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	<title>Bebo Wager - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T17:26:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bebo_Wager&amp;diff=510182&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-06T01:00:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ehrengrab Josef „Bebo“ Wager (Westfriedhof Augsburg).jpg|alternativtext=Ehrengrab Josef „Bebo“ Wager in Augsburg|mini|Ehrengrab Josef „Bebo“ Wager in Augsburg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef „Bebo“ Wager&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Dezember]] [[1905]] in [[Augsburg]]; † [[12. August]] [[1943]] in [[München]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/buergerservice/dienste-a-z/aemterweise/leistungen-amt-fuer-gruenordnung-naturschutz-und-friedhofswesen-mit-unterer-naturschutzbehoerde/friedhoefe/friedhoefe-in-augsburg/westfriedhof/ Historische Daten] zum Westfriedhof der Stadt Augsburg&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]], der von 1933 bis zu seiner Verhaftung im Jahr 1942 gegen das [[NS-Regime]] kämpfte. Im Juni 1933 gründete er mit Freunden aus Jugend-, Sport- und Bildungsverbänden der verbotenen [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei]] in Augsburg, [[Kempten&amp;amp;nbsp;(Allgäu)]], [[Ulm]], [[Günzburg]] und anderen Städten Schwabens eine Widerstandsgruppe, die sich später „Revolutionäre Sozialisten“ nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Familie ===&lt;br /&gt;
Bebo Wager wurde 1905 in einer Augsburger Arbeiterfamilie geboren. Seine Eltern waren Josef und Emma Wager (geb. Gellinger). Sein Vater kehrte aus dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] als [[Invalide|Kriegsinvalide]] und nicht mehr erwerbsfähig zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wager begann eine Berufsausbildung zum [[Zerspanungsmechaniker|Dreher]], die er bei Riedinger in Augsburg absolvierte. Im Jahr 1923 wurde er Mitglied im [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiter-Verband (DMV)]] und wechselte 1927 von Riedinger zur [[MAN|Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg (MAN)]] in Augsburg. Bei der MAN arbeitete er zunächst als Dreher und ab 1929 als Elektriker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 23 Jahren heiratete er seine Frau Lina, die später ebenfalls für die Revolutionären Sozialisten arbeitete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Halbritter&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andrea Halbritter |url=https://cotelangues.com/de/augsburger-frauen-widerstand |titel=7 Augsburger Frauen, die den Widerstand gegen Hitler wagten |werk=cotelangues.com |hrsg=Côté Langues |datum=2020-11-11 |abruf=2021-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der Ehe gingen die Kinder Heinz, Hanna und Helmut hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Aktivitäten ===&lt;br /&gt;
Ab 1923 engagierte sich Bebo Wager politisch. Im Alter von 17 Jahren trat er in die [[Sozialistische Arbeiterjugend]] ein und war als Ortsgruppenleiter für den Bezirk der [[Jakobervorstadt]] im Jugendausschuss der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1933 gründete er gemeinsam mit Freunden eine illegale sozialdemokratische Gruppe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gdw-berlin.de/vertiefung/biografien/personenverzeichnis/biografie/view-bio/bebo-wager/?no_cache=1 |titel=Gedenkstätte Deutscher Widerstand - Biografie |abruf=2022-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 begann sein Engagement für die Widerstandsgruppe [[Revolutionäre Sozialisten Deutschlands|Revolutionäre Sozialisten]], deren Leitung er 1941 übernahm. Diese Gruppe war ein Teil der Organisation [[Neu Beginnen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mehringer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hartmut Mehringer |Titel=Das andere Deutschland. Widerstand und Emigration. |Hrsg=Horst Möller, Volker Dahm, Hartmut Mehringer |Sammelwerk=Die tödliche Utopie. Bilder, Texte, Dokumente zum Dritten Reich. |Kommentar=mit Foto von Wager von 1941 |Auflage=4. |Verlag=Institut für Zeitgeschichte |Ort=München |Datum=2002 |Sprache=de |Kapitel=C6 |Seiten=303 |ISBN=3-9807890-0-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhaftung und Tod ===&lt;br /&gt;
Bebo Wager wurde am 12. April 1942 verhaftet. Der Prozess wurde am 22. März 1943 eröffnet. In der Hauptverhandlung am 27. Mai 1943 in [[Innsbruck]] wurde er durch den [[Volksgerichtshof]] wegen [[Hochverrat]]s zum Tode verurteilt. Am 12. August 1943 wurde er im [[Justizvollzugsanstalt München|Stadelheimer Gefängnis]] in München hingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mehringer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurde Bebo Wager zusammen mit [[Hermann Frieb]], dem Leiter der illegalen Sozialdemokratie in München, auf dem Friedhof Perlacher Forst beigesetzt. 1947 wurde er exhumiert und in einem Ehrengrab auf dem [[Westfriedhof Augsburg|Westfriedhof in Augsburg]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Im Augsburger Stadtteil [[Augsburg-Pfersee|Pfersee]] wurde zu Ehren Bebo Wagers eine Straße benannt. Die Berufsschulen 1, 2 und 7 in Augsburg tragen seinen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.augsburg.de/bildung-wirtschaft/bildung/schulen/berufliche-schulen/berufsschulen Berufsschulen.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Augsburg&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 4. Juli 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Arbeiterwohlfahrt]] (AWO) Augsburg unterhält das Bebo-Wager-Haus, eine nach Wager benannte Einrichtung für psychisch Erkrankte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://awo-augsburg.de/einrichtung/bebo-wager-haus/ |titel=Bebo-Wager-Haus {{!}} AWO Augsburg |abruf=2024-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Anlass seines 100. Geburtstages verliehen die Augsburger SPD, die AWO Augsburg und die AWO Schwaben den Bebo-Wager-Preis. Damit wurden Schülerprojekte ausgezeichnet, die sich mit dem Nationalsozialismus auseinandersetzten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.vvn-augsburg.de/ |titel=Gedenk- und Erinnerungsarbeit im Raum Augsburg |abruf=2022-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Hetzer: &amp;#039;&amp;#039;Die Industriestadt Augsburg. Eine Sozialgeschichte der Arbeiteropposition.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Martin Broszat]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bayern in der NS-Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Bd. III, München 1981, S. 1–233, vor allem S. 200 ff.&lt;br /&gt;
* Heike Bretschneider: &amp;#039;&amp;#039;Revolutionäre Sozialisten. Der Augsburger Widerstandskämpfer Bebo Wager und seine Freunde.&amp;#039;&amp;#039; (Bayern – Land und Leute). Manuskript. Bayerischer Rundfunk, München 1993.&lt;br /&gt;
* [[Waldemar von Knoeringen]]: &amp;#039;&amp;#039;Dokumente des Kampfes für eine neue Menschlichkeit. Zum 25. Jahrestag der Hinrichtung von Hermann Frieb und Bebo Wager.&amp;#039;&amp;#039; Sozialdemokratischer Pressedienst, H. 151/1968 v. 13. August 1968, S. 2 ([https://library.fes.de/spdpd/1968/680813.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* [[Eugen Nerdinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die unterliegen nicht, die für eine grosse Sache sterben! Fragen u. Antworten über Tat, Grund und Bedeutung des Augsburger Widerstandskämpfers Bebo Wager.&amp;#039;&amp;#039; Unterbezirk der SPD, Augsburg 1965 (102 S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{GDW|bebo-wager}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vvn-augsburg.de/3_portraets/Wager_Bebo/wager.html Bebo Wager] bei [[VVN-BdA]] – Kreisverband Augsburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1031747117|VIAF=296726095}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wager, Bebo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Augsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Neu Beginnen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AWO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wager, Bebo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wager, Josef (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer, Gründer einer Widerstandsgruppe gegen das NS-Regime&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Dezember 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Augsburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. August 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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