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	<title>Behrungen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-27T15:25:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname         = Bierrungen&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Grabfeld (Gemeinde)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Grabfeld&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Behrungen.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/24/36/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/24/52/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 334 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 13.81&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 548&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Grabfeld: Zwischen Rennsteig und Rhön: 5. Aufl., Barfuß Verlag, 2022, [https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/36d38e654cd99febfcec5da2ee09dae970067/2022_grabfeld_broschuere.pdf Online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2007-12-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 98631&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036944&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = GF Behr.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = BehrungenKirche-2005-07-24.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Dorfkirche&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behrungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf im südlichen [[Landkreis Schmalkalden-Meiningen]] in [[Thüringen]]. Seit dem 1. Dezember 2007 ist die ehemals politisch selbständige Gemeinde ein Ortsteil der Gemeinde [[Grabfeld (Gemeinde)|Grabfeld]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2007.html StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.2007]&amp;lt;/ref&amp;gt; Behrungen liegt im Tal des Baches Bahra am Rande des [[Thüringer Wald]]es im [[Grabfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== 8.–16. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Erstmals wurde der Behrungen unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Villa Pahringe&amp;#039;&amp;#039; im Jahr [[795]] erwähnt. Im 13. Jahrhundert gehörte der Ort zur [[Grafschaft Henneberg]]. Bei der Hennebergischen Hauptteilung kam er 1274 wie das benachbarte [[Hendungen]] an die Linie [[Henneberg (Adelsgeschlecht)|Henneberg]]-[[Aschach (Bad Bocklet)|Aschach]], welche sich nach der Verlegung des Stammsitzes in das benachbarte [[Römhild]] später als „Henneberg-Römhild“ bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch zwei Erbteilungen der Grafschaft Henneberg-Aschach(-Römhild) in den Jahren 1468 und 1532 gelangte Behrungen an die Linie Henneberg-[[Schwarza (Thüringer Wald)|Schwarza]]. Nach deren Aussterben gehörte Behrungen seit 1549 den [[Grafen von Henneberg]]-[[Schleusingen]]. Als diese im Jahr 1583 ebenfalls ausstarben, kam die „[[Kellerei (Amtsbereich)|Kellerei]] Behrungen“, wie der Verwaltungsbezirk um den Ort genannt wurde, als Teil der Grafschaft Henneberg-Schleusingen gemäß dem [[Kahlaer Vertrag]] von 1554 unter gemeinschaftliche Verwaltung der [[Ernestiner|ernestinischen]] und [[Albertiner|albertinischen]] [[Wettiner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.–19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Bei der Realteilung der Grafschaft Henneberg im Jahr 1660 kam die Kellerei Behrungen an das Herzogtum [[Sachsen-Altenburg]]. Mit dem Aussterben der Linie Sachsen-Altenburg im Jahr 1672 fiel die Kellerei an das Herzogtum [[Sachsen-Gotha]], welches sich seitdem [[Sachsen-Gotha-Altenburg]] nannte. Dieses wurde 1680 geteilt, wodurch Behrungen zum Herzogtum [[Sachsen-Römhild]] kam. Nachdem die Linie Sachsen-Römhild bereits 1710 wieder ausgestorben war, teilte man die Kellerei Behrungen nach Beendigung der Erbschaftsstreitigkeiten dem Herzogtum [[Sachsen-Hildburghausen]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge des „Schalkauer Tauschvertrages“ wurde die Kellerei Behrungen im Jahre 1723 um vier Orte des [[Meininger Unterland]]s erweitert und seitdem als „[[Amt Behrungen]]“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikisource.org/wiki/Grundri%C3%9F_einer_historisch-geographischen_Beschreibung_der_Grafschaft_Henneberg_%28Teil_3%29 Beschreibung des hennebergischen Amts Behrungen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Neuordnung der [[Ernestinische Herzogtümer|ernestinischen Herzogtümer]] fiel Behrungen im Jahr 1826 an das [[Herzogtum Sachsen-Meiningen]]. Seit 1868 gehörte Behrungen zum [[Landkreis Hildburghausen (1868–1952)|Landkreis Hildburghausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart ===&lt;br /&gt;
1920 kam Behrungen zum Freistaat [[Thüringen]]. Von 1945 bis 1990 lag es direkt an der [[Innerdeutsche Grenze|innerdeutschen Grenze]].&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Grenzanlagen Behrungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Pfarrei]] Behrungen war lange Zeit ein selbständiges Pfarramt, zeitweise mit der Tochtergemeinde [[Mendhausen]]. 1974 wurde die Gemeinde unter die [[Vakanz]]verwaltung von [[Berkach (Grabfeld)|Berkach]] und [[Bibra (Grabfeld)|Bibra]] gestellt. Im Pfarrhaus der Kirchgemeinde Behrungen wohnt jetzt die [[Katechet]]in.&amp;lt;ref&amp;gt;Textmaterial des Pfarramtes Queienfeld für das Kirchenkreis-Buch Meiningen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsteilrat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat aus Behrungen setzte sich vor der Eingemeindung aus acht Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] 3 Sitze&lt;br /&gt;
* ThBV BUND 3 Sitze&lt;br /&gt;
* DC-FW 2 Sitze&lt;br /&gt;
(Stand: [[Kommunalwahl]] am 27. Juni 2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteilrat Behrungen besteht seit der Eingemeindung aus sieben Ratsfrauen und Ratsherren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteilbürgermeister ===&lt;br /&gt;
Letzter ehrenamtlicher Bürgermeister vor der Eingemeindung war Karl Neubert (CDU). Er wurde am 3. Juni 2007 gewählt. Mit der Eingemeindung wurde er zum Ortsteilbürgermeister und am 25. Mai 2014 wiedergewählt. Am 1. Juni 2019 hat Timo Henß (CDU) die Nachfolge als Ortsteilbürgermeister angetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Geviert in Rot und Gold; im Feld 1 und 4 je eine silberne Säule mit goldener Krone, im Feld 2 zwei schwarze, aufeinanderstehende Halbkreise, im Volksmund &amp;#039;&amp;#039;Feuerblöcke&amp;#039;&amp;#039; genannt, mit Öffnungen nach oben und unten, deren Berührungspunkte mit vier silbernen, schwarz bordierten Herzen im Vierpass belegt sind, im Feld 3 eine schwarze rotbewehrte Henne mit rotem Kamm und roten Lappen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Europäischer Dorferneuerungspreis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Behrungen nahm 2016 als Vertreter des Bundeslandes Thüringen am [[Europäischer Dorferneuerungspreis|Europäischen Dorferneuerungspreis]] teil. Dem Ort wurde am 9. September 2016 in Tihany (Ungarn) ein „Europäischer Dorferneuerungspreis für besondere Leistungen in mehreren Bereichen der Dorfentwicklung“ verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.landentwicklung.org/aktuelles-de-de/neue-newsartikel-2/|titel=Europäischer Dorferneuerungspreis 2016 – Beurteilungen  » ARGE Landentwicklung|werk=www.landentwicklung.org|zugriff=2019-07-12|offline=ja|archiv-url=https://web.archive.org/web/20161018105226/http://www.landentwicklung.org/aktuelles-de-de/neue-newsartikel-2/|archiv-datum=2016-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
An der nahen ehemaligen [[Innerdeutsche Grenze|innerdeutschen Grenze]] befindet sich das [[Deutsch-deutsches Freilandmuseum|deutsch-deutsche Freilandmuseum]], das sich über die ausgewiesenen Denkmalorte des Freilandmuseums Behrungen und [[Berkach (Grabfeld)|Berkach]] in Thüringen sowie Rappershausen in Bayern erstreckt. Noch 2001 wurde hier vom 10-jährigen Manuel Erhard im ehemaligen Grenzstreifen eine intakte Tretmine gefunden. Die Komplettanlage ist heute Kulturdenkmal des Freistaates Thüringen, teilweise archäologisches Bodendenkmal, länderübergreifendes Kulturdenkmalensemble und als Natur- und Umwelterbe anerkannt. Das Engagement der Initiatoren wurde mehrfach ausgezeichnet, z.&amp;amp;nbsp;B. 2004 mit dem Bürgerpreis der deutschen Einheit (Einheitspreis), dem Natur- und Umwelterbe Kulturaward (2006) und letztlich mit dem Denkmalpreis des Landkreises Schmalkalden-Meiningen (2008).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[St. Petrus (Behrungen)|St. Petrus]] ist die [[Pfarrkirche]] des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
BehrungenFachwerk1-2005-07-24.jpg|Fachwerkhäuser am Manger&lt;br /&gt;
BehrungenFachwerk2-2005-07-24.jpg|Rathaus, hennebergisch-fränkisches Fachwerk&lt;br /&gt;
BehrungenSchule-2005-07-24.jpg|Staatliche Grundschule, hennebergisch-fränkisches Fachwerk&lt;br /&gt;
Thueringen-Behrungen-DDR-BRD-Grenze.jpg|Grenzpunkt DDR/BRD&lt;br /&gt;
Thueringen-Behrungen-DDR-BRD-Grenze-Minen-Gedenkstein.jpg|Gedenkstein zum Minenfund (siehe Artikel)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.grabfeld.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=140781 Der Ortsteil Behrungen auf der Website der Gemeinde Grabfeld]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4363327-4}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsches-kuratorium.de/ Informationen zum deutsch-deutschen Freilandmuseum mit Mahn- und Gedenkstätte zur deutschen Teilung (Deutsches Kuratorium e.&amp;amp;nbsp;V.)]&lt;br /&gt;
* [https://www.thueringer-landschaften.de/html/grenzturm_behrungen.html Ausführliche Bilddokumentation der Mahn- und Gedenkstätte bei Thüringer-Landschaften.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Grabfeld}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4363327-4|VIAF=5364155191942282440008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Schmalkalden-Meiningen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Schmalkalden-Meiningen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabfeld (Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 795]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2007]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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