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	<title>Beinstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Andreas75: /* Antike */</title>
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		<updated>2026-02-25T20:01:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Antike&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort Beinstein, zur gleichnamigen Fotografin siehe [[Krista Beinstein]]. Siehe auch: [[Burg Beinstein]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Waiblingen&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Waiblingen-beinstein-wappen.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48.8206&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9.3481&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 223&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 270&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 4000&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2016&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-12-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 71334&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07151&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Waiblingen Stadtteile.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage des Stadtteils Beinstein innerhalb der Stadt Waiblingen&lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Beinstein rath.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Historisches Rathaus, heute Ortschaftsverwaltung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Beinstein.jpg|mini|Ortsansicht Beinstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beinstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher &amp;#039;&amp;#039;Bad Beinstein&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Teilort der Kreisstadt [[Waiblingen]] im [[Rems-Murr-Kreis]] mit rund 4000 Einwohnern (Stand Februar 2016).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Beinstein liegt östlich von Waiblingen am rechten Ufer der [[Rems]] und wird vom in deren Aue laufenden [[Karrbach]] durchquert. Nordöstlich von Beinstein erhebt sich die [[Buocher Höhe]], ein Ausläufer des [[Schwäbisch-Fränkische Waldberge|Schwäbisch-Fränkischen-Waldes]]. Das Dorf liegt auf einer Höhe von 223 bis {{Höhe|270|DE-NN|link=1}}. Landwirtschaft prägt das Umfeld des Ortes; neben Äckern beherrschen [[Streuobstwiese]]n die Landschaft und in der Lage Großmulde wird auch Wein des [[Württemberg (Weinbaugebiet)|Weinbaugebietes Württemberg]] angebaut. Zu Beinstein gehören auch nordöstlich in einer Stadtexklave gelegene Waldflächen jenseits des Sporn [[Kleinheppacher Kopf]] der Waldberge, die bei [[Waiblingen]] beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antike ===&lt;br /&gt;
Für die [[Römisches Reich|römischer]] Zeit lässt sich die Region der Provinz [[Germania superior]] zuordnen. Bei Beinstein ist eine Handwerkersiedlung belegt, in der auch [[Terra Sigillata]] hergestellt wurde, also  hochwertiges Tafelgeschirr. Der [[Vicus]] wurde etwa um 160 n. Chr. gegründet und lag an einer Römerstraße, die von [[Bad Cannstatt]] kommend über das Remstal ostwärts zum [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Limes]] verlief. Das Dorf erstreckte sich über eine Länge von mindestens 200&amp;amp;nbsp;m und wurde im Westen von einem Gräberfeld begrenzt. Die Töpferei spielte die zentrale wirtschaftliche Rolle. Sie wurde im Jahre 1967 beim Bau der neuen [[Bundesstraße 29|B&amp;amp;nbsp;29]] teilweise ausgegraben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beinsteiner_Heimatbuch&amp;quot;&amp;gt;Ortschaftsverwaltung Beinstein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beinsteiner Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; Waiblingen, 1986.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Absatzgebiet der Terra-Sigillata lag, soweit bisher nachweisbar, neckarabwärts bis [[Bad Wimpfen]] und erstreckt sich nach Osten bis [[Pfünz (Walting)|Pfünz]] bzw. vereinzelt sogar bis nach [[Wien]]. Der Verkauf der Gebrauchskeramik dürfte deutlich kleinräumiger gewesen sein, da die umliegenden Vici meist eigene Töpfereien besaßen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Kaiser: &amp;#039;&amp;#039;Töpfersiedlung, Waiblingen (WN).&amp;#039;&amp;#039; In: Dieter Planck: &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Baden-Württemberg, von Aalen bis Zwiefalten.&amp;#039;&amp;#039; Konrad-Theiss-Verlag 2005, S. 348–350.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im heutigen Beinstein errichteten die Römer ein [[Turm|turmartiges]] Bauwerk, dessen die [[Ursberger Chronik|Ursperger Chronik]] noch 1609 gedachte. Das Gebäude soll die Inschrift CLODIVS HOC FECIT VXORI SVAE („Clodius schuf dies für seine Frau“) getragen haben und 1311 zerstört worden sein. Wahrscheinlich handelte es sich dabei um ein monumentales Grabmal ähnlich der [[Igeler Säule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;siehe Hauptartikel&amp;#039;&amp;#039; [[Vicus von Waiblingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Seytz von Bynstain.jpg|mini|Wappen des Siegfried von Beinstein (&amp;#039;&amp;#039;Seytz von Bynstain&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Im Gewann &amp;#039;&amp;#039;Domhainle&amp;#039;&amp;#039; wurden 1974 Funde aus der [[Merowingerzeit]] gemacht, es wird eine Siedlung aus der Zeit vermutet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Luik, Helga Schach-Dörges, Rolf-Dieter Blumer |Titel=Römische und frühalamannische Funde von Beinstein, Gde. Waiblingen, Rems-Murr-Kreis |Sammelwerk=Fundberichte aus Baden-Württemberg |Band=18 |Datum=1993 |ISSN=2365-2853 |DOI=10.11588/fbbw.1993.0.43408 |Seiten=349–432 |Online=https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/fbbw/article/view/43408 |Abruf=2023-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinstein ist die älteste Weinbaugemeinde des Remstales und wurde 1086 in einer kaiserlichen Schenkung das erste Mal urkundlich erwähnt – gemeinsam mit der etwas außerhalb gelegenen &amp;#039;&amp;#039;[[Geheime Mühle|Kymen-Mühle]]&amp;#039;&amp;#039;, die heute verballhornt „Geheime Mühle“ heißt. &amp;#039;&amp;#039;Kymen&amp;#039;&amp;#039; könnte in etwa „an der Fernstraße gelegen“ bedeuten. Nach einer anderen Ansicht könnte der Name auch von einem Personennamen wie &amp;#039;&amp;#039;Kymo&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Urkunde des Esslinger Spitals von 1304 wurde ein &amp;#039;&amp;#039;Burgweg&amp;#039;&amp;#039; in Beinstein erwähnt. Wahrscheinlich befand sich eine [[Burg Beinstein|Burg in Beinstein]], von der sich allerdings keine Reste erhalten haben. Es ist unklar, ob es ein Adelsgeschlecht „&amp;#039;&amp;#039;von Beinstein&amp;#039;&amp;#039;“ gegeben hat. Es ist lediglich ein 1482 genannter &amp;#039;&amp;#039;Siegfried&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Sytz&amp;#039;&amp;#039;) &amp;#039;&amp;#039;von Beinstein&amp;#039;&amp;#039; bekannt, der [[Vogt]] auf der [[Burg Hohenrechberg]] war. 1487 wird in einer [[Ellwangen (Jagst)|Ellwanger]] Urkunde ein fast namensgleicher Mann (&amp;#039;&amp;#039;Seytz von Bynstain&amp;#039;&amp;#039;) als [[Schultheiß]] von [[Aalen]] genannt. Weitere Quellen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Beinstein bestand weiterhin ein kleines [[Nonne|Nonnen&amp;amp;shy;kloster]] des [[Barfüßer]]-Ordens, welches in Urkunden von 1355 und 1357 erwähnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuere Geschichte ===&lt;br /&gt;
Beinstein wurde durch den [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] schwer in Mitleidenschaft gezogen. Vor der [[Schlacht bei Nördlingen|Schlacht von Nördlingen]] waren in Beinstein 130 Bürger gezählt worden. Nach der Schlacht, die für die Protestanten mit einer verheerenden Niederlage endete, fielen kaiserlich-katholischen Truppen in [[Altwürttemberg|Alt-Württemberg]] ein, die viele Menschen töteten und verschleppten. 1638 zählte man in Beinstein nur noch 16 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Juli 1796 wurde Beinstein von den [[Franzosenzeit|Franzosen]] geplündert. Im September 1799 grassierte in Beinstein eine schwere Rinderseuche auf fast allen Hofstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1971 schloss sich Beinstein mit damals 2900 Einwohnern als erster der neuen [[Teilort]] mit einem freiwilligen Vertrag der Kreisstadt an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=458}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 feierte man die 900 Jahre seit der Ersterwähnung des Ortes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beinsteiner_Heimatbuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet der 1971 eingegliederten Gemeinde Beinstein bildet eine [[Ortschaft#Begriff im deutschen Verwaltungsrecht|Ortschaft]] im Sinne der baden-württembergischen [[Gemeindeordnungen in Deutschland|Gemeindeordnung]] mit dem Namen „Waiblingen-Beinstein“ mit eigenem aus zehn Mitgliedern bestehendem [[Ortsbeirat|Ortschaftsrat]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waiblingen.de/ceasy/serve/usage/main.php?view=publish&amp;amp;item=statute&amp;amp;id=28 Hauptsatzung der Stadt Waiblingen in vom 25. Januar 2007, zuletzt geändert am 13. März 2016]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Ortschaftsrat vertreten sind CDU, FW / DFB, SPD und ALI. Der aktuelle Ortsvorsteher ist Thilo Schramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schultheißen und Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Liste der Schultheißen und Bürgermeister (unvollständig):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1900: Albert Mayer&amp;lt;ref&amp;gt;Königlich Statistisches Landesamt (Hrsg.): Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 1913, S. 319.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1931: Paul Kässer&lt;br /&gt;
*Oktober 1937: Wilhelm Munz (stv.)&lt;br /&gt;
*1938: Adolf Walcher &lt;br /&gt;
*Mai 1945: Julius Stöttner Mai &lt;br /&gt;
*Juni 1945: Paul Piftzenmaier &lt;br /&gt;
*1946: Hermann Schäuffele &lt;br /&gt;
*1948: Kurt Gans &lt;br /&gt;
*1966: Hans Wössner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Beinstein, Luftbild - LABW - Staatsarchiv Sigmaringen N 1-96 T 1 Nr. 864.jpg|mini|Luftbild von 1983]]&lt;br /&gt;
In Beinstein gibt es eine [[Heilwasser]]- und mehrere [[Mineralwasser]]quellen, die von der [[Mineralbrunnen Überkingen-Teinach]] AG genutzt wurden („Remstaler“, „Elisabethenquelle“). Dieser Betrieb wurde zum 31. Dezember 2008 geschlossen. Das Gelände wurde als Wohngebiet ausgewiesen, mittlerweile ist die Bebauung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mineralwasservorkommen wurde am Beginn des 20. Jahrhunderts für eine Kur- und Badeeinrichtung genutzt. Diese war so bedeutend, dass der Ort damals – bis zum Ende des Ersten Weltkriegs – die Bezeichnung „Bad Beinstein“ führen durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Remstalquellen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort haben verschiedene [[Handwerk]]er, [[Einzelhandel|Einzelhändler]] und [[Gastwirt]]e eine lange Tradition. Dazu kommen eine Reihe von [[Kleinunternehmen|kleinen]] und [[Mittelstand|mittelständischen]] Unternehmen aus den Bereichen [[Produktion|Fertigung]] und [[Dienstleistung]]. Im Gegensatz zum Obst- und Weinanbau hat die Viehhaltung an Bedeutung verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beinsteiner Gewerbegebiet Seewiesen befindet sich der Bus-Betriebshof und die Leitung der [[Württembergische Eisenbahngesellschaft|Württembergischen Eisenbahngesellschaft]] (WEG), die im Raum Stuttgart mehrere Nebenbahnstrecken sowie viele Buslinien betreibt. Heute gehört die WEG zum französischen Veolia-Konzern. Der Busbetriebshof wird von den Unternehmen [[Omnibus-Verkehr Ruoff]] (OVR) und [[Fischle]] gemeinsam genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Verkehrsanbindung zu den Bundesstraßen [[Bundesstraße 14|14]] und [[Bundesstraße 29|29]] ist jeweils direkt nach Ortsende gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinstein ist mit dem außerhalb des Ortes gelegenen Haltepunkt &amp;#039;&amp;#039;Stetten-Beinstein&amp;#039;&amp;#039; an die [[S-Bahn Stuttgart|S-Bahn-Linie S 2]] angeschlossen (Richtung [[Schorndorf]] und Richtung [[Stuttgart]] über Waiblingen). Dort stehen auch kostenfreie [[Park&amp;amp;Ride]]-Plätze zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Busverbindung gibt es mit der Linie 204 nach [[Waiblingen]] über den Bahnhof und weiter nach Hegnach und andererseits nach [[Weinstadt]]-Endersbach Bahnhof. Einige Fahrten von Waiblingen her enden auch im Wohngebiet Hausweinberg oder am Ende der Quellenstraße beim Wohngebiet auf dem ehemaligen Gelände der Mineralbrunnen AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Linien verkehren zu einheitlichen Tarifen innerhalb des [[Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart|Verkehrs- und Tarifverbundes Stuttgart]] (VVS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Im Ortschaftsrathaus werden die wichtigsten Dienstleistungen der Verwaltung gegenüber den Bürgern angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinstein besitzt eine Grundschule, die erstmals zum Schuljahr 2014/2015 eine offene Ganztagesbetreuung ermöglicht, sowie drei Kindertageseinrichtungen und einen [[Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung|Jugendtreff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortskern befindet sich zudem eine Bücherei, welche von der Stadtbücherei Waiblingen betrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
In Beinstein besteht ein vielfältiges Vereinsangebot, z.&amp;amp;nbsp;B. Musikverein, Sportverein (TB Beinstein). Am Ortsrand befinden sich Beinsteiner Halle, Fußball-/Sportplatz und Tennisanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohner ==&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahlen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |Stand&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |1648&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |240&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |1788&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |769&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |1830&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |1063&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |1872&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |1919&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |852&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |1933&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |939&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |1939&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |1108&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |1946&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |1433&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |1950&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |1586&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |1959&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |2271&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |1970&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |2869&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |1975&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |3164&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |1981&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |3751&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |Heute&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;1&amp;quot; rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |circa 4100&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt auf rotem Feld einen gelben Brunnen, darüber einen weißen Knochen. Der Brunnen symbolisiert die Mineralquellen des Ortes, während der Knochen (Bein) als Teil des Ortsnamens schon in einem Siegel von 1454 verwendet wurde. Das Wappen wurde 1952 verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Waiblingen-beinstein4.jpg|mini|hochkant|Neidkopf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirche ===&lt;br /&gt;
Siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Evangelische Kirche Beinstein]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsmitte ===&lt;br /&gt;
* Der historische Ortskern. Das älteste Haus des Ortes stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist mit auffälligen [[Neidkopf|Neidköpfen]] verziert. Viele andere Gebäude, zum Teil mit [[Fachwerkhaus|Fachwerk]] gebaut, datieren aus der Zeit nach 1600.&lt;br /&gt;
* Das Rathaus mit Fachwerk trägt die Jahreszahl 1582.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelisches und katholisches Gemeindehaus ===&lt;br /&gt;
* Die Glasfenster im evangelischen und katholischen Gemeindehaus. Das evangelische Gemeindehaus hat ein Fenster durch Albrecht Pfister gestalten lassen, während das katholische über Fenster von [[Sieger Köder]] verfügt. Beide sind nur bei Veranstaltungen zugänglich. Die beiden Gebäude grenzen unmittelbar aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Backhaus ===&lt;br /&gt;
Das Beinsteiner [[Backhaus]] ist [[Denkmalschutz|denkmalgeschützt]] und wurde als Gemeinde-Waschhaus im 18. Jahrhundert errichtet. Im Jahr 1837 wurde es als Backhaus umgebaut. Das bei Bedarf immer noch in Betrieb befindliche Backhaus wurde zuletzt 2013 saniert.&amp;lt;ref&amp;gt;Beinsteiner Ortsnachrichten Nr. 30, 55. Jahrgang, 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2021 wurde der linke der beiden Öfen grundsaniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touristikrouten ===&lt;br /&gt;
* Waiblinger Mühlenweg – von der Geheimen Mühle in Beinstein, über die Hahnsche Mühle und die Häckermühle zur Hegnacher Mühle&lt;br /&gt;
* Remstal-Route – Touristikverband mit Rad- und Wanderwegen sowie gastronomischen und kulturellen Angeboten&lt;br /&gt;
* Remstalradweg – 90&amp;amp;nbsp;km lange Radfahrer-Strecke&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Fachwerkstraße]]&lt;br /&gt;
* Ortsrundgang – Im Oktober 2024 wurde die Fertigstellung eines historischen Ortsrundgangs mit 17 Stationen in Beinstein gefeiert. Verschiedene Infotafeln weisen auf Sehenswürdigkeiten hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt der Stadt Waiblingen Nr. 44, 47. Jahrgang, 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsneckname==&lt;br /&gt;
Das Dorf wird im Volksmund der umliegenden Orte &amp;quot;Hennaneschd&amp;quot; (Hühnernest) genannt, die Einwohner als &amp;quot;Hühner&amp;quot; bezeichnet. Dies beruht auf ein Ereignis im Jahre 1806: Bei einem Gewitter wurde der Wetterhahn auf dem Kirchturm vom Blitz getroffen und verlor dabei den Schwanz. Dadurch sah der Wetterhahn wie eine Henne aus. Erst Jahre später wurde der Wetterhahn ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Beinsteiner Heimatbuch, Herausgeber Stadt Waiblingen, 1986&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotos ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Waiblingen-beinstein2.jpg|Rathausdetail&lt;br /&gt;
Waiblingen-beinstein1.jpg|Eingang mit Neidköpfen&lt;br /&gt;
Kirchturm Beinstein.jpg|Turm der Beinsteiner Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Waiblingen |Titel=Gemeinde Beinstein |Wikisource=Kapitel B 3 |Seite=114–117}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://beinstein.waiblingen.de/beinstein Ortschaftsportal Beinstein]&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/1617/Beinstein+-+Altgemeinde%7ETeilort Beinstein bei leo-bw, dem landeskundlichen Informationssystem Baden-Württemberg]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Andreas75</name></author>
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