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	<title>Belegungsgrad - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T11:38:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Belegungsgrad&amp;diff=721790&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Ergänze Kategorie:Facilitymanagement</title>
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		<updated>2024-06-17T06:21:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Facilitymanagement&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Facilitymanagement (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Facilitymanagement&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Belegungsgrad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[betriebswirtschaftliche Kennzahl]], die in verschiedenen [[Wirtschaftszweig]]en den [[Auslastungsgrad]] einer [[Facility]] wiedergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Der Belegungsgrad ist allgemein die Anzahl von [[Person]]en oder [[Frachtgut]] pro [[Flächeneinheit]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=wwBuDwAAQBAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=Belegungsgrad+gastronomie&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjwyqD9rsfzAhWqM-wKHXJ9BKYQ6AF6BAgHEAE#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Michael May (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;CAFM-Handbuch&amp;#039;&amp;#039;, 2018, S. 127]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine hohe Anzahl bedeutet einen hohen Belegungsgrad und umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des [[Ertragsmanagement]]s spielt der Belegungsgrad insbesondere bei [[Eisenbahnunternehmen]], [[Fluggesellschaft]]en, in der [[Gastronomie]], [[Hotellerie]] sowie bei [[Krankenhaus|Krankenhäusern]] eine wesentliche Rolle. Hierbei handelt es sich um [[Betriebsform]]en des [[Dienstleistungssektor]]s, die kurzfristig nicht steigerbare [[Kapazität (Wirtschaft)|Kapazitäten]] ([[Sitzplatz|Sitzplätze]], [[Bett]]en, [[Laderaum|Frachtraum]]) aufweisen und deshalb auf die optimale Dimensionierung ihrer Kapazitäten angewiesen sind. Nur [[Eisenbahn]], [[Flugverkehr]] und [[öffentlicher Personennahverkehr]] können ihre Kapazitäten durch zusätzlichen Einsatz weiterer [[Transportmittel]] (Verdichtung des [[Taktfahrplan]]s) kurzfristig erhöhen oder ermäßigen. Die in [[Gebäude]]n untergebrachten Kapazitäten (Gastronomie, Hotellerie und Krankenhäuser) können dagegen kurzfristig ihre Kapazitäten nicht erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eisenbahnunternehmen ==&lt;br /&gt;
Der Belegungsgrad ist bei der Eisenbahn der Grad der zeitlichen Auslastung eines [[Fahrweg]]abschnittes durch [[Sperrzeitentreppe|Sperrzeiten]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=XArW28a-xiIC&amp;amp;pg=PA163&amp;amp;dq=Belegungsgrad&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwixs9Xe1cDzAhV7SPEDHSSKBPMQ6AF6BAgJEAE#v=onepage&amp;amp;q=Belegungsgrad&amp;amp;f=false Jörn Pachl, &amp;#039;&amp;#039;Systemtechnik des Schienenverkehrs&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 163]&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der mittleren [[Zugfolge|Mindestzugfolgezeit]] kann unmittelbar die mögliche Belastung für unterschiedliche Belegungsgrade bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Richtlinie Fahrwegkapazität&amp;#039;&amp;#039; der [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn]] definiert den Belegungsgrad als „[z]eitliche[n] Anteil, an dem ein Fahrwegabschnitt oder Netzelement durch Zugtrassen oder Zuglagen innerhalb des Untersuchungszeitraumes oder Auswertezeitraumes belegt ist (im Sinne einer betrieblichen Beanspruchung), d.&amp;amp;nbsp;h. für weitere Züge nicht nutzbar ist.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;db-ril-405-0102-4&amp;quot;&amp;gt;DB Netz AG, &amp;#039;&amp;#039;Richtlinie Fahrwegkapazität&amp;#039;&amp;#039;, Richtlinie 405, Modul 0102, gültig ab 1. Januar 2008, S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie unterscheidet nach dem &amp;#039;&amp;#039;Einzelbelegungsgrad&amp;#039;&amp;#039;, der sich auf einen Fahrwegabschnitt ([[Blockabschnitt]], [[Fahrstraße]], Fahrstraßenteil) bezieht, und dem &amp;#039;&amp;#039;verketteten Belegungsgrad&amp;#039;&amp;#039;, der sich auf ein Netzelement, das aus mehreren frei zu meldenden Fahrwegabschnitten besteht, die bei einer Zugfahrt nacheinander betrieblich beansprucht werden, beispielsweise auf einer Strecke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;db-ril-405-0102-4&amp;quot;/&amp;gt; Der verkettete Belegungsgrad ergibt sich aus der Summe alle Mindestzugfolgezeiten für den Auswerteraum (z.&amp;amp;nbsp;B. Strecken, Überholungsabschnitte), bezogen auf den Auswerteraum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;db-ril-405-0104-28&amp;quot;&amp;gt;DB Netz AG: &amp;#039;&amp;#039;Richtlinie Fahrwegkapazität&amp;#039;&amp;#039;. Richtlinie 405, Modul 0104, gültig ab 1. Januar 2008, S. 28&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird der Belegungsgrad nur für einzelne [[Blockabschnitt]]e ermittelt, so ist zu beachten, dass die freien Zeitlücken nicht immer für Zugfahrten zur Verfügung stehen. Folgt beispielsweise auf einen schnellen ein langsamer Zug, so wird die Zeitlücke zwischen beiden Zügen immer größer, ohne dass dort ein Zug fahren könnte. Die Abhängigkeit der Zugfahrten untereinander nennt man &amp;#039;&amp;#039;Verkettung&amp;#039;&amp;#039;. Den Belegungsgrad unter Berücksichtigung dieser Abhängigkeit nennt man den &amp;#039;&amp;#039;verketteten Belegungsgrad&amp;#039;&amp;#039;. Der verkettete Belegungsgrad wird in der Regel zwischen zwei Bahnhöfen angegeben, in denen die Reihenfolge der Züge getauscht werden kann (Überholungen) oder in denen Zug-Kreuzungen stattfinden können (bei eingleisigen Strecken). Eine andere praktizierte Abgrenzung findet anhand derzeitiger Betriebsprogramme statt. So können Abschnittsgrenzen dort liegen, wo sich die Mischung oder die Anzahl der Züge maßgebend ändert, also wo bereits heute Züge enden, beginnen, kreuzen oder überholen. Anhand des verketteten Belegungsgrades kann abgeschätzt werden, ob Bahnanlagen überlastet sind. Wird die gesamte [[Betriebszeit]] betrachtet, so sollte er nicht wesentlich über 0,5 liegen. In der Spitzenstunde sollte 0,8 nicht überschritten werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörn Pachl, &amp;#039;&amp;#039;Systemtechnik des Schienenverkehrs&amp;#039;&amp;#039;, Teubner-Verlag/Stuttgart, 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kehrwert]] des Belegungsgrades ist der &amp;#039;&amp;#039;Pufferzeitgrad&amp;#039;&amp;#039;, der den Anteil der ungenutzten Kapazität (Puffer) beschreibt. Ein hoher Pufferzeitgrad suggeriert, dass noch weitere Züge eingelegt werden können. Diese Aussage ist jedoch nicht allgemeingültig. Weitere Züge können nur eingelegt werden, wenn die Zeitlücken so dimensioniert sind, dass kein anderer Zug behindert wird und der neue Zug auch in den benachbarten Abschnitten passende Zeitlücken vorfindet. Eine Aussage zur freien Kapazität lässt sich also erst nach weiteren Fahrplanstudien treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fluggesellschaften ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Auslastungsgrad#Betriebswirtschaftslehre}}&lt;br /&gt;
In [[Verkehrsflugzeug]]en steht nur eine begrenzte Anzahl von Sitzplätzen ([[Passagierluftfahrt]]) oder [[Unterflurfrachtraum|Frachtraum]] ([[Luftfracht]]) zur Verfügung. Der Belegungsgrad wird hier [[Sitzladefaktor]] (&amp;lt;math&amp;gt;SLF&amp;lt;/math&amp;gt;) bzw. [[Nutzladefaktor]] genannt. Zur Berechnung des Sitzladefaktors wird die transportierte Anzahl von Passagieren ({{enS|passenger kilometers transported}}, &amp;lt;math&amp;gt;PKT&amp;lt;/math&amp;gt;) und die angebotene Zahl der Sitzplätze ({{enS|passenger kilometers offered}}, &amp;lt;math&amp;gt;PKO&amp;lt;/math&amp;gt;) gegenübergestellt:&amp;lt;ref&amp;gt;Verlag Dr. Th. Gabler (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gabler Wirtschaftslexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band 5, 1984, Sp. 1629&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=DlvpBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA26&amp;amp;dq=Sitzladefaktor Gerd Aberle, &amp;#039;&amp;#039;Transportwirtschaft: Einzelwirtschaftliche und gesamtwirtschaftliche Grundlagen&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 26]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;SLF = \dfrac{PKT}{PKO} \cdot 100\,\%&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Der Nutzladefaktor &amp;lt;math&amp;gt;NLF&amp;lt;/math&amp;gt; ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen den verkauften [[Tonnenkilometer]]n (&amp;lt;math&amp;gt;TKT&amp;lt;/math&amp;gt;) zu den angebotenen  (&amp;lt;math&amp;gt;TKO&amp;lt;/math&amp;gt;):&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\text{NLF} = \frac{\text{TKT}}{\text{TKO}} \cdot 100\,\%&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Je nach Niveau der [[Fixkosten]] einer Airline wird bei beiden Kennzahlen die [[Gewinnschwelle]] bei einem Ladefaktor von etwa 60 % bis 70 % erreicht. Die durch die Auslastung gedeckten Fixkosten heißen [[Nutzkosten]], nicht besetzte Sitzplätze oder ungenutzter Frachtraum führen zu [[Leerkosten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gastronomie ==&lt;br /&gt;
Die Gastronomie spricht eher von [[Kapazitätsauslastung]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=JFo8EAAAQBAJ&amp;amp;pg=PT482&amp;amp;dq=gastronomie+auslastung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwi6qu-etsfzAhWFM-wKHYDpAtYQ6AF6BAgBEAE#v=onepage&amp;amp;q=gastronomie%20auslastung&amp;amp;f=false Wolfgang Fuchs (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Tourismus, Hotellerie und Gastronomie von A bis Z&amp;#039;&amp;#039;, 2021, S. 46]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrifft insbesondere die [[Gastraum|Gasträume]] (Sitzplätze) und die [[Küche]]. Die Kapazität der Küche ist im Regelfall geringer als sie für die Sitzplatzzahl der Gasträume sein müsste. Kommt es zu mehr gleichzeitigen [[Bestellung]]en als die Küche bewältigen kann, wird im Regelfall nach dem [[First In – First Out]]-Rangfolgeprinzip vorgegangen, so dass sich die [[Warteschlange|Wartezeit]] des Gastes durch diesen [[Flaschenhals (Wirtschaft)|Engpass]] erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemessen wird die Auslastung &amp;lt;math&amp;gt;A&amp;lt;/math&amp;gt; durch die vorhandenen Sitzplätze &amp;lt;math&amp;gt;Sv&amp;lt;/math&amp;gt; und die Anzahl der besetzten Sitzplätze &amp;lt;math&amp;gt;Sb&amp;lt;/math&amp;gt;:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=NdHnBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PT152&amp;amp;dq=gastronomie+auslastung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwi6srjBwcfzAhVODewKHYpWDC04ChDoAXoECAEQAQ#v=onepage&amp;amp;q=gastronomie%20auslastung&amp;amp;f=false Harald Dettmer/Thomas Hausmann/Michaela Kaufner/Harald Wilde, &amp;#039;&amp;#039;Controlling im Food &amp;amp; Beverage-Management&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 140]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;A = \frac{\text{Sb}}{\text{Sv}} \cdot 100\,\%&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Die höchste Kapazitätsauslastung gibt es saisonunabhängig bei [[Mahlzeit]]en ([[Frühstück]], [[Mittagessen]], [[Abendessen]]). Um die Auslastung für dazwischen liegende Zeiten zu verbessern, gibt es die Möglichkeit der [[Happy Hour]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hotellerie ==&lt;br /&gt;
In der Hotellerie ist der Belegungsgrad &amp;lt;math&amp;gt;B&amp;lt;/math&amp;gt; ({{enS|occupancy}}) eine Messzahl zur Bestimmung des Anteils von belegten [[Hotelzimmer]]n &amp;lt;math&amp;gt;Zb&amp;lt;/math&amp;gt; an den gesamten vorhandenen Zimmern &amp;lt;math&amp;gt;Zv&amp;lt;/math&amp;gt;:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;B = \frac{\text{Zb}}{\text{Zv}} \cdot 100\,\%&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Bei der [[Preiskalkulation]] wird ermittelt, welcher Belegungsgrad notwendig ist, um bei einem gegebenen Zimmerpreis [[Kostendeckung]] (Gewinnschwelle) durch den [[Revenue per available room]] zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Bader, &amp;#039;&amp;#039;Zur Preispolitik des Hotelbetriebes&amp;#039;&amp;#039;, 1977, S. 168&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele Hotels sind [[Saisonbetrieb]]e (insbesondere in den Urlaubsregionen) mit großen Saisonschwankungen zwischen [[Hauptsaison]] und [[Nebensaison]]. Durch zeitliche [[Preisdifferenzierung]] können Hotels und andere Saisonbetriebe versuchen, in nachfragschwachen Zeiten durch [[Rabatt]]e zusätzliche Nachfrage zwecks Verbesserung des Belegungsgrades zu generieren. In Deutschland liegt der durchschnittliche Belegungsgrad um die 40 % (2000: 37,6 %, 2010: 32,7, 2019: 39,2 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krankenhäuser ==&lt;br /&gt;
Der Belegungsgrad (&amp;#039;&amp;#039;Bettenbelegung&amp;#039;&amp;#039;) ist im [[Gesundheitswesen]] eine Messzahl zur Bestimmung des Anteils von mit [[Patient]]en belegten Betten an den gesamten, planmäßig aufgestellten Betten in einem Krankenhaus, einer [[Bettenstation|Station]] oder [[Fachabteilung]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=PmvpBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA36&amp;amp;dq=Belegungsgrad+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjVydGx0MDzAhWFQvEDHckaAAAQ6AF6BAgGEAE#v=onepage&amp;amp;q=Belegungsgrad%20lexikon&amp;amp;f=false Hans-Jürgen Seelos, &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Medizinmanagement&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 36]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er bildet eine wichtige Zielgröße des Krankenhausmanagements ([[Belegungsmanagement]]), weil über ihn der [[Umsatzerlös]] gekoppelt ist. Geminderter Erlös kann bei &amp;#039;&amp;#039;belegungsunabhängigem&amp;#039;&amp;#039; Personalbestand eine [[Personalfreisetzung]] erforderlich machen, was in einer [[Arbeitsüberlastung|Überlastungssituation]] zu [[Qualitätsmangel|Qualitätsmängeln]] führen kann ([[Behandlungsfehler]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=sFQlBAAAQBAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=Belegungsgrad+gastronomie&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjwyqD9rsfzAhWqM-wKHXJ9BKYQ6AF6BAgGEAE#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Horst Kunhardt (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Systemisches Management im Gesundheitswesen&amp;#039;&amp;#039;, 2011, S. 45]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unternehmensberatung &amp;#039;&amp;#039;ZEQ AG&amp;#039;&amp;#039; legte 2010 ein Konzept zur &amp;#039;&amp;#039;belegungsabhängigen&amp;#039;&amp;#039; [[Personalmanagement|Personalsteuerung]] in Krankenhäusern vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=Sh1tDwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA86&amp;amp;dq=Vollbelegung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiknt7chczzAhVOgf0HHRGtATI4ChDoAXoECAUQAQ#v=onepage&amp;amp;q=Vollbelegung&amp;amp;f=false Christian Bamberg/Nico Kasper/Max Korff/Rüdiger Herbold (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Moderne Stationsorganisation im Krankenhaus&amp;#039;&amp;#039;, 2018, S. 86 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ist demzufolge die Belegungsrate hoch, kommt es unter Umständen zur [[Unterbesetzung]] beim Personal, wenn die [[Personalkapazität]] an einer durchschnittlichen Belegung orientiert ist. Die Unterbesetzung führt zu Belastungsspitzen, die zu Behandlungsmängeln führen können. Andererseits soll die (nicht nur temporäre) [[Überbesetzung]] durch Personal vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Corona-Pandemie]] ab April 2020 wurde die Kapazitätsgrenze von [[Intensivstation]]en in vielen Staaten erreicht und als Überlastung des Gesundheitssystems zum Gegenstand [[Öffentliche Meinung|öffentlicher Diskussionen]]. Dort, wo es zur Belastungsgrenze kam, musste unter Umständen das [[Organisationsmittel]] der [[Triage]] zu einer [[Priorisierung medizinischer Leistungen]] eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Die Wirtschaftszweige, in denen der Belegungsgrad eine wichtige Rolle spielt, sind von hoher [[Personalintensität]] gekennzeichnet. Deshalb nehmen hier die [[Personalkosten]] den höchsten Anteil an den [[Gesamtkosten]] oder [[Umsatzerlös]]en ein. Um die [[Gewinnschwelle]] zu erreichen, ist meist ein hoher, über 60 % liegender Belegungsgrad erforderlich. Der optimale Belegungsgrad wird bei knapp 100 % liegen ([[Vollbeschäftigung|Vollbelegung]]),&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=aWSiciR3sb0C&amp;amp;pg=PA145&amp;amp;dq=Vollbelegung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwi9v_GPhMzzAhUI_7sIHSrXBTMQ6AF6BAgGEAE#v=onepage&amp;amp;q=Vollbelegung&amp;amp;f=false Center for Urban &amp;amp; Real Estate Management (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Immobilienwirtschaft aktuell&amp;#039;&amp;#039;, 2009, S. 145]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Unterbeschäftigung|Unterbelegung]] besteht häufig bei &amp;lt; 70 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftliche Kennzahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Facilitymanagement]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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