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	<title>Begünstigung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T06:47:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Beg%C3%BCnstigung&amp;diff=261519&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PaterMcFly: /* Rechtslage in anderen Staaten */ Link</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Beg%C3%BCnstigung&amp;diff=261519&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-06T18:11:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Rechtslage in anderen Staaten: &lt;/span&gt; Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Bei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begünstigung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um eine [[Strafrecht#Straftat|Straftat]] mehrerer Rechtsordnungen. Sie bedroht mit Strafe, einen Straftäter im Anschluss an seine Tat in der Absicht zu unterstützen, ihm die Vorteile seiner Tat zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Deutsches Strafgesetzbuch|deutschen Strafgesetzbuch]] (StGB) ist das Delikt im 21. Abschnitt des [[Strafgesetzbuch (Deutschland)#Besonderer Teil|Besonderen Teils]] in {{§|257|StGB|dejure}} StGB geregelt. Dort zählt die Begünstigung ebenso wie die [[Strafvereitelung]] ({{§|258|StGB|dejure}} StGB), die [[Hehlerei (Deutschland)|Hehlerei]] ({{§|259|StGB|dejure}} StGB) und die [[Geldwäsche]] ({{§|261|StGB|dejure}} StGB) zu den [[Anschlussdelikt]]en. Sie stellt Hilfeleistungen unter Strafe, die in der Absicht vorgenommen werden, dem Täter der Vortat die Vorteile seiner Tat zu sichern. Die Strafbarkeit der Begünstigung soll verhindern, dass Dritte&lt;br /&gt;
zulasten des Opfers und der Rechtspflege einen Straftäter im Anschluss an dessen Tat unterstützen. Damit steht der Tatbestand in engem sachlichen Zusammenhang zur [[Beihilfe (Strafrecht Deutschlands)|Beihilfe]] zu einer Straftat ({{§|27|StGB|dejure}} StGB), bei welcher die fremde Tatausführung gefördert wird. {{§|257|StGB|dejure}} StGB ist im Strafgesetzbuch bereits seit dessen Inkrafttreten enthalten. Eine größere strukturelle Änderung erfolgte mit Wirkung zum 1. Januar 1975, wodurch der eigenständige Tatbestand der Strafvereitelung geschaffen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Begünstigung können eine [[Freiheitsstrafe (Deutschland)|Freiheitsstrafe]] bis zu fünf Jahren oder eine [[Geldstrafe (Deutschland)|Geldstrafe]] verhängt werden. Die [[Aufklärungsquote]] der Begünstigung für die gemeldeten Delikte liegt mit über 90 % auf einem überdurchschnittlichen Niveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Normierung ==&lt;br /&gt;
Der Tatbestand der Begünstigung ist in {{§|257|StGB|dejure}} StGB normiert und lautet seit seiner letzten Veränderung am 1. Januar 1975&amp;lt;ref name=&amp;quot;Altenhain&amp;quot; /&amp;gt; wie folgt:&lt;br /&gt;
{{Gesetzestext|1=&lt;br /&gt;
(1) Wer einem anderen, der eine rechtswidrige Tat begangen hat, in der Absicht Hilfe leistet, ihm die Vorteile der Tat zu sichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Die Strafe darf nicht schwerer sein als die für die Vortat angedrohte Strafe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Wegen Begünstigung wird nicht bestraft, wer wegen Beteiligung an der Vortat strafbar ist. Dies gilt nicht für denjenigen, der einen an der Vortat Unbeteiligten zur Begünstigung anstiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(4) Die Begünstigung wird nur auf Antrag, mit Ermächtigung oder auf Strafverlangen verfolgt, wenn der Begünstige als Täter oder Teilnehmer der Vortat nur auf Antrag, mit Ermächtigung oder auf Strafverlangen verfolgt werden könnte. §&amp;amp;nbsp;248a gilt sinngemäß.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des Regelstrafrahmens von Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe handelt es sich bei der Begünstigung gemäß {{§|12|StGB|dejure}} Absatz 2 StGB um ein [[Vergehen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In systematischer Hinsicht stellt der Tatbestand der Begünstigung ein [[Gefährdungsdelikt|abstraktes Gefährdungsdelikt]] dar: Die Strafandrohung soll verhindern, dass Dritte einen Straftäter dabei unterstützen, aus der Tat erlangte Vorteile für sich zu erhalten. Hierdurch soll zum einen verhindert werden, dass die Wiederherstellung des rechtmäßigen Zustands zulasten des Opfers erschwert wird. Zum anderen soll dem Täter der Anreiz genommen werden, weitere Straftaten zu begehen. Somit schützt {{§|257|StGB|dejure}} StGB sowohl das Interesse des Opfers der Vortat an der möglichst einfachen Wiederherstellung des rechtmäßigen Zustands als auch das allgemeine Interesse an der möglichst einfachen Aufklärung und Prävention von Straftaten.&amp;lt;ref&amp;gt;Steffen Cramer: §&amp;amp;nbsp;257 Rn. 2–3. In: {{BibISBN|978-3-406-68554-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DehneNiemann&amp;quot;&amp;gt;Jan Dehne-Niemann: &amp;#039;&amp;#039;Probleme der Begünstigung (§&amp;amp;nbsp;257 StGB) – Teil 1.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für das Juristische Studium.&amp;#039;&amp;#039; 2009, S. 142 (143).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Begünstigung wurde wie die übrigen Anschlussdelikte in der Strafrechtswissenschaft ursprünglich als eine besondere Form der Beihilfe betrachtet, weswegen sie nicht in Form eines eigenständigen Straftatbestands, sondern als Form der [[Beteiligung (Strafrecht)|Beteiligung]] geregelt war. Im 19. Jahrhundert wurden diese Beteiligungsformen zunehmend als selbstständige Delikte aufgefasst, sodass sie zu Tatbeständen aufgewertet wurden. Diese Entwicklung begann mit der Hehlerei, die im preußischen Strafgesetzbuch von 1851 eine eigene Strafnorm erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Jahn, Dana Reichart: &amp;#039;&amp;#039;Die Anschlussdelikte – Begünstigung (§&amp;amp;nbsp;257 StGB)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Juristische Schulung&amp;#039;&amp;#039;, 2009, S. 309 (309–310).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Tonio Walter: §&amp;amp;nbsp;257 Rn. 1. In: {{BibISBN|978-3-11-065577-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Reichsstrafgesetzbuch|Strafgesetzbuch]] des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreichs]] (RStGB), das am 1. Januar 1872 in Kraft trat, knüpfte an die Verselbstständigung der Anschlussdelikte an und schuf zusätzlich mit {{§|257StGB|dejure}} StGB einen Tatbestand der Begünstigung, der wie folgt lautete:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Altenhain&amp;quot;&amp;gt;Karsten Altenhain: §&amp;amp;nbsp;257 Rn. 1. In: {{BibISBN|9783848771233}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dietmeier&amp;quot;&amp;gt;Frank Dietmeier: §&amp;amp;nbsp;257 Rn. 2. In: {{BibISBN|978-3-8006-4981-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesetzestext|(1) Wer nach Begehung eines Verbrechens oder Vergehens dem Thäter oder Theilnehmer wissentlich Beistand leistet, um denselben der Bestrafung zu entziehen oder um ihm die Vortheile des Verbrechens oder Vergehens zu sichern, ist wegen Begünstigung mit Geldstrafe bis zu zweihundert Thalern oder mit Gefängniß bis zu einem Jahre und, wenn er diesen Beistand seines Vortheils wegen leistet, mit Gefängniß zu bestrafen. Die Strafe darf jedoch, der Art oder dem Maße nach, keine schwerere sein, als die auf die Handlung selbst angedrohte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Die Begünstigung ist straflos, wenn dieselbe dem Thäter oder Theilnehmer von einem Angehörigen gewährt worden ist, um ihn der Bestrafung zu entziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Die Begünstigung ist als Beihülfe zu bestrafen, wenn sie vor Begehung der That zugesagt worden ist. Diese Bestimmung leidet auch auf Angehörige Anwendung. }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frühere {{§|257|StGB|dejure}} StGB war weiter gefasst als der gegenwärtige, indem er sowohl das Sichern von Tatvorteilen als auch den Schutz des Vortäters vor Strafverfolgung erfasste. Tatbestandsmäßige Unterstützungshandlungen bezogen sich somit sowohl auf die Früchte der Tat (sachliche Begünstigung) als auch auf die Person des Täters (persönliche Begünstigung).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Altenhain&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dietmeier&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Norm des RStGB wurde in das StGB der Bundesrepublik Deutschland ohne Änderung übernommen. Eine Neufassung erfolgte mit Wirkung zum 1. Januar 1975. Hierdurch wurde die persönliche Begünstigung aus {{§|257|StGB|dejure}} StGB ausgegliedert und in den neu geschaffenen Tatbestand der Strafvereitelung ({{§|258|StGB|dejure}} StGB) überführt. Die Begünstigung erfasst seitdem lediglich den Erhalt von Tatvorteilen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Altenhain&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dietmeier&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Objektiver Tatbestand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vortat ===&lt;br /&gt;
Die Begünstigung knüpft an die rechtswidrige Tat eines anderen an. Als Vortat kommt gemäß {{§|11|StGB|dejure}} Absatz 1 Nummer 5 StGB jede Straftat in Betracht. Nicht ausreichend ist demnach eine bloße [[Ordnungswidrigkeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;Steffen Cramer: §&amp;amp;nbsp;257 Rn. 7. In: {{BibISBN|978-3-406-68554-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anders als beim Tatbestand der Hehlerei beschränkt sich der Kreis der geeigneten Vortaten bei {{§|257|StGB|dejure}} StGB nicht auf Straftaten, die sich gegen fremdes Vermögen richten.&amp;lt;ref&amp;gt;Karsten Altenhain: §&amp;amp;nbsp;257 Rn. 8. In: {{BibISBN|978-3-8487-7123-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Vortat muss nach deutschem Recht strafbar sein. Ob sie auch durch Strafverfolgungsbehörden [[Strafverfolgung|verfolgt]] werden kann, ist nach vorherrschender Auffassung unerheblich. Somit liegt eine Vortat auch dann vor, wenn es beispielsweise an einem notwendigen [[Strafantrag (Deutschland)|Strafantrag]] fehlt oder die Möglichkeit der Strafverfolgung [[Verfolgungsverjährung|verjährt]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Steffen Cramer: §&amp;amp;nbsp;257 Rn. 8. In: {{BibISBN|978-3-406-68554-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ein Delikt Vortat einer Begünstigung sein kann, muss es den Tatbestand eines Strafgesetzes erfüllen sowie in [[Rechtswidrigkeit|rechtswidriger]] Weise begangen werden. Im Unterschied zu {{§|258|StGB|dejure}} StGB fordert {{§|257|StGB|dejure}} StGB nicht, dass die Tat [[Schuld (Strafrecht)|schuldhaft]] begangen wird. Dies beruht darauf, dass der Tatbestand der Strafvereitelung die Durchsetzung des Strafanspruchs fördern soll, während {{§|257|StGB|dejure}} StGB andere Schutzzwecke verfolgt, für die es auf die Schuldhaftigkeit der Tat nicht ankommt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DehneNiemann&amp;quot; /&amp;gt; Ebenfalls muss die Vortat nicht [[Vollendung (Strafrecht)|vollendet]] sein, sodass die Begünstigung auch an den [[Versuch (StGB)|Versuch]] einer Straftat anknüpfen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Dietmeier: §&amp;amp;nbsp;257 Rn. 7. In: {{BibISBN|978-3-8006-4981-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sofern die Vortat eine [[objektive Bedingung der Strafbarkeit]] aufweist, muss diese allerdings eingetreten sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kindhäuser&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|978-3-8487-6177-7|Kapitel=§&amp;amp;nbsp;47 Rn. 2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Vortat muss es sich um die Tat eines anderen handeln. Nicht unter {{§|257|StGB|dejure}} StGB fällt es demnach, wenn sich der [[Täter (Strafrecht)|Alleintäter]] der Vortat selbst begünstigt. Hierbei handelt es sich nicht um selbstständiges Unrecht, sondern um eine logische Folge der Vortat, weswegen sie bereits in deren Tatbestand berücksichtigt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Tonio Walter: &amp;#039;&amp;#039;§&amp;amp;nbsp;257&amp;#039;&amp;#039;, Rn. 87. In: {{BibISBN|978-3-11-065577-3}} Nikolaus Bosch: &amp;#039;&amp;#039;Grundfragen der Begünstigung – Plädoyer für eine vermögensorientierte Restriktion des Tatbestandes&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jura&amp;#039;&amp;#039;, 2012, S. 270 (277).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sofern der Vortäter sowohl sich selbst als auch einen Dritten begünstigt, handelt er zugunsten eines anderen, weswegen er den Tatbestand des {{§|257|StGB|dejure}} StGB erfüllt. Er ist jedoch nach {{§|257|StGB|dejure}} Absatz 3 Satz 1 StGB straflos, da er kein Unrecht verübt, das eine selbstständige Strafandrohung erfordert.&amp;lt;ref&amp;gt;Kristian Kühl: &amp;#039;&amp;#039;§&amp;amp;nbsp;257&amp;#039;&amp;#039;, Rn. 8. In: {{BibISBN|978-3-406-70029-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleiches gilt für eine Person, die lediglich Teilnehmer der Vortat gewesen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Dehne-Niemann: &amp;#039;&amp;#039;Probleme der Begünstigung (§&amp;amp;nbsp;257 StGB) – Teil 1.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für das Juristische Studium.&amp;#039;&amp;#039; 2009, S. 142 (144).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Parallelen von Begünstigung und Beihilfe ist in der Rechtswissenschaft umstritten, in welchem Verhältnis die Begünstigung zur Beihilfe an der Vortat steht. Diese Abgrenzungsschwierigkeit beruht darauf, dass die Rechtsprechung davon ausgeht, eine Beihilfe könne auch nach Vollendung einer Tat geleistet werden. Diese [[Beihilfe (Strafrecht Deutschlands)|sukzessive Beihilfe]] grenzt die Rechtsprechung von der Begünstigung anhand der Willensrichtung des Täters ab: Sofern der Unterstützer die Tat fördern will, liegt eine Beihilfe vor. Sofern er dem Vortäter lediglich die Vorteile seiner Tat erhalten will, liegt hingegen eine Begünstigung vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Rspr|BGHSt 4, 132}} (133).Steffen Cramer: §&amp;amp;nbsp;257 Rn. 24. In: {{BibISBN|978-3-406-68554-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach anderer Auffassung verdrängt die Beihilfe an der Vortat die Begünstigung.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Geppert: &amp;#039;&amp;#039;Zum Verhältnis von Täterschaft/Teilnahme an der Vortat und anschließender sachlicher Begünstigung (§&amp;amp;nbsp;257 StGB)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jura&amp;#039;&amp;#039;, 1994, S. 441 (443). {{BibISBN|978-3-8114-5032-5|Kapitel=§&amp;amp;nbsp;101, Rn. 6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-89949-228-5|Kapitel=§&amp;amp;nbsp;57, Rn. 4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beiden Auffassungen steht eine Ansicht gegenüber, die die Figur der sukzessiven Beihilfe ablehnt. Nach dieser Auffassung kommen Begünstigung und Beihilfe nicht nebeneinander zum Zug, weswegen sich die Abgrenzungsschwierigkeit nicht ergibt: Sie wendet bis zur Vollendung der Vortat ausschließlich die Beihilfe an, nach deren Vollendung ausschließlich {{§|257|StGB|dejure}} StGB.&amp;lt;ref&amp;gt;Karsten Altenhain: §&amp;amp;nbsp;257 Rn. 14. In: {{BibISBN|978-3-8487-7123-3}} Urs Kindhäuser: §&amp;amp;nbsp;242 Rn. 131. In: {{BibISBN|9783848771233}} Tonio Walter: &amp;#039;&amp;#039;§&amp;amp;nbsp;257&amp;#039;&amp;#039;, Rn. 101&amp;#039;&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|978-3-11-065577-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vortäter muss aus seiner Tat einen Vorteil für sich gezogen haben, der ihm rechtlich nicht zusteht. Einen solchen Vorteil stellt beispielsweise die aus einem [[Diebstahl (Deutschland)|Diebstahl]] ({{§|242|StGB|dejure}} StGB) erlangte Beute dar. Der Vorteil muss keinen Vermögenswert besitzen, sodass auch beispielsweise eine illegal erlangte [[Approbation (Heilberufe)|Approbation]] tatbestandsmäßig ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kindhäuser&amp;quot; /&amp;gt; Der zu sichernde Vorteil muss unmittelbar aus der Tat resultieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Rspr|BGHSt 24, 166}} (168).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Rspr|BGHSt 36, 277}} (281).&amp;lt;/ref&amp;gt; Hieran fehlt es beispielsweise wenn der Täter dem Vortäter den Erlös aushändigt, der aus dem Verkauf von Diebesbeute erzielt worden ist, denn dieser stammt nicht aus dem Diebstahl als Anküpfungstat, sondern aus einer hiervon losgelösten eigenständigen Handlung.&amp;lt;ref&amp;gt;BGH, Beschluss vom 29. April 2008, 4 StR 148/08 = Neue Zeitschrift für Strafrecht 2008, S. 516.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hilfeleisten ===&lt;br /&gt;
{{§|257|StGB|dejure}} StGB stellt es unter Strafe, dem Vortäter Hilfe zu leisten. Wie bei der Beihilfe handelt es sich hierbei um eine äußerst weit gefasste Tathandlung: Als Hilfeleistung kommt jede Unterstützung des Vortäters im Anschluss an dessen Straftat in Betracht, etwa das Verstecken von Beute oder das Irreführen von Ermittlungsbehörden. Auch ein Unterlassen kann eine Hilfeleistung darstellen, etwa das [[Garantenpflicht|pflichtwidrige]] Nichteinschreiten gegen das Verwahren einer Sache durch den Täter.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Dietmeier: §&amp;amp;nbsp;257 Rn. 17. In: {{BibISBN|978-3-8006-4981-5}} Jan Dehne-Niemann: &amp;#039;&amp;#039;Probleme der Begünstigung (§&amp;amp;nbsp;257 StGB) – Teil 1&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für das Juristische Studium.&amp;#039;&amp;#039; 2009, S. 142 (151–153).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstritten ist in der Rechtswissenschaft, welche Qualität die Handlung haben muss. Nach dem Wortlaut des {{§|257|StGB|dejure}} Absatz 1 StGB genügt jede Handlung. Bei diesem Befund belässt es eine Auffassung, sodass sie an die Handlung keine weiteren Anforderungen an die Tathandlung stellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Seelmann: &amp;#039;&amp;#039;Grundfälle zu den Straftaten gegen das Vermögen als Ganzes&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Juristische Schulung&amp;#039;&amp;#039;, 1983, S. 32 (34).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die vorherrschende Gegenauffassung verlangt demgegenüber, dass sich die Handlung zumindest dazu eignet, dem Vortäter einen Vorteil zu sichern. Nicht erforderlich ist demgegenüber, dass die Tat tatsächlich zu einer Vorteilssicherung führt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Rspr|BGHSt 24, 166}} (167). Frank Dietmeier: §&amp;amp;nbsp;257 Rn. 14 ,in: {{BibISBN|978-3-8006-4981-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Beschränkung beruht auf der Erwägung, dass die Voraussetzungen der Begünstigung nicht geringer sein sollen als die der Beihilfe. Diese setzt voraus, dass sich die Hilfeleistung auf die Tat auswirkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|978-3-8487-6177-7|Kapitel=§&amp;amp;nbsp;46 Rn. 7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht tatbestandsmäßig sind Handlungen, die im Interesse desjenigen liegen, dem der zu sichernde Vorteil von Rechts wegen zusteht. So stellt es beispielsweise kein verbotenes Hilfeleisten dar, wenn jemand wissentlich einen gestohlenen Fernseher repariert oder ein gestohlenes Tier versorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Subjektiver Tatbestand ==&lt;br /&gt;
Der Täter muss mit [[Vorsatz (Deutschland)|Vorsatz]] hinsichtlich aller objektiver Tatbestandsmerkmale handeln. Hierbei genügt jede Vorsatzform, somit auch [[Eventualvorsatz]]. Der Täter muss daher zumindest Kenntnis von den objektiven Tatbestandsmerkmalen haben und den Eintritt des Taterfolgs in Kauf nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|978-3-8006-4494-0|Kapitel=§&amp;amp;nbsp;;5, Rn. 43}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das setzt insbesondere voraus, dass er erkennt, dass Vorteil des Vortäters unmittelbare Folge einer rechtswidrigen Straftat ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|978-3-8487-6177-7|Kapitel=§&amp;amp;nbsp;46 Rn. 11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nicht erforderlich ist hierbei, dass der Täter erkennt, welches Delikt diese Straftat darstellt, sodass ein diesbezüglicher [[Irrtumslehren im deutschen Strafrecht|Irrtum]] des Täters unbeachtlich ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Dehne-Niemann: &amp;#039;&amp;#039;Probleme der Begünstigung (§&amp;amp;nbsp;257 StGB) – Teil 2.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für das Juristische Studium.&amp;#039;&amp;#039; 2009, S. 248.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus muss der Täter in der [[Absicht (Recht)|Absicht]] handeln, dem Vortäter Tatvorteile zu sichern. Dies trifft zu, wenn es dem Täter entscheidend darauf ankommt, dem Vortäter durch seine Handlung die Vorteile, die aus der Vortat herrühren, zu sichern.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Hecker: §&amp;amp;nbsp;257 Rn. 10. In: {{BibISBN|978-3-406-80986-6}} Tobias Witzigmann: &amp;#039;&amp;#039;Mögliche Funktionen und Bedeutungen des Absichtsbegriffs im Strafrecht&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Juristische Arbeitsblätter&amp;#039;&amp;#039;, 2009, S. 488 (491).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prozessuales und Strafzumessung ==&lt;br /&gt;
Die Tat wird grundsätzlich als [[Offizialdelikt (Deutschland)|Offizialdelikt]] [[von Amts wegen]] verfolgt, sodass es eines [[Strafantrag (Deutschland)|Strafantrags]] nicht bedarf. {{§|257|StGB|dejure}} Absatz 4 StGB nennt abweichend hiervon zwei Fälle, in denen ein Strafantrag erforderlich ist: Zum einen ist dies der Fall, wenn ein Strafantrag zur Verfolgung der Tat erforderlich ist, auf die sich die Begünstigungshandlung bezieht. Zum anderen bedarf es aufgrund des Verweises auf {{§|248a|StGB|dejure}} StGB eines Antrags, wenn die Begünstigung lediglich einen geringen Schaden verursacht und kein besonderes öffentliches Interesse an der Tat besteht. Maßstab hierbei ist allein die Schädigung, die durch die Begünstigung eintritt, sodass {{§|257|StGB|dejure}} Absatz 4 Satz 2 StGB auch den Fall erfasst, indem sich die Vorteilssicherung auf einen geringwertigen Teil einer hochwertigen Tatbeute bezieht.&amp;lt;ref&amp;gt;Karsten Altenhain: §&amp;amp;nbsp;257 Rn. 42. In: {{BibISBN|9783848771233}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Regelungen sollen sicherstellen, dass der Täter der Begünstigung nicht schärfer haftet als der Täter der Vortat.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Dietmeier: §&amp;amp;nbsp;257 Rn. 31 f. In: {{BibISBN|978-3-8006-4981-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diesen Zweck verfolgt auch {{§|257|StGB|dejure}} Absatz 2 StGB, nach dem die Strafe für die Begünstigung nicht höher ausfallen darf als die Strafe, mit der das Grunddelikt bedroht ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Kristian Kühl: &amp;#039;&amp;#039;§&amp;amp;nbsp;257&amp;#039;&amp;#039;, Rn. 10. In: {{BibISBN|978-3-406-70029-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach {{§|257|StGB|dejure}} Absatz 3 Satz 1 StGB wird wegen Begünstigung nicht bestraft, wer bereits wegen Beteiligung an der Vortat strafbar ist. Hiervon macht {{§|257|StGB|dejure}} Absatz 3 Satz 2 StGB eine Ausnahme: Er bestimmt, dass sich ein Vortäter wegen [[Anstiftung (Deutschland)|Anstiftung]] zur Begünstigung strafbar macht, indem er einen an der Vortat Unbeteiligten dazu bewegt, Tatvorteile zu sichern. Diese Ausnahme beruht auf dem Vorwurf an den Vortäter, einen Unbeteiligten zu strafrechtlichem Unrecht zu veranlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Hecker: §&amp;amp;nbsp;257 Rn. 27. In: {{BibISBN|978-3-406-80986-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Begünstigung aufgrund ihres Strafrahmens ein Vergehen darstellt, folgt die Strafbarkeit des [[Versuch (StGB)|Versuchs]] nicht bereits aus {{§|23|StGB|dejure}} Absatz 1 StGB, sondern bedarf der expliziten Anordnung. An einer solchen fehlt es. Der Versuch der Begünstigung ist damit straflos.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Dehne-Niemann: &amp;#039;&amp;#039;Probleme der Begünstigung (§&amp;amp;nbsp;257 StGB) – Teil 1.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für das Juristische Studium.&amp;#039;&amp;#039; 2009, S. 142 (145).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begünstigung ist sowohl vollendet als auch beendet, sobald der Täter seine Handlung vorgenommen hat. Ab diesem Zeitpunkt beginnt gemäß {{§|78a|StGB|dejure}} StGB die [[Verfolgungsverjährung]]. Diese beträgt gemäß {{§|78|StGB|dejure}} Absatz 3 Nummer 4 StGB fünf Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;Steffen Cramer: §&amp;amp;nbsp;257 Rn. 33. In: {{BibISBN|978-3-406-68554-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verjährung der Begünstigung beginnt unabhängig von der Verjährung der Vortat.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Pflieger, Carsten Momsen: &amp;#039;&amp;#039;§&amp;amp;nbsp;257&amp;#039;&amp;#039;, Rn. 4. In: {{BibISBN|978-3-8329-7129-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karsten Altenhain: §&amp;amp;nbsp;257 Rn. 43 f. In: {{BibISBN|9783848771233}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit der Strafmilderung oder -aufhebung durch [[tätige Reue]] sieht {{§|257|StGB|dejure}} StGB nicht vor. Umstritten ist in der Rechtswissenschaft, ob die Reuebestimmungen anderer Delikte auf {{§|257|StGB|dejure}} StGB analoge Anwendung finden. Befürworter führen an, dass eine solche Regelung geboten wäre, da das ähnlich strukturierte Delikt der Geldwäsche eine entsprechende Bestimmung vorsieht.&amp;lt;ref&amp;gt;Karsten Altenhain: §&amp;amp;nbsp;257 Rn. 34. In: {{BibISBN|9783848771233}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Stimmen wenden hiergegen ein, dass sich der Gesetzgeber bei der Begünstigung bewusst gegen eine solche Bestimmung entschieden habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Steffen Cramer: §&amp;amp;nbsp;257 Rn. 27. In: {{BibISBN|978-3-406-68554-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesetzeskonkurrenzen ==&lt;br /&gt;
Werden bei der Begehung einer Begünstigung weitere Delikte verwirklicht, stehen diese Delikte zueinander in [[Konkurrenz (Strafrecht Deutschlands)|Gesetzeskonkurrenz]]. Werden durch eine Begünstigungshandlung andere Tatbestände mitverwirklicht, stehen diese zur Begünstigung in [[Tateinheit]] ({{§|52|StGB|dejure}} StGB). Häufig trifft dies auf Aussagedelikte und andere Anschlussdelikte zu. Sofern es unklar ist, ob die Handlung des Täters eine Begünstigung oder ein anderes Delikt darstellt, kommt eine [[Wahlfeststellung]] in Betracht, sofern das andere Delikt mit der Begünstigung vergleichbar ist. Dies trifft beispielsweise auf den Diebstahl, Strafvereitelung und Hehlerei zu.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Pflieger, Carsten Momsen: &amp;#039;&amp;#039;§&amp;amp;nbsp;257&amp;#039;&amp;#039;, Rn. 19. In: {{BibISBN|978-3-8329-7129-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karsten Altenhain: §&amp;amp;nbsp;257 Rn. 43 f. In: {{BibISBN|9783848771233}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriminologie ==&lt;br /&gt;
{{Manueller Rahmen&lt;br /&gt;
|content={{ChartDirekt|type=bar |x=1987,1988,1989,1990,1991,1992,1993,1994,1995,1996,1997,1998,1999,2000,2001,2002,2003,2004,2005,2006,2007,2008,2009,2010,2011,2012,2013,2014,2015,2016 |y1=30445,28961,24516,23060,24813,28275,26541,25714,28525,30273,29258,30569,29491,29479,29033,28192,28459,28191,28950,28964,27109,25520,25791,26862,28759,28416,30879,30502,29890,31120|y1Title=Anzahl Delikte}}|caption=Erfasste Fälle von Begünstigung, Strafvereitelung, Hehlerei und Geldwäsche in den Jahren 1987–2016.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pks-zeitreihe&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|width=350&lt;br /&gt;
|align=right&lt;br /&gt;
}}Das [[Bundeskriminalamt (Deutschland)|Bundeskriminalamt]] gibt jährlich eine Statistik über alle in Deutschland gemeldeten Straftaten heraus, die [[Polizeiliche Kriminalstatistik (Deutschland)|Polizeiliche Kriminalstatistik]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/pks_node.html |titel=Polizeiliche Kriminalstatistik |hrsg=Bundeskriminalamt |abruf=2017-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1993 wird das gesamte Bundesgebiet erfasst. In den Statistiken von 1991 und 1992 wurden die alten Bundesländer und das gesamte Berlin erfasst. Frühere Statistiken erfassen lediglich die alten Bundesländer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begünstigung wird in der Statistik gemeinsam mit den übrigen Anschlussdelikten erfasst. Deren Aufklärungsquote ist mit durchgängig über 90 % im Vergleich zu anderen Delikten überdurchschnittlich hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable center sortable centered mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;font-size:larger&amp;quot;| Polizeiliche Kriminalstatistik für Begünstigung, Strafvereitelung, Hehlerei und Geldwäsche in der Bundesrepublik Deutschland&amp;lt;ref name=&amp;quot;pks-zeitreihe&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/PolizeilicheKriminalstatistik/2016/Zeitreihen/Faelle/ZR-F-01-T01_csv.csv?__blob=publicationFile&amp;amp;v=3 |titel=PKS-Zeitreihen 1987 bis 2016 |hrsg=Bundeskriminalamt |datum=2016-05-23 |offline=1 |archiv-bot=2018-08-28 18:42:02 InternetArchiveBot |abruf=2017-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDDDDD;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| Erfasste Fälle&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Insgesamt&lt;br /&gt;
! Pro 100.000 Einwohner&lt;br /&gt;
! Anteil der versuchten Taten&amp;lt;br /&amp;gt; (absolut/relativ)&lt;br /&gt;
! Aufklärungsquote&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| 30.445&lt;br /&gt;
| 49,8&lt;br /&gt;
| 1.677 (5,5 %)&lt;br /&gt;
| 99,5 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1988&lt;br /&gt;
| 28.961&lt;br /&gt;
| 47,3&lt;br /&gt;
| 1.672 (5,8 %)&lt;br /&gt;
| 99,1 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| 24.516&lt;br /&gt;
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| 99,1 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| 23.060&lt;br /&gt;
| 36,8&lt;br /&gt;
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| 99,2 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| 24.813&lt;br /&gt;
| 38,2&lt;br /&gt;
| 1.380 (5,6 %)&lt;br /&gt;
| 98,3 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1992&lt;br /&gt;
| 28.275&lt;br /&gt;
| 43,0&lt;br /&gt;
| 1.315 (4,7 %)&lt;br /&gt;
| 99,4 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1993 || 26.541&lt;br /&gt;
| 32,8&lt;br /&gt;
| 1.379 (5,2 %) || 99,1 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1994 || 25.714&lt;br /&gt;
| 31,6&lt;br /&gt;
| 1.508 (5,9 %) || 98,9 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 28.525&lt;br /&gt;
| 35,0 || 1.762 (6,2 %) || |98,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1996 || 30.273&lt;br /&gt;
| 37,0 || 1.758 (5,8 %) || |99,2 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 29.258&lt;br /&gt;
| 35,7 || 1.733 (5,9 %) || |98,5 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1998 || 30.569&lt;br /&gt;
| 37,3 || 2.003 (6,6 %) || |98,5 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1999 || 29.491&lt;br /&gt;
| 35,9 || 1.881 (6,4 %) || |98,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 29.479&lt;br /&gt;
| 35,9 || 1.879 (6,4 %) || |97,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2001 || 29.033&lt;br /&gt;
| 35,3 || 1.828 (6,3 %) || |97,6 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 || 28.192&lt;br /&gt;
| 34,2 || 1.842 (6,5 %) || |97,4 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2003 || 28.459&lt;br /&gt;
| 34,5 || 1.815 (6,4 %) || |97,4 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 28.191&lt;br /&gt;
| 34,2 || 1.905 (6,8 %) || |97,9 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 28.950&lt;br /&gt;
| 35,1 || 1.906 (6,6 %) || |96,6 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2006 || 28.964&lt;br /&gt;
| 35,1 || 2.012 (6,9 %) || |97,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2007 || 27.109&lt;br /&gt;
| 32,9 || 2.219 (8,2 %) || |97,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2008 || 25.520&lt;br /&gt;
| 31,0 || 2.333 (9,1 %) || |97,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 25.791&lt;br /&gt;
| 31,5 || 2.546 (9,9 %) || |96,5 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 26.862&lt;br /&gt;
| 32,8 || 2.502 (9,3 %) || |95,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 28.759&lt;br /&gt;
| 35,2 || 2.935 (10,2 %) || |95,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2012 || 28.416 || 34,7 || 2.698 (9,5 %) || 95,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2013 || 30.879&lt;br /&gt;
| 38,3 || 2.814 (9,1 %) || |95,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 30.502&lt;br /&gt;
| 37,8 || 2.567 (8,4 %) || |95,1 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015&lt;br /&gt;
| 29.890&lt;br /&gt;
| 36,8&lt;br /&gt;
| 2.375 (7,9 %)&lt;br /&gt;
| 94,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2016&lt;br /&gt;
| 31.120&lt;br /&gt;
| 37,9&lt;br /&gt;
| 2.377 (7,6 %)&lt;br /&gt;
| 93,0 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtslage in anderen Staaten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Verbrechen und Vergehen gegen die Rechtspflege|titel1=Verbrechen und Vergehen gegen die Rechtspflege (Schweiz)}}&lt;br /&gt;
Anders als in Deutschland ist die Begünstigung in [[Strafrecht (Österreich)|Österreich]] und der [[Strafgesetzbuch (Schweiz)|Schweiz]] ausgestaltet. Dort wird sie den Delikten gegen die Rechtspflege zugeordnet. Sie stellt es unter Strafe, jemanden der [[Strafverfolgung]], dem [[Strafvollzug]] oder dem Vollzug einer Maßnahme zu entziehen. Im deutschen Recht wird dies vom Tatbestand der Strafvereitelung erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jan Dehne-Niemann: &amp;#039;&amp;#039;Probleme der Begünstigung (§ 257 StGB)&amp;#039;&amp;#039;. [https://www.zjs-online.com/dat/artikel/2009_2_163.pdf Teil 1] (PDF; 0,2&amp;amp;nbsp;MB) [https://www.zjs-online.com/dat/artikel/2009_3_181.pdf Teil 2] (PDF; 0,2&amp;amp;nbsp;MB) [https://www.zjs-online.com/dat/artikel/2009_4_203.pdf Teil 3] (PDF; 0,2&amp;amp;nbsp;MB) In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für das Juristische Studium&amp;#039;&amp;#039;, 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://dejure.org/gesetze/StGB/257.html §&amp;amp;nbsp;257 StGB.] [[dejure.org]] – Gesetzestext mit Hinweisen zu Rechtsprechung und Querverweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4005254-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Begunstigung}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Besondere Strafrechtslehre (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftskriminalität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vermögensdelikt|*]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PaterMcFly</name></author>
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