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	<title>Bedingrade - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T00:44:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bedingrade&amp;diff=812541&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alfdager: Aktualisierung statistischer Daten anhand folgender Quelle: https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf (abgerufen am 04.06.2025)</title>
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		<updated>2025-06-04T21:33:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aktualisierung statistischer Daten anhand folgender Quelle: https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf (abgerufen am 04.06.2025)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Stadtteil von Essen&lt;br /&gt;
|NAME=Bedingrade&lt;br /&gt;
|BEZIRK=[[Liste der Stadtbezirke und Stadtteile von Essen|Stadtbezirk IV Borbeck]]&lt;br /&gt;
|ORTSTEILNUMMER=17&lt;br /&gt;
|EINGEMEINDUNG=1915-04-01&lt;br /&gt;
|NEUGRÜNDUNG=&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bild des Ortsteils--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BILD              = Lutherhaus Essen.jpg&lt;br /&gt;
| BILD-BESCHREIBUNG = Lutherhaus&lt;br /&gt;
|QUELLE=[https://www.essen.de/rathaus/statistik/StartseiteStatistik.de.html Statistik der Stadt Essen]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedingrade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auf [[Borbecker Platt]] &amp;#039;&amp;#039;Beddingroode&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist ein Stadtteil im Westen der Stadt [[Essen]]. Er grenzt im Norden an die Stadtteile [[Frintrop]], [[Dellwig (Essen)|Dellwig]] und [[Gerschede]], im Osten an [[Borbeck-Mitte]] als nächstes [[Mittelzentrum]], im Süden an [[Schönebeck (Essen)|Schönebeck]] sowie im Westen an die Nachbarstädte [[Oberhausen]] und [[Mülheim an der Ruhr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakter ==&lt;br /&gt;
Der dörfliche Charakter des Stadtteils mit zahlreichen Grünflächen, Feldern und Schrebergärten hat sich weitgehend bis in die Gegenwart erhalten. Sonst dominiert Wohnbebauung, bestehend aus Ein- und Mehrfamilienhäusern, erbaut durch private und öffentliche Bauträger. Die späten 1950er und 1960er Jahre waren von verstärktem Bau von [[Werkswohnung]]en und allgemeinem sozialen Wohnungsbau geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserturm Bedingrade.jpg|mini|links|hochkant|[[Wasserturm Essen-Bedingrade|Wasserturm]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hexbachtal 01.jpg|mini|[[Hexbachtal]]]]&lt;br /&gt;
Der Naherholung dient das Naturschutzgebiet zwischen Bedingrade, Schönebeck und Mülheim-[[Dümpten]], das &amp;#039;&amp;#039;Sippchen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Siepen (Geographie)|Siepchen]]&amp;#039;&amp;#039; genannt wird. Der eigentliche Name ist [[Hexbachtal]], ein fünf Kilometer langes Seitental der [[Emscher]]. Der [[Hexbach]], der später in den [[Läppkes Mühlenbach]] mündet, fließt hier und bildet im überwiegenden Verlauf die natürliche Ortsgrenze zu Mülheim an der Ruhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Wasserturm Essen-Bedingrade|Wasserturm]] an der Frintroper Straße 326 aus dem Jahre 1897 steht seit 1995 unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geo.essen.de/webdaten/sta61/Denkmaeler/Foto_Htm_und_pdf/AK1_Lfd_Nr_168.pdf Wasserturm in der Denkmalliste der Stadt Essen]; abgerufen am 27. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Volksmund wird er nach dem benachbarten Stadtteil oft als &amp;#039;&amp;#039;Frintroper Wasserturm&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Er ist 44&amp;amp;nbsp;Meter hoch und enthält rund eine Million Liter Trinkwasser, mit dem im Wesentlichen die Nachbarstädte im Norden versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im Jahre 1925 eingeweihte [[Lutherhaus Essen|Lutherhaus]] ist Heimat der Evangelischen Kirchengemeinde Essen-Bedingrade-Schönebeck. Die katholische Kirche St.&amp;amp;nbsp;Franziskus, bis 2008 eigene Pfarrei, seitdem eine Filialkirche der Großpfarrei St.&amp;amp;nbsp;Josef, befindet sich in Borbeck-Mitte direkt an der Stadtteilgrenze zu Bedingrade. Östlich befindet sich eine Waldfläche am [[Pausmühlenbach (Berne)|Pausmühlenbach]], die im Volksmund &amp;#039;&amp;#039;Lunapark&amp;#039;&amp;#039; genannt wird und sich bis zur Schloßstraße erstreckt. Die nicht amtliche Namensgebung geht vermutlich darauf zurück, dass sich Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gern Liebespärchen in Mondscheinnächten dort aufhielten.&amp;lt;ref&amp;gt;Rüdiger Hagenbucher: [https://www.waz.de/staedte/essen/borbeck-und-west/waeldchen-hat-den-namen-lunapark-liebespaerchen-zu-verdanken-id216367107.html Wäldchen hat den Namen „Lunapark“ Liebespärchen zu verdanken]; In: [[Westdeutsche Allgemeine Zeitung]] vom 5. Februar 2019; abgerufen am 27. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Laarmannstraße befindet sich das Franziskushaus, ein ehemaliges Krankenhaus, das jetzt als [[Seniorenheim]] genutzt wird. Nebenan liegt das [[Mutterhaus]] der &amp;#039;&amp;#039;Franziskusschwestern der Familienpflege&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.franziskusschwestern.de/ueber_uns/Mutterhaus.htm &amp;#039;&amp;#039;Mutterhaus&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 9. November 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; eines katholischen Ordens in der Ordensfamilie der [[Franziskanerinnen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://franziskusschwestern.eu/ordensgeschichte/ &amp;#039;&amp;#039;Ordensgeschichte&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 9. November 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt am Wasserturm befindet sich die Bezirkssportanlage Am Wasserturm, auf welcher die DJK [[Adler Union Frintrop]] ihre Heimspiele austrägt. Sie verfügt über zwei Kunstrasenplätze mit [[Flutlicht]], einen Kleinfeld-Platz, eine Fußball-Tennis-Anlage und eine Turnhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige [[Friedhof]] im Stadtteil befindet sich an der Pflanzstraße. Er gehört zur katholischen Gemeinde St. Josef im benachbarten Frintrop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einkaufsmöglichkeiten beschränken sich auf einige Fachgeschäfte und eine Filiale der Kette [[Netto Marken-Discount]], die sich an der Schloßstraße befindet. Eingekauft wird deswegen verstärkt in den neu entstandenen Lebensmittelmärkten der angrenzenden Stadtteile Frintrop und Schönebeck sowie im Mittelzentrum Borbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulen ===&lt;br /&gt;
1962 eröffnete die evangelische [[Volksschule]] an der Lohstraße, die ein Jahr später Anne-Frank-Schule genannt worden war und 1968 [[Grundschule]] wurde. 1969 zog die Anne-Frank-Schule an der Lohstraße in ein neues Gebäude, so dass sie seitdem vom alten Gebäude, welches nunmehr als [[Hauptschule]] genutzt wurde, räumlich getrennt war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.essen-frintrop.org/fast-alles-%C3%BCber-frintrop/geschichte-frintrops/1900-1999/ |wayback=20141214195650 |text=Bürger- und Verkehrsverein Frintrop: Geschichte 1900 bis 1999 |archiv-bot=2018-08-28 17:44:47 InternetArchiveBot }}; abgerufen am 11. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2008 ist die Grundschule vor ihrer Schließung 2010 in die Grundschule Bedingrade/Schönebeck an der Bergheimer Straße, bis dahin katholische Franziskusschule, integriert worden. Seit 2017 heißt sie Grundschule Bedingrade.&amp;lt;ref&amp;gt;Borbecker Nachrichten / Essen vom 12. Januar 2018; zur Auseinandersetzung um die Namensgebung vgl. [[Wolfgang Sykorra]]: &amp;#039;&amp;#039;Bindung von Kräften sinnlos. Zum Thema: Namensstreit an der Grundschule in Bedingrade,&amp;#039;&amp;#039; in: Borbecker Nachrichten / Essen vom 30. September 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Hauptschule an der Lohstraße wurde im Sommer 2012 geschlossen. Zwei Jahre später begann der Abriss der Schulgebäude, denn auf dem Gelände wurden von 2014 bis 2017 Einzel- und Doppelwohnhäuser, ein Spielplatz sowie ein Mehrfamilienhaus errichtet. Angrenzend an der Tonstraße befindet sich seit 1977 die &amp;#039;&amp;#039;LVR-David-Ludwig-Bloch-Schule&amp;#039;&amp;#039; für hörgeschädigte Kinder und Jugendliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Im Öffentlichen Nahverkehr erschließen die Straßenbahnlinie 105, die Buslinien 143, 185 und 186 sowie die Nachtexpresse NE11 und NE12 der [[Ruhrbahn]] den Stadtteil Bedingrade und bieten Direktverbindungen nach Borbeck-Mitte sowie in die Innenstädte von Essen, [[Bottrop]] und Oberhausen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ruhrbahn.de/ Ruhrbahn]; abgerufen am 27. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt {{nowrap|(Mo–Fr)}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf EVAG|105}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf EVAG|143}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf EVAG|185}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf EVAG|186}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf EVAG NE|11}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf EVAG NE|12}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Frintroper Straße&amp;#039;&amp;#039; verläuft als Teil der [[Bundesstraße 231]] in Ost-West-Richtung quer durch den Stadtteil und verbindet Oberhausen mit der [[Stadtkern (Essen)|Essener Stadtmitte]]. Im Südosten ist Bedingrade mit der Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Essen-Borbeck&amp;#039;&amp;#039; an die [[Bundesautobahn 40|A 40]] angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung ===&lt;br /&gt;
Am 31. März 2025 lebten 11.952 Einwohner in Bedingrade.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf Bevölkerungszahlen der Stadtteile]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturdaten der Bevölkerung in Bedingrade (Stand: 31. März 2025):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bevölkerungsanteil der unter 18-Jährigen: 13,5 % (Essener Durchschnitt: 16,9 %)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf Anteil der Bevölkerung unter 18 Jahren]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bevölkerungsanteil der mindestens 65-Jährigen: 27,7 % (Essener Durchschnitt: 21,7 %)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf Anteil der Bevölkerung von 65 Jahren und älter]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ausländeranteil: 7,2 % (Essener Durchschnitt: 20,6 %)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf Ausländeranteil in den Stadtteilen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Essen-Bedingrade Brinkmannshof.jpg|mini|Denkmalgeschützter [[Brinkmannshof]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Essen-Bedingrade Stammhaus.jpg|mini|Stammhaus, erste Erwähnung 1604]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Bauernschaft Bettingrath&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Batingrotha&amp;#039;&amp;#039; wurde im 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erstmals urkundlich genannt. Die alten Höfe Heuckes, Grafschmidt, Paus, Kirchmann und Grote bestanden zum Teil über Jahrhunderte. Ein noch vorhandenes Fachwerkhaus des 1332 erstmals erwähnten [[Brinkmannshof]]s steht seit 1985 unter Denkmalschutz. Die Endung -ingrade ist im Ruhrgebiet außergewöhnlich und ist identisch zu der in [[Ostfalen]] verbreiteten Endung [[-ingerode]]. Etymologisch ist Bedingrade identisch zum etwa 260 km östlich gelegenen [[Bettingerode]] am [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Stammhaus&amp;#039;&amp;#039; an der Schloßstraße 357 ist ein [[Denkmalschutz|denkmalgeschütztes]] [[Fachwerkhaus]], das 1604 erstmals urkundlich erwähnt wird. Am &amp;#039;&amp;#039;Heerweg&amp;#039;&amp;#039; nach [[Wesel]] gelegen, diente es dem spanischen Oberst &amp;#039;&amp;#039;La Valotta&amp;#039;&amp;#039; und dem [[Oberst|Obristen]] [[Martin Schenk von Nideggen]] als Herberge.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geo.essen.de/webdaten/sta61/Denkmaeler/Foto_Htm_und_pdf/AK1_Lfd_Nr_202.pdf Stammhaus in der Denkmalliste der Stadt Essen]; abgerufen am 27. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1949 bis 1963 befand sich eine Poststelle im Stammhaus. Heute ist darin ein Restaurant ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 wurde in der Straße Kiekenberg auf {{Höhe|85}} Höhe ein Wasserspeicher errichtet. Das architektonisch an eine kleine Burg erinnernde Gebäude versorgte neun Jahre lang auch einen Teil des benachbarten Oberhausen mit Trinkwasser. Im heute nicht mehr vorhandenen Keller des noch vorhandenen Gebäudes lag der Wassertank, ebenerdig die Steuerungstechnik. Nachdem es in den 1950er Jahren noch als Lagerhalle und Schreinerwerkstatt diente, zog nach Umbauarbeiten im Jahr 2005 ein Atelier ein, dass im Rahmen von Ausstellungen oder Kursen der Öffentlichkeit zugänglich ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KuG&amp;quot;&amp;gt;Frintrop-Bedingrader Kultur- und Geschichtspfad&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges befand sich an der Lohstraße eine [[Flak]]stellung.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.borbeck.de/lexikon-details/knotte-hermann-josef.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, die von Westen nach Essen einfliegende alliierte Flugzeuge bekämpfen sollte. Deswegen wurde das eher ländlich geprägte Bedingrade seinerzeit häufiges Ziel von Luftangriffen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://jugend1918-1945.de/portal/archiv/album.aspx?root=4220&amp;amp;id=4220&amp;amp;redir=%2Fportal%2FJugend%2Fthema.aspx%3Fbereich%3Darchiv%26root%3D8937%26id%3D5111&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch heute werden bei Bauarbeiten noch [[Blindgänger]] gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Philipp Wahl |url=https://www.waz.de/staedte/essen/bombe-mit-bagger-ausgebuddelt-blindgaenger-entschaerft-id10112729.html |titel=Bombe mit Bagger ausgebuddelt - Blindgänger entschärft |werk=waz.de |datum=2014-12-05 |abruf=2024-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zugehörigkeiten ===&lt;br /&gt;
Im Mittelalter waren die Höfe als sogenannte Unterhöfe in den Oberhof Borbeck, meist in Naturalien, abgabenpflichtig. Nachdem im Jahr 852 das [[Stift Essen|Damenstift Essen]] durch den [[Bistum Hildesheim|Bischof von Hildesheim]] [[Altfrid]] gegründet worden war, wurde der Essener Äbtissin im Jahr 860 durch Erzbischof [[Gunthar von Köln]] der Oberhof Borbeck rechtlich zugewiesen. Der Oberhof ging 1288 ganz in den Besitz des Damenstifts über, so dass die Äbtissin als solche das geistige, und als [[Reichsfürst]]in erhoben, auch das weltliche Sagen über Borbeck und damit auch Bedingrade erhielt. Im Zuge der [[Säkularisation]] wurde das Stift 1803 aufgelöst, so dass das Territorium zunächst an [[Preußen]] kam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BuV1799&amp;quot;&amp;gt;Bürger- und Verkehrsverein Essen-Frintrop: [https://www.essen-frintrop.org/frintrop-bedingrade/geschichte-frintrops-und-bedingrades/fr%C3%BChes-mittelalter-bis-1799/ Geschichte Frintrops und Bedingrades]; abgerufen am 27. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1808 ging Bedingrade zum neu errichteten [[Département Rhein]] des [[Zweites Kaiserreich|französischen]] [[Satellitenstaat]]s [[Großherzogtum Berg]]. Nach der Neuordnung Europas durch den [[Wiener Kongress]] im Jahre 1815 kam Bedingrade an die nun [[Preußen|preußische]] [[Bürgermeisterei Borbeck]], die dann zum am 23.&amp;amp;nbsp;April 1816 gegründeten [[Landkreis Essen|Kreis Essen]] zählte. Nach dessen Auflösung 1823 gehörte Bedingrade bis 1859 als Teil der Bürgermeisterei zum [[Kreis Duisburg]], danach ab 1859 zum wieder neu eingerichteten Landkreis Essen. Am 1.&amp;amp;nbsp;April 1915 wurde die Bürgermeisterei Borbeck, und damit auch Bedingrade, zur Stadt Essen eingemeindet. Bedingrade bildet seitdem einen Stadtteil der Stadt Essen im Stadtbezirk&amp;amp;nbsp;IV Borbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Bedingrade COA.svg|mini|hochkant=0.4|links|Wappen von Bedingrade]]&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Grün ein gestürzter silberner (weißer) Pflug.“&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde von [[Kurt Schweder]] entworfen und hatte nie offiziellen Charakter. Ende der 1980er Jahre schuf der Heraldiker für alle Essener Stadtteile Wappen. Sie sind inzwischen von der Essener Bevölkerung gut angenommen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingrade stammt von &amp;#039;&amp;#039;Batingrotha&amp;#039;&amp;#039;, wie es im 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert genannt wurde. &amp;#039;&amp;#039;Bathing&amp;#039;&amp;#039; ist wahrscheinlich ein Familienname, &amp;#039;&amp;#039;-rotha&amp;#039;&amp;#039; bedeutet [[Rodung]], welches Grundlage für diese [[Heraldik|Wappengestaltung]] war. Nach der Rodung kommt der [[Pflug]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu Johann Rainer Busch: &amp;#039;&amp;#039;Kurt Schweders Wappen der Essener Stadtteile&amp;#039;&amp;#039;, Essen 2009, S.&amp;amp;nbsp;67&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Bedingrade]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßen in Essen-Bedingrade]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Essen-Bedingrade}}&lt;br /&gt;
* [https://www.essen.de/dasistessen/stadtteile/bedingrade_/bedingrade_startseite.de.jsp Homepage der Stadt Essen: Bedingrade]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Essen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=5204980-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bedingrade| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alfdager</name></author>
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