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	<title>Bela Jenbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-03-29T06:20:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bela Jenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Béla Jacobowicz&amp;#039;&amp;#039;, (* [[1. April]] [[1871]] in [[Miskolc]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[21. Januar|21. Jänner]] [[1943]] in [[Wien]]) war ein österreichischer [[Schauspieler]] und Operettenlibrettist. Er war [[Judentum|jüdischer]] Herkunft und Mitverfasser einiger bekannter Operettenlibretti. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jenbach war der Bruder der Drehbuchautorin [[Ida Jenbach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kam im Alter von 18 Jahren nach Wien. Zuerst hielt er sich mit Gelegenheitsarbeiten und dem Schreiben von trivialer Literatur über Wasser. Seinen Verdienst investierte er in Sprechunterricht und zeigte sich dabei als äußerst begabter Schüler, da es ihm gelang, in kürzester Zeit seinen Akzent zu verlieren. Der Grundstein für seine Karriere war gelegt und er wurde an das Wiener Burgtheater engagiert. Dies nahm er zum Anlass, seinen Namen von Jacobowicz auf Jenbach zu ändern. Er erhoffte sich größere Anerkennung und wollte nicht sofort mit seinen jüdischen Wurzeln in Verbindung gebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deprimiert über den geringen Verdienst als Burgschauspieler kam er über die „Operettenbörse“ im [[Café Sperl]] zum Schreiben von Libretti. Lieber wäre er ein anerkannter Autor von Sprechstücken geworden, doch die Arbeit für Operettenkomponisten war einfach lukrativer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der NS-Zeit wurden seine Arbeitsbedingungen immer schlechter. Er dachte nicht daran, zu emigrieren. Ab 1940 versteckte er sich in einem Keller in der Nähe der Wiener Kaunitzgasse. Nach drei Jahren in diesem unfreiwilligen Kerker machten sich bei Jenbach starke körperliche Schmerzen bemerkbar. Er wurde mit Magenkrebs im Endstadium ins Krankenhaus eingeliefert und starb dort am 21. Jänner 1943. Er wurde auf dem [[Evangelischer Friedhof Matzleinsdorf|Evangelischen Friedhof Matzleinsdorf]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
[[Datei:JenbachBela.jpg|mini|Bela Jenbach Grabstätte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Frau, die Schauspielerin Anna Brandstätter, überlebte ihn nur um acht Tage. Sie starb am 29. Januar 1943 an Brustkrebs. Beider Tochter überlebte als Frau mit einem jüdischen Vater das NS-Regime in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 benannte man die &amp;#039;&amp;#039;Jenbachgasse&amp;#039;&amp;#039; in Wien-[[Hietzing]] nach ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* [[Die Csárdásfürstin]], 1915 (gemeinsam mit [[Leo Stein (Librettist)|Leo Stein]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Hollandweibchen&amp;#039;&amp;#039;, 1920 (gemeinsam mit Leo Stein)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Die blaue Mazur]]&amp;#039;&amp;#039;, 1920 (gemeinsam mit Leo Stein)&lt;br /&gt;
* [[Paganini (Operette)|Paganini]], 1925 (gemeinsam mit [[Paul Knepler]])&lt;br /&gt;
* [[Der Zarewitsch]], 1927 (gemeinsam mit [[Heinz Reichert (Librettist)|Heinz Reichert]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Jenbach verewigte sich im dritten Akt der &amp;#039;&amp;#039;Csardasfürstin&amp;#039;&amp;#039; durch seinen Geburtsort. Der Fürst spricht von der geheirateten &amp;#039;&amp;#039;Bretteldiva&amp;#039;&amp;#039; aus Miskolc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* H. Giebisch, L. Pichler, K. Vancsa (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kleines österreichisches Literaturlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Brüder Hollinek, Wien 1948.&lt;br /&gt;
* [[Felix Czeike]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Béla Jenbach}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128636335|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128636335|LCCN=n82032722|VIAF=12297037}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jenbach, Bela}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bela Jenbach| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Librettist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jenbach, Bela&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jacobowicz, Béla&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Librettist und Schauspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. April 1871&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Miskolc]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Januar 1943 &lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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