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	<title>Befrachter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Befrachter&amp;diff=86425&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nina am 25. Oktober 2024 um 19:15 Uhr</title>
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		<updated>2024-10-25T19:15:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Befrachter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|shipper}}) ist ein [[Rechtsbegriff]] des [[Seehandelsrecht]]s für die [[Vertragspartei]] des [[Verfrachter]]s, die sich zur [[Ablieferung]] und [[Übergabe (Sachenrecht)|Übergabe]] des [[Frachtgut]]s verpflichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor= [[Ulrich Scharnow]]|Titel=Lexikon Seefahrt|TitelErg=|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=5|Verlag=Transpress VEB Verlag für Verkehrswesen|Ort=Berlin|Jahr=1988|ISBN=3-344-00190-6|Seiten=59|Kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im allgemeinen Frachtrecht heißt der Befrachter [[Absender]], beide haben dieselben Aufgaben. Der Befrachter kann mit der Ablieferung und Übergabe einen Dritten beauftragen, der [[Ablader]] genannt wird. Befrachter oder Ablader erhalten vom Verfrachter entweder eine [[Abladebestätigung]] oder ein [[Konnossement]] ({{§|513|hgb|juris}} Abs. 1 HGB), die beide eine Bescheinigung über die Übernahme des Frachtguts darstellen. Sollten sich während des Transports [[Transportrisiko|Transportrisiken]] ergeben, so kann der Befrachter anhand der Dokumente die ordnungsgemäße Abladung nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsfragen ==&lt;br /&gt;
Der Verfrachter hat das Schiff zur Einnahme des Gutes an den im Frachtvertrag benannten oder an den vom Befrachter nach Abschluss des Frachtvertrags zu benennenden [[Ladeplatz]] hinzulegen ({{§|528|hgb|juris}} Abs. 1 [[Handelsgesetzbuch|HGB]]). Bei der Angabe des Hafens durch den Befrachter handelt es sich nicht um eine [[Rechtspflicht]], sondern um eine schlichte Mitwirkungshandlung des Gläubigers der Beförderungsleistung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=HaRlCwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA335&amp;amp;dq=befrachter&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiHj7Pl09HhAhXEKlAKHfHRDccQ6AEIQTAF#v=onepage&amp;amp;q=befrachter&amp;amp;f=false Rolf Herber, &amp;#039;&amp;#039;Seehandelsrecht: Systematische Darstellung&amp;#039;&amp;#039;, 2016, S. 335]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verfrachter wird gemäß {{§|481|hgb|juris}} Abs. 1 HGB durch den Stückgutfrachtvertrag verpflichtet, das Frachtgut mit einem [[Handelsschiff]] über See zum Bestimmungsort zu befördern und dort dem [[Empfänger (Schifffahrt)|Empfänger]] abzuliefern. Der Befrachter wird gemäß § 481 Abs. 2 HGB verpflichtet, die vereinbarte [[Fracht (Handelsrecht)|Fracht]] bei Ablieferung ({{§|493|hgb|juris}} Abs. 1 HGB) zu zahlen. Neben der Ablieferung und Übergabe ist der Befrachter nach {{§|482|hgb|juris}} Abs. 1 HGB auch verpflichtet, dem Verfrachter vor Übergabe des Gutes die für die Durchführung der Beförderung erforderlichen Angaben zum Gut zu machen. Insbesondere hat der Befrachter in [[Textform]] Angaben über Maß, Zahl oder Gewicht sowie über Merkzeichen und die Art des Gutes zu machen. Bei [[Gefahrgut]] muss der Befrachter gemäß {{§|483|hgb|juris}} HGB dem Verfrachter genaue Informationen über die Art der Gefahren zur Verfügung stellen. Nach {{§|487|hgb|juris}} HGB ist der Befrachter verpflichtet, dem Verfrachter alle [[Warenbegleitpapier]]e zur Verfügung zu stellen, die für eine amtliche Behandlung, insbesondere eine [[Zollabfertigung]], vor der Ablieferung erforderlich sind. Nimmt der Befrachter diese Pflichten nicht wahr, so [[Haftung (Recht)|haftet]] er gemäß {{§|488|hgb|juris}} HGB. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Befrachter die Verfügungsmacht über das Frachtgut besitzt, kann er gemäß {{§|491|hgb|juris}} HGB insbesondere verlangen, dass der Verfrachter das Gut nicht weiterbefördert, es zu einem anderen Bestimmungsort befördert oder es an einem anderen [[Löschplatz]] oder einem anderen Empfänger abliefert. Das Verfügungsrecht des Befrachters erlischt nach Ankunft des Gutes am Löschplatz und geht auf den Empfänger über (§ 491 Abs. 2 HGB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|Befrachter|TYP=Literatur über}}&lt;br /&gt;
* Rolf Herber, &amp;#039;&amp;#039;Seehandelsrecht. Systematische Darstellung&amp;#039;&amp;#039;, 2. Aufl., Oldenbourg 2016, Verlag de Gruyter (u.&amp;amp;nbsp;a. zum seit April 2013 gültigen neuen deutschen Seefrachtrecht)&lt;br /&gt;
* Dieter Rabe/Kay-Uwe Bahnsen, &amp;#039;&amp;#039;Seehandelsrecht. HGB und Nebengesetze sowie internationale Abkommen. Kommentar&amp;#039;&amp;#039;, 5. Aufl., München 2017, Verlag C.H. Beck (u.&amp;amp;nbsp;a. mit dem seit April 2013 gültigen neuen deutschen Seefrachtrecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seeverkehrsrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transportrecht (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nina</name></author>
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