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	<title>Bela Ewald Althans - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:04:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bela_Ewald_Althans&amp;diff=414771&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Murkus69: Kategorie ergänzt</title>
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		<updated>2026-01-02T23:11:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bela Ewald Althans&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernd Ewald Althans&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. März]] [[1966]] in [[Bremen]]), ist ein ehemaliger deutscher Anführer der [[Neonazi]]szene.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Schmidts Dokumentation &amp;#039;&amp;#039;[https://www.youtube.com/watch?v=QsQsgei98sk&amp;amp;t=24m30s Wahrheit macht frei]&amp;#039;&amp;#039; nach 24 Minuten und 30 Sekunden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schon als Schüler trat Althans als [[Rechtsextremismus|Rechtsextremist]] in Erscheinung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel_1992_18&amp;quot;&amp;gt;ohne Verfasser: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13679953.html &amp;#039;&amp;#039;Dürstende Jugend. Ein Münchner Yuppie will neuer Anführer der militanten Neonazis werden.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; 1992, Heft 18, S. 110–113.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst wurde er in der „Deutschen Freiheitsbewegung“ von [[Otto Ernst Remer]] Mitglied, der Althans in den folgenden Jahren protegierte. Von Jugend an beteiligte sich Althans auch an sogenannten [[Wehrsportgruppe|Wehrsportübungen]] und war Mitglied der [[Wiking-Jugend]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 trat Althans in die [[Aktionsfront Nationaler Sozialisten/Nationale Aktivisten|ANS/NA]] um [[Michael Kühnen]] und [[Christian Worch]] ein. Wie diese Spitzenkader wechselte er nach dem Verbot der Organisation in die [[Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei|FAP]]. Später beteiligte sich Althans am &amp;#039;&amp;#039;[[Komitee zur Vorbereitung der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag Adolf Hitlers]]&amp;#039;&amp;#039; (KAH). Nach dem Tod Kühnens 1991 wurde Althans zu einer der bedeutendsten Figuren des deutschen Rechtsextremismus. Er war damals federführend mit der Organisation der [[Rudolf-Heß-Gedenkmarsch|Rudolf-Heß-Aufmärsche]] in [[Wunsiedel]] befasst. Ungeklärt ist Althans’ Rolle während der [[Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen]] 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn der 1990er Jahre trat Althans vermehrt im Zusammenhang mit der [[Holocaustleugnung]] auf, indem er Veranstaltungen mitorganisierte, auf denen [[Revisionismus|Revisionisten]] wie [[Raimund Bachmann (Rechtsextremist)|Raimund Bachmann]], [[Karl Philipp (HVD)|Karl Philipp]] und der [[Vereinigtes Königreich|britische]] Publizist [[David Irving]] auftraten. Außerdem fungierte er für den Nazi [[Ernst Zündel]], der von 1958 bis zur Abschiebung 2005 in [[Kanada]] lebte, als Verbindungsperson in Deutschland, wofür er seine [[Public Relations|PR-Agentur]] &amp;#039;&amp;#039;Althans Vertriebswege und Öffentlichkeitsarbeit&amp;#039;&amp;#039; (AVÖ, intern auch „Amt für Volksaufklärung und Öffentlichkeitsarbeit“) nutzte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel_1992_18&amp;quot; /&amp;gt; In diese Zeit fallen auch zahlreiche Auslandsreisen u.&amp;amp;nbsp;a. nach Kanada und Russland, die dazu dienen sollten, internationale Kontakte mit dem rechtsextremen Untergrund zu knüpfen.&lt;br /&gt;
1994 kandidierte Althans bei der [[München]]er [[Kommunalwahl]] für die [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1990er Jahre wurde Althans durch den Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Beruf Neonazi]]&amp;#039;&amp;#039; einem breiten Publikum bekannt. Unter anderem sorgte er darin für Empörung, indem er auf dem Gelände der [[Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau|Gedenkstätte Auschwitz]] die Ermordung der europäischen Juden leugnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit 1985 war Althans immer wieder wegen Delikten mit neonazistischem Hintergrund angeklagt und teilweise zu Haftstrafen verurteilt worden. 1995 wurde der bisher letzte Prozess gegen ihn geführt. Er wurde wegen Leugnung des [[Holocaust]] und Volksverhetzung zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Während des Prozesses gab er seinen Ausstieg aus der Neonazi-Szene bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Juli 1995 berichtete &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, Althans habe als [[V-Person|V-Mann]] für den [[Bayerisches Landesamt für Verfassungsschutz|bayerischen Verfassungsschutz]] gearbeitet, dies sei aber 1994 von Seiten des Geheimdienstes aufgrund „mangelnder Nachrichtenehrlichkeit“ beendet worden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nebenberuf V-Mann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039; 28/1995, 10. Juli 1995, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Spiegel-Bericht wurde am 1. August 1995 vor dem Landgericht Berlin vom Chef des bayerischen Verfassungsschutzes Gerhard Forster bestritten, der aber zwei Kontakte im Jahr 1994 einräumte. Bei einem ersten Treffen am 23. Februar 1994 habe Althans dem Verfassungsschutz für 360.000&amp;amp;nbsp;DM „umfangreiches Material“ über die Neonazi-Szene angeboten, was bei einem zweiten Treffen am 10. März 1994 vom Verfassungsschutz abgelehnt worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Sigrid Averesch |url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/bayerischer-verfassungsschuetzer-als-zeuge-vor-gericht-angeklagter-althans-war-kein-v-mann,10810590,8983656.html |titel=Bayerischer Verfassungsschützer vor Gericht: Angeklagter Althans war kein V-Mann |hrsg=[[Berliner Zeitung]] | datum=1995-08-02 | offline=2025-01-18 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20160308052347/http://www.berliner-zeitung.de/bayerischer-verfassungsschuetzer-als-zeuge-vor-gericht-angeklagter-althans-war-kein-v-mann-17440098 | archiv-datum=2016-03-08 | abruf=2025-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Inge Günther: &amp;#039;&amp;#039;Neonazi Althans soll nie V-Mann gewesen sein&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. August 1995)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine [[Homosexualität]] ist Althans unter Rechtsextremen, ähnlich wie [[Michael Kühnen]], umstritten. [[Rosa von Praunheim]] porträtierte ihn 2005 im Film &amp;#039;&amp;#039;Männer, Helden, schwule Nazis&amp;#039;&amp;#039;. Heute arbeitet er unter dem Namen Bernd E. Althans als Promoter und Organisator von Schwulenpartys.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine privaten Unterlagen hat er dem [[Internationales Institut für Sozialgeschichte|Internationalen Institut für Sozialgeschichte]] in Amsterdam übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentarfilme, in denen Althans mitwirkte ==&lt;br /&gt;
* Udo Grätz, Christian F. Trippe: &amp;#039;&amp;#039;Im rechten Netz. Oder: Wahlerfolge fallen nicht vom Himmel&amp;#039;&amp;#039; (WDR 1992)&lt;br /&gt;
* Michael Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;[[Wahrheit macht frei]]&amp;#039;&amp;#039; (Dokumentation 1991) [https://www.youtube.com/watch?v=QsQsgei98sk Youtube]&lt;br /&gt;
* [[Winfried Bonengel]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Beruf Neonazi]]&amp;#039;&amp;#039;. 1993&lt;br /&gt;
* Mark Cousins, Mark Forrest: &amp;#039;&amp;#039;The Psychology of Neo-Nazism: Another Journey by Train to Auschwitz&amp;#039;&amp;#039;. 1993&lt;br /&gt;
* [[Georg Stefan Troller]]: &amp;#039;&amp;#039;Unter Deutschen – Eindrücke aus einem fremden Land&amp;#039;&amp;#039;. 1996&lt;br /&gt;
* [[Rosa von Praunheim]]: &amp;#039;&amp;#039;Männer, Helden, schwule Nazis&amp;#039;&amp;#039;. 2005, NDR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://althansinfo.wordpress.com/ Bela Ewald Althans: ausführliche Berichte mit Fotos in seinem blog, Juli 2010 bis Januar 2013]&lt;br /&gt;
* [https://www.iisg.nl/collections/althans/index.php Die Sammlung Althans beim IISG]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1061919420|VIAF=311669409}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Althans, Bela Ewald}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ANS/NA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Wiking-Jugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustleugner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volksverhetzer nach deutschem Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutscher Nationalismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aussteiger (Neonazismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Althans, Bela Ewald&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Althans, Bernd Ewald (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Anführer der Neonaziszene&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. März 1966&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Murkus69</name></author>
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