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	<title>Bellikon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-26536-62: /* Wirtschaft */ SUVA ist nicht der grösste Steuerzahler. Sie bezahlen gar keine Steuern. Satzteil gelöscht.</title>
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		<updated>2025-09-24T14:11:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaft: &lt;/span&gt; SUVA ist nicht der grösste Steuerzahler. Sie bezahlen gar keine Steuern. Satzteil gelöscht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Bellikon&lt;br /&gt;
| BILD = Bellikon komunuma domo 052.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Gemeindehaus von Bellikon&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Bellikon 2024.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Bellikon COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Baden (Aargau)|Baden]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Baden, Aargau&lt;br /&gt;
| BFS = 4022&lt;br /&gt;
| PLZ = 5454&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.38909&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.34362&lt;br /&gt;
| HÖHE = 589&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 4.94&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|GEMEINDEAMMANN = [[Daniela Widmer]]&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.bellikon.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bellikon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in [[Hochalemannisch|einheimischer Mundart]]: [{{IPA|ˈb̥ælikχə}}])&amp;lt;ref name=&amp;quot;zehnder&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | TitelErg=Historische Quellen und sprachwissenschaftliche Deutungen | Sammelwerk=Argovia | WerkErg=Jahresschrift der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau | Band=Band 100/II | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=77f | ISBN=3-7941-3122-3}} Angegebene Lautschrift: &amp;#039;&amp;#039;bé͈likxə&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;gs/ks&amp;quot;&amp;gt;Gabrielle Schmid/Andres Kristol: &amp;#039;&amp;#039;Bellikon AG (Baden)&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire toponymique des communes suisses – [[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]] – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG).&amp;#039;&amp;#039; Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p.&amp;amp;nbsp;134. Angegebene Lautschrift: [{{IPA|ˈbælikχə}}].&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Baden (Aargau)|Bezirk Baden]] und liegt zwischen [[Baden AG|Baden]] und dem [[Mutschellen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt hoch über dem [[Reuss (Fluss)|Reusstal]] am Südwesthang des [[Heitersberg]]s. Der Hang fällt ziemlich gleichmässig ab. Mit Ausnahme eines kleinen Plateaus, auf dem sich das Dorfzentrum befindet, gibt es kaum flache Stellen. Etwa einen Kilometer nördlich des Dorfzentrums liegt auf einer Höhe von 635 Metern der lang gezogene Ortsteil Hausen, der mittlerweile mit dem weiter unten liegenden Bellikon zusammengewachsen ist. Über das gesamte Gemeindegebiet sind Einzelhöfe verstreut.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1090, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet ist 494 [[Hektar]]en gross, davon sind 139 Hektaren bewaldet und 53 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die höchste Stelle liegt auf dem Kamm des Heitersbergs auf 787 Metern, der tiefste auf 500 Metern an der nordwestlichen Gemeindegrenze. Nachbargemeinden sind [[Remetschwil]] im Norden, [[Spreitenbach]] im Nordosten, [[Bergdietikon]] im Osten, [[Widen]] im Süden, [[Eggenwil]] im Südwesten und [[Künten]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schon in [[Römisches Reich|römischer]] Zeit war die Gegend des heutigen Bellikon besiedelt. Hier führte die [[Römerstraße|Römerstrasse]] zwischen dem Legionslager [[Vindonissa]] ([[Windisch AG|Windisch]]) und [[Turicum]] ([[Zürich]]) durch. Bei Grabungen unter der Leitung von [[Walter Drack]] kamen im Jahr 1934 südlich des Dorfes Ziegel zum Vorschein. 1941 wurde mit Hilfe internierter polnischer Soldaten ein Gutshof ausgegraben, dokumentiert und danach wieder eingedeckt. Gefundene Kunstgegenstände weisen darauf hin, dass das Haus Ende des 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts errichtet worden und bis zum frühen 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bewohnt war (siehe [[Villa Rustica (Bellikon)]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Martin Hartmann, Hans Weber | Titel=Die Römer im Aargau | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1985 | Seiten=164 | ISBN=3-7941-2539-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Bellikon, Hausen-LBS H1-014055.tif|mini|links|Luftansicht (1952)]]&lt;br /&gt;
Mitte des 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts liessen sich [[Alamannen|alamannische]] Siedler nieder, die weitflächige Waldgebiete rodeten. Der früheste sichere Beleg für Bellikon stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert (&amp;#039;&amp;#039;ad Pellichon 11 sol. in festo&amp;#039;&amp;#039;); die Erwähnungen in zweien älteren Urkunden (1189 &amp;#039;&amp;#039;predium Bellenchon&amp;#039;&amp;#039;; 1179 &amp;#039;&amp;#039;predium Pellinchon cum pertinentiis suis&amp;#039;&amp;#039;) werden zum Teil [[Bad Bellingen|Bellingen]] am Oberrhein zugeschrieben, beziehen sich angesichts der dort ebenfalls genannten Orte [[Urdorf]] und [[Spreitenbach]] aber wahrscheinlich ebenfalls auf Bellikon. Der Ortsname besteht aus einem um das Suffix &amp;#039;&amp;#039;[[-ing#Ortsnamen|-ing-]]&amp;#039;&amp;#039; erweiterten [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Ballo/Pallo&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Paldo&amp;#039;&amp;#039; und dem daran angehängten Grundwort &amp;#039;&amp;#039;hof&amp;#039;&amp;#039; im Dativ der Mehrzahl (&amp;#039;&amp;#039;-ing-hovun&amp;#039;&amp;#039; &amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;-ikon&amp;#039;&amp;#039;) und bedeutet etwa «bei den Höfen der Sippe des Ballo/Paldo».&amp;lt;ref name=&amp;quot;zehnder&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;gs/ks&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bellikon und Hausen waren den Klöstern [[Kloster Muri|Muri]], [[Fürstabtei Murbach|Murbach]] und [[Kloster Wettingen|Wettingen]] sowie dem [[Kantonsspital Baden#Geschichte|Agnesspital]] in [[Baden AG|Baden]] zehntenpflichtig. Inhaber der [[Blutgerichtsbarkeit]] waren ab etwa 1300 die [[Habsburg]]er. 1415 eroberten die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] den Aargau, und die Dörfer gehörten nun zum [[Amt Rohrdorf]] in der [[Grafschaft Baden]], einer [[Gemeine Herrschaft|gemeinen Herrschaft]]. Die [[niedere Gerichtsbarkeit]] wechselte mehrmals ihren Besitzer, zusammen mit dem [[Schloss Bellikon]]. Im März 1798 nahmen die [[Frankreich|Franzosen]] die Schweiz ein und riefen die [[Helvetische Republik]] aus. Bellikon war daraufhin eine Gemeinde im kurzlebigen [[Kanton Baden]]. 1803 wurde sie mit Hausen fusioniert und gehört seither zum Kanton Aargau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein blieb Bellikon ein kleines Bauerndorf, die Einwohnerzahl stieg nur leicht an. Doch dann wurde die landschaftlich reizvolle Lage Bellikons entdeckt, und das Dorf machte aufgrund seiner Nähe zu [[Zürich]] eine stürmische Entwicklung durch. Die Zahl der Einwohner stieg seit 1960 um mehr als das Dreieinhalbfache an. 1974 eröffnete die [[Schweizerische Unfallversicherungsanstalt|SUVA]] eine [[Rehabilitation]]sklinik. Die alte Pfarrkirche St. Joseph war zu klein geworden, weshalb man sie 1977 abriss und durch einen modernen Neubau ersetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Bellikon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bellikon kastelo 078.jpg|mini|Schloss Bellikon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bellikon preghejo 066.jpg|mini|Sankt Josefskirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bellikon faktrabdomo 059.jpg|mini|Fachwerkhaus in Bellikon]]&lt;br /&gt;
Westlich des Dorfzentrums steht in einer ausgedehnten Parkanlage das [[Schloss Bellikon]], erbaut in der zweiten Hälfte des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts durch die Patrizierfamilie Krieg aus [[Zürich]]. Seit 1605 gab es mehrere Besitzerwechsel, zu Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts diente das Schloss vorübergehend als Kuranstalt. Das viergeschossige Gebäude ist [[Gotik|spätgotisch]] geprägt, daran angebaut ist ein kreisrunder [[Treppenturm]]. Östlich davon steht die 1676 erbaute Schlosskapelle. Im alten Dorfkern sind einzelne Bauernhäuser aus dem 18. und 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erhalten geblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hoegger: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau. Band VI.&amp;#039;&amp;#039; S. 340–348.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Blau weisse Burg mit Treppengiebel und linksseitig angebautem bedachtem Rundturm.» In einer Chronik von 1548 und auf der Karte des Kantons Zürich von 1667 wurde dem Dorf irrtümlich das Wappen der Herren von Bellikon (heute [[Bad Bellingen]] im [[Breisgau]]) zugewiesen, ein gelber Wappenschild mit schwarzem Balken. Die Gemeinde führte 1827 das Wappen mit der Abbildung des Schlosses Bellikon ein. Die heutige Form wurde 1965 festgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=113 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20121105102442/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2012-11-05 |abruf=2019-06-02 |format=Excel |offline=ja |archiv-bot=2022-10-09 18:17:23 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1799 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 305 || 440 || 377 || 340 || 434 || 426 || 627 || 905 || 1035 || 1303 || 1576 || 1544&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4022}} Menschen in Bellikon, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4022}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 36,6 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 24,5 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 38,9 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-06-02 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2022-10-09 18:17:23 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 94,3 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 1,1 % [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]] sowie je 0,8 % [[Englische Sprache|Englisch]] und [[Italienische Sprache|Italienisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20121105102602/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2012-11-05 |abruf=2019-06-02 |format=Excel |offline=ja |archiv-bot=2022-10-09 18:17:23 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Baden zuständig. Bellikon gehört zum Friedensrichterkreis V (Mellingen).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rehaklinik-Bellikon.jpg|mini|Rehaklinik der SUVA]]&lt;br /&gt;
In Bellikon gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 700 Arbeitsplätze, davon 4 % in der Landwirtschaft, 4 % in der Industrie und 92 % im Dienstleistungsbereich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-06-02 |format=Excel, 157 kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2022-10-09 18:17:23 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der mit weitem Abstand grösste Arbeitgeber der Gemeinde ist die [[Schweizerische Unfallversicherungsanstalt|SUVA]], die hier eine [[Rehabilitation]]sklinik mit über 200 Betten betreibt. Viele Erwerbstätige arbeiten in den Agglomerationen von [[Baden AG|Baden]] oder [[Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Bellikon liegt an der Kantonsstrasse 282 von [[Baden AG|Baden]] zur [[Mutschellen]]-Passhöhe. Eine [[Postauto]]linie verbindet das Dorf mit dem [[Bahnhof Baden]] und der Station [[Berikon]]-[[Widen]] (Anschluss an die [[Bremgarten-Dietikon-Bahn]]). Ausserdem gibt es eine Postautolinie von Widen über Bellikon zum [[Bahnhof Mellingen Heitersberg]] (Anschluss an die [[S-Bahn Zürich]]) sowie eine Schnellbuslinie der Gesellschaft [[Limmat Bus]] von [[Oberrohrdorf]] über Bellikon und den [[Uetlibergtunnel]] zum [[Bahnhof Zürich Enge]]. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von Baden über Bellikon nach Berikon-Widen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über einen [[Kindergarten]] und ein Schulhaus, in dem die [[Primarschule]] unterrichtet wird. Für die Führung der [[Realschule]], der [[Sekundarschule]] und der [[Bezirksschule]] hat Bellikon mit drei Nachbargemeinden einen Schulverband gegründet. Schüler aus Bellikon gehen deshalb nach Niederrohrdorf, in die Kreisschule Rohrdorferberg, zur Schule. Die nächstgelegenen Gymnasien sind die [[Kantonsschule Baden]] und die [[Kantonsschule Wettingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Franz Florian Schmid (* 19. April 1657 in Bellikon; † nach 1716 ebenda), Mitglied des Rats, Hauptmann im Regiment Bessler, Landvogt von Blenio 1710  in [[Lottigna]], nach dem er 1706 bereits die Amtsdauer des Martin Anton Schmid von Bellikon beendigt hatte, Landvogt von Val Maggia 1716 in [[Cevio]]&amp;lt;ref&amp;gt;Celestino Trezzini: &amp;#039;&amp;#039;Franz Florian Schmid.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 8, Supplement, &amp;#039;&amp;#039;Macheret – Z.&amp;#039;&amp;#039; Attinger, Neuenburg 1934, S.&amp;amp;nbsp;152 (PDF [https://biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz/Macheret_Z_116_231.pdf Digitalisat]), abgerufen am 23. Oktober 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kaufmann (Radsportler)|Ernst Kaufmann]] (1895–1943), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Robert Blum (Komponist)|Robert Blum]] (1900–1994), Komponist und Dirigent, lange in Bellikon wohnhaft und gestorben&lt;br /&gt;
* [[Gregor Stähli]] (* 1968), Skeletonfahrer, wohnhaft in Bellikon&lt;br /&gt;
* [[Daniela Widmer]] (* 1983), Autorin, Entführungsopfer, Gemeindeammann von Bellikon seit 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1634|Autor=[[Andreas Steigmeier]]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter Hoegger |Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band VII: Bezirk Baden II |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Jahr=1995 |ISBN=3-909164-44-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bellikon.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Bellikon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Baden Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4696023-5|VIAF=241878603}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 13. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-26536-62</name></author>
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