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	<title>Bedarf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T11:42:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bedarf&amp;diff=47268&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: ISBN-Format, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-10-09T18:58:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ISBN-Format, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedarf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist allgemein der als [[Mangel (Quantität)|Mangel]] erlebte [[Wunsch]] eines [[Wirtschaftssubjekt]]s nach dem Erwerb von [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Gütern]] und [[Dienstleistung]]en, deren [[Besitz]], [[Gebrauchsgegenstand|Gebrauch]], [[Nutzung (Recht)|Nutzung]] oder [[Verbrauch]] die Befriedigung von [[Bedürfnis]]sen erwarten lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen in den Wirtschaftswissenschaften ==&lt;br /&gt;
In den [[Wirtschaftswissenschaft]]en gibt es eine Abgrenzung der [[Kettenglied]]er Mangel → [[Bedürfnis]] → Bedarf → [[Nachfrage]]. Bedürfnis ist [[Friedrich Benedikt Wilhelm von Hermann]] zufolge „das [[Fühlen (Psychologie)|Gefühl]] eines Mangels mit dem [[Ziel|Streben]], ihn zu beseitigen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Benedict Wilhelm von Hermann, &amp;#039;&amp;#039;Staatswirtschaftliche Untersuchungen über Vermögen, Wirtschaft, Productivität&amp;#039;&amp;#039;, 1870, S. 5 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bedürfnisse können zum [[Kaufmotiv]] werden, wenn sie einen ausreichenden Grad an [[Kaufintensität]] entwickeln. Der Bedarf an Gütern ist „das Ergebnis der [[Konkretisierung]] und [[Spezifikation|Spezifizierung]] von Bedürfnissen in den [[Wirtschaftsobjekt]]en“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Scherhorn]], &amp;#039;&amp;#039;Bedürfnis und Bedarf&amp;#039;&amp;#039;, 1959, S. 89&amp;lt;/ref&amp;gt; Wird Bedarf mit [[Kaufkraft (Konsum)|Kaufkraft]] – also der [[Verfügbarkeit]] über [[Zahlungsmittel]] – verbunden und liegt eine entsprechende [[Zahlungsbereitschaft (Betriebswirtschaft)|Zahlungsbereitschaft]] vor, entsteht hieraus die [[Güternachfrage]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gerhard Scherhorn]] unterschied Bedürfnis, Bedarf und Nachfrage 1959 nach [[Funktion (Organisation)|Funktionen]]:&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Scherhorn, &amp;#039;&amp;#039;Bedürfnis und Bedarf&amp;#039;&amp;#039;, 1959, S. 87 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bedürfnis haben die [[Verbraucher]], Bedarf die [[Kunde]]n und Nachfrage die [[Kaufentscheidung|Käufer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Verbraucher|Konsument]], [[Kunde]], [[Kaufentscheidung|Käufer]] und ihre Rollenpartner stehen sich folgendermaßen gegenüber:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Der_Konsum_der_Gesellschaft/lR6VDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Bedarf+Bed%C3%BCrfnis+Nachfrage:Scherhorn&amp;amp;pg=PA116&amp;amp;printsec=frontcover Kai-Uwe Hellmann, &amp;#039;&amp;#039;Der Konsum der Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2019, S. 116]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;padding:1em; vertical-align:top; border:2px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Marktteilnehmer]]&lt;br /&gt;
! [[Güternachfrage]]&lt;br /&gt;
! [[Marktteilnehmer]]&lt;br /&gt;
! [[Güterangebot]]   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Verbraucher|Konsument]] || [[Bedürfnis]] || [[Hersteller]] || [[Erfüllung (Recht)|Befriedigung]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kunde]] || Bedarf || [[Personal]] || [[Kundenservice|Bedienung]]  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kaufentscheidung|Käufer]] || [[Nachfrage]] || [[Verkäufer]] || [[Angebot (Betriebswirtschaftslehre)|Angebot]]   &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konsument entwickelt ein Bedürfnis, dem der Hersteller durch [[Bedürfnisbefriedigung]] begegnet. Im nächsten Schritt wird der Konsument zum Kunden, der auf der Angebotsseite bedient wird, worauf in der dritten Phase der Käufer eine [[Kaufentscheidung]] trifft, mit der er Nachfrage entwickelt, die durch ein entsprechendes Angebot des Verkäufers befriedigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein objektiver Mangel wird zum Bedürfnis, wenn er subjektiv durch Wirtschaftssubjekte wahrgenommen wird und ein [[Anreiz]] zur [[Bedürfnisbefriedigung]] besteht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Steffen Fleßa]], &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Krankenhausbetriebslehre&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 33; ISBN 978-3-486-58280-2&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn sich ein subjektives Bedürfnis konkretisiert, entsteht der ökonomisch relevante Bedarf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=CX8GBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA85&amp;amp;dq=Bedarf+Bed%C3%BCrfnis&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiBpZrR6Z_YAhUS46QKHa5YCZ8Q6AEIJzAA#v=onepage&amp;amp;q=Bedarf%20Bed%C3%BCrfnis&amp;amp;f=false Jörg Freiling/M. Reckenfelderbäumer, &amp;#039;&amp;#039;Markt und Unternehmung&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 85 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bedarf ist die Art und/oder Menge der zur Bedürfnisbefriedigung eines Wirtschaftssubjektes notwendigen Güter und Dienstleistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hunger]] weckt demnach das (vorökonomische) unkonkrete Bedürfnis nach [[Nahrung]], der konkrete Wunsch nach einer [[Pizza]] stellt sich als ökonomisch relevanter Bedarf dar. Dieser Wunsch wird durch [[Kaufkraft (Konsum)|Kaufkraft]] ([[Geldwert]]) zur Nachfrage. Dabei wirkt die Kaufkraft als Selektionskriterium, durch das letztlich nicht jeder Bedarf auch zur konkreten Nachfrage wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Günter Wiswede]], &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Wirtschaftspsychologie&amp;#039;&amp;#039;, 1973, S. 112&amp;lt;/ref&amp;gt; Besteht [[Geldmangel]], kommt es nicht zur Nachfrage. Nicht alle Bedürfnisse sind von wirtschaftlicher Bedeutung. Beispielsweise bietet uns die Natur [[Freies Gut|freie Güter]] unentgeltlich an. Das Bedürfnis nach [[Körperliche Aktivität|körperlicher Aktivität]] wird dann durch den Wunsch zum [[Wandern]] zwar zum Bedarf, der jedoch keine Kaufkraft erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Man unterscheidet den &amp;#039;&amp;#039;ursprünglichen&amp;#039;&amp;#039; (originären) Bedarf der [[Privathaushalt]]e (Konsumenten) vom &amp;#039;&amp;#039;abgeleiteten&amp;#039;&amp;#039; (derivativen) Bedarf der [[Unternehmen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Freiling/M. Reckenfelderbäumer, &amp;#039;&amp;#039;Markt und Unternehmung&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 85&amp;lt;/ref&amp;gt; Der originäre Bedarf der Privathaushalte besteht aus der Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen (etwa [[Haushaltsartikel]]). Wenn Unternehmen diesen originären Bedarf der Privathaushalte durch [[Produktion]] befriedigen wollen, müssen sie für ihren [[Produktionsprozess]] selbst Bedarf ([[Rohstoff]]e usw.) – den derivativen Bedarf – entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist zwischen dem unabhängigen Bedarf (&amp;#039;&amp;#039;Primärbedarf&amp;#039;&amp;#039;), der keine Beziehung zu einem Bedarf eines anderen Produkts hat, und dem abhängigen Bedarf (&amp;#039;&amp;#039;Sekundärbedarf&amp;#039;&amp;#039;) zu unterscheiden, der vom Bedarf eines anderen Produkts abhängt. Primärbedarf ist unternehmensexterner Bedarf ([[Marktnachfrage]] nach [[Endprodukt]]en oder [[Ersatzteil]]en), während Sekundärbedarf Bedarf an [[Baugruppe]]n, Komponenten oder [[Rohstoff (Produktion)|Rohstoffen]] darstellt,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=TYMnBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA106&amp;amp;dq=Bedarf+Prim%C3%A4rbedarf&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjJrIac85_YAhXHFewKHdj4D2QQ6AEIJzAA#v=onepage&amp;amp;q=Bedarf%20Prim%C3%A4rbedarf&amp;amp;f=false Andreas Sennheiser/Matthias J. Schnetzler, &amp;#039;&amp;#039;Wertorientiertes Supply Chain Management&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 106]&amp;lt;/ref&amp;gt; die zur Fertigung des Primärbedarfs benötigt werden. Der &amp;#039;&amp;#039;Tertiärbedarf&amp;#039;&amp;#039; erfasst den Bedarf an [[Hilfsstoff (Rechnungswesen)|Hilfs-]] und [[Betriebsstoff]]en sowie [[Verschleißwerkzeug]]en für die Produktion. Sekundär- und Tertiärbedarf sind also Bedarfe, die innerhalb eines Unternehmens entstehen, um ein Endprodukt herzustellen. [[Wolfgang Koschnick]] zählte 1996 weitere Bedarfsarten auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=obMfAAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA69&amp;amp;dq=Bedarf+Bed%C3%BCrfnis&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiBpZrR6Z_YAhUS46QKHa5YCZ8Q6AEIVTAH#v=onepage&amp;amp;q=Bedarf%20Bed%C3%BCrfnis&amp;amp;f=false Wolfgang Koschnick, &amp;#039;&amp;#039;Management: Enzyklopädisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1996, S. 69]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits [[Adam Smith]] wies in seinem Buch [[Der Wohlstand der Nationen]] im März 1776 darauf hin, dass für die Nachfrage nur der Bedarf jener entscheidet, die den [[Preis (Wirtschaft)|Preis]] einer Ware bezahlen können („wirksame Nachfrage“; {{enS|&amp;#039;&amp;#039;effectual demand&amp;#039;&amp;#039;}}).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=S8hwCwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA33&amp;amp;dq=Adam+Smith+wirksame+Nachfrage&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwih4vvFiqDYAhVP66QKHdi0BOc4ChDoAQgmMAA#v=onepage&amp;amp;q=%22wirksame%20Nachfrage%22&amp;amp;f=false Adam Smith, &amp;#039;&amp;#039;Der Reichtum der Nationen&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 2015, S. 31]&amp;lt;/ref&amp;gt; Für [[David Ricardo]] ist der Bedarf die Einheit von vielen Bedürfnissen oder ein durch seine Allgemeinheit oder seine Periodizität und darum Prävention in der Versorgung gesellschaftlich objektiviertes und an eine bestimmte Güterart angeknüpftes Bedürfnis; der Bedarf ist die psychische Triebfeder, und seine Befriedigung ist das Ziel der wirtschaftlichen Tätigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Dimitri Kalinoff, &amp;#039;&amp;#039;David Ricardo und die Grenzwerttheorie: ein Beitrag zum Streite zwischen Nutzen- und Kostenwerttheorie&amp;#039;&amp;#039;, 1906, S. 26&amp;lt;/ref&amp;gt; [[John Stuart Mill]] bestätigte 1869 die Aussage Adam Smiths über die „wirksame Nachfrage“ in seinen „Grundsätzen der Politischen Ökonomie“.&amp;lt;ref&amp;gt;John Stuart Mill, &amp;#039;&amp;#039;Grundsätze der Politischen Ökonomie&amp;#039;&amp;#039;, 1869, S. 111&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Geldnachfrage]] beruht [[John Maynard Keynes]] [[Liquiditätspräferenztheorie]] vom Februar 1936 zufolge auf dem &amp;#039;&amp;#039;Transaktionsmotiv&amp;#039;&amp;#039; (dem Bedarf an [[Bargeld]] für laufende [[Transaktion (Wirtschaft)|Transaktionen]], zum Beispiel [[Einkauf|Einkäufe]]), dem &amp;#039;&amp;#039;Vorsichtsmotiv&amp;#039;&amp;#039; (Wunsch nach Kassenhaltung für unvorhergesehenen Bedarf) und schließlich dem &amp;#039;&amp;#039;Spekulationsmotiv&amp;#039;&amp;#039; (Kassenhaltung zum Zwecke der [[Finanzprodukt|Geldanlage]] in Abhängigkeit vom erwarteten [[Zinssatz]]).&amp;lt;ref&amp;gt;John Maynard Keynes, &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes]]&amp;#039;&amp;#039;, 1936, S. 167&amp;lt;/ref&amp;gt; Keynes verwendete jedoch Bedarf und Nachfrage als Synonyme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volkswirtschaftslehre ==&lt;br /&gt;
Die [[Volkswirtschaftslehre]] ist insbesondere am Bedarf und nicht an den Bedürfnissen interessiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Fischbach/Klaus Wollenberg, &amp;#039;&amp;#039;Volkswirtschaftslehre: Einführung und Grundlagen&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 17&amp;lt;/ref&amp;gt; Deshalb versteht sie den Bedarf entweder als die Art und/oder Menge der tatsächlich &amp;#039;&amp;#039;nachgefragten&amp;#039;&amp;#039; Güter/Dienstleistungen oder die Art und/oder Menge der aus objektiver Sicht &amp;#039;&amp;#039;benötigten&amp;#039;&amp;#039; Güter/Dienstleistungen; letztere sind aus den Bedürfnissen abgeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Gabler Wirtschaftslexikon, Band 1, 1984, Sp. 516&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betriebswirtschaftslehre ==&lt;br /&gt;
In der Betriebswirtschaftslehre kennt die [[Bedarfsermittlung]] folgende Bedarfsarten:&lt;br /&gt;
* [[Beschaffung]]/[[Produktion]]:&lt;br /&gt;
** [[Bedarfsermittlung|Materialbedarf]]&lt;br /&gt;
** [[Bedarfs-Kapazitäts-Management]] (hier: [[Kapazität (Wirtschaft)|Kapazität]])&lt;br /&gt;
** [[Endenergieverbrauch|Energiebedarf]]&lt;br /&gt;
* [[Personalwesen]]:&lt;br /&gt;
** [[Personalbedarfsplanung|Personalbedarf]]&lt;br /&gt;
* [[Finanzierung]]:&lt;br /&gt;
** [[Kapitalbedarf]]&lt;br /&gt;
* [[Vertrieb]]:&lt;br /&gt;
** [[Marktnachfrage]]&lt;br /&gt;
Der Bedarf lässt sich im Rahmen der [[Bedarfsanalyse]] einzelnen [[betriebliche Funktion|betrieblichen Funktionen]] zuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedarf im Familien- und Fürsorgerecht ==&lt;br /&gt;
Eine Person gilt im [[Familienrecht]] nach {{§|1577|bgb|juris}} Abs. 1 [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]] als &amp;#039;&amp;#039;bedürftig&amp;#039;&amp;#039;, wenn und soweit sie nicht in der Lage ist, ihren Bedarf selbst zu decken. In den Anspruch auf [[Unterhalt]] gehen Fragen nach Unterhaltsgrund, Bedarf, [[Bedürftigkeit]] und Leistungsfähigkeit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Regelbedarf]] ist im [[Fürsorge]]recht derjenige Betrag, den der Berechtigte zur angemessenen finanziellen Deckung seines [[Lebensunterhalt]]s vom Staat beanspruchen kann ({{§|20|sgb_2|juris}} [[Zweites Buch Sozialgesetzbuch|SGB II]], {{§|27a|sgb_12|juris}} [[Zwölftes Buch Sozialgesetzbuch|SGB XII]]). Die Höhe des zu gewährenden [[Arbeitslosengeld II]] bzw. der [[Sozialhilfe]] hängt von der [[Hilfebedürftigkeit|Bedürftigkeit]] ab. Hierbei wird in Deutschland von einer [[Bedarfsgemeinschaft]] ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachliches ==&lt;br /&gt;
Der Ausdruck „Bedarf“ wird allgemein nur im Singular benutzt,&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. z.&amp;amp;nbsp;B. Bertelsmann Lexikon Verlag (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Die neue deutsche Rechtschreibung&amp;#039;&amp;#039;, München, 1996, S. 239; ISBN 978-3-577-10605-4&amp;lt;/ref&amp;gt; der Plural „Bedarfe“ kommt lediglich in [[Fachsprache]]n vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|titel = Bedarf|url = https://www.duden.de/deklination/substantive/Bedarf|zugriff=2023-06-28|werk = duden.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Kompositum (Grammatik)|Kompositum]] gibt es das Grundwort „-bedarf“ beispielsweise bei Wirtschaftssubjekten („Haushaltsbedarf“) oder [[Wirtschaftszweig]]en („Industriebedarf“) und bezeichnet damit den [[Handel]] mit [[Haushaltsgerät]]en bzw. [[Industriegüter]]n. Als Adjektiv wird es vor allem in der [[Rechtssprache]] verwendet. So spricht {{§|81|bgb|juris}} BGB davon, dass das [[Stiftung]]sgeschäft unter Lebenden der [[Schriftform]] „bedarf“, also schriftliche Form erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Bedarf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4005172-9}}&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konsum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motivation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftslehre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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