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	<title>Belgern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Belgern&amp;diff=123131&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einwohner-Stand</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Belgern&amp;diff=123131&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-11T13:35:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohner-Stand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort Belgern im sächsischen Landkreis Nordsachsen. Auch ein Ortsteil der Stadt [[Weißenberg]] im Landkreis Bautzen trägt diesen Namen.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Belgern&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Belgern-Schildau&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen belgern.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen der ehemaligen Stadt Belgern&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/28/56/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/07/33.3/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 156&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 17.31&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2732&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/147741 |titel=Gemarkung Belgern Flur 1 bis 14, Stadt Belgern-Schildau |werk=GEOindex |abruf=2025-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2013-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 04874&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034224&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Belgern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Belgern-Schildau]] im [[Landkreis Nordsachsen]] in [[Sachsen]] (Deutschland). Er liegt auf einer Anhöhe am linken Elbufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nebelsieck Greischel 1910 (Kreiskarte) Liebersee IMG 7351.JPG|mini|Belgern auf einer geschichtlichen Karte des Kreises Liebenwerda (1910).]]&lt;br /&gt;
Belgern wurde am 5. Juni 973 erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Monumenta Germaniae Historica, Diplomata, Urkunden Ottos II., D OII 30: Bestätigung von Besitzungen für das Erzbistum Magdeburg, u.&amp;amp;nbsp;a. im Gau &amp;#039;&amp;#039;Nidkike&amp;#039;&amp;#039; mit dem Ort &amp;#039;&amp;#039;Belgora&amp;#039;&amp;#039;, {{Webarchiv |url=http://www.dmgh.de/de/fs1/object/display/bsb00000443_00042.html?sortIndex=030%3A040%3A0002%3A010%3A00%3A00 |text=siehe |wayback=20160309201049}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 27. Februar 983 erfolgte die erste Erwähnung der &amp;#039;&amp;#039;[[civitas]] Belgora&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Monumenta Germaniae Historica, Diplomata, Urkunden Ottos II., D OII 184: Übertragung von Setleboresdorf an das Bistum Meißen mit dem Elbe-Zoll zwischen Meißen und der  &amp;#039;&amp;#039;civitas Belegora&amp;#039;&amp;#039;, {{Webarchiv |url=http://www.dmgh.de/de/fs1/object/display/bsb00000443_00211.html?sortIndex=030%3A040%3A0002%3A010%3A00%3A00 |text=siehe |wayback=20171228232328}}. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;civitas&amp;#039;&amp;#039; lässt keine Rückschlüsse auf den städtischen Charakter zu. Auch Burgen wurden als &amp;#039;&amp;#039;civitas&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Chronik des Bischofs [[Thietmar von Merseburg]] wird Belgern im Zeitraum zwischen 1010 und 1017 dreimal erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;1010 versammelte sich das Heer vor dem Polenfeldzug &amp;#039;&amp;#039;in Belegori&amp;#039;&amp;#039; (Thietmar VI/56). 1012 war &amp;#039;&amp;#039;prope Belegori&amp;#039;&amp;#039; wieder Station auf dem Polenfeldzug (Thietmar VI/69). 1017 berichtet Thietmar über einen Angriff [[Bolesław I. (Polen)|Boleslaws]] auf die &amp;#039;&amp;#039;urbs Belegori&amp;#039;&amp;#039; (Thietmar VII/61), {{Webarchiv |url=http://www.dmgh.de/de/fs1/object/display/bsb00000689_00529.html?sortIndex=010%3A060%3A0009%3A010%3A00%3A00&amp;amp;sort=score&amp;amp;order=desc&amp;amp;context=thietmar-chronik&amp;amp;hl=false&amp;amp;fulltext=thietmar-chronik |text=siehe |wayback=20180216205015}} in Monumenta Germaniae Historica, Scriptores rerum Germanicarum, Nova series (SS rer. Germ. N.S.) Band 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der slawische Name &amp;#039;&amp;#039;Belgora&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „Weißer Berg“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]] und [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]]: Sachsen. Alle Städtenamen und deren Geschichte, Faber und Faber, Leipzig 2007, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bezieht sich auf die Lage des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Mai 1286 wird Belgern in einer Urkunde Bodos von Eilenburg zur Schlichtung eines Grenzstreites zwischen Belgeranern und dem Abt von [[Kloster Buch|Buch]] als &amp;#039;&amp;#039;oppidum&amp;#039;&amp;#039; (bedeutete damals &amp;#039;&amp;#039;Stadt&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet. Ab 1309 gehörte die Stadt samt der Elbfähre dem Kloster. Ab 1486 befand sich in Belgien eine Ordensschule der [[Zisterzienser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1575 bis 1578 wurde das Rathaus im [[Renaissance]]stil errichtet. Im Jahr 1610 wurde der steinerne [[Roland (Statue)|Roland]]&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Pötschke: &amp;#039;&amp;#039;Eine Stadt im Klosterbesitz. Das Zisterzienserkloster Buch, die Stadt Belgern und ihr Roland&amp;#039;&amp;#039;, in: Studien zur Geschichte, Kunst und Kultur der Zisterzienser, Bd. 2, Berlin ²2000, S. 53–63.&amp;lt;/ref&amp;gt; errichtet, der an die Stelle des hölzernen Rolands trat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungsmäßig gehörte Belgern nach der Auflösung des Klosters Buch im Zuge der [[Reformation]] 1525 zunächst zum sächsischen [[Amt Belgern]], das 1570 vom [[Kurfürstentum Sachsen]] an das [[Stiftsamt Wurzen]] des [[Bistum Meißen|Bistums Meißen]] kam, aber schon 1581 mit dem Amtsrücktritt des [[Johann IX. von Haugwitz|letzten Meißner Bischofs]] wieder kursächsisch und dem [[Amt Torgau]] zugeordnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde Belgern, das über keine moderne Befestigungsanlage verfügte mehrfach durch kaiserliche und schwedische Truppen geplündert und schließlich 1632 fast völlig zerstört. Von den einst etwa 20.000 Einwohnern lebten 1646 nur noch sieben Ehepaare und drei Kinder in der Stadt&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.belgernschildau.de/seite/170931/belgern.html belgernschildau.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;, die nach dem Krieg zur völligen Bedeutungslosigkeit herabsank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1815 kam das Gebiet an [[Preußen]], das den [[Landkreis Torgau (1816–1952)|Landkreis Torgau]] im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen einrichtete. Ab 1947 gehörte Belgern zum Land [[Sachsen-Anhalt]] und nach der Verwaltungsreform von 1952 zum [[Kreis Torgau (1952–1994)|Kreis Torgau]] im Bezirk Leipzig. Nach einer Volksbefragung wurde 1990 der Landkreis Torgau dem Land [[Sachsen]] zugeordnet. In Bezug auf die Rechtsprechung bestand von 1849 bis 1879 die [[Gerichtskommission Belgern]] des [[Kreisgericht Torgau (Preußen)|Kreisgerichts Torgau]]. Im Jahre 1879 wurde das [[Amtsgericht Belgern]] gebildet, welches 1932 aufgehoben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wirkung vom 1. Januar 2013 wurde aus den Städten Belgern und [[Schildau]] die neue Stadt Belgern-Schildau gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2013.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor gliederte sich Belgern nach der Hauptsatzung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot; /&amp;gt; in die Kernstadt sowie die Ortsteile:&lt;br /&gt;
* [[Mahitzschen]] einschließlich [[Döbeltitz]]&lt;br /&gt;
* [[Liebersee]] einschließlich [[Dröschkau]] und [[Ammelgoßwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Wohlau (Belgern-Schildau)|Wohlau]] einschließlich [[Oelzschau (Belgern-Schildau)|Oelzschau]] und [[Seydewitz (Belgern-Schildau)|Seydewitz]]&lt;br /&gt;
* [[Staritz (Belgern-Schildau)|Staritz]] einschließlich [[Plotha (Belgern-Schildau)|Plotha]]&lt;br /&gt;
* [[Lausa (Belgern-Schildau)|Lausa]] einschließlich [[Kaisa (Belgern-Schildau)|Kaisa]]&lt;br /&gt;
* [[Bockwitz (Belgern-Schildau)|Bockwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Neußen]]&lt;br /&gt;
* [[Puschwitz (Belgern-Schildau)|Puschwitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belgern war bis 2018 [[Liste der Kur- und Erholungsorte in Sachsen|staatlich anerkannter Erholungsort]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/5582-Liste-der-Kur-und-Erholungsorte &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit über die Änderung der Liste der Sächsischen Kur- und Erholungsorte gemäß § 3 Abs. 5 Sächsisches Kurortegesetz (SächsKurG)&amp;#039;&amp;#039; vom 25. Oktober 2006] (SächsABl. S. 1012) auf: &amp;#039;&amp;#039;revosax.sachsen.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;2018 kein Erholungsort mehr, siehe [https://revosax.sachsen.de/vorschrift/17566-Bek-Kurorte &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr über die Änderung der Liste der Kur- und Erholungsorte im Freistaat Sachsen gemäß § 3 Absatz 5 des Sächsischen Kurortegesetzes&amp;#039;&amp;#039; vom 22. Januar 2018] (SächsABl. 2018 S. 192) auf: &amp;#039;&amp;#039;revosax.sachsen.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt hatte Belgern rund 4700 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eingemeindungen ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:32%&amp;quot;| Ehemalige Gemeinde&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;| Datum&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:46%&amp;quot;| Anmerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ammelgoßwitz ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1. Juli 1950 || Eingemeindung nach Liebersee&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bockwitz ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1. März 1994 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Döbeltitz ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1. Juli 1950 || Eingemeindung nach Mahitzschen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kaisa ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1. Juli 1950 || Eingemeindung nach Lausa&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lausa ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1. Januar 1999 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liebersee ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1. März 1994 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mahitzschen ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1. April 1993 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Neußen ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1. Januar 1999 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oelzschau ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1. Juli 1950 || Eingemeindung nach Wohlau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Seydewitz ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1. Juli 1950 || Eingemeindung nach Wohlau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wohlau ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1. März 1994 ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
=== Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde ===&lt;br /&gt;
Die St.-Bartholomäus-Kirche in Belgern und ihre Kirchengemeinde gehören zum [[Kirchenkreis Torgau-Delitzsch]] der [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Bartholomäus (Belgern)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römisch-katholische Kuratie ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kamen durch die [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa]] ab 1945 wieder Katholiken in größerer Zahl nach Belgern und in die umliegenden Ortschaften. Daher bekam das zur [[Schmerzhafte Mutter (Torgau)|Pfarrei Torgau]] gehörende Belgern am 12. Februar 1948 einen eigenen Geistlichen, und in Belgern wurde eine [[Kuratie]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 wurde die am Marktplatz 10 gelegene Gaststätte Zeidler (ehemaliger Gasthof zum Kaiser Friedrich) gepachtet, im Erdgeschoss eine Wohnung für den [[Kuratus]] eingerichtet und im ersten Stockwerk ein Zimmer zu einer [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] umgebaut. Am 30. März 1952, dem [[Pfingstmontag]], wurde die Kapelle durch [[Friedrich Maria Rintelen]], den in [[Magdeburg]] ansässigen [[Weihbischof]] des [[Erzbistum Paderborn|Erzbistums Paderborn]], zu dem Belgern damals gehörte, geweiht. Die Kapelle trug das [[Patrozinium]] des [[Heiliger|heiligen]] [[Josef von Nazaret|Josef]], 1962 wurde sie gründlich renoviert. 1978 gehörten noch rund 600 Katholiken zur Kuratie Belgern. Zur Errichtung einer [[Pfarrei]] kam es in Belgern nicht, da die Kuratie Belgern über keinen Immobilienbesitz verfügte.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 31, Teil 11, &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit von der Potsdamer Konferenz bis zur Gründung der Deutschen Demokratischen Republik 1945–1949.&amp;#039;&amp;#039; [[St. Benno Verlag]], Leipzig 1989, S. 343–347.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Juli 1994 wurde das [[Bistum Magdeburg]] gegründet, und die Zugehörigkeit Belgerns wechselte vom [[Erzbistum Paderborn]] zum Bistum Magdeburg. Zum 1. März 2006 wurde der Gemeindeverbund &amp;#039;&amp;#039;Torgau – Belgern – Dommitzsch – Schildau&amp;#039;&amp;#039; errichtet,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neue Gemeindeverbundsleiter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Tag des Herrn.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 20/2011 vom 19. März 2011, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; damals gehörten zur Kuratie Belgern rund 140 Katholiken. Aus dem Gemeindeverbund entstand 2010 die heutige Pfarrei Torgau.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.katholische-kirche-torgau.de/pfarrleitungsteam.htm &amp;#039;&amp;#039;Pfarrer Bernd Schacht.&amp;#039;&amp;#039;] Katholische Kirche Torgau - Mater Dolorosa - Schmerzhafte Mutter, abgerufen am 27. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. März 2014 erfolgte die [[Profanierung]] der Kapelle. Katholiken in Belgern gehören heute zur Pfarrei &amp;#039;&amp;#039;Schmerzhafte Mutter&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in [[Torgau]], das nächstliegende katholische Gotteshaus ist jedoch die St.-Marien-Kapelle in [[Mühlberg/Elbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
→ Siehe auch: &amp;#039;&amp;#039;[[Belgern-Schildau#Politik|Belgern-Schildau Politik]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Neugründung der Stadt Belgern-Schildau ergaben sich folgende Ergebnisse bei Bürgermeisterwahlen in der Stadt Belgern:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+letzte Bürgermeisterwahlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Wahl&lt;br /&gt;
!Bürgermeister&lt;br /&gt;
!Vorschlag&lt;br /&gt;
!Wahlergebnis (in %)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| Auflösung (siehe Belgern-Schildau)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2008#Landkreis Nordsachsen|2008]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Harald Thomas&lt;br /&gt;
|Thomas&lt;br /&gt;
|98,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2001#Landkreis Torgau-Oschatz|2001]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |F.D.P.&lt;br /&gt;
|80,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 1994#Landkreis Torgau-Oschatz|1994]]&lt;br /&gt;
|72,3&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der linken Seite des Rathauses, einem zwischen 1575 und 1578 entstandenen [[Renaissance]]bau, steht der 1610 aus Stein gehauene, fast sechs Meter große [[Belgerner Roland]]. Es ist die einzig erhaltene [[Roland (Statue)|Rolandstatue]] im Freistaat Sachsen. Außerdem gibt es in der Nähe der neuen Stadthalle, die für Veranstaltungen genutzt wird, einen Roland-Park,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rolandpark.de/ Der Rolandpark in Belgern]&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Miniatur-Ausgaben von Rolanden aus ganz Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Marktplatz steht eine Nachbildung der [[Kursächsische Postmeilensäule Belgern|Kursächsischen Postdistanzsäule]] wieder am ursprünglichen Standort, deren wesentliche Originalteile aus dem Jahre 1730 im Museum erhalten blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überragt wird der Ort von der Kirche [[St. Bartholomäus (Belgern)|St. Bartholomäus]] aus dem Jahr 1512. An einen Besuch [[Martin Luther]]s im Jahr 1522 erinnert ein Gedenkstein vor der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klosterhof war einst die Niederlassung des [[Kloster Buch|Klosters Buch]], zu dessen Herrschaft Belgern rund 200 Jahre gehörte. Als Teil der Stadtbefestigung ist das Oschatzer Tor erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Belgern Rathaus.JPG|mini|Das Rathaus mit 1610 errichtetem Roland (links). Links im Bildhintergrund das Hauptgebäude von Topfmarkt 7 mit dem neuen Museum von Belgern]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;240&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Belgern St. Batholomäus 02.jpg|Kirche Sankt Bartholomäus&lt;br /&gt;
 Roland zu belgern 2008 03 08.jpg|Der [[Belgerner Roland|Roland]] in Belgern&lt;br /&gt;
 Postmeilenstein zu belgern.jpg|Kursächsische Postmeilensäule&lt;br /&gt;
 Belgern Oschatzer Tor-01.jpg|Oschatzer Tor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parks ===&lt;br /&gt;
In der Nähe von Belgern befindet sich der [[Treblitzscher Park]]. 1928 von einem ansässigen Gutsbesitzer erworben, wurde das fünf Hektar große Areal zum Landschaftspark umgestaltet. Bei der Anpflanzung wurden unterschiedliche Standorte des Parkgeländes in hervorragender Weise berücksichtigt. Vor kalten Ost- und Nordwinden wurde der Park durch dichte, heckenartige Bepflanzung geschützt. Diese und die überaus günstigen lokal-klimatischen Verhältnisse – viel Wasser- und Feuchtflächen erhöhen die Luftfeuchtigkeit, die Lage am Rande der Hochfläche lässt die Kaltluft in Richtung Elbe abfließen – gestatten es, eine außerordentliche Vielfalt ausländischer Gehölze auf engem Raum zu kultivieren. Trotzdem ist keine Gehölzsammlung ([[Arboretum]]) entstanden, sondern ein nach ästhetischen Gesichtspunkten gestalteter Landschaftspark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Im Verein SV Roland Belgern mit aktuell 612 Mitgliedern sind Fußball-, Volleyball-, Handball- und Kegelmannschaften vertreten. Zudem gibt es eine Boxstaffel, eine Tischtennisabteilung, eine Turner-Riege und seit 2009 auch eine Wanderabteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Privilegierte Schützengilde Belgern 1478 e.&amp;amp;nbsp;V. umfasst ca. 70 Vereinsmitglieder, die in eine Leibkompanie, Grenadierkompanie, Jägerkompanie und eine Sportschützenkompanie unterteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist jeder dritte Belgeraner in einem Verein aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Neben zwei [[Guggenmusik]]-Vereinen bestehen ebenfalls noch der Rolandstädter Blasmusikverein und der Rolandstädter [[Spielmannszug]] Belgern e.&amp;amp;nbsp;V. Letzterer wurde 1920 gegründet und ist einer der ältesten Spielmannszüge in Sachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Pfingsten jeden Jahres findet in Belgern das Stadt- und Schützenfest statt. Dieses beginnt traditionell Freitag mit einem Fackelumzug und einem Feuerwerk. Das alljährliche Fest zieht jedes Mal einige tausend Besucher in die Rolandstadt. Im Stadtpark &amp;#039;&amp;#039;Döhner&amp;#039;&amp;#039; werden die Feierlichkeiten rund um die Freilichtbühne begangen. Maßgeblich am Ablauf des Festes beteiligt sind der Rolandstädter Blasmusikverein, die &amp;#039;&amp;#039;Heide-Guggis e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Privilegierte Schützengilde Belgern 1478 e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:GierseilfähreBelgern2009.JPG|mini|Luftbild Gierseilfähre an der Elbe in Belgern]]&lt;br /&gt;
* Der internationale [[Elberadweg]] führt unmittelbar an Belgern vorbei.&lt;br /&gt;
* Die [[Bundesstraße 182]] führt durch den Ort.&lt;br /&gt;
* Eine [[Fähre Belgern|Gierseilfähre]] verbindet Belgern mit dem anderen Elbufer.&lt;br /&gt;
* Zwischen den Belgern-Schildauer Ortsteilen Staritz und Seydewitz verbindet eine Elbbrücke [[Sachsen]] und [[Brandenburg]] in Richtung [[Mühlberg/Elbe|Mühlberg]].&lt;br /&gt;
* Von 1915 bis 1995 führte die [[Bahnstrecke Torgau–Belgern]] durch die Stadt. In Mahitzschen gab es einen Bahnhof an dieser Strecke. Der Bahnhof Belgern war zugleich Endstation. Beide Bahnhöfe wurden im Personenverkehr bis 1962 fahrplanmäßig angefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Belgern gibt es mehrere Kindertagesstätten sowie eine [[Grundschule]]. Seit dem Sommer 2019 gibt es eine private Schule der Evangelischen Schulgemeinschaft Niederlausitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Lehmann (Theologe)|Georg Lehmann]] (1616–1699), lutherischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Anton von Heynitz]] (1725–1802), Reformer des preußischen Berg- und Hüttenwesens&lt;br /&gt;
* [[Carl Wilhelm Benno von Heynitz]] (1738–1801), sächsischer Berghauptmann&lt;br /&gt;
* [[Hermann Schreck]] (1817–1891), Jurist und Politiker (DFP), MdR, MdL (Königreich Sachsen)&lt;br /&gt;
* [[Elise Krinitz]] (1825–1896), Schriftstellerin, letzte Geliebte [[Heinrich Heine]]s&lt;br /&gt;
* [[Hermann Schreyer]] (1840–1907), Philologe, Literaturhistoriker und Dramatiker&lt;br /&gt;
* [[Curt Baerensprung]] (1851–1896), Militärarzt&lt;br /&gt;
* [[Adelheid Bernhardt]] (1854–1915), Schriftstellerin, geboren in Puschwitz&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Bortfeld]] (1927–2019), Geophysiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Belgern |Band=12 |Seite=28–29}}&lt;br /&gt;
* Karl R. Bertram, Gustav H. Bertram: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Belgern und Umgegend.&amp;#039;&amp;#039; Belgern 1860 ([http://digital.slub-dresden.de/id405383517 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Rico Heyl: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Städte kleiner Herren. Verfassung und Verwaltung der Städte Belgern, Dahlen und Penig im späten Mittelalter (1350 - 1520)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Blätter für deutsche Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 152, 2016, S. 99–186.&lt;br /&gt;
* Eine umfangreiche Überlieferung der Stadt Belgern für den Zeitraum 1506–1955 zu Reichs-, Verfassungs- und Gemeindeangelegenheiten, dem Stadtgericht, Finanzen, Militär- und Kriegsangelegenheiten, Schule, Kirche, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel, Gewerbe, Industrie, Ordnungs- und Sicherheitspolizei, Bauverwaltung, Landwirtschaft, Verkehr, Energie, Wasserwirtschaft, Brandschutz, Statistik, Wahlen und Vereinen befindet sich im Sächsischen Staatsarchiv, Bestand 20597 Stadt Belgern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=07.&amp;amp;bestandid=20597&amp;amp;syg_id=&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-gliederung%22%3A1%7D#gliederung |titel=20597 Stadt Belgern |werk=Staatsarchiv Leipzig |abruf=2020-03-26}} (Infotext zu Belgern unter „Einleitung“).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Belgern_(1)|Belgern}}&lt;br /&gt;
* {{SächsBib |GND=4260239-7 |NAME=Belgern}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtbelgern.de/ Offizielle Website der Stadt Belgern-Schildau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.stadtbelgern.de/Buergerinfo/Satzungen/Hauptsatzung.html Hauptsatzung der Stadt Belgern vom 21. Juni 2006]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Belgern-Schildau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1110382898|VIAF=5147094975525081602}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Elbe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Nordsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Nordsachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger staatlich anerkannter Erholungsort in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belgern| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Belgern-Schildau)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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