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	<title>Behlendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Engelbaet: /* Sehenswürdigkeiten */</title>
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		<updated>2026-01-17T20:29:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sehenswürdigkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Behlendorf COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53.69931&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10.66858&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Behlendorf_in_RZ.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Kreis             = Herzogtum Lauenburg&lt;br /&gt;
|Amt               = Berkenthin&lt;br /&gt;
|Höhe              = 38&lt;br /&gt;
|PLZ               = 23919&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 04544&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 01053008&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE B6F&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Am Schart 16&amp;lt;br /&amp;gt;23919 Berkenthin&lt;br /&gt;
|Website           = [https://behlendorf.de/ behlendorf.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Reiner Lübcke&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeindehaus Behlendorf.JPG|miniatur|Gemeindehaus Behlendorf]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behlendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Kreis Herzogtum Lauenburg]] in [[Schleswig-Holstein]]. Hollenbek liegt im Gemeindegebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Aasbüttel - Bordesholm |Hrsg=Wolfgang Henze |Sammelwerk=Schleswig-Holstein-Topographie: Städte und Dörfer des Landes |Band=1 |Nummer= |Auflage= |Verlag=Flying-Kiwi-Verl. Junge |Ort=Flensburg |Datum=2001 |ISBN=392605558-8 |Seiten=248}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Behlendorf liegt westlich von [[Ratzeburg]] im [[Naturpark Lauenburgische Seen]] am [[Behlendorfer See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1194 wurde die Gemeinde erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Belendorpe&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
Das „weiße Dorf“ (beladorpe soll sprachlich slawischen Ursprung haben: bela=weiß) gibt es mindestens seit diesem Jahr 1194. Weil der Bischof [[Isfried von Ratzeburg]] seinen Privatbesitz von dem Besitz des Domkapitels trennt, werden das Dorf Belendorpe und das kleine Dorf Minus Belendorpe in der Trennungsurkunde erwähnt. Im Jahre 1374 erwarb der Lübecker Ratsherr [[Thomas Morkerke]] neun Hufen in Behlendorf und im heutigen Behlendorfer Ortsteil Hollenbek zum Preis von 159 [[Lübische Mark|Mark Lübisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Emil Ferdinand Fehling]]: &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Ratslinie.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck 1925, Nr. 392&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1424 kommt das Dorf als [[Historische Lübecker Exklaven|Exklave]] in den Besitz [[Lübeck]]s, der reichen „Königin der Hanse“; der Lübecker Bürgermeister [[Hinrich Rapesulver]] streckte dem Rat der Stadt den Kaufpreis vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Ferdinand Fehling: &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Ratsline.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck 1925, Nr. 442&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1747 wurde der Ort durch einen [[Möllner Pertinenzien|Vergleich in Hannover]] als Lübecker Besitz bestätigt. Der Hof und der Wald gehören noch heute zur [[Hansestadt]] oder zum [[Heiligen-Geist-Hospital (Lübeck)|Heiligen-Geist-Hospital]]. Wanderer können die Grenzsteine mit dem Lübecker Wappenadler entdecken. Auch die Kirchengemeinde Nusse-Behlendorf gehört zum Lübecker Kirchenkreis, weshalb die Pastoren eine [[Halskrause (Mode)|Halskrause]] wie die [[Ratsherr]]en auf alten Gemälden im [[Lübecker Rathaus]] tragen, statt des im Kirchenkreis Lauenburg üblichen [[Beffchen]]s. Der Kirchenbau der [[Dorfkirche Behlendorf]] wurde etwa 1250 errichtet. Es ist eine [[Feldsteinkirche]] mit einem später angebauten Glockenturm aus [[Backstein]]en, der einen alten Holzturm ersetzt hatte.&lt;br /&gt;
Der Wind der Zeit hat zwar der Behlendorfer Mühle die Windflügel davongeweht. Doch im Ort finden sich alte Backhäuser oder eine Schmiede, die für heutige Zwecke umgebaut sind. Etliche Strohdachhäuser wurden liebevoll restauriert und sind wertvolle Baudenkmäler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturdenkmäler sind eine 800-jährige Eiche neben der Kirche und eine Insel im Behlendorfer See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Groß-Hamburg-Gesetz]] kam Behlendorf 1937 politisch zum Kreis Herzogtum Lauenburg. Das Gut Behlendorf (259 [[Hektar|ha]]) und der Behlendorfer See (70 ha) blieben jedoch weiterhin in Lübeckischen Besitz: Bis 1935 im unmittelbaren Besitz der Stadt Lübeck sind sie seither durch Gütertausch Eigentum der Stiftung [[Heiligen-Geist-Hospital (Lübeck)|Heiligen-Geist-Hospital]] in Lübeck.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Rathje Reimers: &amp;#039;&amp;#039;Lübecks territoriale Entwicklung – Teil 3: Die Exklave Behlendorf.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Lübeckische Blätter]] 177 (2012) ({{Webarchiv|url=http://www.luebeckische-blaetter.info/2012/08_LB177.pdf |wayback=20150724163915 |text=Digitalisat |archiv-bot=2023-03-18 01:21:01 InternetArchiveBot }}; PDF; 7,9&amp;amp;nbsp;MB), S. 128 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Besitz der Stadt Lübeck verblieb der Forst (450 ha Wald).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit des [[Nationalsozialismus]] wurden in Behlendorf ca. 40 Kriegsgefangene, vor allem aus der Sowjetunion, im Handwerk und in der Landwirtschaft als [[Zwangsarbeiter]] eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zwangsarbeiter-s-h.de/Lagerliste/0.htm Liste der Zwangsarbeitslager in Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1954 entschieden sich die Bürger des kleinen Ortsteils Hollenbek, zur Gemeinde Behlendorf zu gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Behlendorf ist ein „schönes Dorf“. Es wurde 1990 Kreissieger, 1991 Landessieger und gewann eine Silbermedaille im Bundeswettbewerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Gemeindewahl am 14. Mai 2023]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_gemeinde_010535308008.html wahlen-sh.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = Wahlbeteiligung: 76,9 Prozent&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2018&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2023&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 51.6&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = &amp;lt;nowiki&amp;gt;BfB&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 9.9&lt;br /&gt;
|FARBE2         = 66bb6a&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG2     = Bürger für Behlendorf&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = FWB&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 38.5&lt;br /&gt;
|FARBE3         = ff7043&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG3     = Freie Wählergemeinschaft Behlendorf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Kommunalwahl]] am 14. Mai 2023 wurden insgesamt neun Sitze vergeben. Von diesen erhielt die CDU fünf Sitze, die Freie Wählergemeinschaft Behlendorf drei Sitze und die Bürger für Behlendorf einen Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Geteilt. Oben von Rot und Silber schräg gewürfelt, die Würfel in der Mitte belegt mit Kugeln in verwechselten Farben. Unten von Silber und Schwarz schräg geteilt, darauf ein Mühlrad in verwechselten Farben.“&amp;lt;ref&amp;gt;[{{SH-Wappenrolle|699|Gemeinde Behlendorf, Kreis Herzogtum Lauenburg|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Behlendorf ist durch verschiedene Kreisstraßen an die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;208]] angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In der [[Liste der Kulturdenkmale in Behlendorf]] stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt am [[Elbe-Lübeck-Kanal]], der hier eine [[Schleuse]] aus dem Jahr 1900 hat, die nach dem [[Ludwig Hotopp|hotopp]]schen Prinzip nur mit Wasserkraft betrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Die Volkswirtin und Politikerin [[Anke Brunn]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) wurde 1942 in Behlendorf geboren. Der Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger [[Günter Grass]] (1927–2015) lebte in Behlendorf und ist hier begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://behlendorf.de/ Website der Gemeinde Behlendorf]&lt;br /&gt;
* [https://berkenthin-amt.de/gemeinde-behlendorf-infos/ Gemeinde Behlendorf beim Amt Berkenthin]&lt;br /&gt;
* [http://www.behlendorf.net/ Private Website über Behlendorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4666439-7|VIAF=241875249}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Herzogtum Lauenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behlendorf| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1194]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Engelbaet</name></author>
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