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	<title>Beinwil am See - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T09:23:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-35416-47: Bei dem Bild handelt es sich um ein Foto der reformieren, nicht der katholische Kirche Beinwil am See</title>
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		<updated>2025-11-21T18:29:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bei dem Bild handelt es sich um ein Foto der reformieren, nicht der katholische Kirche Beinwil am See&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILD = Beinwil che la lago - preghejo 202.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Blick auf die reformierte Kirche&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Beinwil am See 2023.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Coat of arms of Beinwil am See.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Kulm&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Kulm&lt;br /&gt;
| BFS = 4131&lt;br /&gt;
| PLZ = 5712&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.26645&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.20270&lt;br /&gt;
| HÖHE = 520&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 3.82&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Martin Grütter&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://www.beinwilamsee.ch/politik/gemeinderat.html/60| titel = Gemeinderat| abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.beinwilamsee.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beinwil am See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in [[Hochalemannisch|einheimischer Mundart]]: &amp;#039;&amp;#039;Böiu,&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈb̥œi̯ʊ}}])&amp;lt;ref name=zehnder&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | TitelErg=Historische Quellen und sprachwissenschaftliche Deutungen | Sammelwerk=Argovia | WerkErg=Jahresschrift der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau | Band=Band 100/II | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=73f | ISBN=3-7941-3122-3}} Angegebne Lautschrift: &amp;#039;&amp;#039;bǫ̈́i̯ų&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;gs&amp;quot;&amp;gt;Gabrielle Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Beinwil am See AG (Kulm)&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire toponymique des communes suisses – [[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]] – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG).&amp;#039;&amp;#039; Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p.&amp;amp;nbsp;132. Angegebne Lautschrift: [{{IPA|ˈbœjʊ}}].&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Kulm]], liegt im [[Seetal]] am Westufer des [[Hallwilersee]]s und grenzt an den [[Kanton Luzern]]. Bis 1950 lautete die offizielle Bezeichnung der Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Beinwil (Bezirk Kulm)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das lang gestreckte Dorf besteht aus mehreren Ortsteilen, die mit der Zeit zusammengewachsen sind. Der weitaus grösste Teil der Siedlung mit den Ortsteilen Hinterdorf, Vorstatt und Büel liegt auf einer schmalen Terrasse an den Osthängen des Ischlags und des Hombergs, rund siebzig Höhenmeter über dem Seespiegel. Zwischen diesen beiden Hügeln erstreckt sich ein flacher Ausläufer des [[Wyna|Wynentals]]; der Übergang zwischen den beiden Tälern ist maximal 562 Meter hoch. Das Ufer des Hallwilersees ist weitgehend unverbaut, lediglich das kleine Unterdorf liegt direkt am See. Die fünf Dörfer Beinwil am See, [[Burg AG|Burg]], [[Menziken]], [[Reinach AG|Reinach]] und [[Pfeffikon]] sind zu einer zusammenhängenden [[Agglomeration]] mit rund 20&amp;#039;000 Einwohnern verschmolzen, die Grenzen zwischen den einst getrennten Siedlungen sind kaum mehr erkennbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1110, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 382 [[Hektar]]en, davon sind 78 Hektaren bewaldet und 131 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt befindet sich auf 660 Metern am Osthang des Hombergs, der tiefste auf 449 Metern am Ufer des Hallwilersees. Nachbargemeinden im Kanton Aargau sind Menziken im Südwesten, Reinach im Westen, [[Birrwil]] im Norden, [[Meisterschwanden]] im Nordosten und [[Fahrwangen]] im Osten. Auf der Luzerner Seite grenzt Beinwil im Südosten an [[Mosen LU|Mosen]] sowie im Süden an [[Beromünster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GBF BS-011-1-97 a.jpg|mini|Fundplatz [[Beinwil am See–Ägelmoos]]: Haldensituation im Bereich der offen am Seegrund liegenden Kulturschicht im Jahr 2012]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1996 wurde im Gebiet Ägelmoos auf einer ufernahen Strandplatte eine [[Pfahlbau|Seeufersiedlung]] (Pfahlbaudorf) entdeckt (siehe [[Beinwil am See–Ägelmoos]]). Diese war vermutlich in der [[Jungsteinzeit|Jungstein-]], [[Frühe Bronzezeit|Frühbronze-]] und [[Späte Bronzezeit|Spätbronzezeit]] besiedelt, d.&amp;amp;nbsp;h. im Zeitraum zwischen 4500 v. Chr. und 850 v. Chr. Beinwil am See-Ägelmoos könnte somit zu den frühesten Seeufersiedlungen des Schweizer Mittellandes gehören. Die Siedlungsreste liegen heute (2019) im [[Hallwilersee]] vollständig unter Wasser. Als Schutzmassnahme wurden sie 2017 mit einer [[Geotextilie|Geotextil]]- und einer Kies-Schicht zugedeckt. Seit 2011 ist der Fundplatz Teil des [[UNESCO-Welterbe]]s «[[Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen]]».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928–1931 kamen bei Grabungen Mauerreste eines [[Römisches Reich|römischen]] Gutshofes zum Vorschein, daneben auch ein Ziegelstempel der [[Legio XXI Rapax|21. Legion]] und [[Terra Sigillata|Terra-Sigillata]]-Gefässe des späten 2.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Martin Hartmann, Hans Weber | Titel=Die Römer im Aargau | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1985 | Seiten=164 | ISBN=3-7941-2539-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ersten schriftlichen Erwähnungen des Dorfs stammen aus dem 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert (1045 &amp;#039;&amp;#039;vineta autem in … Peinuuilare … in Beinwile&amp;#039;&amp;#039;; 1036 &amp;#039;&amp;#039;id est Rinacha, Beinwile&amp;#039;&amp;#039;). Der Ortsname geht zurück auf eine Zusammensetzung aus einem [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Bāgo&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Beino/Peino&amp;#039;&amp;#039; und dem bei [[Alamannen|alamannischen]] Gründungen häufigen Hinterglied &amp;#039;&amp;#039;[[Weiler (Ortsname)#Namenkunde|-wīlāri]]&amp;#039;&amp;#039; zur Bezeichnung neuer Hofsiedlungen.&amp;lt;ref name=zehnder /&amp;gt;&amp;lt;ref name=gs /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter lag das Dorf im Herrschaftsbereich der [[Lenzburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Lenzburg]], ab 1173 in jenem der [[Kyburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Kyburg]]. Nachdem diese ausgestorben waren, übernahmen die [[Habsburg]]er im Jahr 1273 die Landesherrschaft und die [[Blutgerichtsbarkeit]]. Im Namen dieser Adelshäuser herrschten die erstmals 1153 erwähnten Herren von Beinwil über das Dorf. Das Geschlecht besass lediglich lokale Bedeutung und erlosch Mitte des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, der Standort ihrer Burg lässt sich nicht mehr genau feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Beinwil am See-LBS H1-022964.tif|mini|links|Luftansicht (1962)]]&lt;br /&gt;
1415 eroberten die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] den Aargau. Beinwil gehörte nun zum Untertanengebiet der Stadt [[Stadt und Republik Bern|Bern]], dem so genannten [[Berner Aargau]]. Die [[niedere Gerichtsbarkeit]] war um 1300 zunächst an die Truchsessen von [[Wolhusen]] gelangt, im Jahr 1501 an das [[Chorherrenstift St. Michael Beromünster|Chorherrenstift Beromünster]]. Schliesslich wurde sie 1520 durch Bern käuflich erworben, woraufhin Beinwil einen eigenen Gerichtsbezirk innerhalb des Amtes [[Lenzburg]] bildete. Die [[Zehnt]]en und Bodenzinsen mussten grösstenteils weiterhin an Beromünster entrichtet werden, selbst nach Einführung der [[Reformation]] im Jahr 1528. Im März 1798 befreite sich die Bevölkerung mit Hilfe der einmarschierten [[Erste Französische Republik|französischen]] Truppen vom Joch der «Gnädigen Herren» von Bern, woraufhin die Franzosen die [[Helvetische Republik]] ausriefen. Beinwil gehört seither zum damals gegründeten Kanton Aargau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar hatte sich die Verarbeitung von [[Baumwolle]] bereits im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert etabliert, doch erst mit der Gründung der ersten [[Zigarre]]nfabrik im Jahr 1841 begann der wirtschaftliche Aufschwung. Am 3.&amp;amp;nbsp;September 1883 erhielt die Gemeinde einen Anschluss ans Eisenbahnnetz, als das erste Teilstück der [[Seetalbahn]] zwischen [[Luzern]] und Beinwil am See eröffnet wurde; die Verlängerung nach [[Lenzburg]] folgte am 15.&amp;amp;nbsp;Oktober desselben Jahres. Am 23.&amp;amp;nbsp;Januar 1887 nahm die Zweigstrecke nach [[Reinach AG|Reinach]] den Betrieb auf. Zeitweise gab es im Dorf nicht weniger als zwanzig Zigarrenfabriken, doch im Verlaufe des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde die [[Tabakindustrie]] allmählich durch andere Branchen verdrängt. 1950 ersetzte die Gemeinde die bisherige Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Beinwil (Bezirk Kulm)&amp;#039;&amp;#039; durch &amp;#039;&amp;#039;Beinwil am See&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Beinwil a S 7811.jpg|mini|hochkant|Reformierte Kirche]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Beinwil am See}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Beinwil stehen zwei Kirchen neueren Datums. Die [[Reformierte Kirche Beinwil am See|reformierte Kirche]] wurde erst 1935 eingeweiht, weil das Dorf seit der Einführung der [[Reformation in der Schweiz|Reformation]] bis 1932 der Pfarrei Reinach angehörte. Von der kleinen Kapelle, die 1852 abgebrochen worden ist, wurden einzelne Elemente für den Neubau übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[römisch-katholisch]]e Kirche &amp;#039;&amp;#039;St. Martin&amp;#039;&amp;#039;, die zur Pfarrgemeinde Menziken-Reinach gehört, entstand 1964 nach einem Entwurf des Architekten  [[Hanns Anton Brütsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Weiss schräglinke blaue Spitze.» Dabei handelt es sich um das Wappen der Herren von Beinwil. Das ursprüngliche, seit 1598 bestehende Wappen zeigte einen Kahn mit zwei Fährleuten auf dem See. Dieses Motiv liess sich [[Heraldik|heraldisch]] nie überzeugend umsetzen. Ab 1945 verzierten verschiedene örtliche Unternehmen ihre Verpackungen mit dem Wappen der Herren von Beinwil, welches sich rasch durchsetzte und 1952 offiziell eingeführt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=112 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-23 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1558 || 1764 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|  align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 85 || 641 || 1544 || 1831 || 2038 || 2271 || 2346 || 2520 || 2278 || 2393 || 2581 || 2840 || 3418&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4131}} Menschen in Beinwil am See, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4131}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 42,7 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]] und 21,0 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]]; 36,3 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-05-23 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2022-10-09 14:53:54 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 94,9 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 1,4 % [[Albanische Sprache|Albanisch]] sowie je 0,7 % [[Italienische Sprache|Italienisch]] und [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-23 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Kulm zuständig. Beinwil am See gehört zum Friedensrichterkreis IX (Unterkulm).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Beinwil am See gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 960 Arbeitsplätze, davon 3 % in der Landwirtschaft, 23 % in der Industrie und 74 % im Dienstleistungsbereich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-05-23 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2022-10-09 14:53:54 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die wichtigsten Industriezweige sind die Herstellung von Confiserie, Zigarren und Möbeln sowie der Pumpen- und Motorenbau und die Baustoff-Prüftechnologie. Eine gewisse Bedeutung besitzt auch der [[Tourismus]] (Ausflugsverkehr auf dem Hallwilersee). Die meisten Erwerbstätigen sind Wegpendler und arbeiten im oberen Wynental ([[Reinach AG|Reinach]]/[[Menziken]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Beinwil am See station.jpg|mini|Bahnhof]]&lt;br /&gt;
Durch das Dorf verläuft die [[Hauptstrasse 26]] von [[Lenzburg]] über [[Hochdorf LU|Hochdorf]] nach [[Luzern]]. Von dieser zweigt die Kantonsstrasse 290 ins [[Wyna|Wynental]] nach [[Reinach AG|Reinach]] ab. Beinwil wird von der [[Seetalbahn]] der [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]] erschlossen. Die Zweigstrecke nach [[Beromünster]] ist seit 1991 für den Personenverkehr und seit 1999 auch für den Güterverkehr geschlossen. An ihre Stelle traten zwei [[Postauto]]linien nach Beromünster und [[Sursee]]. Am Seeufer gibt es eine Anlegestelle der [[Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über drei [[Kindergarten|Kindergärten]] und zwei Schulhäuser, in denen die [[Primarschule]] unterrichtet wird. Alle Oberstufen ([[Realschule]], [[Sekundarschule]] und [[Bezirksschule]]) können in [[Reinach AG|Reinach]] besucht werden. Die nächstgelegenen Gymnasien sind die [[Alte Kantonsschule Aarau|Alte Kantonsschule]] und die [[Neue Kantonsschule Aarau|Neue Kantonsschule]], beide in [[Aarau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Burkhard (Birk) (gest. 18. Mai 1192), Pfarrer von Beinwil,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.katholisch.de/heilige/18-05-burkhard-birk Burkhard (Birk)], auf katholisch.de&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde wegen seines heiligmäßigen Lebens verehrt und sein Grab Ziel einer Wallfahrt.&lt;br /&gt;
* Beinwil am See ist der [[Bürgerort]] des früheren Bundesrates [[Hans-Rudolf Merz]].&lt;br /&gt;
* Hier sind der Grafiker [[Herbert Leupin]] (1916–1999) und der Soziologe [[Ueli Mäder]] (* 1951) geboren.&lt;br /&gt;
* Der Pilot und Fahrzeugkonstrukteur [[Ludwig Weber (Pilot)|Ludwig Weber]] wohnte von 1975 bis zu seinem Tod im Jahr 1991 in Beinwil am See und ist dort auch bestattet.&lt;br /&gt;
* Der Handballspieler [[Andreas Merz]] (* 1985) wurde hier geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1716|Autor=Hans Walti}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Michael Stettler]] |Hrsg=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band I: Die Bezirke Aarau, Kulm, Zofingen |Verlag=Wiese Verlag |Ort=Basel |Datum=1948 |DNB=366495623}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.beinwilamsee.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Beinwil am See]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Kulm Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4196650-8|LCCN=no2014124701|VIAF=310723717}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1036]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-35416-47</name></author>
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