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	<title>Belchenflue - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schweizer Belchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Schweizer Jura, andere Berge dieses Namens unter [[Belchen]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|BILD= Belchen-Fluh.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Belchenflue&lt;br /&gt;
|HÖHE= 1099&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = ch&lt;br /&gt;
|LAGE= 7&amp;amp;nbsp;km westlich von [[Olten]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Schweizer Jura]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 47/21/46/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 7/48/38/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= CH-BL/CH-SO&lt;br /&gt;
|TYP= &lt;br /&gt;
|GESTEIN= [[Oolith]]ischer [[Kalkstein]]&lt;br /&gt;
|ALTER= &lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG= &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= Fortifikation im Ersten Weltkrieg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Belchenflue&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (älter &amp;#039;&amp;#039;Belchenfluh&amp;#039;&amp;#039;, mundartlich &amp;#039;&amp;#039;Bölche&amp;#039;&amp;#039;) ist ein markanter Felskopf auf dem Berggrat, der sich im Schweizer [[Jura (Gebirge)|Jura]] vom Berg [[Ruchen (Jura)|Ruchen]] zum Pass [[Challhöchi (Pass)|Challhöchi]] zieht. Er ist {{Höhe|1099|CH|link=1}} hoch und liegt etwa 7&amp;amp;nbsp;km westlich von [[Olten]]. Über die Felskante verläuft die Grenze zwischen den Kantonen [[Kanton Basel-Landschaft|Basel-Landschaft]] und [[Kanton Solothurn|Solothurn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Namensgleichheit mit Bergkuppen in [[Belchen (Schwarzwald)|Deutschland]] ([[Belchen (Schwarzwald)]]) und [[Elsässer Belchen|Frankreich]] ([[Elsässer Belchen]], {{frS|&amp;#039;&amp;#039;Ballon d’Alsace&amp;#039;&amp;#039;}}) wird die Stelle in Diskussionen über ein hypothetisches prähistorisches Beobachtungssystem manchmal auch als &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Belchen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ruchen (Jura)}}&lt;br /&gt;
Im Verhältnis zum Ruchen, dem Hauptberg der Gebirgsgruppe ({{Höhe|1123|CH}}), ist die Belchenflue ein Nebengipfel, der nur durch eine 24 Meter tiefe, beim Bau der Bergstrasse erweiterte Scharte vom Ruchen getrennt ist. Während die Belchenflue als guter Aussichtspunkt leicht zugänglich und ein bekanntes Tourismusziel im Jura ist, bietet der Ruchen trotz seiner dominanteren Stellung wegen der dichten Bewaldung keine lohnende Aussicht und ist nicht mit einem Wanderweg erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Südflanke des Berges liegt im Gebiet der Solothurner Gemeinde [[Hägendorf]] und der Nordhang in der Baselbieter Gemeinde [[Eptingen]]. Der schmale Felskopf der Belchenflue hat eine gegen Norden einfallende, bis 80&amp;amp;nbsp;m hohe Felswand und auch auf der Südseite einen steilen, felsigen Berghang. Ruchen und Belchen gehören zur Jurahauptkette zwischen der [[Nordwestschweiz]] und dem Mittelland. Sie liegen auf der [[Wasserscheide]] zwischen der [[Aare]] im Süden und der [[Ergolz]] im Norden, beides linke Nebenflüsse des [[Rhein]]s. Nach Osten setzt sich die Kette über die Challhöchi und den [[Ifleter Berg|Ifleterberg]] zum Passübergang des [[Unterer Hauenstein|Unteren Hauensteins]] fort. Gegen Westen senkt sich vom Ruchen aus der &amp;#039;&amp;#039;Dürstelberg&amp;#039;&amp;#039; zur Strasse über den [[Oberer Hauenstein|Oberen Hauenstein]] bei [[Langenbruck BL|Langenbruck]] hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Die Belchenflue befindet sich in einem geologisch kompliziert aufgebauten Abschnitt des östlichen Juras. Die zur [[Jura (Geologie)|Jurazeit]] in einem tropischen Flachmeer abgelagerten Kalk- und Mergelschichten wurden während der [[Faltung (Geologie)|Faltung]] des Juragebirges im späten [[Miozän]] und [[Pliozän]] stark zusammengepresst, teilweise in Schuppen zerlegt, übereinandergeschoben und steil gestellt. Der Felsgipfel besteht aus dem harten oolithischen [[Kalkstein]] des [[Hauptrogenstein]]s, der in der mittleren Jurazeit ([[Dogger (Geologie)|Dogger]]) abgelagert wurde. Durch stärkere [[Erosion (Geologie)|Erosion]] der umliegenden weicheren Gesteine wurde diese [[Kompetentes Gestein|kompetente Gesteinsschicht]] herauspräpariert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Namenkunde ===&lt;br /&gt;
Sowohl das Solothurnische Orts- und Flurnamenbuch als auch die Orts- und Flurnamenforschung Baselland führen die Bergbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Belchen&amp;#039;&amp;#039; auf den Namen des [[Blässhuhn]]s zurück, das umgangssprachlich auch &amp;#039;&amp;#039;Taucherli&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Belchen&amp;#039;&amp;#039; genannt wird. Es ist ein schwarzer Wasservogel mit einem weissen Stirnfleck. Alle Belchen-Berge haben felsige Gipfel oder im Winter eine schneebedeckte Kuppe, was an den weissen Stirnfleck des Blässhuhns erinnert haben soll.&amp;lt;ref&amp;gt;ortsnamen.ch (online). Stichwort: «Belchen».&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== «Belchen-Dreieck» ===&lt;br /&gt;
Der Bergname «Belchen» wurde in einem kulturgeschichtlichen Zusammenhang andererseits mit einer Wurzel aus der [[Keltische Sprache|keltischen Sprache]] und dem Namen des Sonnengottes [[Belenus]] in Verbindung gebracht, der mit Apollon, dem Gott des Lichts oder Sonnengott, identifiziert wird. Es wurde diskutiert, ob der Berg Belchenflue-Ruchen ein Markierungspunkte der jahreszeitlichen Sonnenvisuren im sogenannten «Belchen-Dreieck» oder «Belchen-System» sein könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|16127|Belchen|Autor=Rolf d&amp;#039;Aujourd&amp;#039;hui}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem liegt die Beobachtung zugrunde, dass die [[Sonne]] zur Zeit der Wintersonnenwende, vom Elsässer Belchen aus gesehen, genau hinter der Belchenflue aufgeht und umgekehrt, von der Belchenflue aus gesehen, am Tag der Sommersonnenwende, einem uralten Festtag, hinter dem Elsässer Belchen untergeht. Die Theorie des Belchen-Dreiecks hat allerdings den Mangel, dass auf keinem der Belchen-Berge eine Spur von keltischen Kultstätten festgestellt werden konnte. Schliesslich wurde auch vermutet, die zum keltischen Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;belenos&amp;#039;&amp;#039; gehörende Variante &amp;#039;&amp;#039;belakos&amp;#039;&amp;#039; mit der Bedeutung „stark“, „mächtig“&amp;lt;ref&amp;gt;Xavier Delamarre: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la langue gauloise.&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl. Paris 2008 S. 71f.&amp;lt;/ref&amp;gt; könnte als Lehnwort &amp;#039;&amp;#039;Belchen&amp;#039;&amp;#039; in die deutsche Sprache eingegangen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Toponym &amp;#039;&amp;#039;Belchen&amp;#039;&amp;#039; gibt es auch ausserhalb des Belchen-Dreiecks und bezeichnet dort Anhöhen oder Berge. Siehe: Kaspar Egli: &amp;#039;&amp;#039;Der Michelbacher Belchen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Baselbieter Heimatblätter&amp;#039;&amp;#039;. 2019 Nr. 2 S. 58f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortifikation Hauenstein ===&lt;br /&gt;
Zur Zeit des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war die Belchenflue ein wichtiger Beobachtungsposten der [[Fortifikation Hauenstein]], eines [[Festung]]ssystems im Jura, das den Auftrag hatte, den Knotenpunkt Olten zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport ===&lt;br /&gt;
Östlich der Belchenflue unterquert die Autobahn [[A2 (Schweiz)|A2]] die Jurakette im 3,18&amp;amp;nbsp;km langen [[Belchentunnel]]. Vom Berggipfel aus sieht man die Autobahnabschnitte im Norden und im Süden bis nahe bei den Tunnelportalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Vom [[Chilchzimmersattel]] zwischen [[Eptingen]] und [[Langenbruck BL|Langenbruck]] aus ist die Belchenflue über eine Waldstrasse zu erreichen. Ein Fussweg führt vom Allerheiligenberg bei [[Hägendorf]] zur Berghöhe. Der Aufstieg auf den Gipfel besteht aus einer aus dem Felsen gehauenen und teils gemauerten Treppe, die mit Geländern gesichert ist. Die sehr kleine, gesicherte Gipfelplattform ist ein beliebter Aussichtspunkt mit freiem Blick in alle Richtungen ausser nach Westen, wo der Ruchen die Sicht einschränkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.regionatur.ch/Orte/Aussichtspunkte/Belchenflue |titel=Belchenflue |werk=regionatur.ch |abruf=2026-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An klaren Tagen bietet sich ein schönes Panorama auf die [[Alpen]], den [[Schwarzwald]] und die [[Vogesen]]. Der [[Jura-Höhenweg]] führt nahe am Berg vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baselbieterlied ===&lt;br /&gt;
Der Felskopf erscheint ganz am Textanfang des [[Baselbieterlied]]s, das der Schriftsteller [[Wilhelm Senn (Schriftsteller)|Wilhelm Senn]] 1862 verfasste:&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;font-style:italic; margin-left:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
:«Vo Schönebuech bis Ammel,&lt;br /&gt;
:vom Belche bis zum Rhy …»&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lied umgrenzt das besungene Kantonsgebiet mit den vier bekannten topographischen Objekten [[Schönenbuch]], [[Anwil]], Belchen und [[Rhein]], wobei der «Belchen» die Südgrenze markiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Belchen-Ausblick.jpg|Ausblick von der Belchenflue nach Nordosten&lt;br /&gt;
 Belchen-Fahne.jpg|Auf der Gipfelplattform&lt;br /&gt;
 Bölchenflue01.jpg|Militärstrasse zur Belchenflue, 1914–1915 erbaut&lt;br /&gt;
 Fernsicht von der Belchenflue.jpg|Fernsicht zu den [[Berner Alpen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Rudolf Bläsi]] (u.&amp;amp;nbsp;a.): &amp;#039;&amp;#039;[[Geologischer Atlas der Schweiz]] 1:25&amp;#039;000 Blatt 1988 Hauenstein. Erläuterungen.&amp;#039;&amp;#039; Bern 2018.&lt;br /&gt;
* Brigitta Köhl: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=olt-001:2010:68#91 Der Belchen – Eckpunkt im Belchendreieck].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oltner Neujahrsblätter.&amp;#039;&amp;#039; Band 68, 2010, S. 87–90.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|16127|Belchen|Autor=Rolf d&amp;#039;Aujourd&amp;#039;hui}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hikr.org/dir/Belchenflue_B%c3%b6lcheflue_340/ Allgemeine Tourenbeschreibung und Fotos]&lt;br /&gt;
* [https://www.so.ch/verwaltung/bau-und-justizdepartement/amt-fuer-umwelt/boden-untergrund-geologie/geologie/geologische-sehenswuerdigkeiten/durchblicke-in-die-urzeit/belchenflue/ &amp;#039;&amp;#039;Belchenflue – freie Sicht aufs Mittelmeer&amp;#039;&amp;#039;]. Geologische Sehenswürdigkeiten: Durchblicke in die Urzeit. Departement Bau und Justiz, Kanton Solothurn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:right;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Panorama|Belchenflue 2021 360 Panorama.jpg|1500|360° Panorama von der Belchenflue}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4523591-0|VIAF=243856091}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eintausender]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Jura]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Kanton Basel-Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Kanton Solothurn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eptingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hägendorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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