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	<title>Beilsteinprobe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:3|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beilsteinprobe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach [[Friedrich Konrad Beilstein]] (auch bekannt unter dem russischen Namen &amp;#039;&amp;#039;Fjodor Fjodorowitsch Beilstein&amp;#039;&amp;#039;), ist ein Verfahren der [[Analytische Chemie|analytischen Chemie]], um [[Organische Chemie|organische]] Verbindungen auf [[Halogen]]e zu testen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RömppOnline|ID=RD-02-00658|Name=Beilstein-Test|Abruf=2014-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit diesem empfindlichen qualitativen Nachweis lassen sich niedermolekulare und hochmolekulare organische Verbindungen untersuchen, also auch Kunststoffe oder organische Pigmente. Zu den nachweisbaren Polymeren zählen Polyvinylchlorid, [[Polyvinylidenchlorid]], Chloropren- und Epichlorhydrinkautschuk, Polychlortrifluorethylen, Ethylen-Chlortrifluor- Copolymere, chloriertes [[Polyethylen]], chlorsulfoniertes Polyethylen, chloriertes [[Polypropylen]] und diverse Polyvinylchlorid-haltige Copolymere.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lechner&amp;quot;&amp;gt;M. D. Lechner, K. Gehrke und E. H. Nordmeier: &amp;#039;&amp;#039;Makromolekulare Chemie&amp;#039;&amp;#039;, 4. Auflage, Birkhäuser Verlag, 2010, S. 473, ISBN 978-3-7643-8890-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flammenfärbung Kupfer (Cu) mit Halogen.jpg|alternativtext=Demonstration der Flammenfärbungen durch Erhitzen von Kupfer(II)-chlorid in der Flamme eines Bunsenbrenners.|mini|253x253px|Flammenfärbung Kupfer (Cu) mit Halogen]]&lt;br /&gt;
Zuerst wird ein [[Kupfer]]blech oder eine Kupferöse solange ausgeglüht, bis keine Blau- oder Grünfärbung der Flamme zu erkennen ist. Dies ist unbedingt erforderlich, da schon Spuren von Halogenen ein falsch-positives Ergebnis verursachen können. Beispielsweise kann sich aus [[Salzsäure]] und [[Ammoniak]] leicht [[Ammoniumchlorid]] bilden, das – unbemerkt niedergeschlagen auf Kupferblech oder -draht – ebenfalls eine blau-grüne [[Flammenfärbung]] hervorruft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dermarki.de/wissen/chemie_ionen_nachweis.php Nachweis verschiedener Ionen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nächstes wird die Probe auf das ausgeglühte – noch heiße – Kupferblech oder die Kupferöse aufgebracht und in den nicht leuchtenden Bereich einer Gasbrenner-[[Flamme]] gehalten. Wenn sich die Flamme dabei grün bis blaugrün verfärbt, so enthält die Probe mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Halogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärung==&lt;br /&gt;
Die [[Organische Chemie|organischen Halogenverbindungen]] zersetzen sich bei der [[Pyrolyse]] und bilden dabei  z.&amp;amp;nbsp;B. [[Chlorwasserstoff]] oder [[Bromwasserstoff]]. Diese bilden mit Kupfer leicht flüchtige Kupfer-Halogen-Verbindungen, die die Flamme färben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beyer&amp;quot;&amp;gt;[[Hans Beyer]] und [[Wolfgang Walter]]: &amp;#039;&amp;#039;Organische Chemie&amp;#039;&amp;#039;, S. Hirzel Verlag, Stuttgart, 22. Auflage, 1991, S. 12, ISBN 3-7776-0485-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sicherheitsbedenken==&lt;br /&gt;
Da sich bei dieser Reaktion, wenn auch nur in sehr geringen Mengen, [[Dioxine]] bilden können, muss das Experiment unter einem [[Abzug (Gas)|Abzug]] durchgeführt werden. An einigen [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen]] und [[Niedersachsen|niedersächsischen]] Schulen darf dieser Versuch deshalb nicht mehr durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachweisreaktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensreaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;-haznK</name></author>
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