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	<title>Belfort - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Scholless: /* Persönlichkeiten */ + 1 Person</title>
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		<updated>2026-04-06T18:40:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; + 1 Person&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Stadt in der Region Bourgogne-Franche-Comté, Frankreich. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Belfort (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Belfort&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason ville fr Belfort (Territoire-de-Belfort).svg&lt;br /&gt;
|région= [[Bourgogne-Franche-Comté]]&lt;br /&gt;
|département= [[Territoire de Belfort]] ([[Präfektur (Frankreich)|Präfektur]])&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Belfort|Belfort]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Belfort-1|Belfort-1]], [[Kanton Belfort-2|Belfort-2]], [[Kanton Belfort-3|Belfort-3]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Grand Belfort Communauté d’Agglomération|Grand Belfort]]&lt;br /&gt;
|insee= 90010&lt;br /&gt;
|cp= 90000&lt;br /&gt;
|latitude= 47/38/28/N&lt;br /&gt;
|longitude= 06/50/58/O&lt;br /&gt;
|alt mini= 354&lt;br /&gt;
|alt maxi= 650&lt;br /&gt;
|siteweb= [https://www.belfort.fr/ www.belfort.fr]&lt;br /&gt;
|image= Belfort2.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc= Belfort mit der Kathedrale Saint-Christophe&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Belfort1675.jpg|mini|Belfort 1675]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Map of Belfort (around 1750).tif|mini|Karte von Belfort, um 1750]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Belfort en 1750, aquarelle de 1818.jpg|mini|Ansicht von Belfort (Aquarell) aus dem Jahr 1818]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2014-09-15 16-14-55 lion-belfort.jpg|mini|Der Löwe, Wahrzeichen Belforts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gare de Belfort.JPG|mini|Der Bahnhof von Belfort]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zitadelle Belfort.jpg|mini|Die Zitadelle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kathedrale St. Christophe Belfort.jpg|mini|Kathedrale Saint-Christophe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Carnaval de Belfort 2025.jpg|mini|Am Carnaval de Belfort im März 2025]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Belfort&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|bɛlfɔʁ}}] (deutsch veraltet &amp;#039;&amp;#039;Beffert&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Beffort&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Befort&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Billings&amp;quot; /&amp;gt; ist eine Industrie- und [[Garnison]]sstadt in [[Frankreich|Ostfrankreich]] etwa 50&amp;amp;nbsp;Kilometer südwestlich von [[Mülhausen]]. Die Stadt ist Verwaltungssitz (&amp;#039;&amp;#039;chef-lieu&amp;#039;&amp;#039;) des [[Département]]s [[Territoire de Belfort]] und hat {{EWZ|FR|90010}} Einwohner ({{EWD|FR|90010}}), die &amp;#039;&amp;#039;Belfortains&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Belfortaines&amp;#039;&amp;#039; genannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt erhielt 2023 die Auszeichnung „Vier Blumen“, die vom [[Conseil national des villes et villages fleuris]] (CNVVF) im Rahmen des jährlichen Wettbewerbs der blumengeschmückten Städte und Dörfer verliehen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.villes-et-villages-fleuris.com/les-communes-labelisees/parcs-et-jardins-belfort/|title=Les communes labellisées|accessdate=2023-11-07|publisher=[[Conseil national des villes et villages fleuris]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Belfort ([[Latein|lateinisch]] &amp;#039;&amp;#039;Belfortum&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aufschlager&amp;quot; /&amp;gt;) wurde 1226 im Friedensvertrag von [[Grandvillars]] (Granweiler/Granwiller) zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Der Name taucht im Mittelalter und der frühen Neuzeit in verschiedenen Formen auf, so als [In castro de] Belfort (1226), [Castrum meum] Bellofortem (1228), [Mag. Willelmus de] Belloforti [clericus] (1284), Biafort (1303), [Ad ecclesiam de] Belloforti / [ecclesie] Bellifortis (1342), [Sloss / Statt und herrschafft] Beffort (1492), Befurt (1644), Belfort (1659).&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bd6t53990957|title=Topographisches Wörterbuch des Ober-Elsasses|accessdate=2023-11-07|last=Stoffel|first=George|date=1884|pages=34,35|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch ihre Lage in der [[Burgundische Pforte|Burgundischen Pforte]] war die Stadt früher von großer [[Strategie (Militär)|strategischer]] Bedeutung. Bis zum [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] 1648 gehörte das französischsprachige Belfort zum [[habsburg]]ischen [[Sundgau]] und zum [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]], danach zu Frankreich. Ab 1686 wurde die [[Zitadelle Belfort|Zitadelle]] der Stadt von [[Sébastien Le Prestre de Vauban|Vauban]] im Auftrag von [[Ludwig&amp;amp;nbsp;XIV.]] zur [[Festung]] ausgebaut, die Stadt ummauert und mit einer Vielzahl heute noch erhaltener wehrhafter Türme versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Vom Dezember 1813 bis April 1814 widerstand die Festung 113 Tage lang unter dem Kommandeur Legrand einer Belagerung der Koalitionsarmee von [[Kaisertum Österreich|Österreichern]], [[Bayerische Armee|Bayern]] und [[Kaiserlich Russische Armee|Russen]]. Im Juni/Juli 1815 leistete General [[Claude-Jacques Lecourbe|Lecourbe]] mit 8.000 Mann erfolgreich Widerstand gegen eine Armee von 40.000 Österreichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Deutsch-Französischer Krieg Belfort}}&lt;br /&gt;
Im [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] 1870/71 widerstanden die Truppen unter Oberst [[Pierre Marie Philippe Aristide Denfert-Rochereau]] 103 Tage lang einer [[Belagerung von Belfort|Belagerung]] durch Preußen; erst auf ausdrücklichen Befehl der französischen Regierung wurden Festung und Stadt am 16. Februar 1871 den feindlichen Truppen übergeben, die die Festung teilweise schleiften.&amp;lt;!---[[WP;NPOV]] [[WP:BEL]] Durch diese erfolgreichen Widerstandsaktionen wurden Belfort und seine Zitadelle zu einem bekannten Symbol des französischen Freiheits- und Kampfeswillens.------&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Friede von Frankfurt|Frieden von Frankfurt]] 1871 wurde das [[Territoire de Belfort]], obwohl historisch zum [[Sundgau]] und damit zum [[Département Haut-Rhin|Oberelsass]] gehörig, nicht wie das übrige [[Elsass]] und Teile [[Lothringen]]s vom [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Reich]] annektiert. Der aus dem Elsass stammende, vormalige französische Beamte [[Ferdinand Eckbrecht von Dürckheim-Montmartin]] gibt bezüglich der Nichtabtretung Belforts die ihm gegenüber nach 1871 gemachte Äußerung des preußischen Feldmarschalls [[Helmuth Karl Bernhard von Moltke|Graf Moltke]] (1800–1891) wieder: „Auf die Festung haben wir verzichtet, weil der Sieger im Siege Mäßigkeit an den Tag legen muß.“&amp;lt;ref&amp;gt;Eckbrecht Graf Dürckheim-Montmartin: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen eines elsäßische Patrioten&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1922, S. 351&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptgrund war jedoch weniger die Generosität der Sieger, sondern lag in primär außenpolitischen Gründen. [[Otto von Bismarck]] wollte im Gegensatz zu den preußischen Militärs eine Grenzziehung, die sich im Wesentlichen an der [[Sprachgrenze]] orientierte. Dieser Verlauf entlang der Sprachgrenze sollte die internationale Akzeptanz der neuen Grenzziehung erhöhen und französischen Revisionswünschen entgegenwirken. Im Falle von Belfort konnte sich Bismarck durchsetzen, im Gegenzug akzeptierte er die wehrgeographisch motivierte Forderung der preußischen Militärs nach der Annexion auch französischsprachiger Teile Nordlothringens (Gebiet um [[Metz]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jean-Louis Masson |Titel=Provinces, départements, régions: l’organisation administrative de la France d’hier à demain |Verlag=Lanore |Ort=Paris |Datum=1984 |ISBN=2-85157-003-X |Seiten=384–387 |Sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlauf der neuen deutsch-französische Staatsgrenze im südlichen Elsass orientierte sich im Wesentlichen an der deutsch-französischen Sprachgrenze. Die einzige Abweichung der Sprach- von der Staatsgrenze stellten drei Ortschaften im Umfeld des Ortes [[Montreux-Vieux]] (dt. Altmünsterol) dar. Dieser Grenzvorsprung ergab sich aus dem Verlauf der Eisenbahnstrecke und der Lage des Grenzbahnhofes Altmünsterol. Das aus dem abgetrennten Südteil des [[Sundgau]]es entstandene neue französische Département erhielt die Bezeichnung Territoire de Belfort. Es umfasste ausschließlich französischsprachige Orte. Sein Verwaltungszentrum wurde die Stadt Belfort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrzeichen der Stadt ist der aus gehauenen Sandsteinquadern gebildete monumentale [[Löwe von Belfort]] des Bildhauers [[Frédéric-Auguste Bartholdi]] aus den Jahren 1875/80, der an die Belagerung von 1870/71 erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit wuchs die bisher im Schatten der Festung gelegene Stadt durch [[Industrialisierung]] rasch an, es entstanden die Vorstädte (&amp;#039;&amp;#039;faubourgs&amp;#039;&amp;#039;) und die [[Klassizismus|klassizistische]] Bebauung am Ufer der [[Savoureuse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Nach der deutschen Niederlage im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde Elsass-Lothringen wieder französisch, Belfort blieb aber weiter der [[Franche-Comté]] zugeordnet. Erst am 11. März 1922 wurde Belfort ein eigenes Département unter dem Namen [[Territoire de Belfort]] mit der Ordnungszahl 90.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Eva Chibane |url=https://letrois.info/actualites/il-y-a-100-ans-le-territoire-de-belfort-devenait-un-departement/ |titel=Il y a 100 ans, le Territoire de Belfort devenait un département |hrsg=Direction régionale des affaires culturelles Bourgogne-Franche-Comté. |datum=2022-02-18 |sprache=fr |abruf=2022-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Mai 1940 begann der [[Westfeldzug]], in dem die [[Wehrmacht]] innerhalb weniger Wochen Paris und große  Teile Frankreichs besetzte. An der raschen Eroberung von Belfort –&amp;amp;nbsp;ab dem 18. Juni 1940&amp;amp;nbsp;– war der spätere General [[Walther Wenck]] unter General [[Heinz Guderian]] beteiligt. Die [[Kollaboration in Frankreich (1940–1944)|Kollaborateure]] des [[Vichy-Regime]]s flüchteten nach der [[Operation Overlord|Landung der Alliierten in der Normandie]] und [[Operation Dragoon|in Südfrankreich]] am 17. August 1944&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jérémie Halais |Titel=Chroniques de la Libération&amp;amp;nbsp;: du Débarquement à Nuremberg |Verlag=Éditions Larousse |Ort=Paris |Datum=2025 |ISBN=978-2-03-607628-0 |Seiten=124&amp;amp;nbsp;f., 148&amp;amp;nbsp;ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von Paris nach Belfort. Am 6. September 1944 war ihnen auch dieser Aufenthaltsort nicht mehr sicher genug und sie flüchteten nach [[NS-Staat|Nazi-Deutschland]]. Nach fünftägigen Kämpfen wurde Belfort am 25. November 1944&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; von der [[1ere armée (1944–1945)|1.&amp;amp;nbsp;Französischen Armee]] befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehört das Territoire de Belfort mit seiner Hauptstadt Belfort zur Region [[Bourgogne-Franche-Comté]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungszahlen bis zum Ende des Ersten Weltkriegs&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1780 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| – || 520 Feuerstellen (Haushaltungen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Billings&amp;quot;&amp;gt;[[Sigmund Billings]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Beschreibung des Elsasses und seiner Bewohner von den ältesten bis in die neuesten Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; Basel 1782, S. 83–86 ([https://books.google.de/books?id=broamWRVH5cC&amp;amp;pg=PA83 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1824 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4738 || davon 4194 Katholiken, 17 Protestanten, 52 [[Täufer]] und 475 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aufschlager&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Friedrich Aufschlager]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Elsass. Neue historisch-topographische Beschreibung der beiden Rhein-Departemente.&amp;#039;&amp;#039; Zweiter Theil, Johann Heinrich Heitz, Straßburg 1825, S. 151–153 ([https://books.google.de/books?id=d3g2AAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA151 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1852 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| ≈ 6000 || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Pierer-1857 |Lemma=Belfort |Band=2 |Seite=486 |zenoID=20009499466}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1906 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 34.649 || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Brockhaus-1911 |Lemma=Belfort |Band=1 |Seite=176 |zenoID=20000947490}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2006&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2017&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 48.070 || 53.214 || 54.615 || 51.206 || 50.125 || 50.417 || 50.863 || 47.656&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;9&amp;quot;| Quellen: Cassini und INSEE&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltliche Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Die [[Zitadelle Belfort|Zitadelle]] (&amp;#039;&amp;#039;La Citadelle&amp;#039;&amp;#039;), ein 1687 begonnenes und 1703 vollendetes Festungswerk der Baumeister [[Gaspard de la Suze]], [[Sébastien Le Prestre de Vauban|Vauban]] und Général [[François Nicolas Benoît Haxo|Haxo]], verantwortlich für den Umbau ab 1817, mit 1872 von privater Seite gegründeten Kunst- und Stadthistorischem Museum in der Kaserne und Aussichtsplattform&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rathaus&amp;#039;&amp;#039; am Place d’Armes (1724 vom Ingenieur Mareschal als Stadtpalais für François Noblat erbaut; 1784 von der Bürgerschaft Belforts aufgekauft; 1789 umgebaut unter [[Jean-Baptiste Kléber]] nach Plänen von [[Pierre Valentin Boudhor]], bemerkenswertes Treppenhaus, Ehrensaal (1810) von Kléber mit Gemälden zur Geschichte Belforts, Fassade ebenfalls von Kléber)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Place de la République&amp;#039;&amp;#039; mit dem 1913 aufgestellten Bartholdi-Denkmal &amp;#039;&amp;#039;des Trois Sièges&amp;#039;&amp;#039; (französisch: &amp;#039;&amp;#039;die drei Belagerungen&amp;#039;&amp;#039;) zur Erinnerung an die Belagerungen von 1813/1814, 1815 und 1870 und mit einigen markanten Bauten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Markthalle&amp;#039;&amp;#039; (1905 eröffnet)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;L’Étang des Forges&amp;#039;&amp;#039; (See mit Rundwanderweg) mit darüberliegendem &amp;#039;&amp;#039;La Tour de la Miotte&amp;#039;&amp;#039;, Turm eines [[Fort]]s von 1830&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Breisacher Tor&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Porte de Brisach&amp;#039;&amp;#039;, 1687 von Vauban erbaut), nordöstlich der Altstadt gelegen, auf dem Frontgiebel das Emblem des Sonnenkönigs [[Ludwig&amp;amp;nbsp;XIV.]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fassadenmalerei&amp;#039;&amp;#039; in Fresko-Technik, 47 berühmte Personen auf einer Fläche von 403 Quadratmetern, dargestellt von [[Ernest Pignon-Ernest]] (* 1942)&lt;br /&gt;
* Kunstmuseum &amp;#039;&amp;#039;Donation [[Maurice Jardot]]&amp;#039;&amp;#039; mit mehr als 100 Gemälden bedeutender Künstler, 1997 von Jardot der Stadt Belfort vermacht, gleichzeitig eine Hommage an [[Daniel-Henry Kahnweiler]], einem bekannten Kunsthändler, dessen Mitarbeiter Jardot 20 Jahre lang war&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Maison du Peuple&amp;#039;&amp;#039; (Volkshaus), aus Stahlbeton konstruiert, 1933 eingeweiht, mit Dekoration im Stil des [[art déco]]&lt;br /&gt;
* Die ehemalige Maschinenhalle der Textilfabrik DMC. Sie wurde 1878 in Paris zur Weltausstellung gebaut vom Architekten Léopold Amédée Hardy und dem Ingenieur Henri de Dion, 1879 von DMC gekauft, abgebaut und in Belfort wieder aufgebaut. Sie steht am westlichen Rand des Étang Bull im Industriepark Techn’Hom.&amp;lt;ref name=&amp;quot;patrimoine-bourgogne&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://patrimoine.bourgognefranchecomte.fr/connaitre-le-patrimoine/les-ressources-documentaires/acces-aux-dossiers-dinventaire/etude/bbccd0a2-ede8-4f8a-90b9-7cd29004065f.html |text=Usine textile Dollfus-Mieg et Cie (DMC), puis usine de matériel informatique Bull, actuellement Technopôle (französisch) |wayback=20210414073950}} Patrimoine en Bourgogne Franche-Comté. Abgerufen am 30. August 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sakralbauten ===&lt;br /&gt;
* Die [[Kathedrale]] [[Kathedrale von Belfort|Saint-Christophe de Belfort]] des [[Bistum Belfort-Montbéliard|Bistums Belfort-Montbéliard]] wurde zwischen 1727 und 1752 aus [[Vogesen]]-[[Sandstein]] am Place d’Armes erbaut, in der Zeit der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] zum „[[Tempel der Vernunft]]“ erklärt und mit der Errichtung des [[Bistum Belfort-Montbéliard|Bistums Belfort-Montbéliard]] im Jahr 1979 zur Kathedrale erhoben. Ihre Orgel (1752) von [[Johann Baptist Waltrin]] gestaltete [[Callinet]] im 19. Jahrhundert um, bevor sie 1966 von Schwenkedel renoviert wurde. Nennenswert sind zwei Gemälde von [[Gustave Dauphin]] (1830 und 1843).&lt;br /&gt;
* [[Synagoge (Belfort)|Synagoge]], erbaut 1857&lt;br /&gt;
* Kirche Sainte-Jeanne-Antide&lt;br /&gt;
* Kirche Sainte-Jeanne-d’Arc&lt;br /&gt;
* Kirche Sainte-Odile&lt;br /&gt;
* Orthodoxe Kirche Sainte-Résurrection-du-Christ&lt;br /&gt;
* Kirche Sainte-Thérèse-de-l’Enfant-Jésus&lt;br /&gt;
* Kirche Saint-Joseph&lt;br /&gt;
* Kirche Saint-Louis&lt;br /&gt;
* Evangelische Kirche Saint-Jean&lt;br /&gt;
* Kapelle Saint-François in der rue de la Paix&lt;br /&gt;
* ehemalige Kirche Notre-Dame-des-Anges (heute Gymnasium)&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Sakralbauten in Belfort&amp;quot; perrow=&amp;quot;7&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Synagogue, 6 Rue de l&amp;#039;As de Carreau, Belfort, Franche-Comté, France - panoramio.jpg|Synagoge&lt;br /&gt;
Cathédrale Saint-Christophe 2014.jpg|Kathedrale Saint-Christophe&lt;br /&gt;
Temple St Jean, 9 Faubourg des Ancêtres, Belfort, Franche-Comté, France - panoramio.jpg|Protestantische Kirche Saint-Jean&lt;br /&gt;
Belfort, Mosquée du Mont.jpg|Bergmoschee&lt;br /&gt;
Belfort, Église Saint-Joseph 3.jpg|Kirche Saint-Joseph&lt;br /&gt;
Belfort, Église Sainte-Odile.jpg|Kirche Sainte-Odile&lt;br /&gt;
Belfort, Kirche Sainte-Thérèse-de-l&amp;#039;Enfant-Jésus.jpg|Kirche Sainte-Thérèse&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmäler ===&lt;br /&gt;
Der [[Löwe von Belfort]] (22&amp;amp;nbsp;Meter lang, 11&amp;amp;nbsp;Meter hoch) aus Vogesen-Sandstein ist ein Werk von [[Frédéric-Auguste Bartholdi|Auguste Bartholdi]] (1834–1904).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal &amp;#039;&amp;#039;Quand Même&amp;#039;&amp;#039; (1884) von [[Antonin Mercié]] am Place d’Armes stellt eine Elsässerin während der Belagerung von 1870/71 dar, die einen sterbenden Soldaten in ihren Armen hält.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
France-90-Belfort-Belvedere ouest.jpg|Belfort; links das Departementhaus, eine ehemalige Pionier- und Artilleriekaserne&lt;br /&gt;
Belfort Rathaus Ehrensaal.jpg|Belfort, Ehrensaal im Rathaus&lt;br /&gt;
Belfort Breisacher Tor.jpg|Das Breisacher Tor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelmäßige Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
Jeden ersten Sonntag von März bis Dezember stellen in der Altstadt von Belfort seit 1966 rund 200 Antiquitätenhändler aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.reinhard-buerck.de/waltraud_schwambach/termine/flohmarkt/frankreich/belfort.htm/ |text=Flohmarktplaner Frankreich. |wayback=20200926223502}} Abgerufen am 20. Juni 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1983 findet jedes Jahr am Pfingstwochenende das [[Festival international de musique universitaire]] statt. Musikgruppen und Chöre aus Bildungseinrichtungen aus aller Welt treten auf zahlreichen Bühnen bei diesem für die Besucher kostenlosen Festival auf, das in der Altstadt von Belfort stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jährlich (November/Dezember) wird dort das internationale [[Filmfestival]] &amp;#039;&amp;#039;Entre Vue&amp;#039;&amp;#039; veranstaltet. Bei seiner Gründung 1969 hieß es noch &amp;#039;&amp;#039;Festival des jeunes auteurs de Belfort&amp;#039;&amp;#039;, bis zu seiner Neugründung 1986.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://next.liberation.fr/cinema/2003/07/09/janine-bazin-sa-vie-son-role_439249 |text=Janin Bazin, sa vie, son rôle |wayback=20161231034353}}, vorletzter Absatz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Lac du Malsaucy, wenige Kilometer nordwestlich von Belfort, findet alljährlich im Juli eines der größten Rockmusikfestivals in Frankreich statt, [[Eurockéennes|Les Eurockéennes de Belfort]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Belfort besitzt einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Paris–Mulhouse]], dieser ist auch Knotenpunkt der hier endenden [[Bahnstrecke Dole–Belfort|Bahnstrecke Dole–Besançon–Belfort]] und der [[Bahnstrecke Belfort–Delle|Bahnstrecke (Delémont–)Delle–Belfort]]. Seit Inbetriebnahme der [[LGV Rhin-Rhône]] ist Belfort mit dem neuen [[Bahnhof Belfort-Montbéliard TGV]] ans Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen. Sieben Kilometer nördlich liegt der [[Flugplatz Belfort-Chaux]]. Zwischen 1914 und 1986 gab es noch den Flughafen [[Fontaine (Territoire de Belfort)|Belfort-Fontaine]], 15 km östlich von Belfort. Er wurde im Ersten Weltkrieg als Militärflughafen gebaut, nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte ihn die [[NATO]]. Bis 1986 diente er als innerfranzösischer Flughafen, seither wird er von Industrie- und Logistik-Unternehmen genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://forgottenairfields.com/airfield-belfort-fontaine-1163.html |titel=Belfort-Fontaine |werk=Forgotten airfields europe |datum=2013-12-21 |sprache=en |abruf=2022-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1898 bis 1952 gab es eine Straßenbahn mit zwei Linien: Bahnhof über die Savoureuse zum Place d’Armes und Bahnhof nach [[Valdoie]]. Sie wurde 1952 durch [[Oberleitungsbus]]se ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Maillot |url=https://www.petittraindedany.fr/Tramway%20Belfort.html |titel=Les Tramways de Belfort |werk=Les Petits Trains de Dany |datum=2026 |sprache=fr |abruf=2026-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://amftb.fr/histoire/urbain.html |titel=Le tramway urbain de Belfort |hrsg=Association des Modélistes Ferroviaires du Territoire de Belfort |datum=2026 |sprache=fr |abruf=2026-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirtschaft der Stadt ist geprägt von der Herstellung von [[Elektrizitätswerk|Kraftwerksanlagen]], hauptsächlich durch die Firma [[General Electric]]. Neben der Elektro- und Elektronikindustrie ist die Textil- und Maschinenbauindustrie vertreten; so werden bei [[Alstom]] die [[Train à grande vitesse|TGV]]-Züge sowie Lokomotiven gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge eines stark schrumpfenden europäischen Marktes für Kraftwerksanlagen und damit verbundener wirtschaftlicher Schwierigkeiten von Alstom nahm die Zahl der Beschäftigten auf dem Alstom-Gelände in den von ursprünglich 18.000 auf unter 6.000 ab. Dies hatte große wirtschaftliche Probleme in der Stadt und der Region zur Folge. Nach 138 Jahren kündigte Alstom im September 2016 an, sein Stammwerk in Belfort 2018 zu schließen. Der Niedergang des Werks wurde als symptomatisch für den industriellen Rückgang in Frankreich gesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Leo Klimm: &amp;#039;&amp;#039;Bonjour Tristesse.&amp;#039;&amp;#039;, [[Tages-Anzeiger]], 13. September 2016, S.&amp;amp;nbsp;11&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der symbolischen Bedeutung des Standorts und der wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Region intervenierte die französische Regierung. Am 4. Oktober 2016 verkündete Premierminister [[Manuel Valls]], dass das Alstom-Werk durch einen staatlichen Auftrag gerettet werden könne: Der französische Staat bestellte 21 TGVs und 20 Diesellokomotiven.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.lepoint.fr/economie/alstom-journee-decisive-pour-sauver-l-usine-de-belfort-04-10-2016-2073329_28.php |titel=Alstom - Valls : &amp;quot;Ce n&amp;#039;est pas du bidouillage, c&amp;#039;est de la stratégie&amp;quot; |abruf=2017-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch das Turbinengeschäft, seit 2000 im Besitz von [[General Electric]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ge.com/news/press-releases/ge-energy-opens-new-technology-center-belfort-international-team-engineers-develop |titel=GE Energy Opens New Technology Center at Belfort; International Team of Engineers to Develop Next Generation of Energy, Environmental Solutions |hrsg=General Electric |datum=2009-06-23 |sprache=en |abruf=2022-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; leidet unter der Auftragsflaute für Großturbinen seit 2008.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.boeckler.de/pdf_fof/98809.pdf |titel=Zukunft &amp;amp; Beschäftigung für einen modernen und effizienten Energieanlagenbau in Deutschland |hrsg=Hans Böckler Stiftung des Deutschen Gewerkschaftsbunds |datum=2015 |format=PDF |sprache=de |abruf=2022-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem GE gedroht hatte, den Standort Belfort zu schließen, kündigte Präsident Macron 2021 an, 6 neue [[EPR (Kernkraftwerk)|EPR]] Reaktoren zu bauen, die mit GE Turbinen ausgerüstet werden sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.francebleu.fr/infos/politique/direct-suivez-la-visite-d-emmanuel-macron-a-belfort-sur-le-theme-du-nucleaire-1644425639 |titel=A Belfort, Emmanuel Macron s&amp;#039;engage sur un nouveau programme nucléaire |werk=France Bleu |hrsg=France 3 TV |datum=2022-02-10 |sprache=fr |abruf=2022-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Dezember 2023 übernahm [[EdF|EDF]] die Sparte nukleare Kraftwerksanlagen von General Electric.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Elise Pontoizeau |url=https://www.usinenouvelle.com/article/l-officialisation-de-la-cession-de-steam-power-la-branche-nucleaire-de-general-electric-a-edf-reportee.N2200863 |titel=L’officialisation de la cession de Steam Power, la branche nucléaire de General Electric, à EDF reportée |werk=L&amp;#039;Usine Nouvelle |datum=2023-12-01 |sprache=fr |abruf=2023-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Technische Universität Belfort-Montbéliard]] gehört zu den besten Universitäten Frankreichs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.grandbelfort.fr/fr/enseignement-superieur/enseignement-superieur.html |titel=Enseignement Supérieur |hrsg=Grand Belfort |sprache=fr |abruf=2021-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bildet zusammen mit den Universitäten von Compiègne und Troyes ein Netzwerk französischer technischer Universitäten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.utbm.fr/utbm/le-reseau-des-ut/ |titel=Le réseau des UT |hrsg=UTBM - Université de technologie Belfort Montbéliard |sprache=fr |abruf=2012-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alstom und TGV ===&lt;br /&gt;
Die Geschichte der [[TGV]] Züge ist eng mit Belfort verbunden. Entwickelt wurden sie von [[Alstom]] (vormals GEC-Alsthom) in Belfort ab 1966, der erste Prototyp ging 1972 in Betrieb. Mit dem Beginn der Bauarbeiten der Linie Paris-Lyon 1978 ging der Zug in Serie. Die Testfahrten wurden im nahen Elsass zwischen [[Straßburg]] und [[Sélestat]] ausgeführt. Auch die folgenden Generationen des TGVs wurden in Belfort entwickelt und gebaut, insbesondere die Triebköpfe. Im Jahr 2000 kaufte die Stadt Belfort den ersten Prototyp [[SNCF TGV 001|TGV 001]], restaurierte ihn und stellte ihn an der Autobahn aus. Erst seit 2011 ist Belfort selbst an das TGV Netz angeschlossen, vorher wurden die Züge mit Diesel-Lokomotiven abgeschleppt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.estrepublicain.fr/magazine-tourisme-et-patrimoine/2022/01/09/tgv-c-est-a-belfort-que-l-aventure-des-trains-a-grande-vitesse-est-nee |titel=TGV : c’est à Belfort que l’aventure des trains à grande vitesse est née |werk=L&amp;#039;Est Républicain - Französische Tageszeitung |datum=2021 |sprache=fr |abruf=2022-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DMC/Bull ===&lt;br /&gt;
[[DMC (Dollfus-Mieg et Compagnie)]] ist eine Textilfirma in [[Mülhausen]], gegründet 1746 von der Familie Dollfus. Nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] eröffnete DMC 1874 eine neue Produktion in Belfort. 1959 wurde die Fabrik in Belfort geschlossen,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.thiriez.org/accu/accusite.html thiriez.org] Musée virtuel TCB - Virtuelles Museum der Französischen Textilindustrie. Abgerufen am 14. April 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; das Werk wurde 1960 an die Compagnie des Machines Bull (später [[Bull (Computerhersteller)|Bull]]) verkauft. Bull baute in Belfort eine feinmechanische und elektronische Produktion auf. Es wurden Lochkartengeräte, Drucker, Magnetbandlaufwerke und Plattenspeicher hergestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;patrimoine-bourgogne&amp;quot; /&amp;gt; 1992 stellte Bull die Produktion in Belfort ein. Die Gebäude wurden Teil des Industrieparks Techn’Hom und beherbergen kleine und mittlere Firmen aus den Bereichen Technologie und Services.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mytechnhom.tandemparcs.immo/ mytechnhom.tandemparcs.immo] Industriepark Techn&amp;#039;Hom. Abgerufen am 14. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DMC Belfort 1927.jpg|mini|Die Textilfabrik DMC in Belfort um 1927]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerstädte ==&lt;br /&gt;
* {{CHE|#}} [[Delsberg|Delémont]], Schweiz&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Leonberg]], Deutschland&lt;br /&gt;
* {{UKR|#}} [[Saporischschja]], Ukraine&lt;br /&gt;
* {{GBR|#}} [[Stafford]], Vereinigtes Königreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Amédée Willot]] (1755–1823), General und Politiker&lt;br /&gt;
* [[François-Joseph Heim]] (1787–1865), Maler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Gustave Dauphin]] (1804–1859), Maler&lt;br /&gt;
* [[Jules Brunet]] (1838–1911), Offizier und General&lt;br /&gt;
* [[Paul Adolphe Kauffmann]] (1849–1940), Maler und Illustrator&lt;br /&gt;
* [[Léon Deubel]] (1879–1913), Lyriker&lt;br /&gt;
* [[Georges Walser]] (1883–1943), Offizier, Flottillenadmiral&lt;br /&gt;
* [[Gaston Zeller]] (1890–1960), Historiker, Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Marcel-Edmond Naegelen]] (1892–1978), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Jean Rapenne]] (1901–1952), Kolonialbeamter&lt;br /&gt;
* [[Lucien Moraweck]] (1901–1973), Filmkomponist&lt;br /&gt;
* [[Étienne Mattler]] (1905–1986), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Jean Cottez]] (1908–1973), Ruderer&lt;br /&gt;
* [[Karl Ketterer]] (1911–1977), Schweizer Politiker&lt;br /&gt;
* [[Paul Koepfler]] (1921–1943), Fluchthelfer für Juden und politisch Verfolgte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=André Robert |Titel=Jura 1940–1944 : Territoires de Résistance |TitelErg=Préface de François Marcot |Verlag=Éditions du Belvédère |Ort=Pontarlier |Datum=2016 |ISBN=978-2-88419-302-3 |Seiten=329}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bernard Gantner]] (1928–2018), Maler&lt;br /&gt;
* [[Louis Outhier]] (1930–2021), Koch&lt;br /&gt;
* [[Claude Bourquard]] (1937–2011), Fechter&lt;br /&gt;
* [[Jean-Pierre Chevènement]] (* 1939), Politiker, Bürgermeister der Stadt und Minister&lt;br /&gt;
* [[Bernard Andrès]] (* 1941), Harfenist und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Fernand Etter]] (1941–1997), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Alain Gerber]] (* 1943), Autor und Jazzkritiker&lt;br /&gt;
* [[Gérard Grisey]] (1946–1998), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Marie-Noëlle Lienemann]] (* 1951), Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Jean-Luc Cappozzo]] (* 1954), Jazz- und Improvisationsmusiker&lt;br /&gt;
* [[Jean-Paul Hosotte]] (* 1955), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Patrick Hosotte]] (* 1957), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Cesare Cipollini]] (1958–2023), italienischer Radprofi&lt;br /&gt;
* [[Michel Godard]] (* 1960), Jazzmusiker&lt;br /&gt;
* [[Thierry Grass]] (* 1960), Sprachwissenschaftler und Terminologe, Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Philippe Heberlé]] (* 1963), Sportschütze&lt;br /&gt;
* [[Pierre Jean Schoen]] (* 1967), Organist&lt;br /&gt;
* [[Jean-Sébastien Steyer]] (* 1972), Paläontologe&lt;br /&gt;
* [[Céline Bonacina]] (* 1975), Jazzmusikerin&lt;br /&gt;
* [[Philippe Bussonnet]] (* ≈1976), Fusionmusiker&lt;br /&gt;
* [[Olivier Schoenfelder]] (* 1977), Eiskunstläufer&lt;br /&gt;
* [[Tahar Rahim]] (* 1981), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Amaury Leveaux]] (* 1985), Schwimmer&lt;br /&gt;
* [[Johanne Morant]] (* 1986), Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
* [[Frédéric Brun (Radsportler, 1988)|Frédéric Brun]] (* 1988), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Dimitri Liénard]] (* 1988), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Bastien Poirrier]] (* 1988), Skilangläufer&lt;br /&gt;
* [[Saype]] (* 1989), französisch-schweizerischer Künstler&lt;br /&gt;
* [[Boris Moltenis]] (* 1999), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Beffort |Band=3 |Seite=2–3}}&lt;br /&gt;
* Yvette Baradel u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Histoire de Belfort&amp;#039;&amp;#039;. Horvath, Roanne / Le Coteau 1985.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Territoire de Belfort.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Paris 1999, ISBN 2-84234-037-X, S. 41–91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.fimu.com/ Website des Internationalen studentischen Musikfestivals]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Belfort}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesprochene Version&lt;br /&gt;
|datei   = De-belfort-aticle.ogg&lt;br /&gt;
|länge   = 10:45&lt;br /&gt;
|version = 86004936&lt;br /&gt;
|datum   = 2011-03-03&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4087112-5|LCCN=n81018655|VIAF=141899400}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belfort| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Bourgogne-Franche-Comté]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präfektur in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Stadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1226]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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