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	<title>Bedrohte Sprache - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:30:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bedrohte_Sprache&amp;diff=432938&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dandelo: /* Weblinks */ + commonscat</title>
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		<updated>2025-10-08T09:50:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; + commonscat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:The world language hierarchy (adapted from Graddol, 1997).jpg|mini|350px|Sprachhierarchie: Bedrohte Sprachen finden sich unter den Lokalsprachen auf der untersten Ebene der Pyramide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bedrohte Sprache&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;gefährdete Sprache&amp;#039;&amp;#039;) gilt in der [[Soziolinguistik]] eine [[Sprache]], wenn sie immer weniger als Muttersprache erlernt wird und droht, innerhalb weniger Generationen nicht mehr zu existieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cam1&amp;quot;&amp;gt;Peter K. Austin, Julia Sallabank (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Cambridge Handbook of Endangered Languages&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, Cambridge 2011, ISBN 978-0521882156, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom [[Sprachtod]] spricht man, sobald es keine Muttersprachler mehr gibt. Wird eine Sprache schließlich nicht mehr gesprochen, gilt sie als [[Ausgestorbene Sprache|ausgestorben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die zwanzig größten der zwischen 6000&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.unesco.org/new/en/culture/themes/endangered-languages/ |archiv-url=https://wayback.archive-it.org/10611/20160809104708/http://www.unesco.org/new/en/culture/themes/endangered-languages/ |archiv-datum=2016-08-09 |titel=Endangered languages |werk=UNESCO Atlas of the World’s Languages in Danger |abruf=2012-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 7000&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cam1&amp;quot; /&amp;gt; lebenden Sprachen von der Hälfte und die ca. 300 Sprachen mit über einer Million Sprechern von über 90 % der Weltbevölkerung gesprochen werden&amp;lt;ref&amp;gt;Tasaku Tsunoda: &amp;#039;&amp;#039;Language Endangerment and Language Revitalization&amp;#039;&amp;#039;. Mouton de Gruyter, Berlin/New York 2005, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;, weisen die allermeisten Sprachen eine [[Sprachgemeinschaft]] von nur wenigen hundert oder tausend Sprechern auf. Je nach Schätzung sollen zwischen 50 % und 90 % aller lebenden Sprachen im 21. Jahrhundert ernsthaft gefährdet sein bzw. verschwinden. Typischerweise sind bedrohte Sprachen [[Minderheitensprache]]n in ihren jeweiligen Ländern, die Sprecher tendieren zu einem [[Sprachwechsel (Linguistik)|Sprachwechsel]] zu den jeweils dominanten Sprachen. Besonders betroffen sind die Minderheitssprachen [[Indigene Völker|indigener Völker]] in Nord- und Südamerika, Australien, Asien und Sibirien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cam1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Grade der Bedrohung. Die diesbezüglichen [[Terminus|Termini]] werden unterschiedlich verwendet. Die bekannteste Klassifizierung orientiert sich am &amp;#039;&amp;#039;Atlas der gefährdeten Sprachen&amp;#039;&amp;#039; der [[UNESCO]] (LVE-Modell):&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.unesco.org/new/en/culture/themes/endangered-languages/atlas-of-languages-in-danger/ UNESCO Atlas of the World’s Languages in Danger]&amp;#039;&amp;#039; (englisch). Abgerufen am 25. Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;sicher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“ &amp;#039;&amp;#039;(safe)&amp;#039;&amp;#039;: Die Sprache wird von allen Generationen gesprochen und wird ungehindert an jüngere Generationen weitergegeben.&lt;br /&gt;
# „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;potenziell gefährdet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“ &amp;#039;&amp;#039;(vulnerable)&amp;#039;&amp;#039;: Eine Sprache mit einer relativ hohen Sprecherzahl, die mindestens in großen Teilen ihres Verbreitungsgebiets auch an die jüngeren Generationen weitergegeben wird. Die Sprache hat jedoch gewisse Einschränkungen; sie ist z.&amp;amp;nbsp;B. nicht offizielle Verwaltungssprache oder sie ist im Bildungswesen nicht präsent. Beispiele: [[Kurdische Sprache|Kurdisch]], [[Belarussische Sprache|Belarussisch]], [[Nahuatl]], [[Quechua]] ([[Südliches Quechua]] in [[Quechua in Bolivien|Bolivien]] und [[Peru]]), [[Aymara (Sprache)|Aymara]], [[Tibetische Sprache|Tibetisch]].&lt;br /&gt;
# „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gefährdet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“ &amp;#039;&amp;#039;(definitely endangered)&amp;#039;&amp;#039;: Die Sprache wird nicht mehr von Kindern zu Hause als Muttersprache erlernt. Beispiele: [[Obersorbische Sprache|Obersorbisch]], [[Sardische Sprache|Sardisch]], [[Walisische Sprache|Walisisch]], [[Mayathan]] (yukatekisches Maya), [[Quechua]] (zentrale und nördliche Dialekte in Peru), [[Kichwa]], [[Nahuatl]] in Zentralmexiko, [[Aramäische Sprache|Aramäisch]].&lt;br /&gt;
# „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ernsthaft gefährdet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“ &amp;#039;&amp;#039;(severely endangered)&amp;#039;&amp;#039;: Die Sprache wird nur noch von der Großelterngeneration gesprochen; die Elterngeneration versteht sie eventuell, verwendet sie jedoch nicht unter sich und gibt sie nicht (oder nur noch ausnahmsweise) an die jüngere Generation weiter. Die wenigen nachwachsenden Sprecher beherrschen die dominierende Sprache deutlich besser. Beispiele: [[Saterfriesische Sprache|Saterfriesisch]], [[Niedersorbische Sprache|Niedersorbisch]], [[Bretonische Sprache|Bretonisch]], [[Matlatzinca]], [[Jaqaru]].&lt;br /&gt;
# „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;moribund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“ &amp;#039;&amp;#039;(critically endangered)&amp;#039;&amp;#039;: Es gibt, eventuell mit Ausnahme weniger Halbsprecher, nur noch ältere Sprecher, und selbst diese sprechen die Sprache nur noch teilweise. Die Sprecherzahl ist so niedrig, dass ein Überleben der Sprache als äußerst unwahrscheinlich gilt. Beispiele: zahlreiche indianische Sprachen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Nawat (Pipil)]], [[Itzá-Sprache|Itzá-Maya]]), zahlreiche [[australische Sprachen]], einige sibirische Sprachen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Tschulymische Sprache|Tschulymisch]]).&lt;br /&gt;
# „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Ausgestorbene Sprache|ausgestorben]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“ &amp;#039;&amp;#039;(extinct)&amp;#039;&amp;#039;: Es gibt keine Sprecher mehr. Beispiele: [[Gotische Sprache|Gotisch]], [[Ägyptische Sprache|Ägyptisch]] (Koptisch), [[Livische Sprache|Livisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als bedrohte Sprachen gelten die Nummern 2 bis 5 in dieser Klassifizierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den zahlreichen weiteren Klassifizierungsmethoden für bedrohte Sprachen finden sich viele, die Analogien zu [[Gesundheit]] verwenden („gesunde“, „schwächelnde“ und „kranke“ Sprachen). Nicht bedrohte Sprachen werden international auch als &amp;#039;&amp;#039;vigorous&amp;#039;&amp;#039; („kräftig“) bezeichnet, gefährdete Sprachen auch als &amp;#039;&amp;#039;threatened&amp;#039;&amp;#039; („bedroht“), nicht mehr gesprochene, aber noch bekannte Sprachen als &amp;#039;&amp;#039;dormant&amp;#039;&amp;#039; („ruhend“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ethnologue&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ethnologue.com/ Ethnologue-Report], Druckversion der 16., letzten einbändigen Auflage aus 2009: ISBN 978-1556712166; die 19. Auflage (2016) erscheint dreibändig nach Erdteilen aufgeteilt (Bd. 1: Afrika und Europa; Bd. 2: Amerika und Pazifik; Bd. 3: Asien).&amp;lt;/ref&amp;gt; Tasaku Tsunoda hat die Anzahl der Sprecher, das Alter der Sprecher, die Weitergabe an Kinder und die Funktionen der Sprache in der jeweiligen Gemein- bzw. Gesellschaft als maßgebliche Faktoren für die meisten Klassifizierungen identifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Tsunoda, S. 9–13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kategorien der Bedrohung können für eine Sprache auch regional bzw. auf ein bestimmtes Staatsgebiet angewandt werden. So sind viele Sprachen, die in ihrem hauptsächlichen Sprachgebiet stabil sind und auf Kosten von Minderheitensprachen expandieren, anderswo selbst als Minderheitensprache ernsthaft bedroht oder moribund, so z.&amp;amp;nbsp;B. das [[Deutsche Sprache|Deutsche]] in [[Deutsche Minderheit in Tschechien|Tschechien]], [[Deutsche Minderheit in Polen|Polen]] und [[Frankreich]] ([[Elsass]]), das [[Slowenische Sprache|Slowenische]] in [[Slowenen in Österreich|Österreich]] ([[Kärntner Slowenen|Kärnten]] und [[Slowenen in der Steiermark|Steiermark]]) oder das [[Spanische Sprache|Spanische]] auf den [[Philippinen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die am stärksten quellengestützte, detaillierteste und differenzierteste Skala wird [[EGIDS]] (Expanded Graded Intergenerational Disruption Scale) der Organisation [[SIL International]] angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Elena Mihas, Bernard Perley, Gabriel Rei-Doval u. Kathleen Wheatley (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Responses to Language Endangerment. In honor of Mickey Noonan. New directions in language documentation and language revitalization.&amp;#039;&amp;#039; John Benjamins Publishing, 2013. S. 9f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründe ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Cambridge Handbook of Endangered Languages&amp;#039;&amp;#039; unterscheidet vier Gründe für Sprachbedrohung:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cam5&amp;quot;&amp;gt;Austin, Sallabank, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Naturkatastrophen (Erdbeben, Tsunamis usw.), Hunger und Seuchen&lt;br /&gt;
* Krieg und [[Völkermord]]; z.&amp;amp;nbsp;B. auf [[Tasmanien]]&lt;br /&gt;
* Offene Unterdrückung, meist im Rahmen von [[Nationalismus]] oder [[Assimilation (Soziologie)|Assimilation]]; z.&amp;amp;nbsp;B. [[Kurdische Sprache|Kurdisch]], [[indigene amerikanische Sprachen]] etc.&lt;br /&gt;
* Kulturelle, politische und wirtschaftliche Vormachtstellung einer anderen Sprache bzw. anderer Sprachen (Vormacht von [[Superstrat (Linguistik)|Superstrat]]- über [[Substrat (Linguistik)|Substrat]]-Sprache); z.&amp;amp;nbsp;B. [[Ainu (Sprache)|Ainu]], [[Quechua]] etc.&lt;br /&gt;
Die Gründe überschneiden sich dabei untereinander und korrelieren teilweise. So löste im 19. Jahrhundert die politische Unterdrückung der Bevölkerung [[Irland]]s [[Große Hungersnot in Irland|Hungersnöte]] aus, die weite Teile der Bevölkerung dezimierten oder in die Emigration trieben und damit auch die [[irische Sprache]] schwächten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cam5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Zunahme von [[Zuwanderung]] und [[Urbanisierung]] trägt zu einem starken Verlust traditioneller Lebensweisen bei und lässt Sprecher kleinerer Sprachen zunehmend dominante Sprachen annehmen, die „notwendig für eine vollkommene bürgerliche Beteiligung sind oder zumindest so wahrgenommen werden“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.unesco.org/new/en/culture/themes/endangered-languages/faq-on-endangered-languages/ Frequent Asked Questions on Endangered Languages]&amp;#039;&amp;#039;. Website des UNESCO Atlas of the World’s Languages in Danger. Abgerufen am 19. Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Problematik ==&lt;br /&gt;
Stirbt eine Sprache aus, verschwindet mit ihr oft gleichzeitig ein komplexes Wissenssystem. Betroffen sind hierbei vor allem die Sprachen von [[indigene Völker|indigenen Völkern]]. Der Verlust einer ihrer Sprachen ist für die gesamte [[Menschheit]] von Bedeutung, da durch den Tod ihrer Träger spezifisches Wissen verloren geht z.&amp;amp;nbsp;B. über ihre [[Umwelt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.survivalinternational.de/artikel/3167-bedrohte-sprachen &amp;#039;&amp;#039;Bedrohte Sprachen: „Man kann es nicht einfach googeln und zurückholen“.&amp;#039;&amp;#039;] [[Survival International]], abgerufen am 14. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Daniel L. Everett]], der als [[Linguist]] die Sprache [[Pirahã]] des gleichnamigen [[Volk]]es studierte, betont, dass der Verlust der Sprache gleichzusetzen mit dem Verlust der [[Identität]] ist. Für ihn ist die [[Kulturelle Vielfalt|Vielfalt]] entscheidend, die unterschiedlichen Klassifizierungen und Lebensweisen, um die Zukunft der Menschen zu gewährleisten. Deshalb hält er es für wichtig, bedrohte Sprachen aufzuzeichnen, bevor sie für immer verschwinden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.survivalinternational.de/artikel/3148-eine-unterhaltung-mit-dan-everett Interview mit Daniel L. Everett] Abgerufen am 14. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekte ==&lt;br /&gt;
Die [[UNESCO]] veröffentlichte im Jahre 1996 den ersten &amp;#039;&amp;#039;Atlas der gefährdeten Sprachen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.unesco.org/new/en/culture/themes/endangered-languages/atlas-of-languages-in-danger/previous-editions-1996-2001/ | wayback=20150222120617 | text=Previous editions of the Atlas (1996, 2001)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2009 gibt es eine Online-Version, die in englischer, französischer, spanischer und russischer Sprache zur Verfügung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste von über 500 fast ausgestorbenen Sprachen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Liste von über 500 fast ausgestorbenen Sprachen |url=http://www.ethnologue.com/nearly_extinct.asp |webciteID=68xB3FZaZ}}&amp;lt;/ref&amp;gt; enthält der alle vier Jahre erscheinende Ethnologue-Report.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ethnologue&amp;quot; /&amp;gt; Dort werden Sprachen aufgeführt, von denen „nur noch wenige ältere Sprecher leben“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Pilotphase ab 2000 mit acht geförderten Projekten wurde von der [[Volkswagen-Stiftung]] das Projekt &amp;#039;&amp;#039;DoBeS&amp;#039;&amp;#039; (Dokumentation bedrohter Sprachen) 2002 bis 2012 initiiert, an dem das [[Max-Planck-Institut für Psycholinguistik]] maßgeblich mitgewirkt hat. In über 100 Teilprojekten wurden etwa 100 bedrohte Sprachen dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.volkswagenstiftung.de/foerderung/beendet/bedrohtesprachen.html |wayback=20170817204408 |text=Volkswagenstiftung, (englisch), Stand 12. Juli 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für [[Graswurzel]]projekte innerhalb von bedrohten Sprechergemeinschaften ist [[Byri på svensk]] im zweisprachigen [[Svenskfinland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gabriela Pérez Báez, Eve Okura Koller, Rachel Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Comparative Analysis in Language Revitalization Practices: Addressing the Challenge&amp;#039;&amp;#039;, in: Kenneth L. Rehg, Lyle Campbell (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Oxford Handbook of Endangered Languages&amp;#039;&amp;#039;, Oxford University Press, 2018, S. 466–489. ([https://www.academia.edu/38639509/Comparative_Analysis_in_Language_Revitalization_Practices_Addressing_the_Challenge academia.edu])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste bedrohter Sprachen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste ausgestorbener Sprachen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rundfunkberichte ==&lt;br /&gt;
* [[Wibke Bergemann]]: [https://www.deutschlandfunk.de/letzte-worte-was-wir-verlieren-wenn-eine-sprache-stirbt.740.de.html?dram:article_id=416634 &amp;#039;&amp;#039;Letzte Worte – Was wir verlieren, wenn eine Sprache stirbt&amp;#039;&amp;#039;], [[Deutschlandfunk]] – „[[Wissenschaft im Brennpunkt]]“ vom 1. Mai 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Endangered languages|Bedrohte Sprache|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.uni-koeln.de/gbs/ Gesellschaft für bedrohte Sprachen] der [[Universität zu Köln]]&lt;br /&gt;
* [https://www.gfbv.de/uploads/download/download/85.pdf Bedrohte Sprachen – Menschenrechtsreport Nr. 63] (PDF; 2,8&amp;amp;nbsp;MB) der [[Gesellschaft für bedrohte Völker]]&lt;br /&gt;
* [https://www.mpi.nl/DOBES/ DoBeS – Dokumentation Bedrohter Sprachen] beim [[Max-Planck-Institut für Psycholinguistik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4602206-5|LCCN=sh2005005642}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bedrohte Sprache| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziolinguistik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dandelo</name></author>
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