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	<title>Beja Congress - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T00:07:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-02-15T14:43:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beja Congress&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Englische Sprache|engl.]] für „Kongress der Bedscha“) ist eine sowohl mit politischen als auch zuweilen mit militärischen Mitteln agierende Organisation des Volkes der [[Bedscha (Volk)|Bedscha]] im Osten [[Sudan]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anliegen ==&lt;br /&gt;
Der hauptsächlich von Bedscha und [[Rashaida]] bewohnte Osten Sudans ist eine arme, unterentwickelte und immer wieder von [[Dürre]] und Hunger geplagte Region. Trotz der reichen Vorkommen von [[Gold]] und [[Eisenerz]], unter anderem in den [[Dschibal al-Bahr al-ahmar]], die auch abgebaut werden, hat sich an dieser Situation nicht viel geändert. Auch von den Gewinnen aus der [[Erdöl]]förderung profitiert die Bevölkerung kaum. Deshalb fühlen sich viele Bedscha und Rashaida von der Zentralregierung in Khartum [[Marginalisierung|marginalisiert]] und unterdrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1957 gründeten Bedscha-Intellektuelle unter der Führung von Taha Osman Bileya den Beja Congress, der sich für mehr regionale [[Autonomie]] für die Bedscha einsetzt. Bei den demokratischen Wahlen von 1965 errang die Organisation einige Parlamentssitze für die Regierungsperiode 1965–1969. Während der Regierungszeit [[Dschafar an-Numairi]]s von 1969 bis 1984 blieb der Beja Congress oberflächlich inaktiv, fuhr aber damit fort, Mitglieder zu rekrutieren und die Bevölkerung in Ostsudan zu mobilisieren. Der Beja Congress ist seit 1995 Teil des oppositionellen Bündnisses [[Nationale Demokratische Allianz (Sudan)|National Democratic Alliance]] (NDA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren begann der Beja Congress als Reaktion auf verstärkte Repressionen durch die Regierung einen bewaffneten Kampf. Immer wieder wurden Regierungseinrichtungen wie etwa die strategisch wichtige Erdöl-Pipeline von [[Khartum]] nach [[Port Sudan]], die durch Bedscha-Gebiet zum [[Rotes Meer|Roten Meer]] führt, angegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 2005 ein Friedensabkommen zwischen der Regierung und den Rebellen der [[Sudanesische Volksbefreiungsarmee (1983-2011)|Sudanesischen Volksbefreiungsarmee]] (SPLA) den [[Sezessionskrieg im Südsudan]] beendete und [[Südsudan]] Autonomie bzw. eventuell die Unabhängigkeit in Aussicht stellte, nährte dies auch in anderen Landesteilen die Hoffnungen auf mehr Regionalautonomie. Im Westen Sudans brach der [[Darfur-Konflikt]] offen aus. Der Beja Congress verbündete sich mit der Rebellenorganisation [[Sudanesische Befreiungsarmee|SLA]] in [[Darfur]]. Der Beja Congress, die Rashaida-Organisation [[Free Lions]] und die [[Bewegung für Gerechtigkeit und Gleichheit|JEM]] in Darfur schlossen sich zur „[[Eastern Front (Sudan)|Eastern Front]]“ zusammen. Zeitgleich mit dem Ausbruch des Darfur-Konflikts verschärften sich auch in Ostsudan die Attacken auf Regierungseinrichtungen. Eine offene Eskalation des schwelenden [[Konflikt in Ostsudan|Konfliktes in Ostsudan]] wurde befürchtet, blieb jedoch zunächst aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Anfang 2006 liefen in [[Eritrea]] Friedensverhandlungen zwischen der Regierung und den Rebellen Ostsudans. Dabei konnte am 14. Oktober 2006 ein Friedensvertrag unterzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://sudaneseonline.com/earticle2005/jul30-67972.shtml Suliman Salih Dirar vom Beja Congress zum Konflikt in Ostsudan (englisch)]&lt;br /&gt;
* [https://www.globalsecurity.org/military/world/para/beja.htm www.globalsecurity.org zum Beja Congress (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär (Sudan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partei (Sudan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sezessionistische Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteigründung 1957]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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