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	<title>Befehlshaber der U-Boote - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T00:15:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Befehlshaber_der_U-Boote&amp;diff=192791&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Verifizierer: Änderung 256517106 von Johannesebastian rückgängig gemacht; Blaulink bereits einmal darüber vorhanden, daher sonst Dopplung.</title>
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		<updated>2025-05-31T14:00:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/256517106&quot; title=&quot;Spezial:Diff/256517106&quot;&gt;256517106&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Johannesebastian&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Johannesebastian&quot;&gt;Johannesebastian&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Blaulink bereits einmal darüber vorhanden, daher sonst Dopplung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Befehlshaber der U-Boote (BdU)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lautete in der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] und dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] sowie der [[Kriegsmarine]] und dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] anfangs die Dienststelle des Befehlshabers der Waffe und im Verlauf der Kriege des regionalen Befehlshabers der Waffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erster Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Der BdU war im Ersten Weltkrieg die aus der [[U-Bootsinspektion]]&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Michelsen: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Bootskrieg 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; K. F. Koehler, Leipzig 1925, S. 43, {{DNB|575122404}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem [[Führer der U-Boote]] am 5. Juni 1917&amp;lt;ref&amp;gt;Bodo Herzog: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boote 1906–1966.&amp;#039;&amp;#039; Karl Müller, Erlangen 1996, ISBN 3-86070-036-7, S. 135–142.&amp;lt;/ref&amp;gt; entstandene oberste Befehlsstelle der [[U-Boot]]e, deren Abteilungen von einem [[Führer der U-Boote|FdU]] geführt wurden. Grund für die Entstehung war die Bildung größerer U-Bootgruppen in Flandern und dem Mittelmeer, denen jeweils ein FdU Flandern ([[Korvettenkapitän]] [[Karl Bartenbach]]) und Mittelmeer ([[Kapitän zur See]]/Kommodore [[Theodor Püllen]] und Kapitän zur See/Kommodore [[Kurt Graßhoff]]) vorstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einziger BdU der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] war [[Kapitän zur See]]/[[Kommodore]] [[Andreas Michelsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drittes Reich und Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
In der [[Kriegsmarine]] der [[NS-Staat|deutschen]] [[Wehrmacht]] bezeichnete BdU sowohl eine [[Dienststellung]] als auch die [[Dienststelle]]. Die Bezeichnung entstand am 19. September 1939 aus der Dienststelle &amp;#039;&amp;#039;[[Führer der U-Boote]]&amp;#039;&amp;#039; (FdU). Leiter dieser Dienststelle war seit Januar 1936 [[Kapitän zur See]] [[Karl Dönitz]] mit der Dienststellung &amp;#039;&amp;#039;Führer der U-Boote&amp;#039;&amp;#039;. Die Unterstellung erfolgte unter das [[Flottenkommando (Kriegsmarine)|Flottenkommando]]. Der Dienststelle unterstanden die unterschiedlichen [[Führer der U-Boote#Unterteilungen|Führer der U-Boote]] und besaß unterschiedliche Abteilungen (truppendienstliche Führung durch die &amp;#039;&amp;#039;Organisationsabteilung&amp;#039;&amp;#039; und operativ durch die &amp;#039;&amp;#039;Operationsabteilung&amp;#039;&amp;#039;). Später kam noch für eine kurze Zeit eine Zentralabteilung hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dienststelle war zunächst in [[Kiel]] untergebracht, dann ab Sommer 1940 kurzzeitig in [[Paris]], dann ab November&amp;lt;ref&amp;gt;Lars Hellwinkel: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Tor zum Atlantik. Die deutschen Marinestützpunkte in Frankreich 1940–1945.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links, Berlin 2012, ISBN 978-3-86153-672-7, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Lorient]], wo auch eine Kriegsmarinewerft und große [[U-Boot-Bunker in Lorient|U-Bootbunker]] errichtet wurden. Bis 1942 leitete Karl Dönitz von einer Villa&amp;lt;ref&amp;gt;diese Villa gehörte einem Konservenfabrikanten und wurde daher „Sardinenschlösschen“ genannt&amp;lt;/ref&amp;gt; auf der Landzunge von [[U-Boot-Bunker in Lorient#Kernével|Kernével]] aus die Unternehmungen der U-Bootwaffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 19. September 1939 war der inzwischen zum [[Konteradmiral]] beförderte Dönitz Inhaber dieser Dienststellung als &amp;#039;&amp;#039;Befehlshaber der U-Boote&amp;#039;&amp;#039; (BdU). Dönitz behielt diese Stellung auch, als er am 31. Januar 1943 zum [[Großadmiral]] und [[Oberbefehlshaber]] der deutschen Kriegsmarine befördert wurde. Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde die Dienststelle nicht weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Organisationsabteilung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer &amp;#039;&amp;#039;Operationsabteilung&amp;#039;&amp;#039; (BdU op.) existierte auch noch eine &amp;#039;&amp;#039;Organisationsabteilung&amp;#039;&amp;#039; (BdU org.), welche die truppendienstliche Führung übernommen hatte. Damit unterstanden dieser &amp;#039;&amp;#039;Organisationsabteilung&amp;#039;&amp;#039; zumindest zu Kriegsbeginn alle dem BdU zugeordneten Flottillen. Mit dem Aufbau der FdUs wurde diese als Kommandoebene dazwischengeschaltet. Ab Februar 1940 wurde eine &amp;#039;&amp;#039;Unterseebootausbildungsabteilung&amp;#039;&amp;#039; (UAA) in [[Plön]] mit der Unterstellung unter die &amp;#039;&amp;#039;Organisationsabteilung&amp;#039;&amp;#039; des FdUs. Im April 1941 erfolgte mit der Aufstellung einer &amp;#039;&amp;#039;2.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Unterseebootausbildungsabteilung&amp;#039;&amp;#039; die Umbenennung der ursprünglichen UAA in &amp;#039;&amp;#039;1.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Unterseebootausbildungsabteilung&amp;#039;&amp;#039;. Eine &amp;#039;&amp;#039;3.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Unterseebootausbildungsabteilung&amp;#039;&amp;#039; wurde im April 1943 in [[Baltijsk|Pillau]] eingerichtet. Diese drei &amp;#039;&amp;#039;Unterseebootausbildungsabteilungen&amp;#039;&amp;#039; bestanden bis Kriegsende. Die &amp;#039;&amp;#039;Organisationsabteilung&amp;#039;&amp;#039; (BdU org.) wurde ab September 1941 als &amp;#039;&amp;#039;2. Admiral der Unterseeboote&amp;#039;&amp;#039; und ab März 1943 als &amp;#039;&amp;#039;Kommandierender Admiral der Unterseeboote&amp;#039;&amp;#039; geführt, wobei die Unterstellung unter das [[Gliederung der Kriegsmarine#Anpassungen bis Ende 1943|Marinegruppenkommando Nord]] erfolgte. Von der Aufstellung der &amp;#039;&amp;#039;Organisationsabteilung&amp;#039;&amp;#039; (BdU org.) Ende 1939 bis zu seinem Tod kurz vor Kriegsende bekleidete Kapitän zur See/Konteradmiral/Admiral [[Hans-Georg von Friedeburg]] diese Positionen. Nach von Friedeburgs Tod übernahm für einen Monat Korvettenkapitän [[Kurt Dobratz]] die Wahrnehmung der Geschäfte des Kommandierenden Admirals der U-Boote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Operationsabteilung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Operationsabteilung&amp;#039;&amp;#039; hatte über die Dauer des Bestehens unterschiedliche Führungsaufgaben bzw. -konstellationen. So waren ab Ende 1940 auch die im Atlantik operierenden italienischen U-Boote einsatzmäßig dem BdU unterstellt; truppendienstlich unterstanden sie allerdings dem italienischen &amp;#039;&amp;#039;FdU Atlantik&amp;#039;&amp;#039; in [[Bordeaux]]. Bis März 1941 war Korvettenkapitän [[Hans-Rudolf Rösing]] dort Verbindungsoffizier, welche später kurz Chef der Zentralabteilung war. Die deutsche U-Boote im [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]] bildeten ab Ende 1942 mit Sitz in [[Konstanza]] unter dem [[Admiral Schwarzes Meer]] die [[30. U-Flottille]]. Im März 1943 entstand aus der aufgelösten &amp;#039;&amp;#039;Operationsabteilung&amp;#039;&amp;#039; (BdU op.) eine neue &amp;#039;&amp;#039;Unterseebootsführungsabteilung&amp;#039;&amp;#039; der [[Seekriegsleitung]] (als 2/Skl B.d.U. op), welche zukünftig die operativen Aufgaben übernehmen sollte. Bis Kriegsende war Korvettenkapitän/Fregattenkapitän/Kapitän zur See/Konteradmiral [[Eberhard Godt]] in dieser Position. Ab Anfang 1944 waren die in Südostasien befindlichen deutschen U-Boote ([[Gruppe Monsun]]) truppendienstlich der &amp;#039;&amp;#039;Unterseebootsführungsabteilung&amp;#039;&amp;#039; mit dem Stützpunkt in [[Penang]] als &amp;#039;&amp;#039;Chef im Südraum&amp;#039;&amp;#039; unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausbildung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich wurde im März 1943 die Ausbildung neu gestaltet und folgende Dienststellen unter dem &amp;#039;&amp;#039;Kommandierenden Admiral der Unterseeboote&amp;#039;&amp;#039; geschaffen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Höheres Kommando der Unterseebootsausbildung]] (HKU) unter Kapitän zur See [[Albrecht Schmidt (Offizier)|Albrecht Schmidt]] mit der [[21. U-Flottille]] und [[22. U-Flottille]]&lt;br /&gt;
* [[Führer der U-Boote#FdU Ost – Führer der U-Boote Ost|FdU Ost – Führer der U-Boote Ost]]&lt;br /&gt;
* [[Führer der U-Boote#FdU Ausbildung – Führer der U-Bootsausbildungsflottillen|FdU Ausb – Führer der U-Bootsausbildungsflottillen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Personen ==&lt;br /&gt;
* [[Peter-Erich Cremer]]: Zweiter Admiralstabsoffizier 1942/1943&lt;br /&gt;
* [[Robert Gysae]]: 1940 zur Verfügung des BdU&lt;br /&gt;
*[[Ernst Kratzenberg]]: von Mitte 1943 bis kurz vor Kriegsende [[Chef des Stabes]] beim Kommandierender Admiral der Unterseeboote&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Liebe]]: Referent von August 1944 bis Kriegsende&lt;br /&gt;
* [[Walter Lohmann (Vizeadmiral)|Walter Lohmann]]: [[Flaggleutnant]] und Zweiter Admiralstabsoffizier von Juni 1916 bis Kriegsende&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Niebuhr]]: Admiralstabsoffizier 1918&lt;br /&gt;
* [[Gustav Poel (Marineoffizier)|Gustav Poel]]: Stabsstelle von 1940 bis 1941&lt;br /&gt;
* [[Hans Rehberg]]: Kriegsberichterstatter im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
* Hans-Rudolf Rösing: Referent 1938/1939, dann Verbindungsoffizier der deutschen [[Kriegsmarine]], später [[Führer der U-Boote#FdU West – Führer der U-Boote West|FdU West]]&lt;br /&gt;
* [[Alfred Saalwächter]]: Admiralstabsoffizier vor Ende des Ersten Weltkriegs&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schultze (Marineoffizier)|Herbert Schultze]]: Admiralstabsoffizier von Dezember 1942 bis März 1944&lt;br /&gt;
* [[Gerd Suhren]]: Ingenieuroffizier Februar/März 1943&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ulrich van der Heyden]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Affäre Patzig. Ein Kriegsverbrechen für das Kaiserreich&amp;#039;&amp;#039;. Solivagus, Kiel 2021, ISBN 978-3-947064-06-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dienststellung (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dienststellung der Kriegsmarine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandobehörde der Kriegsmarine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Krieg im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Krieg im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1945]]&lt;/div&gt;</summary>
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