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	<title>Beltringharde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T02:26:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Beltringharde&amp;diff=1093764&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Goegeo: typo (Ortsangaben (Formatierung von Leerstellen in der Aufzählung korrigiert)</title>
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		<updated>2024-07-28T09:05:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo (Ortsangaben (Formatierung von Leerstellen in der Aufzählung korrigiert)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alt-nordstrand auf bleau-karte.jpg|mini|Alt-Nordstrand auf der Karte von [[Johannes Blaeu]], 1662. Die alten Umrisse sind noch eingezeichnet, ein Großteil der Insel aber schon als unter Wasser liegend gekennzeichnet]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beltringharde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Dänische Sprache|dänisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Beltring Herred&amp;#039;&amp;#039;) war ein mittelalterlicher [[Verwaltungsbezirk]] im Gebiet des heutigen [[Nordfriesland]]s. Die [[Harde]] war eine der sogenannten [[Uthlande]] und umfasste den Nordteil der Insel [[Strand (Insel)|Strand]]. In der [[Zweite Marcellusflut|Zweiten Marcellusflut]] von 1362 wurde die Harde von der [[Nordsee]] überschwemmt und verlor mehrere [[Kirchspiel]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurden die Harden der Insel Strand neu aufgeteilt. Das Dorf [[Ockholm]], das bei den Sturmfluten des 14. Jahrhunderts als kleine [[Hallig]] übriggeblieben war, wurde nunmehr als Teil der [[Nordergoesharde]] gezählt, die vormalige &amp;#039;&amp;#039;Wiriksharde&amp;#039;&amp;#039; mit den verbliebenen Halligen [[Langeneß]] und [[Gröde]] wurde der Beltringharde zugeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1600 gehörten zur Beltringharde die Orte &amp;#039;&amp;#039;Amhusen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bupsee&amp;#039;&amp;#039; mit der Hauptkirche der Harde, &amp;#039;&amp;#039;Bupte, Evensbüll, Königsbüll, Rörbeck, Oster-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Westerwoldt&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Volligsbüll&amp;#039;&amp;#039; sowie mehrere Halligen. 1628 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Amsinckkoog&amp;#039;&amp;#039; im Bereich bei der heutigen [[Hamburger Hallig]] gewonnen. In der [[Burchardiflut]]  von 1634 wurde die Beltringharde, die in der Mitte der Insel dem [[Heverstrom]] direkt ausgesetzt war, besonders schwer getroffen. Alle acht Kirchspiele und mehrere Kapellen wurden zerstört; ein Großteil der Bevölkerung ließ ihr Leben. Die Überlebenden konnten die [[Deich]]e nicht reparieren und mussten deshalb das Land aufgeben. Die wenigen verbliebenen Gebäude wurden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind lediglich die Hallig [[Nordstrandischmoor]] und die [[Hamburger Hallig]] sowie Reste des ehemaligen Amsinckkoogs Überbleibsel dieser Harde. Der 1987 eingedeichte [[Koog]] zwischen dem nordfriesischen Festland beim [[Sönke-Nissen-Koog]] und [[Nordstrand]] erhielt in Erinnerung dieser Harde den Namen [[Beltringharder Koog]], obwohl das Gebiet nicht deckungsgleich mit der damaligen Harde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 unternahmen Hobbyarchäologen mehrere Exkursionen zu Teilen der untergegangenen Insel und fanden an der Stelle des vermutlich versandeten Ortskerns von Osterwolde Gräben- und [[Warft]]fragmente sowie andere Siedlungsspuren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.shz.de/lokales/insel-bote/zeugnisse-des-untergangs-knochen-und-brunnen-im-watt-id625041.html |titel=Hobby-Archäologen im &amp;quot;Rummelloch&amp;quot; : Zeugnisse des Untergangs: Knochen und Brunnen im Watt| hrsg=www.shz.de |datum=2009-07-15 |abruf=2015-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie fanden auch einen gemauerten Brunnen, acht Sodenbrunnen und in einem großen Trümmerfeld unzählige Knochen. Im Mittelpunkt des Interesses stand die Suche nach Resten der Verlängerung des Moordeiches, dem Hohen Deich, der den Großen Koog vom Hagebüller Koog getrennt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Nicolai Andreas Jensen]]: &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer kirchlichen Statistik über das Herzogthum Schleswig&amp;#039;&amp;#039; Band 2; Flensburg 1843&lt;br /&gt;
* W. Lesser: &amp;#039;&amp;#039;Topographie des Herzogthums Schleswig&amp;#039;&amp;#039;; Kiel 1853&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=54/34/|EW=8/48/|type=landmark|region=DE-SH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Harde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Verwaltungseinheit (Schleswig-Holstein)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goegeo</name></author>
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