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	<title>Bellheimer Wald - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T16:54:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bellheimer_Wald&amp;diff=2639753&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koyaanisqatsi01: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2024-05-10T19:38:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie = IV&lt;br /&gt;
| Name = Bellheimer Wald mit Queichtal&lt;br /&gt;
| Bild = Bellheimer Wald - geo.hlipp.de - 27624.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Bellheimer Wald bei [[Lustadt]]&lt;br /&gt;
| Lage = [[Südpfalz]]&lt;br /&gt;
| Fläche = &lt;br /&gt;
| Dim = 18000&lt;br /&gt;
| Kennung = 6715-302&lt;br /&gt;
| WDPA-ID = 555521678&lt;br /&gt;
| Kennung-N2000 =&lt;br /&gt;
| Fläche-FFH = 46.79&lt;br /&gt;
| Fläche-Vogelschutz =&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 49/12/41/N &lt;br /&gt;
| Längengrad = 8/18/05/E&lt;br /&gt;
| Region-ISO = DE-RP&lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum =2000&lt;br /&gt;
| Planung =&lt;br /&gt;
| Verwaltung = &lt;br /&gt;
| Besonderheiten =&lt;br /&gt;
| Karte = Pfälzer Bäche mit ihren Schwemmkegeln.jpg&lt;br /&gt;
| Kartentext = Überblickskarte: Die Wälder zwischen [[Pfälzerwald]]/[[Haardt (Pfälzerwald)|Haardt]] und [[Rhein]]niederung auf den Schwemmfächern der Bäche (von Norden): der [[Speyerer Wald]] auf dem [[Speyerbachschwemmkegel|Schwemmfächer]] des [[Speyerbach]]s und des [[Rehbach (Rhein)|Rehbachs]], südlich davon der Bellheimer Wald auf dem Schwemmkegel der [[Queich]], dann der Schwemmfächer des [[Klingbach]]s und ganz im Süden der größte der Wälder, der Bienwald, auf dem Schwemmfächer der [[Lauter (Rhein, Neuburg)|Lauter]]. Die beiden braunen Linien parallel zum Rhein markieren den Übergang vom Hochgestade zur Rheinniederung, dem Gebiet, in dem der Rhein mäanderte, also seinen Flusslauf immer wieder verlegte. Die Schwemmfächer brechen an dieser Linie ab, denn der Rhein transportierte von den Bächen mittransportierte Sande natürlich leicht ab.&lt;br /&gt;
| Höhe-Min = &lt;br /&gt;
| Höhe-Max = &lt;br /&gt;
| Höhe-Mittel =&lt;br /&gt;
| Marker =&lt;br /&gt;
| Markerfarbe =&lt;br /&gt;
| Size = &lt;br /&gt;
| px =&lt;br /&gt;
| py =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bellheimer Wald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zwischen [[Landau in der Pfalz]] und [[Germersheim]] ist ein [[Wald]] auf dem [[Schwemmfächer]] der [[Queich]], eines [[Bach]]es, der vom [[Pfälzer Wald]] Richtung [[Rhein]] strebt. Der namensgebende Ort [[Bellheim]] grenzt unmittelbar südlich an den Wald an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologische Entstehung während und am Ende der letzten Eiszeit ==&lt;br /&gt;
Von den Randgebirgen des [[Oberrheingraben]]s streben zahlreiche [[Bach|Bäche]] dem [[Rhein]] zu, so auch vom [[Pfälzerwald]] über den [[Haardt (Pfälzerwald)|Haardtrand]] in östlicher Richtung. In der letzten [[Eiszeitalter|Eiszeit]] und mit deren Rückgang stand reichlich [[Schmelzwasser]] zur Verfügung, das große Mengen abgetragenen Gesteinsschuttes und Sande aus dem Gebirge in die Rheinebene transportierte. In der Ebene verteilte sich das Wasser und so lagerten sich [[Kies]]e und [[Sand]]e dort ab und bildeten sogenannte Schwemmfächer. Der Name kommt von der dreieckigen Form, die sich in die Ebene zum Rhein hin ausweitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Infotafel&amp;quot;&amp;gt;Carola Schnug-Bögerding, Doris Herrmann: Infotafel Speyerer Wald (Aufstellung an der Walderholung) im Auftrag der Stadtverwaltung Speyer, fotografiert am 16. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle des Bellheimer Waldes ist der Ausgangspunkt der Austritt der Queich aus dem Pfälzerwald bei [[Albersweiler]] über die Haardt bei [[Godramstein]] in die Rheinebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der überwiegend sandige Boden für den Ackerbau wenig interessant, weil wenig ertragreich war, konnten sich auf diesen Schwemmfächern auch nach Durchsetzung der [[Landwirtschaft]] als Wirtschaftsform Waldgebiete erhalten, während die [[Löß]]gebiete früh [[Rodung|gerodet]] wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Infotafel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Germersheimer Düne ==&lt;br /&gt;
Je weiter die Bäche in die Ebene flossen, desto mehr verteilte und verlangsamte sich das Wasser, sodass sich das mitgeführte Material ablagern konnte. Zuerst blieb das schwerere Material liegen. Kleinere Steine und Sand wurden weitertransportiert, bis auch sie sich ablagerten. Am Ende der Schwemmfächer finden sich daher besonders feine Sande. Diese wurden in trockenen Perioden teilweise zu Dünen aufgeweht, von denen sich einige erhalten haben, auch am Ostrand des Bellheimer Waldes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Germersheimer Düne genannt „Schindereck“ ist etwa 15 Hektar groß. Auf der [[Binnendüne]] hat sich ein Komplex aus Sand- und Halbtrockenrasen entwickelt. Eine der dort vorkommenden seltenen Pflanzenarten ist der [[Fünfmänniger Spark|Fünfmännige Spark]] (&amp;#039;&amp;#039;Spergula pentandra&amp;#039;&amp;#039;). Ausgedehnte Silbergrasrasen sind Lebensraum der [[Steppenbiene]] (&amp;#039;&amp;#039;Nomioides minutissimus&amp;#039;&amp;#039;), die erst vor wenigen Jahren nach über 140-jähriger Abwesenheit in [[Rheinland-Pfalz]] wiederentdeckt wurde. Auch die in Mitteleuropa immer seltener werdende [[Heidelerche]] nutzt die Binnendüne als Lebensraum. Das Lied der Heidelerche in Frühsommer-Nächten gilt als eines der eindrucksvollsten Hörerlebnisse in der Natur West- und Mitteleuropas. Auf der Germersheimer Binnendüne wurden 15 Heuschreckenarten, darunter bedrohte Arten wie [[Westliche Beißschrecke]] (&amp;#039;&amp;#039;Platycleis albopunctata&amp;#039;&amp;#039;), [[Grüne Strandschrecke]] (&amp;#039;&amp;#039;Aiolopus thalassinus&amp;#039;&amp;#039;), [[Blauflügelige Ödlandschrecke]] (&amp;#039;&amp;#039;Oedipoda caerulescens&amp;#039;&amp;#039;) und [[Rotleibiger Grashüpfer]] (&amp;#039;&amp;#039;Omocestus haemorrhoidalis&amp;#039;&amp;#039;) nachgewiesen. Auch der in Mitteleuropa sehr seltene [[Johanniskraut-Schmalprachtkäfer]] (&amp;#039;&amp;#039;Agrilus hyperici&amp;#039;&amp;#039;) wurde gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende geschützte Tierarten kommen im Bellheimer Wald vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fledermäuse&lt;br /&gt;
* [[Bechsteinfledermaus]] (&amp;#039;&amp;#039;Myotis bechsteini&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Großes Mausohr]] (&amp;#039;&amp;#039;Myotis myotis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
Amphibien&lt;br /&gt;
* [[Kamm-Molch]] (&amp;#039;&amp;#039;Triturus cristatus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
Fische&lt;br /&gt;
* [[Schlammpeitzger]] (&amp;#039;&amp;#039;Misgurnus fossilis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
Insekten&lt;br /&gt;
* [[Hirschkäfer]] (&amp;#039;&amp;#039;Lucanus cervus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Grüne Keiljungfer]] (&amp;#039;&amp;#039;Ophiogomphus cecili&amp;#039;&amp;#039;a)&lt;br /&gt;
* [[Helm-Azurjungfer]] (&amp;#039;&amp;#039;Coenagrion mercuriale&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling]] (&amp;#039;&amp;#039;Maculinea nausithous&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Großer Feuerfalter]] (&amp;#039;&amp;#039;Lycaena dispar&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Heller Wiesenknopf-Ameisenbläuling]] (&amp;#039;&amp;#039;Maculinea teleius&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Russischer Bär]] (&amp;#039;&amp;#039;Euplagia quadripunctaria&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrswege ==&lt;br /&gt;
Durchschnitten wird der Wald in Nord-Süd-Richtung durch die&lt;br /&gt;
* L 540 von [[Zeiskam]] nach Bellheim und die&lt;br /&gt;
* L 438 von [[Westheim (Pfalz)|Westheim]] nach Bellheim,&lt;br /&gt;
Die vierspurig ausgebaute [[Bundesstraße 9]] durchschneidet den Wald von Germersheim Richtung Südwesten nach Bellheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bahnstrecke Schifferstadt–Wörth]] durchschneidet den Wald in Ost-West-Richtung von Bellheim nach [[Sondernheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Keller, P. (2007): &amp;#039;&amp;#039;Modellprojekt im Bellheimer Wald und Queichtal. Gebietsmanagement im Natura 2000-Gebiet.&amp;#039;&amp;#039; GNOR Info 104: 31–34.&lt;br /&gt;
* Keller, P. (2007): &amp;#039;&amp;#039;Modellprojekt zum Schutzgebietsmanagement im Natura 2000-Gebiet „Bellheimer Wald und Queichtal“&amp;#039;&amp;#039;. Pollichia-Kurier 23(4): 49–51.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.natura2000.rlp.de/steckbriefe/index.php?a=s&amp;amp;b=g&amp;amp;c=ffh&amp;amp;pk=FFH6715-302 Steckbrief zum FFH-Gebiet 6715-302 – Bellheimer Wald mit Queichtal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Aktion Pfalzstorch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere linksrheinische Wälder auf Schwemmfächern:&lt;br /&gt;
* [[Speyerer Wald]]&lt;br /&gt;
* [[Bienwald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Naturschutz&lt;br /&gt;
* [http://www.natura2000.rlp.de/steckbriefe/index.php?a=s&amp;amp;b=g&amp;amp;c=ffh&amp;amp;pk=FFH6715-302 Steckbrief zum FFH-Gebiet 6715-302 – Bellheimer Wald mit Queichtal]&lt;br /&gt;
* [http://www.natura2000.rlp.de/steckbriefe/sdb/FFH_SDB_6715-302.pdf Datenblatt des FFH-Gebietes 6715-302 – Bellheimer Wald mit Queichtal] (PDF; 125&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://map-final.rlp-umwelt.de/kartendienste/index.php?zoombounds=437279.91031734%2C5448595.7448081%2C455236.91950378%2C5455198.2797456&amp;amp;qlayer=natur_ffh&amp;amp;qfield=ffhnr&amp;amp;qid=6715-302&amp;amp;qidtyp=text&amp;amp;qnum=1&amp;amp;layers=natur_ffh,grenzen_land&amp;amp;service=natura2000 Karte des FFH-Gebietes 6715-302 – Bellheimer Wald mit Queichtal]&lt;br /&gt;
* [http://www.natura2000.rlp.de/steckbriefe/index.php?a=s&amp;amp;b=g&amp;amp;c=vsg&amp;amp;pk=VSG6715-401 Steckbrief zum Vogelschutzgebiet 6715-401 – Offenbacher Wald, Bellheimer Wald und Queichwiesen]&lt;br /&gt;
* [http://www.natura2000.rlp.de/steckbriefe/sdb/VSG_SDB_6715-401.pdf Datenblatt zum Vogelschutzgebiet 6715-401 – Offenbacher Wald, Bellheimer Wald und Queichwiesen] (PDF; 117&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://map-final.rlp-umwelt.de/kartendienste/index.php?zoombounds=437279.91031734%2C5446882.8732758%2C453246.92956495%2C5454894.7224795&amp;amp;qlayer=natur_vsg&amp;amp;qfield=vsgnr&amp;amp;qid=6715-401&amp;amp;qidtyp=text&amp;amp;qnum=1&amp;amp;layers=natur_vsg,grenzen_land&amp;amp;service=natura2000 Karte zum Vogelschutzgebiet 6715-401 – Offenbacher Wald, Bellheimer Wald und Queichwiesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wandern&lt;br /&gt;
* [https://www.suedpfalz-tourismus-vg-bellheim.de/radeln-wandern/wandern.html Wandern im Bellheimer Wald]&lt;br /&gt;
* [https://www.bellheim.de/vg_bellheim/Wanderkarte%20zum%20Downloaden.pdf Plan der Wanderwege im Bellheimer Wald, ein Angebot der Gemeinde Bellheim] (PDF; 1,7&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorderpfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südpfalz]]&lt;/div&gt;</summary>
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