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	<title>Beckenblockade - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Beckenblockade&amp;diff=302647&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-04-07T12:07:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
|01-CODE= M99.84&amp;lt;ref&amp;gt;Alphabetisches Verzeichnis zur ICD-10-WHO Version 2019, Band 3. Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), Köln, 2019, S.&amp;amp;nbsp;126&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|01-BEZEICHNUNG= sonstige Biomechanische Funktionsstörungen, Sakroiliakal&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beckenblockade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Iliosakralgelenk-Blockade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Konzept aus der [[Alternativmedizin]] ([[Manuelle Medizin]], [[Osteopathie (Alternativmedizin)|Osteopathie]], [[Dorn-Therapie]]). Nach Auffassung der Vertreter dieser Methoden sind dabei die [[Gelenk (Anatomie)|Gelenke]] zwischen dem [[Kreuzbein]] und den beiden [[Darmbein]]en, die Kreuz-Darmbein-Gelenke ([[Iliosakralgelenk]]e, ISG), [[Blockierung (Manuelle Medizin)|„blockiert“]], das heißt, nicht oder nicht im vollen Umfang beweglich. Auslöser sind Stürze, Stöße oder eine vermehrte Beweglichkeit durch zu lockere [[Band (Anatomie)|Bänder]].&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Newiger: &amp;#039;&amp;#039;Osteopathie: Sanftes Heilen mit den Händen: Wie gezielte Berührungen Ihre Selbstheilungskräfte freisetzen&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Georg Thieme, Stuttgart 2005, ISBN 978-3-8304-3752-9, S. 131–132.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies soll zur Folge haben, dass das [[Becken (Anatomie)|Becken]] „schief“ steht. Dies wirkt sich auch auf die umliegenden Gelenke aus, indem es zu einer Einschränkung der Beweglichkeit der Facettengelenke der [[Lendenwirbelsäule]] kommt, die diese Fehlstellung kompensieren müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Streeck, Jürgen Focke, Claus Melzer, Jesko Streeck: &amp;#039;&amp;#039;Manuelle Therapie und komplexe Rehabilitation&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Springer, Berlin 2016, ISBN 978-3-662-48803-4, S. 335.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da dann diese Wirbel ihre physiologische Funktion nicht richtig ausführen können, kann es dort zu Beschwerden kommen. Auch in der alternativen [[Pferdemedizin]] ist diese Blockade beschrieben. Bis zu 80 % der Reitpferde leiden nach Auffassung der Vertreter unter einer Iliosakralgelenk-Blockade, die meist schon im Fohlenalter entsteht.&amp;lt;ref&amp;gt;Brigitte Bäcker, Brigitte Salomon, Walter Salomon: &amp;#039;&amp;#039;Kraniosakrale Osteopathie bei Pferden: Grundlagen und Praxis&amp;#039;&amp;#039;. Georg Thieme, Stuttgart 2003, ISBN 978-3-8304-9000-5, S. 126.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung der Elastizität und Beweglichkeit der Kreuz-Darmbein-Gelenke erfolgt mittels [[Federtest]] und [[Palpation]] in Bauchlage. Dabei werden der Daumen am Kreuzbein und der Zeigefinger am Becken angesetzt und die [[Nutation (Anatomie)|Nutation]] und Gegennutation sowie [[Extension (Medizin)|Extension]] und [[Flexion (Medizin)|Flexion]] geprüft. So lassen sich Verschiebungen und eine waagerechte Innen- oder Außenrotation nachweisen. Die Symmetrie des Beckens wird anhand der Stacheln des Darmbeins beurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karlheinz Bayer: &amp;#039;&amp;#039;Leitfaden manuelle Medizin am Kind&amp;#039;&amp;#039;. Georg Thieme, Stuttgart 2004, ISBN 978-3-8304-5270-6, S. 96.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Maßnahme gegen eine Beckenblockade kann das Becken mobilisiert werden. Dabei wird eine Gegennutation ausgelöst, indem mit beiden Daumen, einer auf der Darmbeinschaufel und der andere auf dem Kreuzbein, gegenläufig gedrückt wird. Alternativ kann das gebeugte und leicht [[Adduktion|adduzierte]] Bein in Rückenlage in Richtung Unterlage geschoben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Karlheinz Bayer: &amp;#039;&amp;#039;Leitfaden manuelle Medizin am Kind&amp;#039;&amp;#039;. Georg Thieme, Stuttgart 2004, ISBN 978-3-8304-5270-6, S. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Dorn-Therapie werden auch Schieber zur Lösung einer Iliosakralgelenk-Blockade eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Olaf Breidenbach: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch Dorn-Therapie: mit Breuß-Massage.&amp;#039;&amp;#039; Georg Thieme, Stuttgart 2005, ISBN 978-3-8304-9109-5, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paula Clayton: &amp;#039;&amp;#039;Iliosakralgelenk-Blockaden und das Piriformis-Syndrom: Das Handbuch für die manuelle Therapie&amp;#039;&amp;#039;. Riva Verlag, 2018, ISBN 978-3-7453-0035-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manuelle Medizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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