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	<title>Beerfelden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Beerfelden&amp;diff=182230&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Brühl: Beerfelder Land</title>
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		<updated>2026-04-07T16:34:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Beerfelder_Land&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Beerfelder Land&quot;&gt;Beerfelder Land&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Beerfelden&lt;br /&gt;
| Alternativname         =&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Oberzent&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Beerfelden.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung=&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/34/3.25/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/58/25.5/E &amp;lt;!-- Metzkeil, am Rathaus --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Nebenbox               =&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            =&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 415 &amp;lt;!-- Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               =&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               =&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             =&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 13.33&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 3569&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.stadt-oberzent.de/stadtleben/stadtportrait/zahlen-und-daten/ |titel=Zahlen und Daten |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Oberzent |abruf=2024-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2018-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 64760&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06068&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               =&lt;br /&gt;
| Lagekarte              =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Poskarte               =&lt;br /&gt;
| Bild                   = BeerfeldenGammelsbacherStrRathausMartinskirche.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick von der Gammelsbacher Straße zum Rathaus und zur evangelischen [[Martinskirche (Beerfelden)|Martinskirche]]&lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beerfelden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil|Stadtteil]] der Stadt [[Oberzent]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Odenwaldkreis]]. Der Stadtteil stellt als Sitz der Stadtverwaltung und wirtschaftliches Zentrum faktisch den [[Hauptort]] der Stadt Oberzent dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BeerfeldenPanoramaW.JPG|mini|Blick auf Beerfelden von Osten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Beerfelden liegt im Herzen des [[Odenwald]]es auf der Wasserscheide zwischen [[Main]] und [[Neckar]] an der Quelle der [[Mümling]]. Der Ortskern befindet sich in 420 Meter Höhe&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK&amp;quot;&amp;gt;Topographische Karte 1:25.000&amp;lt;/ref&amp;gt; auf dem Sattel, der das Mümlingtal im Norden mit dem nach Süden zum Neckar hinabziehenden engen und waldigen [[Gammelsbach (Neckar)|Gammelsbacher Tal]] verbindet. Diesen verkehrsgünstig liegenden Talzug mit Beerfelden als Bindeglied erschließt die [[Bundesstraße 45]] als wichtigste durchgehende Nord-Süd-Verbindung im Hinteren Odenwald. Das Gebiet von Beerfelden reicht von 330 bis auf 540 Meter Höhe. Die Gemarkungsfläche beträgt 1333 Hektar (1961), davon sind 627 Hektar bewaldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Beerfelder Land]] umfasst als Tourismusregion neben dem Gebiet der ehemaligen Stadt Beerfelden auch die ehemaligen Gemeinden [[Rothenberg]], [[Sensbachtal]] und [[Hesseneck]] im [[Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald]] und damit eines der waldreichsten Gebiete des hessischen [[Odenwald]]s. Das Beerfelder Land liegt auf einer Höhenlage zwischen 200 Metern und 555 Metern über [[Normalnull]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der östlichen Grenze von Beerfelden, auf dem Gebiet von [[Ober-Sensbach]], erheben sich die höchsten Berge des Odenwaldkreises, die [[Sensbacher Höhe]] mit 558 Meter und mit 555 Meter Höhe der [[Krähberg]]. Auf dessen Spitze liegt ein [[Jagdschloss Krähberg|Jagdschloss]] der [[Erbach (Adelsgeschlecht)|Grafen von Erbach-Fürstenau]]. Unter diesem Berg verbindet der [[Krähbergtunnel]], zu seiner Entstehungszeit einer der längsten (3,1&amp;amp;nbsp;km lang, in 348&amp;amp;nbsp;m Höhe) Eisenbahntunnel in Deutschland, für die Odenwaldbahn das Mümlingtal mit dem Schöllenbachtal. Die [[Siegfriedstraße]] hingegen führt auf einer kurvenreichen Strecke bis auf 515 Meter Höhe am [[Reußenkreuz]] über seine südliche Schulter hinweg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Die ehemalige Stadt Beerfelden grenzt im Norden an die Gemeinde [[Mossautal]] und die Stadt [[Erbach (Odenwald)|Erbach]], im Osten an die Gebiete der ehemaligen Gemeinden [[Hesseneck]] und [[Sensbachtal]], im Süden an die Stadt [[Eberbach]] ([[Rhein-Neckar-Kreis]] in [[Baden-Württemberg]]) und die ehemalige Gemeinde [[Rothenberg]] sowie im Westen an die Gemeinde [[Wald-Michelbach]] ([[Landkreis Bergstraße]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Beerfelden wurde bereits im 10. Jahrhundert vom [[Kloster Lorsch]] zum [[Lehnswesen|Lehen]] gegeben. Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Beerfelden erfolgte unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Burrifelden&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1032  im [[Lorscher Codex]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1966bd1/0168 | titel=Lorscher Codex (Band 1), Vermerk 120, im Jahr 1032 | werk=Heidelberger historische Bestände – digital | autor=Minst, Karl Josef [Übers.] | hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg | seiten=162 |abruf=2016-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zeit der [[Stammesherzogtum|Stammesherzogtümer]] gehörte der Ort zum [[Herzogtum Franken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1328 wurden Beerfelden (damalige Schreibweise „Baurenfelden“) die Stadtrechte verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1806 kam der Ort im Zuge des [[Reichsdeputationshauptschluss]]es von der [[Grafschaft Erbach]], die seit 1500 zum [[Fränkischer Reichskreis|Fränkischen Reichskreis]] gehörte, an das [[Großherzogtum Hessen]]. 1822 wurde das [[Landgericht Beerfelden]] errichtet, das 1879 in [[Amtsgericht Beerfelden]] umbenannt und 1968 aufgehoben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. April 1810 brannte fast der gesamte Ort ab. Der Großherzog sowie der Graf [[Albrecht zu Erbach-Fürstenau]] sorgten für Hilfsmaßnahmen. Die Hessische Brandassekurationskasse zahlte 172.802 Gulden für den Wiederaufbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts wurde in Beerfeldener Umland Bergbau auf Eisen und Mangan betrieben, siehe auch: [[Liste von Bergwerken im Odenwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beerfelden in ERB.svg|mini|Ausdehnung des Stadtgebiets von 1971 bis 2017]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grenzänderungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurden am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1971 die ehemals selbständigen Gemeinden [[Airlenbach]], [[Etzean]], [[Hetzbach]] und [[Olfen (Oberzent)|Olfen]] auf freiwilliger Basis Stadtteile von Beerfelden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden |nr=28 |jahr=1971 |datum=1971-06-21 |seite=5 |seiten=1117 |fundstelle=Punkt 988; Abs. 14. |kbytes=4970}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1971 folgten [[Falken-Gesäß]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden |nr=39 |jahr=1971 |datum=1971-09-15 |seite=35 |seiten=1603 |fundstelle=Punkt 1320; Abs. 17. |kbytes=9150}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Gammelsbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=358}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die sechs eingegliederten Stadtteile wurde jeweils ein [[Ortsbezirk]] gebildet mit einem gewählten [[Ortsbeirat]] unter dem Vorsitz eines [[Ortsvorsteher]]s. Nach der Gebietsreform umfasste die Stadt Beerfelden eine Fläche von 71,19&amp;amp;nbsp;Quadratkilometern mit 6399 Einwohnern am 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinkende Einwohnerzahlen und wirtschaftliche Gründe führten zu Bestrebungen, die Gemeinden [[Hesseneck]], Beerfelden, [[Rothenberg]] und [[Sensbachtal]] zum 1. Januar 2018 zu einer Kommune mit dem Namen [[Oberzent]] zusammenzuschließen. In Bürgerentscheiden am 6. März 2016 stimmten die Bürger der vier Gemeinden jeweils mehrheitlich dafür. Bei einer Abstimmungsbeteiligung von 60,3 % betrug in Beerfelden die Mehrheit 88,5 % der abstimmenden Bürger. Sie stimmten damit für den ersten Zusammenschluss seit dem Abschluss der Gebietsreform 1979.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url = http://www.statistik-hessen.de/themenauswahl/wahlen/daten/entscheide/beerfelden/index.html | titel = Bürgerentscheid am 6. März 2016 in Beerfelden | werk = www.statistik-hessen.de  | abruf= 2016-03-06 | archiv-url = https://web.archive.org/web/20160307113736/http://www.statistik-hessen.de/themenauswahl/wahlen/daten/entscheide/beerfelden/index.html | archiv-datum = 2016-03-07 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kommunalparlamente der vier beteiligten Gebietskörperschaften haben am 2.&amp;amp;nbsp;Mai 2017 in zeitgleichen Sitzungen den entsprechenden Grenzänderungsvertrag beschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oberzent.info/aktuelles/ Oberzent: Grenzänderungsvertrag ist beschlossen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Oberzent: Zum Text des Grenzänderungsvertrages |url=https://www.oberzent.info/grenz%C3%A4nderungsvertrag/ |wayback=20170218035721 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beerfelden geht damit in der mit 165 Quadratkilometern nach Frankfurt und Wiesbaden flächenmäßig drittgrößten Kommune Hessens auf und gibt das Recht, sich als Stadt bezeichnen zu dürfen, an sie weiter. Die ehemaligen Stadtteile von Beerfelden wurden Stadtteile der neuen Stadt Oberzent. Die Postleitzahl 64743 für Beerfelden wurde mit dem Zusammenschluss obsolet und durch die Postleitzahl 64760 von Oberzent ersetzt. Für Beerfelden und ihre ehemaligen Stadtteile wurden [[Ortsbezirk]]e mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rim.ekom21.de/oberzent/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZS99lGqFZyIVvx9E-8GwGolYqU1lv6Ver8w1mIbcHgmB/Hauptsatzung_der_Stadt_Oberzent.pdf#page=2 |titel=Hauptsatzung §&amp;amp;nbsp;4 |hrsg=Stadt Oberzent |format=PDF;&amp;amp;nbsp;197&amp;amp;nbsp;kB |zugriff=2020-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Beerfelden angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1806: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Erbach (Adelsgeschlecht)|Grafschaft Erbach-Fürstenau]], [[Amt Freienstein]]&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]] ([[Dominiallande|Souveränitätslande]]),&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[Mediatisierung]] infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Starkenburg (Provinz)|Fürstentum Starkenburg]], Amt Freienstein (zur Standesherrschaft Erbach gehörig)&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Das Großherzogtum Hessen war von 1815 bis 1866 Mitglied des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]]. Ein Staatenbund ehemaliger Territorien des Heiligen Römischen Reichs. Er gilt als gescheiterter Versuch einer erneuten Reichsgründung.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Souveränitätslande), [[Starkenburg (Provinz)|Provinz Starkenburg]], Amt Freienstein (zur Standesherrschaft Erbach gehörig)&lt;br /&gt;
* ab 1822: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Landratsbezirk Erbach]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Beerfelden]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Erbach]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Erbach]]&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Erbach&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Volksstaat Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Provinz Starkenburg, Kreis Erbach&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, [[Landkreis Erbach]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Starkenburg aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Erbach&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Erbach&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Erbach&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Odenwaldkreis]]&lt;br /&gt;
* ab 2018: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Odenwaldkreis, Stadt Oberzent&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 1. Januar 2018 als [[Ortsbezirk]] zur Stadt Oberzent.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Ort Beerfelden ===&lt;br /&gt;
==== Einwohnerstruktur 2011 ====&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, im Ort Beerfelden 3387 Einwohner. Darunter waren 438 (12,9 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 588 Einwohner unter 18 Jahren, 1389 zwischen 18 und 49, 678 zwischen 50 und 64 und 732 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 1431 Haushalten. Davon waren 396 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 393 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 486 Paare mit Kindern, sowie 123 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 36 [[Wohngemeinschaft]]en. In 315 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 903 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einwohnerentwicklung ====&lt;br /&gt;
* 1961: 2569 evangelische (= 81,84 %), 517 katholische (= 16,47 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Beerfelden  |width=450|float=none|maxEinwohner=3300&lt;br /&gt;
|2652|2905|3062|3003|2726|2798|2643|2724|2487|2271|2285|2113|2120|2403|2956|3053|3081|3139|3371&lt;br /&gt;
|vor1834=(1829,2562)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,3497)(1990,-1)(2000,-1)(2011,3387)(2015,3376)(2018,3403)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadt Beerfelden ===&lt;br /&gt;
Stadt Beerfelden vom 1. Juli 1971 bis 31. Dezember 2017&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einwohnerstruktur 2011 ====&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in der Stadt Beerfelden 6477 Einwohner. Nach dem Lebensalter waren 1020 Einwohner unter 18 Jahren, 2565 zwischen 18 und 49, 1461 zwischen 50 und 64 und 1428 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Unter den Einwohnern waren 594 (9,2 %) Ausländer, von denen 168 aus dem [[Europäische Union|EU]]-Ausland, 399 aus anderen &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Inklusive Russische Föderation, Türkei und die ehemaligen Staaten „Jugoslawien (Gesamtjugoslawien)“&amp;quot;&amp;gt;europäischen Ländern&amp;lt;/abbr&amp;gt; und 30 aus anderen Staaten kamen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011A&amp;quot; /&amp;gt; (Bis zum Jahr 2015 erhöhte sich die Ausländerquote auf 12,7 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hstat&amp;quot; /&amp;gt;) Die Einwohner lebten in 2727 Haushalten. Davon waren 717 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 822 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 915 Paare mit Kindern, sowie 213 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 60 [[Wohngemeinschaft]]en. In 612 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 1701 Haushaltungen leben keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einwohnerentwicklung ====&lt;br /&gt;
{{Einwohner B Diagramm|Name=Stadt Beerfelden|width=450|float=none|maxEinwohner=100&lt;br /&gt;
|werte=(1973,6814)(1975,6796)(1980,6845)(1985,6779)(1990,6996)(1995,7155)(2000,6927)(2005,6897)(2010,6571)(2011,6477)(2015,6399)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hstat&amp;quot;&amp;gt;[https://statistik.hessen.de/unsere-zahlen/datenbank-hesis Hessisches Statistisches Informationssystem (Hesis)] In: Statistik.Hessen.&amp;lt;/ref&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Religionszugehörigkeit ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: ||  2569 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 81,84 %), 517 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 16,47 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1987: || 5005 evangelische (= 64,7 %), 855 katholische (= 11,3 %), 807 sonstige (= 23,9 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011S&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;2011: || 3970 evangelische (= 56,4 %), 809 katholische (= 10,5 %), 1698 sonstige (= 33,1 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011S&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Stadtverordnetenversammlung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeindeauflösung am 31. Dezember 2017 wurde von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen, die aus der [[Kommunalwahlen in Hessen 2016|Kommunalwahl am 6. März 2016]] hervorging. Diese lieferte folgendes Ergebnis, in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:&lt;br /&gt;
{|  class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---  class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;8&amp;quot; | {{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = center&lt;br /&gt;
| Überschrift = Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016&lt;br /&gt;
|SPD|GRÜNE|FDP|CDU|ÜWG|&lt;br /&gt;
| CDU      = 2&lt;br /&gt;
| SPD      = 9&lt;br /&gt;
| GRÜNE    = 3&lt;br /&gt;
| FDP      = 5&lt;br /&gt;
| ÜWG       = 6&lt;br /&gt;
| ÜWG Farbe = FFA500&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parteien und Wählergemeinschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! %&amp;lt;br /&amp;gt;2016&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW16-Hessen|437002 |wayback=20160407040607}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2016&lt;br /&gt;
! %&amp;lt;br /&amp;gt;2011&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW11-Hessen|437002 |wayback=20151207020054}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2011&lt;br /&gt;
! %&amp;lt;br /&amp;gt;2006&amp;lt;ref&amp;gt;{{webarchiv |wayback=20160627100136 |url=http://www.statistik-hessen.de/subweb/k2006/EG437002.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006.&amp;#039;&amp;#039;}} In: Webauftritt. [[Hessisches Statistisches Landesamt]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2006&lt;br /&gt;
! %&amp;lt;br /&amp;gt;2001&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SPD&lt;br /&gt;
|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |36,1&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |9&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |40,9&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |10&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |51,4&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |13&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |50,5&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |16&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
| ÜWG&lt;br /&gt;
| Überparteiliche Wählergemeinschaft Beerfelden&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |26,1&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |6&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |36,8&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |9&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |26,6&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |7&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |29,1&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |9&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
| FDP&lt;br /&gt;
| [[Freie Demokratische Partei]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |20,6&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |5&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
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|----&lt;br /&gt;
| GRÜNE&lt;br /&gt;
| [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |10,6&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;right&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;right&amp;quot; |2&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|CDU&lt;br /&gt;
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |6,5&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |2&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |6,3&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |2&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |16,4&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;right&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
|---- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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|---- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung in %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Der ehemalige Stadtteil [[Olfen (Oberzent)|Olfen]] pflegt seit 1966 eine [[Gemeindepartnerschaft|Partnerschaft]] mit [[Trévignin]] im französischen Département Savoie. Diese wird hinsichtlich der beteiligten Einwohnerzahl als &amp;#039;&amp;#039;die kleinste Europas&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Nach der hessischen Kommunalverfassung ist der [[Bürgermeister (Hessen)|Bürgermeister]] Vorsitzender des [[Magistrat (Deutschland)|Magistrats]], dem in der Stadt Beerfelden neben dem Bürgermeister sechs ehrenamtliche [[Stadtrat|Stadträte]] angehörten. Letzter Bürgermeister war seit 2000 Gottfried Görig (parteilos).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.statistik-hessen.de/themenauswahl/wahlen/daten/direktwahlen/beerfelden-stadt/index.html |wayback=20210201093420 |text=Hessisches Statistisches Landesamt: Direktwahlen in Beerfelden }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine direkt gewählten Amtsvorgänger waren&lt;br /&gt;
* 1996 bis 2000 Adolf Engelter (SPD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Beerfelder-galgen-2007.jpg|mini|Dreischläfriger Galgen  von 1550]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Freienstein01.jpg|mini|[[Burg Freienstein]] im Gammelsbachtal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Beerfelden 01.JPG|mini|Zwölf-Röhren-Brunnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Beerfelden besitzt mit dem [[Beerfelder Galgen]] neben dem [[Galgen Mudau]] einen von insgesamt nur zwei vollständig erhaltenen [[Galgen]] in Deutschland. Dieser wurde 1597 anstatt eines einfachen Holzgalgens errichtet.  Laut der Inschrift auf einem Gedenkstein neben dem Galgen soll die letzte Hinrichtung im Jahre 1804 erfolgt sein. Durch Kirchenbücher gesichert ist allerdings nur eine Hinrichtung für das Jahr 1746.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort soll wegen seiner schönen Aussicht gewählt worden sein, um dem Verurteilten die Strafe vermeintlich noch schlimmer zu gestalten. Auch wurde wohl an die abschreckende Wirkung des Anblicks Hingerichteter gedacht. Die Eisenbänder, welche die Rotsandsteinsäulen mit ihren sechs Metern Höhe zusammenhalten, wurden vor langer Zeit erneuert. Sie wurden angeblich im Jahr 1814 von dort lagernden Kosaken herausgerissen, die damit die Hufe ihrer Pferde beschlugen. Um den Galgen stehen sieben Linden, die an die alte [[Thing]]-Gerichtsbarkeit erinnern sollen, wobei es noch eine sogenannte [[Zentgericht|Zent]][[Gerichtslinde|linde]] gab, die dazu diente, vor ihr die Urteile zu fällen und zu verkünden. Diese soll sich am westlichen Ausgang der Stadt befunden haben; ihre Spuren sind jedoch nicht mehr erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten in Beerfelden liegt die Brunnenanlage der [[Mümlingquelle]]. Sie wurde nach dem großen Brand von 1810 als Zwölf-Röhrenbrunnen neu gestaltet und war bis zum Bau der Wasserleitung in den Jahren 1895–1898 von zentraler Bedeutung für die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung. Die Brunnenanlage diente allein der Trinkwasserversorgung, Viehtränke und Waschplatz befanden sich abseits auf der gegenüberliegenden Straßenseite.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.beerfelden.de/tourismus/tourismus_sehenswuerdig_muemlingquelle.htm |text=Zwölf-Röhrenbrunnen – Quelle der Mümling |wayback=20131020190326}}&lt;br /&gt;
[ Zwölf-Röhrenbrunnen im Internet]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gammelsbachtal liegt die [[Burg Freienstein|Burgruine Freienstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus existiert eine ansehnliche [[Liste der Kulturdenkmäler in Oberzent#Beerfelden|Reihe weiterer sehenswerter Kulturdenkmäler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Der „[[Beerfelder Pferde-, Fohlen- und Zuchtviehmarkt]]“ findet seit dem Jahre 1901 jedes Jahr am Wochenende des zweiten Sonntags im Juli statt. Der traditionelle Viehmarkt am Montag ist die größte Zuchtviehschau Hessens. Ein weiterer Höhepunkt des Marktes ist das Springturnier.&lt;br /&gt;
* Die Beerfelder [[Kerwe]] findet jedes Jahr am ersten Oktoberwochenende statt. Veranstaltet wird sie seit 2006 auf dem Markt- und Sportgelände in Beerfelden.&lt;br /&gt;
* An Christi Himmelfahrt findet zu Ehren des Zwölf-Röhren-Brunnens das Beerfelder Brunnenfest statt. Dies ist ein verkaufsoffener Tag mit Ausstellungen der verschiedenen Unternehmen, Traditionellem und einem großen Flohmarkt. Das Brunnenfest zieht sich dabei quer durch die Straßen von Beerfelden. Der Metzkeil, der Mittelpunkt des Marktes, ist zugleich der Mittelpunkt des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport und Freizeit ===&lt;br /&gt;
Sowohl Beerfelden als auch der ehemalige Stadtteil Hetzbach verfügen über ein Freibad. Im Beerfelder Land gibt es viele ausgeschilderte Rad- und Wanderwege mit zahlreichen Aussichtspunkten. Ebenfalls findet man ein ausgewiesenes Netz [[Nordic Walking|Nordic-Walking]]-Strecken in verschiedenen Schwierigkeitsstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Sensbacher Höhe]] bei Beerfelden befindet sich ein Wintersportgebiet mit Pisten und Loipen. Wenn es die Schneelage im Winter zulässt, wird das Wintersportgebiet geöffnet. Auf der einzigen Piste befindet sich auch einer von wenigen [[Skilift]]en im Odenwald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sb&amp;quot;&amp;gt;[https://www.skilift-beerfelden.de/index.php Skilift Beerfelden]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist 450 Meter lang und führt von 450 Metern auf 540 Meter über NN. Flutlicht und ein Pistenbully sind ebenfalls vorhanden. Auf der Sensbacher Höhe befindet sich eine für Landesmeisterschaften zugelassene Snowboard- und Skirennstrecke.&lt;br /&gt;
Im ganzen Beerfelder Land gibt es weitere Loipenstrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Beerfelden und entlang der Mümling führen folgende [[Radwanderweg]]e:&lt;br /&gt;
* Der 225&amp;amp;nbsp;km lange [[3-Länder-Radweg]] führt als Rundweg durch das Dreiländereck von Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. Entlang von Mümling, Neckar und Main erkundet die Route den Odenwald.&lt;br /&gt;
* Der [[Hessischer Radfernweg R4|Hessische Radfernweg R4]] beginnt in Hirschhorn am Neckar und verläuft mit einer Gesamtlänge von 385 Kilometern von Süd nach Nord durch Hessen, entlang von Mümling, [[Nidda (Fluss)|Nidda]] und [[Schwalm (Eder)|Schwalm]] nach [[Bad Karlshafen]] an der Weser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2004 wurde der Bikepark Beerfelden eröffnet. Jeder, der sein [[Mountainbike]] mitbringt, kann diesen Erlebnissport ausüben. Es gibt sieben Strecken&amp;lt;ref name=&amp;quot;strecken&amp;quot;&amp;gt;[https://www.bikepark-beerfelden.de/de/streckennetz Streckennetz]&amp;lt;/ref&amp;gt;, die je etwa einen Kilometer lang sind. Die fünf schwierigeren Downhill-Strecken weisen einige anspruchsvolle Teilstücke auf. Die sechste Downhill-Strecke wurde so gestaltet, dass sie auch von Kindern und technisch nicht so versierten Fahrern bewältigt werden kann. Die siebte Strecke ist ein Super-Enduro-Trail.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Himbächel-Viadukt im Ortsteil Hetzbach verläuft der [[Nibelungensteig]], ein 130 Kilometer langer, mit dem Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ zertifizierter [[Fernwanderweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
In Beerfelden befinden sich eine [[Grundschule]], jeweils ein städtischer und evangelischer [[Kindergarten]] und eine [[Gesamtschule]] mit dem Namen „Oberzent-Schule“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Beerfelden liegt an der [[Bundesstraße 45]], die in einem großen Bogen um die Stadt führt. Im ehemaligen Stadtteil Hetzbach befindet sich ein Bahnhof der [[Odenwaldbahn (Hessen)|Odenwaldbahn]] (RMV-Linie 65). Es bestehen Bahnverbindungen von Hetzbach über [[Erbach (Odenwald)|Erbach (Odw.)]] nach Darmstadt/Frankfurt und nach [[Eberbach]] am Neckar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1904 eröffnete [[Bahnstrecke Hetzbach-Beerfelden|Bahnverbindung von Hetzbach nach Beerfelden]] wurde für den Personenverkehr bereits 1954 eingestellt, für den Güterverkehr dann endgültig 1964. Sie war seinerzeit von der SEG, der Süddeutschen Eisenbahn-Gesellschaft betrieben worden. Sie war als „Schellekattel“ (hessisch „Glocken-Kätchen“) bekannt, da sie aufgrund zahlreicher Übergänge fast durchgehend mit Glocken-Warnton fuhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Heinrich Breimer]] (1772–1837), Gerichtsschultheiß und Abgeordneter der 2. Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen&lt;br /&gt;
* [[Georg Ernst Menges]] (um 1830–1905), Kaufmann, Beigeordneter und Mitglied des Nassauischen Kommunallandtags&lt;br /&gt;
* [[Karl Wolf (Kreisrat)|Karl Wolf]] (1840–1906), Jurist, Kreisrat in den Kreisen Schotten und Lauterbach im Großherzogtum Hessen&lt;br /&gt;
* [[August Breimer]] (1845–1900), Bierbrauer, Gastwirt und Abgeordneter der 2. Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Braun (Mediziner, 1847)|Heinrich Braun]] (1847–1911), deutscher Chirurg&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Breimer]] (1867–1947), Bierbrauermeister und Abgeordneter der 2. Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen, Sohn von August&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Peter Fuchs]] (1868–1949), bayrischer Theaterintendant, Bruder von Emil Fuchs&lt;br /&gt;
* [[Emil Fuchs]] (1874–1971), deutscher evangelischer Theologe, Bruder von Johann Georg Peter Fuchs&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Schott (Politiker, 1881)|Friedrich Schott]] (1881–1947), Schreinermeister und Politiker, Mitglied des Landtags des Volksstaates Hessen&lt;br /&gt;
* [[Jan Holschuh]] (1909–2000), deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Wolf (Skilangläufer, 1957)|Jürgen Wolf]] (* 1957), Skilangläufer, Trainer und Sportfunktionär&lt;br /&gt;
* [[Meike Weber]] (* 1987), Fußballspielerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Ort verbunden ===&lt;br /&gt;
* [[Karl Friedrich Wider]], Arachnologe und Pastor (lutherischer Oberpfarrer) in Beerfelden, 1. Mai 1828 zum ersten Pfarrer befördert&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Albrecht Braun]] (1797–1869), hessischer Landtagsabgeordneter, Pfarrer in Beerfelden&lt;br /&gt;
* [[Michael Reuter]] (* 1948), Landtagsabgeordneter des Odenwaldkreises, seit 2003 in Beerfelden wohnhaft&lt;br /&gt;
* [[Jochen Sattler]] (* 1956), deutscher Fernsehjournalist, aufgewachsen in Beerfelden.&lt;br /&gt;
* [[Rüdiger Holschuh]] (* 1967), Mitglied des hessischen Landtages, aufgewachsen in Beerfelden&lt;br /&gt;
* [[Lukas Billick]] (* 1988), deutscher Fußballspieler, aufgewachsen in Beerfelden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116342390 |GND=4232681-3}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4232681-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=https://www.stadt-oberzent.de/stadtleben/stadtportrait/stadtteile/beerfelden/ |titel=Beerfelden |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Oberzent  |abruf-verborgen=1 |zugriff=2019-03}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=15259|titel=Beerfelden, Stadtgemeinde (1.7.1971-31.12.2017), Odenwaldkreis}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=437016020|titel=Beerfelden, Odenwaldkreis}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=https://www.hessen-gemeindelexikon.de/?detail=437002&amp;amp;b1=B |werk=Hessisches Gemeindelexikon |titel=Informationen zu der Gemeinde Beerfelden |hrsg=HA Hessen Agentur GmbH |datum=2016 |zugriff=2018-02-18  |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Regional/Europa/Deutschland/Hessen/Landkreise/Odenwaldkreis/Städte_und_Gemeinden/Beerfelden|Beerfelden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=437016020|titel=Beerfelden, Odenwaldkreis |datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011A&amp;quot;&amp;gt;{{Zensus-BRD |jahr=2011 |tabelle=Staat |gemeinde=Stadt Beerfelden}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=38 |seiten=34 und 88 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-12 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=38 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=ja}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://web.archive.org/web/20190305210737/https://www.stadt-oberzent.de/stadtleben/stadtportrait/zahlen-und-daten/ Einwohnerzahlen aus dem Webarchiv]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011S&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle | url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_S1.pdf#page=134 |titel=Ausgewählte Strukturdaten über die Bevölkerung am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden|werk=Zensus2011 |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |seiten=131 |abruf=2021-12 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210830223224/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_S1.pdf#page=134 |archiv-datum=2021-08-30 |offline=ja}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL&lt;br /&gt;
| typ      = HRBL&lt;br /&gt;
| hrsg     = Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler&lt;br /&gt;
| jahr     = 1937&lt;br /&gt;
| nr       = 8&lt;br /&gt;
| datum    = 1937-04-01&lt;br /&gt;
| titel    = Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen&lt;br /&gt;
| seiten   = 121 ff&lt;br /&gt;
| seite    = 125&lt;br /&gt;
| kbytes   = 11200&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2018]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1328]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brühl</name></author>
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