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	<title>Befehlsstab - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T20:57:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Befehlsstab&amp;diff=850407&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chemnitzer Eisenbahner am 16. November 2025 um 09:15 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-16T09:15:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fotothek df roe-neg 0006195 001 Porträt eines Schaffners (cropped).jpg|mini|Befehlsstab (1951)]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Befehlsstab&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Abfahrstab&amp;#039;&amp;#039; oder umgangssprachlich &amp;#039;&amp;#039;Kelle&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Signalmittel]] bei den [[Eisenbahn]]en zur Erteilung des Auftrages für die Abfahrt des Zuges („[[Abfahrsignal]]“ – anstelle eines mündlichen oder durch [[Zugpersonalsignal|Signal Zp 9 Lichtsignal]] erteilten Auftrages). Er ist im Eisenbahnbetrieb weitgehend durch Lichtsignale abgelöst worden und wird in Deutschland nur noch auf einzelnen Nebenbahnen und bei Museumsbahnen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vypravka.jpg|mini|Älterer Befehlsstab aus der Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
Der Befehlsstab besteht ursprünglich aus einem Holzstab mit einer runden weißen Blechscheibe mit grünem Rand. In der Schweiz ist die Scheibe auf einer Seite grün gestrichen mit weißem Querbalken, auf der anderen Seite weiß mit grünem Querbalken. Bei einigen Staatsbahnen in Osteuropa besitzt der Befehlsstab eine grüne Scheibe mit weißem Rand, die ein weißes Kreuz zeigt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Anwendung ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
Der Befehlsstab, früher in der Schreibweise ohne [[Fugenlaut#Bildung_zusammengesetzter_Wörter|Fugen-s]] &amp;#039;&amp;#039;Befehlstab&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bahninfo-forum.de/read.php?9,653154,667875#msg-667875 |titel=Fragen (I/2020) |autor=manuelberlin |werk=BahnInfo-Forum.de |sprache=de |datum=2020-05-24 |zugriff=2020-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde erstmals 1906 auf den Stationen der [[Berlin]]er Stadt- und Vorortebahnen eingeführt, die mit einem Ausfahrsignal ausgestattet waren. In den folgenden Jahren gab es dazu einen Versuchsbetrieb auf anderen ausgewählten Strecken der [[Preußisch-Hessische Eisenbahngemeinschaft|preußisch-hessischen Staatseisenbahn]].&amp;lt;ref&amp;gt; Eisenbahndirektion Mainz (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Königlich Preußischen und Großherzoglich Hessischen Eisenbahndirektion in Mainz&amp;#039;&amp;#039; vom 13. Juni 1908, Nr. 36. Bekanntmachung Nr. 450, S. 389; Eisenbahndirektion Mainz (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Königlich Preußischen und Großherzoglich Hessischen Eisenbahndirektion in Mainz&amp;#039;&amp;#039; vom 12. Dezember 1908, Nr. 72. Bekanntmachung Nr. 1052, S. 780. &amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1911 wurde er auf deren sämtlichen Hauptbahnen eingesetzt,&amp;lt;ref&amp;gt; Eisenbahndirektion Mainz (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Königlich Preußischen und Großherzoglich Hessischen Eisenbahndirektion in Mainz&amp;#039;&amp;#039; vom 25. Februar 1911, Nr. 10. Bekanntmachung Nr. 133, S. 64. &amp;lt;/ref&amp;gt; ab 1927 auch auf den Nebenbahnen eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt; Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Reichsbahndirektion in Mainz&amp;#039;&amp;#039; vom 21. Mai 1927, Nr. 22. Bekanntmachung Nr. 312, S. 144; Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Reichsbahndirektion in Mainz&amp;#039;&amp;#039; vom 10. Dezember 1927, Nr. 53. Bekanntmachung Nr. 707, S. 335f. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1973 begann die Bundesbahn mit einem Großversuch zur Erprobung eines Zugführer-Befehlsstabs in ihrem gesamten Netz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;adbn-1973-15&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Titel=Großversuch mit einem Zugführer-Befehlsstab | Sammelwerk= Amtsblatt der Bundesbahndirektion Nürnberg | Nummer=3 | Datum= 1973-01-12 | Seiten= 15 | ZDB= 563443-X | Online= [[:Datei:Amtsblatt der Bundesbahndirektion Nürnberg 1973.pdf|verfügbar auf Commons]] }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Befehlsstab-01.jpg|mini|ÖBB-Befehlsstab]]&lt;br /&gt;
Die Dienstvorschriften&amp;amp;nbsp;V2 (Signalvorschrift) und&amp;amp;nbsp;V3 (Betriebsvorschrift) der [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] bezeichnen das Signalmittel zur Abgabe der Signale „Abfahrbereitschaft“ und „Abfahrt“ ebenfalls als Befehlsstab. Weiters können damit vom [[Fahrdienstleiter]] (Fdl) die „Fahrberechtigungssignale“ (Signal&amp;amp;nbsp;30 „Durchfahrt“ und Signal&amp;amp;nbsp;29 „Signal untauglich&amp;amp;nbsp;– Vorbeifahrt erlaubt“) abgegeben werden. Nach der Abfertigung kann im Gefahrenfall mit dem Befehlsstab das Signal „Halt“ gegeben werden. &lt;br /&gt;
[[Zugführer (Bahn)|Zugführer]] geben das Signal „Abfahrt“ mit einer sog. „Winkscheibe“ ab, die einen verkürzten Stiel besitzt. Während der kurzen Gültigkeit der „Sondertafel&amp;amp;nbsp;B1“ (1971) fertigte der Zugführer den Zug mit einem „Winkerstab“ ab. Dieser besaß anstelle der runden Scheibe eine auf der Spitze stehende dreieckige Tafel, analog zum Befehlsstab des Fahrdienstleiters grün umrandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfertigung eines Personenzuges auf „Zeigersprung“ war früher bei den ÖBB wie folgt geregelt: 20&amp;amp;nbsp;Sekunden vor der planmäßigen Abfahrtszeit (also vor dem Zeigersprung 59 auf 00 Sekunden) hält der [[Fahrdienstleiter]] den Befehlsstab für die Zugbegleiter sichtbar in Richtung zum Zug schräg abwärts und gibt mit der [[Signalpfeife]] einen Achtungspfiff („Abfahrbereitschaft herstellen“). Der [[Schaffner (Eisenbahn)|Schaffner]] gibt in Richtung zum Zugführer das Signal „Fertig“ in Form der hochgehaltenen Hand und signalisiert so die Abfahrbereitschaft für seinen Zugteil. Nachdem alle Schaffner das Signal (weiter-)gegeben haben, hebt der Zugführer die Hand und meldet so dem Fahrdienstleiter die Abfahrbereitschaft. Danach schwenkt dieser den Befehlsstab über Kopfhöhe langsam hin und her, wobei der [[Triebfahrzeugführer]] das Signal aufnimmt, die Triebfahrzeugbremse löst (die Bremse für den Wagenzug ist bereits gelöst) und anfährt. Er blickt Richtung Zugende, um eventuelle Haltesignale sofort aufnehmen zu können. Danach klemmt der Fahrdienstleiter den Befehlsstab waagrecht unter die rechte Achsel und hält ihn mit drei Fingern&amp;amp;nbsp;– mit dem Stiel zum Zug&amp;amp;nbsp;– während der gesamten Vorbeifahrt. Im Notfall kann damit sofort das Haltesignal gegeben werden, z.&amp;amp;nbsp;B. wenn ein Reisender aufzuspringen versucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Anwendungen ==&lt;br /&gt;
Im [[Signalbuch (Eisenbahn)|Signalbuch]] der [[Magyar Államvasutak|Ungarischen Staatsbahnen]] wird der Befehlsstab neben dem Abfahrsignal auch bei den Signalen zur Fertigmeldung des [[Zugpersonal|Zugpersonales]], zur Aufforderung zur Abfahrt sowie als Ruhestellung der [[Zugaufsicht|Aufsicht]] aufgeführt. In rechteckiger Ausführung kommt er zudem als [[Ersatzsignal|Handersatzsignal]] zur Anwendung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mavcsoport.hu/sites/default/files/upload/public-procurement/document/public/f._1._sz._jelzesi_utasitas.pdf#page=139 |titel=F. 1. sz. Jelzési utasítás |titelerg=6.1. A vonatközlekedés közben adható jelzések |autor=Magyar Államvasutak Zrt. |sprache=hu |datum=2008-04-06 |seiten=133–138 |format=PDF; 10,4 MB |abruf=2021-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Enzyklopädie des Eisenbahnwesens, 1912, Band 2, Seiten 105/106&lt;br /&gt;
*Signalbuch (SB) der Deutschen Reichsbahn Gesellschaft, 1935&lt;br /&gt;
*Signalbuch (SB) DS 301 der Deutschen Bundesbahn, 1959&lt;br /&gt;
*Fahrdienstvorschriften (FV) DV 408 der Deutschen Reichsbahn, 1970&lt;br /&gt;
*Signalbuch (SB) DV 301 der Deutschen Reichsbahn, 1971&lt;br /&gt;
*Reglement über die Signale der Schweizer Eisenbahnen, 1982&lt;br /&gt;
*Signalbuch (SB) 301 DS/DV der Deutschen Bahn AG, 2003&lt;br /&gt;
*Eisenbahn-Signalordnung, Eisenbahn-Bundesamt&lt;br /&gt;
*Signalbuch, Ril 301 der DB AG&lt;br /&gt;
*Fahrdienstvorschrift, Ril 408 der DB AG&lt;br /&gt;
*ÖBB-Dienstvorschriften V2 (Signalvorschrift) und V3 (Betriebsvorschrift)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenbahnsignal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Optisches Signalgerät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chemnitzer Eisenbahner</name></author>
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