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	<title>Behringwerke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Behringwerke&amp;diff=946524&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fegsel: /* Umwandlung in einen Industriepark */</title>
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		<updated>2026-04-20T07:57:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Umwandlung in einen Industriepark&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Marburg, Marbach Behringwerk.jpg|mini|Standort Marburg-Marbach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marburg, Görzhausen Behringwerk.JPG|mini|Standort [[Hof Görzhausen|Marburg-Görzhausen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marburg Marbach Behringwerke Emil-von-Behring-Straße von SO 02.jpg|mini|Hauptgebäude in der Emil-von-Behring-Straße, Marburg Marbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marburg Marbach Behringwerke Emil-von-Behring-Straße von NO 01.jpg|mini|Gebäude in der Emil-von-Behring-Straße, Marburg Marbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehrke behring.jpg|mini|[[Fritz Gehrke]]: Illustration um 1905]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behringwerke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behringwerke AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren ein [[pharmazeutisches Unternehmen]] in [[Marburg]], das aus dem Zusammenwirken [[Emil von Behring]]s mit den [[Hoechst|Höchster Farbwerken]] hervorging und von 1904 bis 1997 bestand. Heute besteht in den früheren Gebäuden der Behringwerke ein bedeutender [[Cluster (Wirtschaft)|Biotechnologieverbund]], in dem viele namhafte Unternehmen der Branche vertreten sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mrlife.de/index.php/stadtland/428-behring-route |wayback=20160412132848 |text=&amp;#039;&amp;#039;Auf Spurensuche&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung und Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Emil von Behring]], der 1895 Professor an der [[Philipps-Universität Marburg]] wurde, erhielt 1901 für seine Entwicklung der [[Immunserum|Serumtherapie]] gegen [[Diphtherie]] den Nobelpreis. Von dem Preisgeld finanzierte er die Gründung einer pharmazeutischen Fabrik zur Herstellung des Serums.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Linton2005&amp;quot;&amp;gt;{{cite book|author=Derek S. Linton|title=Emil Von Behring: Infectious Disease, Immunology, Serum Therapy|url=http://books.google.com/books?id=n-Ee9OV6zTEC&amp;amp;pg=PA297|year=2005|publisher=American Philosophical Society|isbn=978-0-87169-255-9|pages=297–298 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem sein erstes Labor am Schloss zu klein wurde, und da die Stadt Marburg ihm kein geeignetes Grundstück zur Verfügung stellen konnte, gründete er 1904 zusammen mit dem Marburger Apotheker [[Carl Siebert (Apotheker)|Carl Siebert]] die &amp;#039;&amp;#039;Behring-Werk oHG.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Christoph Friedrich|Titel=Die Anfänge der Behringwerke unter der Geschäftsführung von Dr. Carl Siebert (1863 - 1931) - ein Werkstattbericht|Sammelwerk=Perspektiven der Medizingeschichte Marburgs. Neue Studien und Kontexte|Reihe=Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte|BandReihe=162|HrsgReihe=Irmtraut Sahmland und Kornelia Grundmann|Verlag=Hessische Historische Kommission Darmstadt|Ort=Marburg|Datum=2011|ISBN=978-3-88443-317-1|Seiten=87-102}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; 1913 konnte er eine alte Ziegelei im benachbarten [[Marbach (Marburg)|Marbach]] kaufen, dem späteren Standort des Unternehmens, das als [[Offene Handelsgesellschaft]] zeitweise über 3000 Mitarbeiter&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Robert Koch (1843–1910). Ein Essai.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 36/37, 2017/2018 (2021), S. 73–109, hier: S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt; beschäftigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 kam es zur Übernahme der Behringwerke durch die [[I.G. Farben]]industrie, das damals größte Chemie- und Pharmaunternehmen der Welt. Seit 1936 war die IG Farben AG über den [[Vierjahresplan]] direkt in die Kriegsvorbereitungen eingebunden und spätestens ab 1937 galt dies auch für die Behringwerke. Die Umstellung von Friedens- auf Kriegswirtschaft spiegelte sich in den Umsatz- und Personalzahlen wider. Während die Jahresumsätze der „Abt. Behringwerke“ von 1929 bis 1935 zwischen 7,2 und 8,7 Millionen [[Reichsmark]] schwankten, stieg der Umsatz danach kontinuierlich auf 17 Millionen Reichsmark 1938 an. Die Zahl der Beschäftigten wuchs von 1929 bis 1939 von 297 auf 513.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Thomas Werther|Titel=I.G. Farbenindustrie Abteilung Behringwerke|Sammelwerk=Zwangsarbeit in Marburg 1939 bis 1945. Geschichte, Entschädigung, Begegnung|Reihe=Marburger Stadtschriften zur Geschichte und Kultur|BandReihe=80|HrsgReihe=Magistrat der Universitätsstadt Marburg|Verlag=Rathaus-Verlag|Ort=Marburg|Datum=2005|ISBN=978-3-923820-80-1|Seiten=289-290}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von September 1941&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Karin Brandes, Albrecht Kirschner|Titel=Lager und Sammelunterkünfte|Sammelwerk=Zwangsarbeit in Marburg 1939 bis 1945. Geschichte, Entschädigung, Begegnung|Reihe=Marburger Stadtschriften zur Geschichte und Kultur|BandReihe=80|HrsgReihe=Magistrat der Universitätsstadt Marburg|Verlag=Rathaus-Verlag|Ort=Marburg|Datum=2005|ISBN=978-3-923820-80-1|Seiten=207}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  bis zu ihrer Befreiung durch die Amerikaner im März 1945 waren Hunderte Männer und Frauen bei den Behringwerken in Marburg zur [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeit]] verpflichtet. Dies waren sowohl zivile Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen größtenteils aus osteuropäischen Ländern – sogenannte [[Ostarbeiter]] – als auch [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges#Sowjetische Soldaten in deutschem Gewahrsam|sowjetische Kriegsgefangene]]. Der Anteil der Nicht-Deutschen in der Belegschaft wurde im Verlauf des Krieges immer größer. Von Juni 1943 bis Oktober 1944 stieg die Zahl der zur Zwangsarbeit Verpflichteten von 165 auf 300 und ihr Anteil an der Belegschaft verdoppelte sich nahezu von 18 auf 35 %. Bei der [[Marburg#Zeit des Nationalsozialismus|Einnahme von Marburg]] durch die US-Armee am 28. März 1945 wurden im Marbacher Zwangsarbeiterlager im Hinkelbachtal insgesamt 278 Menschen von der Zwangsarbeit befreit (37 % der Belegschaft von 744 Personen), darunter 121 sowjetische Kriegsgefangene sowie 157 zivile Zwangsarbeiter. Die meisten dieser 98 Männer und 59 Frauen stammten aus der [[Sowjetunion]] (99), die übrigen aus [[Kroatien#Unabhängiger Staat Kroatien (1941–1945)|Kroatien]] (33), [[Lettland#Zweiter Weltkrieg|Lettland]] (15), [[Belgien]] (8) und [[Frankreich]] (1).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Thomas Werther|Titel=I.G. Farbenindustrie Abteilung Behringwerke|Sammelwerk=Zwangsarbeit in Marburg 1939 bis 1945. Geschichte, Entschädigung, Begegnung|Reihe=Marburger Stadtschriften zur Geschichte und Kultur|BandReihe=80|HrsgReihe=Magistrat der Universitätsstadt Marburg|Verlag=Rathaus-Verlag|Ort=Marburg|Datum=2005|ISBN=978-3-923820-80-1|Seiten=293-300}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Leitung von [[Albert Demnitz]] beteiligten sich die Behringwerke als Teil der I.G. Farbenindustrie ab 1942 in Zusammenarbeit mit dem [[Hygiene-Institut der Waffen-SS]] an [[Fleckfieber]][[Menschenversuche in nationalsozialistischen Konzentrationslagern|versuchen]] an Häftlingen im [[KZ Buchenwald]]. Insgesamt wurden dabei an 537 Häftlingen Impfstoffversuche durchgeführt, an denen 127 starben. Außerdem wurden Häftlinge als „menschliche Passagen“ missbraucht, indem sie mit Fleckfieber infiziert wurden, um ständig frische Erreger für Versuche zur Verfügung zu haben. Wie viele Menschen dadurch getötet wurden, ist nicht bekannt. Ihre Zahl wird auf 90 bis 120 geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Moritz Kläger, [[Christian Kleinschmidt]], Lea Lachnitt, Markus Richter|Titel=Seuchenbekämpfung, Wissenschaft und Unternehmensstrategien: die Behringwerke und die Philipps-Universität Marburg im 20. Jahrhundert|TitelErg=Katalog zur Ausstellung des Instituts für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Philipps-Universität Marburg und des Archivs der Philipps-Universität Marburg im Hessischen Staatsarchiv Marburg vom 9. November 2021 bis 11. März 2022|Hrsg=|Verlag=|Ort=|Datum=|Seiten=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Thomas Werther|Titel=Fleckfieberforschung im Deutschen Reich 1914 - 1945 Untersuchungen zur Beziehung zwischen Wissenschaft, Industrie und Politik unter besonderer Berücksichtigung der IG Farben|TitelErg=Inauguraldissertation an der Philipps-Universität Marburg|Hrsg=|Verlag=|Ort=Marburg|Datum=2004|Seiten=116 ff.|Online=[http://archiv.ub.uni-marburg.de/diss/z2008/0157/pdf/dtw.pdf Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der I.G. Farbenindustrie wurden die Behringwerke 1952 Teil der [[Hoechst AG]]. Auch danach vertrieben die Marburger Behringwerke Produkte wie etwa die aus Spenderblut hergestellte &amp;#039;&amp;#039;Serumkonserve Behringwerke&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Münchener Medizinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. VII.&amp;lt;/ref&amp;gt; über ihren Serumvertrieb Marburg GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Behring Institut&amp;#039;&amp;#039;, zuständig für medizinische Information und Vertrieb, hatte seinen Sitz in Frankfurt am Main.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa &amp;#039;&amp;#039;Neu aus der Forschung der Behringwerke AG.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Anaesthesist.&amp;#039;&amp;#039; Band 33, Heft 1, Januar 1984, S. A 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1967 kam es zum Ausbruch eines neuartigen Virus in den Laboren, das nach der Stadt [[Marburg-Virus]] genannt wurde. Eingeführt wurde das Virus durch für die Impfstoffproduktion eingeführte [[Meerkatzen]] aus Uganda.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=9159954|Titel=Killer-Viren: Sprung aus der Nische|Jahr=1995|Nr=2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umwandlung in einen Industriepark ==&lt;br /&gt;
Ab 1997 wurden die Behringwerke wie die gesamte Hoechst AG in verschiedene Einzelfirmen aufgeteilt und verkauft oder fusioniert (siehe auch [[CSL Behring]], [[Siemens Healthineers]], [[GlaxoSmithKline]], [[Novartis]], [[Dade Behring]], [[Sanofi-Aventis]], [[Pharmaserv]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.chemanager-online.com/themen/chemikalien-distribution/hoechst-ag-die-zerschlagung |titel=Hoechst AG: Die Zerschlagung |werk=Chem Manager |hrsg= |datum=2008-03-15 |sprache=de |abruf=2022-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgesetzt wird dies nach dem Betriebskonzept eines [[Industriepark]]s, wobei die Pharmaserv GmbH als Betreibergesellschaft der Werkteile Marbach und [[Hof Görzhausen|Görzhausen I]] die Infrastruktur (Straßen und Parkplätze, Versorgungsleitungen, [[Rechenzentrum]], Logistikzentrum, [[Werkfeuerwehr]], Mietflächen) bereitstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.behringwerke.de/ |text=Werkshomepage |wayback=20140726180321 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für nicht durch die Betreibergesellschaft erbrachte Dienstleistungen (z.&amp;amp;nbsp;B. Kantinenbetrieb) haben sich diverse weitere Dienstleister auf dem Werkgelände angesiedelt (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Provadis]] und Consortium Gastronomie GmbH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon zuvor hat die Hoechst AG verschiedene Sparten verkauft und an Standorten, an denen daraufhin verschiedene Unternehmen arbeiteten, den Standortbetrieb an eigens dafür gegründete Gesellschaften ausgelagert (siehe unter anderem [[Infraserv Höchst]], [[InfraServ Wiesbaden]], [[InfraServ Gendorf]], [[InfraServ Knapsack]]). In den vorherigen Fällen wurden dabei die Gesellschaftsanteile des Standortbetreibers auf die jeweiligen „Gründungsmitglieder“ des jeweiligen Industrieparks verteilt. Der Standort der ehemaligen Behringwerke in Marburg wurde jedoch 2005 durch den Hoechst-Nachfolger Sanofi-Aventis im Rahmen eines [[Management-Buy-out]]s an Privatpersonen verkauft. Damit war der Standortbetreiber der Behringwerke laut eigener Aussage der einzige unabhängige Standortbetreiber in Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.chemanager-online.com/news/infrareal-will-als-unabhaengige-standortbetreibergruppe-den-markt-aufmischen |titel=Infrareal will als unabhängige Standortbetreibergruppe den Markt aufmischen |werk=Chem Manager |hrsg= |datum=2008-01-22 |sprache=de |abruf=2022-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, bis im Sommer 2021 der Verkauf der Holdinggesellschaft Infrareal an [[Gelsenwasser]] und [[Swiss Life Asset Managers]] bekannt gegeben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.chemietechnik.de/service-standorte/gelsenwasser-uebernimmt-pharmastandorte-marburg-und-jena-307.html |titel=Gelsenwasser übernimmt Infrareal und Pharmastandorte Marburg und Jena |sprache=de |abruf=2022-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung als Industriepark ==&lt;br /&gt;
Bedingt durch das Wachstum der einzelnen Standortteilnehmer wurden und werden diverse Investitionen am Standort getätigt, die auch dessen Erweiterung zur Folge haben. Hervorzuheben ist beispielsweise der Aufbau des dritten Werkteils „Mars-Campus“ („Marburger Standort“) durch Novartis, welcher nach Investitionen in Höhe von 240 Mio. € 2014 eröffnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gesa Coordes |url=https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/unternehmen/article/862521/novartis-impfstoff-mars.html |titel=Impfstoff vom Mars |werk=Ärztezeitung |hrsg= |datum=2014-06-06 |zugriff=2018-05-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Werkteil firmiert bei der Stadt Marburg unter [[Hof Görzhausen|Görzhausen II]] und wird durch den Pharmakonzern selbst betrieben. Aktuell erfolgt die Erweiterung dieses Werkteils durch den neuen Eigentümer GlaxoSmithKline um neue Produktionsanlagen (geplantes Volumen: 162 Mio. €)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.pharma-food.de/spatenstich-in-marburg-gsk-investiert-162-mio-euro/ |titel=Spatenstich in Marburg: GSK investiert 162 Mio. Euro |werk=pharma-food.de |hrsg= |datum=2017-03-22 |zugriff=2018-05-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Erweiterung des Logistikzentrums&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://de.gsk.com/de-de/presse/pressemeldungen/2018/lagererweiterung-auf-dem-mars-campus/ |titel=10 Mio. Infrastrukturinvestition für Lagererweiterung auf dem MARS*-Campus von GSK |werk=de.gsk.com |hrsg= |datum=2018-04-25 |zugriff=2018-05-01 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200813200239/https://de.gsk.com/de-de/presse/pressemeldungen/2018/lagererweiterung-auf-dem-mars-campus/ |archiv-datum=2020-08-13 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Mittlerweile werden für Teile des Werkteils allerdings neue Produkte gesucht, da die Rechte der hauptsächlich produzierten Impfstoffe vom GSK-Konzern an [[Bavarian Nordic]] verkauft wurden und der Konzern innerhalb von fünf Jahren eine eigene Produktion aufbauen will.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pharma-food.de/bavarian-nordic-uebernimmt-rabipur-von-gsk/ |titel=Bavarian Nordic übernimmt Rabipur und Encepur von GSK |datum=2019-10-21 |abruf=2019-11-18 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.op-marburg.de/Marburg/GSK-verkauft-zwei-Impfstoffe-aus-Marburg |titel=GSK verkauft zwei Impfstoffe |abruf=2019-11-18 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Standortes Görzhausen hat CSL Behring 2023 eine neue Anlage zur Basisfraktionierung eingeweiht&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=hessenschau de, Frankfurt Germany |url=https://www.hessenschau.de/wirtschaft/430-millionen-euro-investition-in-marburg-produktionsanlage-fuer-lebenswichtige-medikamente-eroeffnet-v1,plasma-anlage-csl-behring-marburg-100.html |titel=430 Millionen Euro Investition in Marburg: Produktionsanlage für lebenswichtige Medikamente eröffnet |datum=2023-03-23 |sprache=Deutsch |abruf=2023-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, welche die zuvor im Hauptwerk Marbach befindliche Anlage ersetzt und das vierfache Volumen liefern soll. Außerdem sollen in einem zweiten Projekt weitere Verarbeitungsschritte in dem neuen Gebäude vorgenommen werden. Die Investition wird durch das Unternehmen insgesamt auf 547 Mio. € beziffert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/unternehmen/article/960506/marburg-behring-bau-nimmt-gestalt.html |titel=Behring-Bau nimmt Gestalt an |werk=Ärztezeitung |hrsg= |datum=2018-03-27 |zugriff=2018-05-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.op-marburg.de/Marburg/CSL-Behring-erhaelt-Zuschlag-fuer-Sphinx |titel=CSL Behring erhält Zuschlag für „Sphinx“ |abruf=2019-11-18 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem baute Standortbetreiber Pharmaserv für CSL Behring ein weiteres Bürogebäude für 600 Mitarbeiter, welches 2022 bezogen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Pharmaserv GmbH |url=https://www.pharmaserv.de/pharmaserv/aktuelles/details/news/pharmaserv-uebergibt-office-of-the-future-an-csl-behring/ |titel=Pharmaserv übergibt „Office of the Future“ an CSL Behring |sprache=de |abruf=2022-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Gebäude sollen die auf viele kleine Bürogebäude verteilten Mitarbeiter konsolidiert werden. Ähnliches strebt die Firma CSL Behring auch für die Laboratorien aus Forschung und Entwicklung an und hat ein neues Laborgebäude für ca. 500 Mitarbeiter am Standort Görzhausen errichtet. Bei der Fertigstellung im Herbst 2022 wurde bekanntgegeben, dass es sich mit 40.000 m² Gesamtfläche, davon 7.000 m² Laborfläche um das weltweit größte Forschungs- und Entwicklungszentrum der CSL Gruppe handelt, wofür der Konzern 150 Mio. € in Marburg investiert habe. Von der Laborfläche sollen dabei 800 m² für Kooperationen mit Startups zur Verfügung stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.op-marburg.de/Marburg/CSL-Behring-Millioneninvestition-in-Marburg |titel=Millioneninvestition in Marburg |abruf=2019-11-18 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pharma-food.de/engineering-projekte/csl-stellt-neues-forschungszentrum-in-marburg-vor-442.html |titel=CSL stellt neues Forschungszentrum in Marburg vor |sprache=de |abruf=2022-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der weiterlaufenden Erweiterungsmaßnahmen hatte CSL Behring im August 2020 für einige Monate einen weltweiten Einstellungsstopp verhängt. Hintergrund waren fehlende Plasmaspenden auf Grund der Corona-Pandemie, so dass der Firma der Rohstoff zur Medikamentenherstellung ausging.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derbund.ch/einstellungsstopp-bei-der-csl-behring-278291665410 |titel=Pharmafirma spürt Corona-Krise – Einstellungsstopp bei der CSL Behring |abruf=2020-11-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.op-marburg.de/Marburg/CSL-Behring-Es-gibt-einen-Einstellungsstopp-in-Marburg |titel=CSL Behring verhängt Einstellungsstopp in Marburg |abruf=2020-11-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Verkauf der Novartis-Impfstoffsparte an GSK 2015 waren die Grippeimpfstoffe ausgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.novartis.com/news/media-releases/novartis-gibt-abschluss-von-transaktionen-mit-gsk-bekannt |titel=Novartis gibt Abschluss von Transaktionen mit GSK bekannt |sprache=en |abruf=2023-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So verlieb eine Einheit mit 70 Mitarbeitern in Marburg bei Novartis und sollte bis 2017 abgewickelt werden. Letztlich wurde dann aber einen fast dreistelliger Millionenbetrag investiert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Schmidt |url=https://www.op-marburg.de/lokales/marburg-biedenkopf/marburg/novartis-will-in-marburg-weiter-wachsen-JVS3BZ3RJULPCXYJAQAOJ3ZR54.html |titel=Novartis will in Marburg weiter wachsen |sprache=de |abruf=2023-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pharma-relations.de/news/novartis-investiert-knapp-70-mio.-euro-in-den-standort-marburg-und-schafft-50-neue-arbeitsplaetze |titel=Novartis investiert in den Standort Marburg |sprache=de |abruf=2023-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Standort bis 2020 auf 300 Mitarbeiter erweitert. Diese Einheit wurde 2020 an Biontech verkauft&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Coronavirus: Biontech übernimmt Novartis-Werk in Marburg für die Impfstoffproduktion |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2020-09-17 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/coronavirus-biontech-uebernimmt-novartis-werk-in-marburg-fuer-die-impfstoff-produktion-a-2267c7e8-a3d0-49cb-9d35-5f6938a51f8d |Abruf=2023-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und bildete die Grundlage für das dortige Impfstoffwerk, welches bis zu 750 Millionen Dosen des [[COVID-19|Corona]]-Impfstoffes pro Jahr herstellen kann&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Daniel Schleidt |Titel=Coronavirus: Biontech will Werk für mögliche Impfstoffproduktion übernehmen |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/biontech-will-werk-fuer-moegliche-corona-impfstoff-produktion-16957723.html |Abruf=2020-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, wobei die Abfüllung an einem anderen Standort stattfinden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=BioNTech |url=https://investors.biontech.de/static-files/6cb6a6d4-135e-4a71-95f7-7552ec8bc730 |titel=BioNTech erweitert Produktionskapazitäten |werk=biontech.de |hrsg=BioNTech |datum=2020-09-17 |sprache=de |abruf=2020-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Produktion von [[Tozinameran]] hat im März 2021 begonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/corona-stolz-auf-biontech-produktion-in-marburg-17274318.html FAZ.net vom 1. April 2021]&amp;lt;/ref&amp;gt; 2023 wird der Standort zusätzlich um eine eigene Plasmid-Herstellung erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/biotechkonzern-biontech-verstaerkt-produktion-in-marburg/28960080.html |titel=Biotechkonzern: Biontech verstärkt Produktion in Marburg |sprache=de |abruf=2023-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 2018 wurde auf Anordnung des Regierungspräsidiums die Erweiterung der Werkfeuerwehr umgesetzt, so dass zu den freiwilligen Kräften noch je 6 hauptberufliche Kräfte im 24-Stunden-Dienst kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Marburg, Marbach und Görzhausen arbeiten derzeit (Februar 2023) ungefähr 7.000 Personen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.behringwerke.de/ |titel=Behringwerke |abruf=2023-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verteilt auf 16 Unternehmen. In Summe sind die Standorte rund 67,4 ha groß.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Standort Behringwerke&amp;#039;&amp;#039;, [https://www.pharmaserv.de/pharmaserv/standort-behringwerke/ Pharmaserv-Webseite].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Auf Grund des aktuellen Wachstums wurden 2017 seitens der Stadt zusätzliche Erweiterungsmöglichkeiten für den Standort geprüft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.marburg.de/downloads/datei/OTAwMDA4OTk3Oy07L3d3dy92aHRkb2NzL21hcmJ1cmcvbWFyYnVyZy9tZWRpZW4vZG9rdW1lbnRlL2dla18yX2M1X2FhMzcucGRm/gek_2_c5_aa37.pdf |titel=Gewerbeentwicklungsplanung Stadt Marburg |werk= |hrsg=Stadt Marburg |datum=2017 |seiten=73–76 |zugriff=2018-05-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu wurden zunächst die Bebauungspläne für den Werkteil Görzhausen I angepasst und Grundflächenzahl (um 100 %) sowie Baumassenzahl (um 60 % bzw. 100 %) deutlich erhöht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stadt Marburg |Titel=1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 26/4 |Online=https://www.marburg.de/portal/seiten/1-aenderung-des-bebauungsplans-nr-26-4-goerzhaeuser-hof-900001940-23001.html |Abruf=2018-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stadt Marburg |Titel=2. Änderung des Bebauungsplans Nr. 26/4 |Online=https://www.marburg.de/portal/seiten/2-aenderung-des-bebauungsplans-nr-26-4-goerzhaeuserhof-900001941-23001.html |Abruf=2018-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem neuen „Masterplan“ der Stadt sollten 2020 außerdem die Rahmenbedingungen für weiteres Wachstum und perspektivisch die Grundlagen für den Werkteil „Görzhausen III“ gelegt werden. Hierbei ging es insbesondere um die Ausweitung der Infrastruktur zur Anbindung des Standorts (Verkehr/ÖPNV, Versorgung mit Wasser, Strom, Gas und Datennetzen).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.marburg.de/allris/vo020.asp?VOLFDNR=16536 |titel=Vorlage - VO/7297/2020 - Masterplan Behring-Standort |abruf=2020-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittlerweile ist (Stand 2023) bekannt, dass sich Biontech die gesamte Fläche „Görzhausen III“ von 180.000 m² für die eigene Erweiterung reserviert hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Björn Wisker |url=https://www.op-marburg.de/lokales/marburg-biedenkopf/marburg/marburg-erst-corona-impfstoff-bald-vakzin-gegen-krebs-biontech-plant-grosse-expansion-des-werks-GGR3K5QYXBF5VNIIKLTAR4BA74.html |titel=Marburg: Erst Corona-Impfstoff, bald Vakzin gegen Krebs? Biontech plant große Expansion des Werks |sprache=de |abruf=2023-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Unternehmen am Standort ==&lt;br /&gt;
Im Folgenden eine Auflistung der größten Unternehmen am Standort. Hinzu kommen weitere Dienstleister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umsatzzahlen sind, sofern sie für den Standort angegeben werden, aus dem [[Bundesanzeiger]] entnommen. Die Mitarbeiterzahlen stammen sofern nicht anders belegt aus einer Infobroschüre des Ausbildungsdienstleisters Provadis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.provadis.de/fileadmin/common/files/Marburg/Broschueren/Ausbildungsbroschuere_Marburg.pdf |titel=Ausbildung in Marburg 2024 |hrsg=Provadis |sprache=de |abruf=2023-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2021 verkaufte GSK Teile seiner Forschungsabteilung mit 80 Mitarbeitern an den Entwicklungsdienstleister [[Nexelis]]. Der Standort soll neben Aufgaben für GSK weitere Projekte übernehmen und zu diesem Zweck erweitert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=finanzen net GmbH |url=https://markets.businessinsider.com/news/stocks/nexelis-acquires-the-gsk-vaccines-clinical-bioanalytical-laboratory-located-in-marburg-germany-and-enters-into-a-5-year-strategic-agreement-with-gsk-1029985792 |titel=Nexelis acquires the GSK vaccines clinical bioanalytical laboratory located in Marburg - Germany and enters into a 5-year strategic agreement with GSK |abruf=2021-02-13 |sprache=en-us}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Juli 2022 siedelte sich zudem das Startup Xinial am Standort an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pharmaserv.de/pharmaserv/aktuelles/details/news/startup-xinial-neu-am-standort-behringwerke/ |titel=Startup XINIAL neu am Standort Behringwerke |werk=Pharmaserv |hrsg=Pharmaserv GmbH |datum=2022-09-07 |sprache=de |abruf=2022-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Unternehmen&lt;br /&gt;
!Produkt/Leistung&lt;br /&gt;
!Mitarbeiter&lt;br /&gt;
!Umsatz (Mio. €)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[CSL Behring]]&lt;br /&gt;
|Medikamente gegen Gerinnungsstörungen&lt;br /&gt;
|3.300&lt;br /&gt;
|2.081&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GlaxoSmithKline]]&lt;br /&gt;
|Impfstoffe (z.&amp;amp;nbsp;B. [[FSME]], Tollwut, Tetanus)&lt;br /&gt;
|1.000&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Siemens Healthineers]]&lt;br /&gt;
|Labordiagnostik v.&amp;amp;nbsp;a. für [[Hämostase]] und [[Plasmaprotein]]e&lt;br /&gt;
|ca. 1.300&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Pharmaserv]]&lt;br /&gt;
|Standortbetrieb&lt;br /&gt;
|650&lt;br /&gt;
|107&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://infrareal.de/fokus-infrastruktur/ |titel=Fokus Infrastruktur |werk=Infrareal - Standortmanagement |abruf=2020-09-17 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Infrareal&lt;br /&gt;
|Standortbetrieb&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[BioNTech]]&lt;br /&gt;
|[[mRNA]]-Impfstoff, [[Biosimilar]]s&lt;br /&gt;
|700&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Wirkstoff-Entwickler: Biontech will 2000 weitere Beschäftigte in Mainz einstellen |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/biontech-will-2000-weitere-beschaeftigte-in-mainz-einstellen-18301083.html |Abruf=2022-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Nexelis&lt;br /&gt;
|Entwicklung von Medikamenten&lt;br /&gt;
|80&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dockweiler Chemicals&lt;br /&gt;
|Prozesschemikalien&lt;br /&gt;
|ca. 50&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für die Stadt Marburg und die Region ==&lt;br /&gt;
=== Arbeitsplätze ===&lt;br /&gt;
Als Gesamt-Standort sind die Behringwerke mit ca. 6.000 Mitarbeitenden größter Arbeitgeber vor [[Philipps-Universität Marburg|Universität]] und dem privatisierten [[Universitätsklinikum Gießen und Marburg|Universitätsklinikum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtfinanzen ===&lt;br /&gt;
Die Nachfolgebetriebe der Behringwerke sind die größten Steuerzahler der Stadt. So stammten in den Jahren 2015 bis 2018 durchschnittlich 90 Millionen Euro bzw. etwa 80 % der gesamten [[Gewerbesteuer (Deutschland)|Gewerbesteuereinnahmen]] der Stadt vom Standort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.op-marburg.de/Marburg/Neuer-Masterplan-fuer-Industriepark |titel=Neuer Masterplan für Industriepark |abruf=2022-02-04 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2021 verzeichnete die Stadt Marburg wohl insbesondere durch die Ansiedlung von [[BioNTech]] am Standort Behringwerke den stärksten prozentualen Anstieg der Gewerbesteuereinnahmen aller hessischen Kommunen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Falk Heunemann |Titel=Rekordeinnahmen: Mehr Gewerbesteuer denn je für Hessens Kommunen |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/rekordeinnahmen-mehr-gewerbesteuer-denn-je-fuer-hessens-kommunen-17762151.html |Abruf=2022-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl die Stadt 70 % der zusätzlichen Einnahmen an Kreis und Land abgebe, plant die Stadt auch für 2022 mit einem großen Haushaltsplus und beschloss die Senkung des [[Hebesatz (Steuerrecht)|Gewerbesteuerhebesatzes]] ab Anfang 2022 von 400 auf 357 Punkte. Als politische Auswirkung trat daraufhin die Linke nur zwei Wochen nach Unterzeichnung des Koalitionsvertrags aus der Regierungskoalition aus, die jedoch auch ohne die Partei eine Mehrheit hat und weiterhin regiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=hessenschau de, Frankfurt Germany |url=https://www.hessenschau.de/politik/marburger-koalition-zerbricht-an-streit-um-gewerbesteuer,marburg-linke-verlaesst-koalition-100.html |titel=Marburger Koalition zerbricht an Streit um Gewerbesteuer |datum=2021-12-17 |sprache=Deutsch |abruf=2022-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sportsponsoring ===&lt;br /&gt;
Auch im Sponsoring der örtlichen Sportvereine spielen die Betriebe eine wichtige Rolle. So ist Standortbetreiber Pharmaserv Namenssponsor des [[BC pharmaserv Marburg|BC Pharmaserv Marburg]], der unter anderem in der [[1. Damen-Basketball-Bundesliga|DBBL]] und in der [[Weibliche Nachwuchs-Basketball-Bundesliga|WNBL]] Mannschaften stellt. Weiterer wichtiger Sponsor des Vereins ist CSL Behring, die sich auch als Sponsor bei den [[Marburg Mercenaries]] ([[German Football League|GFL]]) engagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Firmen im Umfeld ===&lt;br /&gt;
Neben direkt am Standort angesiedelten Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen haben sich auch auf die Pharmaindustrie spezialisierte Maschinenbauer in der Region angesiedelt wie z.&amp;amp;nbsp;B. Hof Sonderanlagenbau oder ein Standort der Optima pharma GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Industrieparks in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Alfred Pletsch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Marburg: Entwicklungen – Strukturen – Funktionen – Vergleiche&amp;#039;&amp;#039;. Magistrat der Stadt, Presseamt. Marburg 1990&lt;br /&gt;
* Chiron Behring (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Behrings Erbe: Leben schützen für Generationen&amp;#039;&amp;#039;. ecomed. Landsberg/Lech 2001&lt;br /&gt;
* [http://www.novartis-vaccines.de/about/uebernovartisvaccines_geschichte.php Unternehmensgeschichte Novartis Vaccines]&lt;br /&gt;
* [http://www.pharmaserv.de/unternehmen/historie/ Unternehmensgeschichte pharmaserv]&lt;br /&gt;
* [http://www.cslbehring.de/s1/cs/dede/1153191063247/content/1153191062818/content.htm Unternehmensgeschichte CSL Behring]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Behringwerke}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Görzhausen (Marburg)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-marburg.de/fb20/evbb/behring-digital/leben-werk/biographie Behrings Biografie in der Emil-von-Behring-Bibliothek der Universität Marburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.behringwerke.com/ Standort Behringwerke]&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116366575|GND=2005488-9}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/002810|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50.825898 |EW=8.744549 |dim=500 |region=DE-HE |type=landmark}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2005488-9|LCCN=n/85/40953|VIAF=150155857}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungsunternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Marburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Landkreis Marburg-Biedenkopf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Marburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emil von Behring]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung und Forschung in Marburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pharmazieunternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemieunternehmen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biontech]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Landkreis Marburg-Biedenkopf)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fegsel</name></author>
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