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	<title>Begnins - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-92730-1: /* Verkehr */</title>
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		<updated>2026-02-11T02:59:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Begnins&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Begnins 2021.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Begnins COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-VD&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Nyon (Bezirk)|Nyon]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Nyon&lt;br /&gt;
| BFS = 5704&lt;br /&gt;
| PLZ = 1268&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.440849&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 6.248051&lt;br /&gt;
| HÖHE = 541&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 4.78&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.begnins.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begnins&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im Distrikt [[Nyon (Bezirk)|Nyon]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Waadt]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Begnins-LBS H1-024883.tif|mini|Historisches Luftbild von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]] von 1964]]Begnins liegt auf {{Höhe|541|CH}}, 6 km nördlich des Bezirkshauptortes [[Nyon]] (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich auf einer Terrasse am [[Jurasüdfuss]], östlich des Tals der Serine, in aussichtsreicher Lage rund 170 m über dem Seespiegel des [[Genfersee]]s. Die Strasse über den [[Col du Marchairuz]] verbindet Begnins mit [[Le Brassus]] im [[Vallée de Joux]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 4,8 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt der Waadtländer Côte. Der Gemeindeboden erstreckt sich vom Jurafuss nordwärts über die Weinberge der Côte und die Terrasse von Begnins bis auf die dem Jura vorgelagerte Höhe der westlichen Côte, auf der mit {{Höhe|720|CH}} der höchste Punkt der Gemeinde erreicht wird. Der Bach &amp;#039;&amp;#039;Nant&amp;#039;&amp;#039; fliesst östlich am Dorfzentrums vorbei in den &amp;#039;&amp;#039;Lavasson&amp;#039;&amp;#039; und dieser im Süden bei &amp;#039;&amp;#039;Les Sâles&amp;#039;&amp;#039; über die Gemeindegrenze von Gland. Die westliche Gemeindegrenze zur Nachbargemeinde Vich bildet die &amp;#039;&amp;#039;Serine&amp;#039;&amp;#039;, die sich im Lauf der Jahrmillionen ein tiefes Tal in die Höhen am Jurafuss eingegraben hat. Im Osten folgt die Gemeindegrenze dem Bach &amp;#039;&amp;#039;Vorzairie&amp;#039;&amp;#039;. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 14 % auf Siedlungen, 18 % auf Wald und Gehölze und 68 % auf Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Begnins gehören einige Einzelhöfe und Weingüter. Nachbargemeinden von Begnins sind [[Vich VD|Vich]], [[Gland VD|Gland]], [[Luins]], [[Burtigny]], [[Le Vaud]] und [[Bassins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-VD|5704}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-VD|TIMESTAMP}}) gehört Begnins zu den mittelgrossen Gemeinden des Kantons Waadt. Von den Bewohnern sind 81,4 % französischsprachig, 7,1 % deutschsprachig und 4,6 % englischsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Begnins belief sich 1850 auf 734 Einwohner, 1900 auf 782 Einwohner. Nach 1960 (766 Einwohner) setzte eine rasche Bevölkerungszunahme ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Begnins war bis Mitte des 20. Jahrhunderts ein hauptsächlich durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf. Die optimal gegen Süden exponierten Hänge eignen sich hervorragend für den [[Weinbau]], der noch heute eine grosse Rolle als Erwerbszweig der Bevölkerung spielt. Daneben gibt es auch [[Ackerbau]]. Weitere Arbeitsplätze sind im lokalen Kleingewerbe und im Dienstleistungssektor vorhanden. Im 18. und 19. Jahrhundert war Begnins ein wichtiger Handelsplatz am Jurafuss mit Jahrmärkten für landwirtschaftliche Produkte. In den letzten Jahrzehnten hat sich Begnins dank seiner attraktiven Lage zu einer Wohngemeinde entwickelt. Viele Erwerbstätige sind Wegpendler, die vor allem in [[Nyon]] oder in [[Genf]] arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist verkehrstechnisch gut erschlossen. Sie liegt an der Hauptstrasse von [[Gland VD|Gland]] nach [[Saint-Cergue]], der Autobahnanschluss Gland an der [[A1 (Schweiz)|A1]] ist nur rund 2 km vom Dorf entfernt. Durch die Postautolinien, die von [[Nyon]] nach [[Gimel VD|Gimel]] und von Gland nach Burtigny verkehren, ist Begnins an das Netz des öffentlichen Verkehrs angebunden. Von 1906 bis 1954 verkehrte die [[Strassenbahn Gland–Begnins|Überlandstrassenbahn Gland–Begnins]] (GB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Begnins, Epitaph Johannes Stürler.jpg|mini|Kirche Begnins, Epitaph für Johannes Stürler (1679–1737), von [[Johann Friedrich Funk (Bildhauer, 1706)|Johann Friedrich Funk I.]] (nach 1737)]]&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Begnins war früh besiedelt, was durch den Fund eines Gräberfeldes (mit reichen Beigaben) aus der [[La-Tène-Zeit]] und eines [[Römisches Reich|römischen]] Meilensteins von etwa 250 nach Christus belegt wird. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1145 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Bingins&amp;#039;&amp;#039;. Später erschienen weitere Schreibweisen: &amp;#039;&amp;#039;Binnins&amp;#039;&amp;#039; (1204) und &amp;#039;&amp;#039;Bîgnins&amp;#039;&amp;#039; (1226). Der Ortsname geht vermutlich auf den burgundischen Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Bino&amp;#039;&amp;#039; zurück und bedeutet &amp;#039;&amp;#039;bei den Leuten des Bino&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der ersten Nennung sind die Edlen von Begnins bezeugt, die Vasallen der [[Prangins (Adelsgeschlecht)|Herren von Prangins]] waren. 1293 kam Begnins an die Grafen von [[Savoyen]]. Mit der Eroberung der Waadt durch [[Stadt und Republik Bern|Bern]] im Jahr 1536 kam das Dorf unter die Verwaltung der Landvogtei [[Nyon]], die Herrschaft Begnins befand sich im 18. Jahrhundert im Besitz von Angehörigen der Familie [[Stürler (Patrizierfamilie)|Stürler]]. Die ehemalige Gemeinde Serraux, die heute nur noch aus wenigen Häusern besteht, fusionierte 1767 mit Begnins. Nach dem Zusammenbruch des [[Ancien Régime]] gehörte das Dorf von 1798 bis 1803 während der [[Helvetik]] zum [[Kanton Léman]], der anschliessend mit der Inkraftsetzung der [[Mediation (Geschichte)|Mediationsverfassung]] im Kanton Waadt aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Begnins betrieb der Pastor [[Antony Krafft-Bonnard]] in Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Hilfswerk [[Near East Foundation|Near East Relief]] in den 1920er Jahren ein Waisenhaus für überlebende Kinder des [[Völkermord an den Armeniern|Völkermords an den Armeniern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gaby Fierz, Laurent Golay, Diana Le Dinh |Titel=Frontières: Le traité de Lausanne, 1923–2023 |Verlag=Éditions Antipodes/Musée historique Lausanne |Ort=Lausanne |Datum=2023 |ISBN=978-2-88901-244-2 |Seiten=nicht paginierter Bildteil}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Armand Gaspard |url=https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/025005/2011-01-04/ |titel=Armenien |titelerg=Übersetzt von Markus Fischer |werk=[[Historisches Lexikon der Schweiz]] |datum=2011-01-04 |abruf=2024-04-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] setzte sich der aus den Niederlanden stammende und in Begnins praktizierende Arzt [[William Francken]] über amtliche Verbote, Juden mit Flüchtlingsstatus privat zu beherbergen, hinweg und organisierte für aus dem [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|deutsch besetzten Frankreich]] geflüchtete Juden mit seiner Frau Laure Francken Unterbringung und medizinische Behandlung in ihrem [[Chalet]] bei Novel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Georges Andrey]] |Titel=La Suisse Romande: Une histoire à nulle autre pareille!  |Verlag=Éditions du Belvédère |Ort=Pontarlier |Datum=2012 |ISBN=978-2-88419-227-9 |Seiten=332}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Begnins}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche Notre-Dame, im 11. Jahrhundert gegründet, wurde später mehrfach umgebaut. Der einschiffige Bau enthält einen Chor mit Kreuzrippengewölbe und einen Turm, der in früheren Zeiten auch als Wehrturm genutzt wurde. Aus dem 14. und 15. Jahrhundert stammen die drei Kapellen an der Südseite des Kirchenschiffs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Château du Martheray war früher Sitz der Adelsfamilie von Begnins. Der aus dem 16. Jahrhundert stammende Bau wurde im 19. Jahrhundert grundlegend verändert, der sechseckige Treppenturm von 1671 ist erhalten. Das am Ostrand des Dorfes stehende Château de Cottens ist ein [[mittelalter]]licher Bau, der im 17. Jahrhundert umgestaltet wurde. Auch das Château de Menthon oder de Rochefort ist ein spätmittelalterlicher Herrschaftssitz, Umbauten erfolgten im 16. und 18. Jahrhundert. Im Ortskern befinden sich zahlreiche Bürger- und Weinbauernhäuser aus dem 17. bis 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Philippe-Sirice Bridel]] (1757–1845), Autor, Heimatforscher und Geistlicher&lt;br /&gt;
* [[Jean-Louis Bridel]] (1759–1821), reformierter Geistlicher, Theologe und Hochschullehrer sowie Autor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.begnins.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Begnins (französisch)]&lt;br /&gt;
* {{HLS|2496|Begnins|Autor=Germain Hausmann}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|41236|Martheray|Autor=Germain Hausmann}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|4583|Begnins|Abruf=|Sprache=fr}}&lt;br /&gt;
* [http://www.swisscastles.ch/aviation/Vaud/aaville2/begnins.html Luftaufnahmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Nyon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7862135-5|VIAF=247469301}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Waadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Waadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1145]]&lt;/div&gt;</summary>
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