;&amp;gt;S. 46&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide Wege sind nicht für den allgemeinen motorisierten Verkehr freigegeben. Im Bereich des Beltringharder Koogs werden jedoch mehrere Radfahrrouten, wie zum Beispiel der Nordseeküstenradweg als Teil der internationalen NSCR (North Sea Cycle Route) über sie geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Eindeichung ===&lt;br /&gt;
Der Beltringharder Koog war während seiner Entstehung nicht nur eine der größten, sondern auch eine der umstrittensten Deichbaumaßnahmen in der deutschen Geschichte. Seine Anlage war von heftigsten Auseinandersetzungen der Vertreter der Belange des [[Küstenschutz]]es sowie des [[Naturschutz]]es begleitet. Aus diesem Grund wurde der geplante Umfang einer späteren landwirtschaftlichen Nutzung stark eingeschränkt, ein geplanter [[Jachthafen]] niemals realisiert. Als Ausgleichsmaßnahme für die aus Gründen des Küstenschutzes vorgenommenen Eingriffe in die Natur wurde die gesamte 3.350&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] umfassende Fläche des Beltringharder Koogs als Salzwasserbiotop 1991 unter Naturschutz gestellt und ist unbesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuchtgruenland.JPG|mini|Feuchtgrünland mit rastenden Graugänsen|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzlagune.JPG|mini|Salzlagune im Beltringharder Koog|300px]]&lt;br /&gt;
=== Naturschutz ===&lt;br /&gt;
In § 3 der Naturschutzverordnung heißt es: „Das Naturschutzgebiet dient der dauerhaften Erhaltung und ungestörten Entwicklung eines durch Eindeichung überprägten ehemaligen Wattenmeerbereiches mit großflächigen Salz- und Süßwasserlebensräumen, tidebeeinflussten Überschwemmungsgebieten, mit Sümpfen und sonstigen Feuchtgebieten sowie einer an diese Lebensräume gebundenen charakteristischen Pflanzen- und Tierwelt, insbesondere dem Schutz der hier rastenden und brütenden Watt- und Wasservögeln.“&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://sh.juris.de/cgi-bin/landesrecht.py?d=http://sh.juris.de/sh/BeltNatSchGV_SH_rahmen.htm |titel=Naturschutzverordnung „Beltringharder Koog“ |titelerg= |hrsg= |werk=sh.juris.de |datum= |abruf=2023-03-20 |sprache= |format= |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche ist in Zonen ([[Biotope]]) unterteilt, die verschiedene Nutzungen zulassen. Im Einzelnen sind es – im Norden beginnend:&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://sh.juris.de/cgi-bin/landesrecht.py?d=http://sh.juris.de/sh/BeltNatSchGV_SH_rahmen.htm |titel=Naturschutzverordnung „Beltringharder Koog“ |titelerg=S. 42 |hrsg= |werk=sh.juris.de |datum= |abruf=2023-03-20 |sprache= |format= |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* das Speicherbecken am &amp;#039;&amp;#039;Sönke-Nissen-Koog Siel&amp;#039;&amp;#039; (36,2 Hektar),&lt;br /&gt;
* der [[Lüttmoorsee]] (Bereich nördlich des ehemaligen Transportdamms vom Cecilienkoog zum Außendeich) (275 Hektar),&lt;br /&gt;
* die tidebeeinflusste &amp;#039;&amp;#039;Salzwasserlagune&amp;#039;&amp;#039; (südlich des Damms) (555,4 Hektar),&lt;br /&gt;
* das &amp;#039;&amp;#039;Arlau-Speicherbecken&amp;#039;&amp;#039; (daran südlich als Verbindung zwischen der &amp;#039;&amp;#039;Arlauschleuse&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Holmer Siel&amp;#039;&amp;#039; anschließend) (171,5 Hektar) und der&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Holmer See.&amp;#039;&amp;#039; (258,4 Hektar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie alle sind zusammen mit der [[Arlau]] wichtige Gewässer der [[Flussgebietseinheit Eider]]. Die restriktiven Nutzungsbedingungen gewährleisten, dass z.&amp;amp;nbsp;B. der südliche Teil als Brut- und Raststätte von Seevögeln nicht betreten werden darf. Das NSG „Beltringharder Koog“ wird unter dem Namen „Arbeitsgemeinschaft Naturschutz im Beltringharder Koog“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beltringharderkoog.de/ Arbeitsgemeinschaft Naturschutz im Beltringharder Koog]&amp;lt;/ref&amp;gt; gemeinsam betreut von [[Naturschutzbund Deutschland|NABU]] Schleswig-Holstein, Naturschutzgesellschaft [[Schutzstation Wattenmeer]], [[Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland|BUND]] Schleswig-Holstein und [[WWF Deutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/S/schutzgebiete/Downloads/Tabelle_NSG_pdf.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2 |titel=Betreuung geschützter Gebiete in Schleswig-Holstein gem. § 20 LNatSchG |werk=siehe Tabelle Lfd. Nr. 1.1.48 |hrsg=Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein |datum=April 2017 |abruf=2020-03-11 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Naturschutzgebiet wird in der Liste des United Nations Environment World Conservation Monitoring Centre ([[UNEP World Conservation Monitoring Centre|UNEP-WCMC]]) mit der Nummer WDPA ID 64666 geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.protectedplanet.net/beltringharder-koog-nature-reserve |titel=Beltringharder Koog in Germany, WDPA ID 64666 |werk= |hrsg=United Nations Environment World Conservation Monitoring Centre (UNEP-WCMC) |datum=2020 |abruf=2020-03-11 |sprache= |offline=yes }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Auf einigen Flächen ist trotzdem eine extensive landwirtschaftliche Nutzung möglich. Diese beschränkt sich jedoch auf die vor der alten Deichlinie entlang der [[Hattstedtermarsch]], des &amp;#039;&amp;#039;Cecilienkoogs&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;Sönke-Nissen-Koogs&amp;#039;&amp;#039; gelegenen Vorlandflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Über den ehemaligen Transportdamm während der Zeit der [[Eindeichung]] verläuft heute die öffentlich zugängige Straßenverbindung zur sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Badestelle&amp;amp;nbsp;Lüttmoorsiel&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Sie weist bisher binnendeichs sanitäre Anlagen und eine kleine Gastronomie/Kiosk auf, der im Laufe der Zeit um einen kleinen Kinderspielplatz erweitert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ende August 2021 eröffnete sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Integrierte Station Beltringharder Koog&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.amnf.de/aktuelles-termine/aktuelle-meldungen/artikel/integrierte-station-westkueste-im-beltringharder-koog-eingeweiht.html |titel=Neu: Integrierte Station Westküste im Beltringharder Koog |hrsg=Amt Mittleres Nordfriesland |datum=2022-09-12 |abruf=2023-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verbindet Naturschutz, Naturerlebnis und nachhaltigen Tourismus, vereint die das Gebiet betreuenden Personen und Organisationen unter einem Dach und bietet Besuchern eine Aussichtsplattform, sowie ein [[Informationszentrum]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schutzstation-wattenmeer.de/unsere-stationen/beltringharder-koog/|titel=Schutzstation Wattenmeer Beltringharder Koog |abruf=2023-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in dem über Küstenschutz, [[Halligen]], Nationalpark und Weltnaturerbe [[Wattenmeer (Nordsee)]] informiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umschlagplatz ===&lt;br /&gt;
Die Lorenbahn zur Hallig Nordstrandischmoor beginnt hier. In einer Halle stehen Autos der Halligbewohner, die hier ihre Einkäufe zum Weitertransport umschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Statistische Daten ==&lt;br /&gt;
Der Beltringharder Koog hat eine Gesamtfläche von 33,4&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;quot;&amp;gt;Harry Kunz, [[Albert Panten]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Köge Nordfrieslands&amp;#039;&amp;#039;. Mit Karte, Nordfriisk Instituut, 1997, ISBN 3-88007-251-5&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar&amp;amp;nbsp;2005 wurde eine Fläche von 35,5&amp;amp;nbsp;km² offiziell unter sieben Gemeinden aufgeteilt, wobei der Beltringharder Koog fünf Gemeinden betraf:&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/SHHeft_derivate_00000673/A_I_2_j_2005_S.pdf|titel=Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein am 31.12.2005|hrsg=Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein|datum=2006-10-19|abruf=2009-03-03|format=PDF; 755 kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Gemeinde]] !! Fläche (km²) !! Prozent !! Lage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hattstedtermarsch]] ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 12,42 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 35,0 || Zentraler Teil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nordstrand (Gemeinde)|Nordstrand]] ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 12,17 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 34,3 || Südteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Reußenköge]] ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 9,31 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 26,3 || Nordteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dagebüll]] ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 0,70 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2,0 || &amp;#039;&amp;#039;nicht Beltringharder Koog&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ockholm]] ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 0,58 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1,6 || &amp;#039;&amp;#039;nicht Beltringharder Koog&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schobüll]]{{FN|1}} ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 0,18 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 0,5 || kleiner Teil im Südosten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elisabeth-Sophien-Koog]] ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 0,10 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 0,3 || kleiner Teil im Südwesten&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDDDDD;&amp;quot; class=&amp;quot;sortbottom&amp;quot;| &lt;br /&gt;
| Teile in 7 Gemeinden ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 35,46 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 100,0 || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FNBox|&lt;br /&gt;
{{FNZ|1|am 1. Januar 2007 nach [[Husum]] [[Eingemeindung|eingemeindet]]}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Oostvaardersplassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Saggau, Robert Stadelmann: &amp;#039;&amp;#039;Ein Deich wird gebaut. Vordeichung Nordstrander Bucht.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 2001, ISBN 978-3-88042-442-5.&lt;br /&gt;
* Harry Kunz, [[Albert Panten]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Köge Nordfrieslands.&amp;#039;&amp;#039; Nordfriisk Instituut, Bredstedt 1997, ISBN 3-88007-251-5, S. 47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.boelling.de/nordfriesland/info/koog.htm Der Beltringharder Koog] von Klaus Bölling&lt;br /&gt;
* [http://www.beltringharderkoog.de Der Beltringharder Koog] von der Naturschutzstation Arlau Schöpfwerk&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.uni-kiel.de/Geographie/lehrv_online/Pellworm/pellwormcd/jana/jana.html | wayback=20070929133715 | text=Der Beltringharder Koog – Naturschutz contra Küstenschutz}} von Jana Kotzerka, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
Walter Saggau, Robert Stadelmann: &amp;#039;&amp;#039;Ein Deich wird gebaut. Vordeichung Nordstrander Bucht&amp;#039;&amp;#039;. Husum Druck- u. Verlagsgesellschaft, Husum 1988, ISBN 3-88042-442-X&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;W&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weitere Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;S&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Kreis Nordfriesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Koog im Kreis Nordfriesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Gebiet in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1991]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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