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	<title>Belrieth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T05:24:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Belrieth&amp;diff=372408&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wicyclist: Weblinks</title>
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		<updated>2025-01-12T17:20:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Belrieth.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/31/40/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/29/48/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Belrieth in SM.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Schmalkalden-Meiningen&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Dolmar-Salzbrücke&lt;br /&gt;
|Höhe              = 311&lt;br /&gt;
|PLZ               = 98617&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036949&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16066005&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE B6L&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Zella-Meininger Str. 6&amp;lt;br /&amp;gt;98547 Schwarza&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.vg-dolmar-salzbruecke.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=94818 www.vg-dolmar-salzbruecke.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Dieter Antler&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Belrieth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Schmalkalden-Meiningen]] in [[Thüringen]]. Sie gehört der [[Verwaltungsgemeinschaft Dolmar-Salzbrücke]] an. Belrieth liegt an der [[Werra]], die den Ort in zwei Hälften teilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Belrieth liegt inmitten des Werratales, umgeben von den beiden Städten [[Meiningen]] und [[Hildburghausen]]. Über die Bundesstraße 89 ist die Gemeinde zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vg-dolmar-salzbruecke.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=94818 |titel=Gemeinde Belrieth |werk=Verwaltungsgemeinschaft Dolmar-Salzbrücke |abruf=2019-12-14 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die urkundliche Ersterwähnung des Dorfes erfolgte zwischen 802 und 817.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Kahl (Autor)|Wolfgang Kahl]]: &amp;#039;&amp;#039;Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Belrieth wurde bei der Hauptteilung der [[Grafschaft Henneberg]] im Jahr 1274 der Linie Henneberg-Hartenberg zugeteilt, es gehörte später zum [[Amt Kühndorf|Amt Schwarza]], während es gerichtlich bis 1660 zur [[Zent (historische Verwaltungseinheit)|Zent]] [[Amt Themar|Themar]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich befand sich der Ort nur auf der linken Werraseite. Den Anfang bildete ein Herrenhof, etwa an der Stelle, wo man heute noch das Gut findet. Eigentlich kann man von zwei Höfen sprechen, dem Herrenhof, der kriegerischen Auseinandersetzungen zum Opfer fiel, und einem jüngeren, dessen Bewirtschaftung bis 1918 dauerte. Beide waren und sind auf einem Vorsprung des jetzigen Kirchbergs existent, auf dem im Hochmittelalter und 14. Jh. eine kleine Burg stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Quelle gibt an, dass sich die Burg als [[Lehnswesen|Reichslehen]] im Besitz der Herren von Nortenberg befand, welche das Anwesen den Hennebergern überließen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Köhler (Chemiker)|Michael Köhler]]: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze.&amp;#039;&amp;#039; Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die von 1299 bis 1359 bezeugten hennebergischen [[Ministeriale]]n von Belrieth sind wohl nach der Burg benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.rhoen.info/lexikon/orte/Belrieth_5648378.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Belrieth&amp;#039;&amp;#039; |archive-is=20140326081429}} im &amp;#039;&amp;#039;Rhönlexikon&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der zwischen den Grafen von Henneberg-Aschach und Henneberg-Schleusingen sowie den [[Schwarzburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Schwarzburg]] ausgebrochenen Fehde um das Erbe der 1378 erloschenen Linie Henneberg-Hartenberg wurde Belrieth 1380 dem Grafen Hermann von Henneberg-Aschach zugesprochen. Er siedelte die Bewohner des in den Kämpfen zerstörten, einst gegenüber in einem Seitental des rechten Werragrunds gelegenen Dorfs Bitthausen am rechten Werraufer an und überließ die Burg den Einwohnern, die sie in eine Wehrkirche umwandelten. Zum Schutz gegen unruhige Zeiten begann man, befestigte Mauern um die Herrschaftshäuser zu errichten, deren innere Umwehrung heute noch größtenteils erhalten ist. Direkt an der Werra wurde ein weiträumiger Dorfplatz angelegt. Die Werra trennte nun den Ort in zwei Ortsteile, die in der einheimischen Mundart als „Hübe- und Selldorf“ bezeichnet werden. Eine 5-bogige steinerne Brücke aus dem Jahr 1578 verbindet die Ortsteile miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1532 kam Belrieth durch eine Erbteilung der Linie Henneberg-Aschach-Römhild an die Linie Henneberg-Schwarza und nach deren Aussterben im Jahr 1549 an die Linie Henneberg-Schleusingen, wodurch der Ort dem [[Amt Maßfeld]] angegliedert wurde. Ab 1500 lag der Ort als Teil Hennebergs im [[Fränkischer Reichskreis|Fränkischen Reichskreis]]. 1583 starb mit der Linie Henneberg-Schleusingen das Grafenhaus komplett aus und der Ort kam unter gemeinschaftlich sächsische Verwaltung. Ab 1660 gehörte er zu [[Sachsen-Altenburg]], ab 1672 zu [[Sachsen-Gotha-Altenburg]] und schließlich seit 1680 zum [[Herzogtum Sachsen-Meiningen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1920 gehörte der Ort zum Freistaat [[Thüringen]], seit 1952 zum [[Bezirk Suhl]] und seit 1990 wieder zu Thüringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat aus Belrieth setzt sich aus sechs Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.&lt;br /&gt;
* SV 09 Belrieth 2 Sitze&lt;br /&gt;
* Feuerwehrverein Belrieth 2 Sitze&lt;br /&gt;
* BCC Belrieth 2 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand: [[Kommunalwahl]] am 25. Mai 2014)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2014&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=066&amp;amp;gemnr=66005 Gemeinderatswahl 2014 in Thüringen – endgültiges Ergebnis: Belrieth], abgerufen am 5. Juni 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der ehrenamtliche Bürgermeister Dieter Antler wurde am 6. Juni 2007 gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Blasonierung: „Das [[Wappen#Gemeindewappen|Gemeindewappen]] zeigt in [[Tingierung#Metalle|Gold]] im [[Schildhaupt]] einen fünflätzigen schwarzen [[Turnierkragen]], darunter eine grüne ausgerissene [[Eiche (Heraldik)|Eiche]] mit roten Früchten“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.belrieth.de/download/satzungen/pdf/hauptsatzung.pdf |text=§ 2 Abs. 1 Hauptsatzung der Gemeinde Belrieth |wayback=20040925020510 |format=PDF; 22&amp;amp;nbsp;kB}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Belrieth-Thüringen-2005-05-01.jpg|mini|Ortsansicht 2005]]&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirchenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umwandlung der Burg zur [[Kirchenburg|Kirchveste]] vollzog sich nach dem hennebergischen [[Erbfolgekrieg]] nach 1379. Man nimmt an, dass Teile der [[Burgkapelle]] in der heutigen Kirche, 1588–1614 errichtet, verwandt wurden. Einen Beweis für den Vorgängerbau könnte die bei Bauarbeiten 1992 gefundene [[Sakramentshaus|Sakramentsnische]] liefern. Die befestigte Anlage erreicht man über einen Torweg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.kirchenkreis-meiningen.de/kirchengemeinden/obermassfeld-vachdorf/belrieth-n049/friedenskirche/ | titel=Die Kirche auf www.kirchenkreis-meiningen.de | abruf=2025-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{AlleBurgen |ID=7578 |Name=Kirchhofbefestigung Belrieth |Abruf=2025-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kellergaden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belrieth hat einen der wenigen erhaltenen geschlossenen Kellergadenringe (&amp;#039;&amp;#039;[[Gaden]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet ein Stockwerk). An der inneren Umwehrung befinden sich noch viele Kellergaden, die den Bewohnern des nördlichen Ortsteils zur Bevorratung dienten, da diese des Öfteren mit Überschwemmungen zu rechnen hatten. Zusätzlich hatten die Gaden Schutzfunktionen für die Dorfbewohner gegen räuberische Banden. Interessant sind Details wie [[Spolien]] in den Gaden, der Rest einer ornamentalen [[Putz (Bauteil)|Putzstruktur]] an der Südseite des Kirchenschiffes, [[Renaissancemalerei]]en im Inneren und ein schweres [[Kreuzgewölbe]] unter dem [[Torhaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werrabrücke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfbogige, 52 Meter lange steinerne Brücke stammt aus dem Jahr 1578.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fränkischer Fachwerkstil und weitere historische Gebäude&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohnhäuser sind im fränkischen Fachwerkstil errichtet. Solide Handwerkskonstruktionen, heute überwiegend dem 18. und 19. Jahrhundert zuzuordnen, prägen das Dorfbild. Weiterhin erwähnenswerte Gebäude des Ortes sind die alte Schule, welche im 16. Jahrhundert entstand, das Gemeindehaus und die ehemalige [[Mühle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hofteich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum geschichtsträchtigen Umfeld von Belrieth zählt auch der Hofteich, welcher gerne als Wanderziel genutzt wird. Bis 1988 stand hier ein [[Gehöft]], das einer politischen Entscheidung aus [[DDR]]-Zeiten zum Opfer fiel. Nur die große Scheune ist vor dem Verlust bewahrt worden. Sie wurde umgesetzt und ist heute im [[Freilandmuseum]] [[Kloster Veßra]] zu bewundern.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Belrieth}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch Belrieth führt die [[Bundesstraße 89]] [[Meiningen]]–[[Kronach]] und der Ort liegt unweit der Anschlussstelle Meiningen-Süd der [[Bundesautobahn 71]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasser und Abwasser ===&lt;br /&gt;
Die Wasserver- und Abwasserentsorgung wird durch den [[Kommunalen Wasser- und Abwasserzweckverband Meininger Umland]] sichergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Rückert]] (1788–1866)&amp;lt;br /&amp;gt;Die Besuche des Dichters galten seinem Sohn [[Leo Rückert]], der seit [[1857]] mit Constanze Spangenberg verheiratet war. Friedrich Rückert war sowohl bei der Hochzeitsfeier seines Sohnes als auch bei der Taufe seines ersten Enkels, bei dem er Pate war, zu Gast im Ort. Am 16. Mai 1863 feierte er dort seinen 75. Geburtstag. Sein Sohn Leo Rückert übersiedelte nach 1866 als Ökonomierat nach [[Meiningen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[Michael Köhler (Chemiker)|Michael Köhler]]: {{Webarchiv |url=http://thueringenfotos.de/Belrieth-1977-08.pdf |text=Fotos aus dem Dorf von 1977 |wayback=20220202092235 |format=PDF; 2,3&amp;amp;nbsp;MB}}. In: &amp;#039;&amp;#039;thueringenfotos.de,&amp;#039;&amp;#039; Michael und Gabriele Köhler, 12. Februar 2018&lt;br /&gt;
* [https://www.vg-dolmar-salzbruecke.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=94818 Gemeinde Belrieth auf der Website der Verwaltungsgemeinschaft „Dolmar-Salzbrücke“]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.belrieth.eu/ |text=Ehemalige Homepage der Gemeinde Belrieth |wayback=20131011184831}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Schmalkalden-Meiningen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4717440-7}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belrieth| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Schmalkalden-Meiningen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Werra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wicyclist</name></author>
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