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	<title>Bechsteinfledermaus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T21:05:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bechsteinfledermaus&amp;diff=219303&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Ruheplätze */ Leerzeichen vor Beleg entfernt</title>
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		<updated>2026-04-03T11:23:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ruheplätze: &lt;/span&gt; Leerzeichen vor Beleg entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Bechsteinfledermaus&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Myotis bechsteinii&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Heinrich Kuhl|Kuhl]], 1817)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Mausohren&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Myotis&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Myotinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Glattnasen&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Vespertilionidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Glattnasenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Vespertilionoidea&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Fledertiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Chiroptera&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Vespertilion bechstein.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Distribution of Myotis bechsteinii.png|mini|Verbreitungsgebiet der Bechsteinfledermaus]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bechsteinfledermaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Myotis bechsteinii&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Fledermäuse|Fledermausart]], die zur [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Mausohren]] (&amp;#039;&amp;#039;Myotis&amp;#039;&amp;#039;) gehört. Die Mausohren sind der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Glattnasen]] (Vespertilionidae) zugeordnet. Benannt ist sie nach [[Johann Matthäus Bechstein]], der sich bereits im frühen 19. Jahrhundert für einen Schutz der Fledermäuse eingesetzt hat. Wie alle Fledermäuse orientiert sich auch die Bechsteinfledermaus weniger mit ihren Augen, sondern hauptsächlich mit den Ohren. Sie stößt [[Ultraschall]]wellen aus und erkennt am zurückkehrenden Echo ihre Umgebung. Die Annahme, dass bei den Fledermäusen der optische Sinn aufgrund der Entwicklung der [[Echoortung (Tiere)|Echoortung]] stark reduziert sei, ist durch Verhaltensversuche widerlegt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die relativ langen und breiten Ohren der Bechsteinfledermaus haben einen spitzen Ohrdeckel ([[Tragus]]), wie er für alle Arten der Mausohren (&amp;#039;&amp;#039;Myotis&amp;#039;&amp;#039;) typisch ist. Die Tiere haben eine [[Flügelspannweite]] zwischen 25 und 29 Zentimetern und wiegen zwischen 7 und 14 Gramm. Damit gehören sie zu den mittelgroßen Arten in Europa.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Verbreitung ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung ==&lt;br /&gt;
Wie andere Fledermäuse auch ernährt sich die Bechsteinfledermaus von kleinen [[Insekten]], wie zum Beispiel [[Fliegen]], [[Mücken]] und [[Nachtfalter]]n. Da diese Art den [[Rüttelflug]] beherrscht und die Krabbelgeräusche ihrer Beutetiere wahrnehmen kann, liest sie auch beispielsweise [[Spinnentiere|Spinnen]] und [[Raupe (Schmetterling)|Raupen]] direkt von der Vegetation auf. Zu ihren [[Jagdrevier]]en zählt der Wald, dabei vor allem die bodennahen, insektenreichen Waldschichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ruheplätze ==&lt;br /&gt;
Als Sommerquartier bevorzugt diese waldbewohnende Art Baumhöhlen. Ersatzweise werden aber auch immer wieder [[Nistkasten|Nistkästen]] für [[Vögel]] angenommen. Die Vogelnistkästen sind aber keine ausreichende Alternative, da die Bechsteinfledermaus häufig ihr Quartier wechselt und daher auf ein Quartierverbundsystem angewiesen ist, wie es in einem höhlenreichen Wald mit vielen alten Bäumen und entsprechendem [[Totholz]]anteil vorhanden ist. Eine der wichtigsten Schutzmöglichkeiten ist daher der Erhalt und die Förderung von Laub- und Mischwäldern mit vielen alten und höhlenreichen Bäumen.&lt;br /&gt;
Sommerquartiere in oder an Gebäuden werden von dieser Art sehr selten aufgesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Winterquartiere suchen die Bechsteinfledermäuse unterirdische Hohlräume wie beispielsweise Höhlen, [[Bunker (Bauwerk)|Bunker]], Stollen oder alte Kellergewölbe auf. Da immer wieder Bechsteinfledermäuse mit [[Erfrierung]]en an den Ohrspitzen beobachtet werden, wird vermutet, dass ein Teil der Bechsteinfledermäuse sich oberirdische Quartiere wie zum Beispiel Baumhöhlen zum Überwintern sucht. In den unterirdischen, frostsicheren Quartieren würden sie solche Erfrierungen nicht bekommen. In der [[Kalkberghöhle|Segeberger Kalkhöhle]] werden&lt;br /&gt;
200–400 Tiere bei der Überwinterung gezählt. Untersuchungen aus [[Nordrhein-Westfalen|NRW]] zeigen, dass traditionell auch tiefe Felsenbrunnen und offene, spaltenreiche [[Tagebau|Abbauwände]] in alten [[Steinbruch|Steinbrüchen]] als wichtige Schwärm- und Winterquartiere dienen&amp;lt;ref&amp;gt;Frauke Meier, Guido Gerding, Veronika Zeus, Matthias Olthoff: &amp;#039;&amp;#039;Bedeutende Fledermausvorkommen in Steinbrüchen – ein unterschätzter Winterquartiertyp in alten Abbauwänden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Natur und Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 98, Nr. 11, 2023, S. 489–497.&amp;lt;/ref&amp;gt;. In der Hügellandschaft der [[Baumberge]] ([[Münsterland |Münsterland]], [[Nordrhein-Westfalen|NRW]]) überwintern in derartigen Steinbruch- und Brunnenquartieren bis zu 1000 Bechsteinfledermäuse, was einen sehr bedeutenden Bestand darstellt&amp;lt;ref&amp;gt;Frauke Meier, Matthias Olthoff: &amp;#039;&amp;#039;Fledermäuse in den Baumbergen: Überwinterungsgebiet von landesweiter Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Natur in NRW.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 02/2025, 2025, S. 16–23.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Allein in einem einzelnen alten Steinbruch dieser Region wurde der Winterbestand auf 250 Individuen hochgerechnet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Befruchtung und Geburt ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedrohung ==&lt;br /&gt;
Die Bechsteinfledermaus steht unter [[Naturschutz]]. Eines der Hauptprobleme für die heimischen Fledermäuse ist der Mangel an geeigneten Tages- und Winterschlafquartieren sowie an Quartieren für Wochenstuben, in denen die Jungtiere zur Welt kommen und vom Muttertier gepflegt werden, bis sie selbständig sind. Eine massive holzwirtschaftliche Nutzung der Wälder und entsprechende Pflege der Wälder hat dazu geführt, dass der Höhlenreichtum und damit die Anzahl der Quartiere für die Bechsteinfledermaus rapide abgenommen hat, was für diese häufig ihren Standort wechselnde Art fatal ist. Mit dem Schutz der Bechsteinfledermaus begründete der [[BUND]] seine Klage vor dem [[Bundesverwaltungsgericht (Deutschland)|Bundesverwaltungsgericht]] in Leipzig gegen die [[Tagebau Hambach#Kritik und Protest|Verlegung der A&amp;amp;nbsp;4]] im Zusammenhang mit dem [[Tagebau Hambach|Braunkohletagebau Hambach]], die jedoch am 13. Mai 2009 abgewiesen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bverwg.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung.php?jahr=2009&amp;amp;nr=29 &amp;#039;&amp;#039;Klagen gegen den Ausbau und die Verlegung der Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;4 zwischen Kerpen und Düren abgewiesen&amp;#039;&amp;#039;, Pressemitteilung Nr. 29/2009, BVerwG 9 A71.07 – 74.07, Urteile vom 13. Mai 2009] abgerufen am 8. Dezember 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleiches versuchte der BUND beim Lückenschluss der [[Bundesautobahn 33|A&amp;amp;nbsp;33]] zwischen dem [[Autobahnkreuz Bielefeld]] und [[Borgholzhausen]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.noz.de/lokales/haren/artikel/46219/die-bechsteinfledermaus-verzogert-den-a-33-luckenschluss &amp;#039;&amp;#039;Die Bechsteinfledermaus verzögert den A-33-Lückenschluss&amp;#039;&amp;#039;], Online-Ausgabe der [[Neue Osnabrücker Zeitung|Neuen Osnabrücker Zeitung]] vom 25. Februar 2011 (abgerufen am 14. Oktober 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt; doch auch in diesem Fall wies das Bundesverwaltungsgericht die Klage ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nw-news.de/owl/7229578_Klage_abgewiesen_-_Weiterbau_der_A_33_ab_17._Dezember.html &amp;#039;&amp;#039;Klage abgewiesen – Weiterbau der A&amp;amp;nbsp;33 ab 17. Dezember&amp;#039;&amp;#039;], Online-Ausgabe der [[Neue Westfälische|Neuen Westfälischen]] vom 6. November 2012 (abgerufen am 6. November 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das OVG Münster verhängte am 5. Oktober 2018 wegen der Vorkommen der Tiere im [[Hambacher Forst]] einen vorläufigen Rodungsstopp, bis die Rechtslage bzgl. des europäischen FFH-Schutzes der Tiere endgültig geklärt sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesschau.de/inland/hambacherforst-113.html  OVG Münster-Rodung im Hambacher Forst gestoppt] Tagesschau.de, abgerufen am 5. Oktober 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ovg.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/46_181005/index.php |wayback=20181005152340 |text=Pressemitteilung des OVG Münster vom 5. Oktober 2018 |archiv-bot=2019-08-26 13:14:21 InternetArchiveBot }} abgerufen am 7. Oktober 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bechsteinfledermaus ist in [[Arten von gemeinschaftlichem Interesse#Anhang II-Arten|Anhang II]] und [[Arten von gemeinschaftlichem Interesse#Anhang IV-Arten|Anhang IV]] der [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Richtlinie]] gelistet und gleichzeitig eine [[Arten nationaler Verantwortlichkeit Deutschlands|Verantwortungsart]] innerhalb der [[Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt|Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt]] der Bundesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine umfassende Erfassung, Lebensraumanlayse und letztendlich ein Praxishandbuch für den zeitgemäßen Schutz der Bechsteinfledermaus (und anderer waldlebender Fledermäuse in Deutschland) wurde in einem Naturschutzprojekt des [[Naturpark Rhein-Taunus|Naturparks Rhein-Taunus]] von 2012 bis 2019 realisiert. Das Projekt wurde vom Bundesprogramm für Biologische Vielfalt gefördert und 2016 als UN-Dekade-Projekt ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varia ==&lt;br /&gt;
Der BUND aus Hessen und [[Baden-Württemberg]] hat das Tier zur „Heimlichtuerin des Jahres“ 2024 gekürt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[dpa]]-Meldung. Quelle: [[Herforder Kreisblatt]], [[Westfalen-Blatt]], Nummer 289/2023, 179. Jahrgang, 13. Dezember 2023, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Myotis bechsteinii|Bechsteinfledermaus (&amp;#039;&amp;#039;Myotis bechsteinii&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN|Year=2008|ID=14123|ScientificName=Myotis bechsteinii|YearAssessed=2008|Assessor=Hutson, A.M. et al.|Download=26. Januar 2016}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bogon-naturfoto.de/Fotogalerie/Fledermause_Spezial/Bechsteinfledermaus/bechsteinfledermaus.html Gut bebilderte Seite auf bogon-naturfoto.de]&lt;br /&gt;
* [https://schleswig-holstein.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/fledermaeuse/arten-und-biologie/03055.html Bechsteinfledermaus] beim NABU Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
* [https://www.bechsteinfledermaus.eu bechsteinfledermaus.eu] Projektwebsite des Naturparks Rhein-Taunus&lt;br /&gt;
* [https://www.bechsteinfledermaus.eu/de/be/service/downloads/ Leitfaden für die forstliche Praxis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Claude Steck &amp;amp; Robert Brinkmann&lt;br /&gt;
   |Titel=Wimperfledermaus, Bechsteinfledermaus und Mopsfledermaus: Einblicke in die Lebensweise gefährdeter Arten in Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
   |Verlag=Haupt Verlag&lt;br /&gt;
   |Datum=2015}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Markus Dietz &amp;amp; Axel Krannich&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Bechsteinfledermaus Myotis bechsteinii – Eine Leitart für den Waldnaturschutz. Handbuch für die Praxis.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Naturpark Rhein-Taunus, Idstein&lt;br /&gt;
   |Datum=2019}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mausohren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Arten (Anhang II)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Arten (Anhang IV)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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