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	<title>Bebelplatz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Schotterebene: Bildunterschrift</title>
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		<updated>2025-11-24T12:27:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bildunterschrift&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Platz&lt;br /&gt;
| Name= {{RSIGN|DE|B|2}}{{RSIGN|DE|B|5}} Bebelplatz&lt;br /&gt;
| Alternativnamen= Opernplatz&lt;br /&gt;
| Stadtwappen= DEU Berlin COA.svg&lt;br /&gt;
| Kategorie= Platz in Berlin&lt;br /&gt;
| Bild= Bundesarchiv Bild 183-U1206-024, Berlin, Deutsche Staatsoper, St. Hedwigskirche.jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt= Bebelplatz zu DDR-Zeiten als Parkplatz, Blick Richtung Südosten, 1979&lt;br /&gt;
| Ort= Berlin&lt;br /&gt;
| Ortsteil= [[Berlin-Mitte|Mitte]]&lt;br /&gt;
| Angelegt= 1740&lt;br /&gt;
| Neugestaltet= 1928&lt;br /&gt;
| HistNamen= &amp;#039;&amp;#039;Platz am Opernhaus&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kaiser-Franz-Joseph-Platz&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;August-Bebel-Platz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Straßen= &amp;lt;br /&amp;gt;[[Unter den Linden]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Hinter der Katholischen Kirche*|Hinter der Katholischen Kirche]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Hedwigskirchgasse*|Hedwigskirchgasse]],&amp;lt;br /&amp;gt; [[Behrenstraße]]&lt;br /&gt;
| Bauwerke= [[Staatsoper Unter den Linden]],&amp;lt;br /&amp;gt; [[Prinzessinnenpalais]],&amp;lt;br /&amp;gt; [[St.-Hedwigs-Kathedrale]],&amp;lt;br /&amp;gt; [[Alte Bibliothek (Berlin)|Alte Bibliothek]],&amp;lt;br /&amp;gt; [[Altes Palais (Berlin)|Altes Palais]]&lt;br /&gt;
| Nutzergruppen= [[Fußgänger]], [[Radfahrer]]&lt;br /&gt;
| Platzgestaltung= [[Denkmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung]],&amp;lt;br /&amp;gt; [[Bülow-Denkmal (Berlin)|Bülow-Denkmal]],&amp;lt;br /&amp;gt; [[Scharnhorst-Denkmal (Berlin)|Scharnhorst-Denkmal]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Yorck-Denkmal (Berlin)|Yorck-Denkmal]],&amp;lt;br /&amp;gt; [[Blücherdenkmal (Berlin)|Blücher-Denkmal]],&amp;lt;br /&amp;gt; [[Gneisenau-Denkmal (Berlin)|Gneisenau-Denkmal]]&lt;br /&gt;
| Platzfläche= rund 19.000 m²&lt;br /&gt;
| Baukosten= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bebelplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (umgangssprachlich: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Opernplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein nach dem deutschen Sozialdemokraten [[August Bebel]] (1840–1913) benannter Platz im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Mitte|Mitte]]. Er entstand ab 1740 im Auftrag [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrichs des Großen]] nach Plänen [[Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff]]s im Stil des [[Rokoko]] als Teil des [[Forum Fridericianum]]. Der Bebelplatz besteht aus einer [[Grünfläche]] östlich und einer [[Freifläche (Flächennutzung)|Freifläche]] westlich der ihn beherrschenden [[Staatsoper Unter den Linden|Staatsoper]]. Er grenzt im Norden an die Prachtstraße [[Unter den Linden]], im Osten an das [[Prinzessinnenpalais]], im Süden an die [[St.-Hedwigs-Kathedrale]] und die [[Behrenstraße]] sowie im Westen an die [[Alte Bibliothek (Berlin)|Alte Bibliothek]] und das [[Altes Palais (Berlin)|Alte Palais]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der im historischen Stadtteil [[Dorotheenstadt]] gelegene Platz gliedert sich in eine kleinere Grünfläche östlich und in eine größere Freifläche westlich der [[Staatsoper Unter den Linden|Oper]]. Er bildet die Mitte des ab 1740 von [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich dem Großen]] geplanten und von [[Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff]] ausgeführten Forum Fridericianum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grünfläche ===&lt;br /&gt;
Den östlichen Teil des Platzes bildet eine Grünfläche, die um 1740 als privater Garten des [[Prinzessinnenpalais]] („Prinzessinnengarten“) im Verlauf des zugeschütteten [[Festung Berlin|Festungsgrabens]] angelegt wurde. Die mit Bäumen bepflanzte und von einer Mauer umgebene Grünfläche wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und danach in den Platz eingegliedert. Beim Wiederaufbau des Prinzessinnenpalais wurde sie 1964 von Rolf Rühle als öffentlicher Garten des Operncafés („Operngarten“) neu angelegt und zuletzt 2002 von Birgit Hammer umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freifläche ===&lt;br /&gt;
Den westlichen Teil des Platzes bildet eine Freifläche, die um 1740 als Teil des Forum Fridericianum angelegt wurde, dem von [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich dem Großen]] zunächst größer geplanten und dann von [[Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff]] kleiner ausgeführten „Residenzplatz ohne Residenz“.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Engel: &amp;#039;&amp;#039;Das Forum Fridericianum und die monumentalen Residenzplätze des 18. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Freie Universität Berlin 2001, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt; An den Rändern wurden die [[Staatsoper Unter den Linden|Königliche Oper]], die katholische [[St.-Hedwigs-Kathedrale|Hedwigskirche]], die [[Alte Bibliothek (Berlin)|Königliche Bibliothek]], das Palais des Markgrafen von Schwedt und das [[Palais des Prinzen Heinrich]] errichtet. Das barocke Palais des Markgrafen von Schwedt wich im Jahr 1834 schließlich dem klassizistischen [[Altes Palais (Berlin)|Palais des Prinzen Wilhelm]], der 1861 zum König von Preußen und 1871 zum Deutschen Kaiser aufstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1845 ließ [[Friedrich Wilhelm IV.]] den Platz von [[Peter Joseph Lenné]] zur Grünfläche umgestalten und mit Sträuchern bepflanzen. In der Mitte wurden 1895 das Kaiserin-Augusta-Denkmal von [[Fritz Schaper (Bildhauer)|Fritz Schaper]] errichtet und 1914 die Zufahrtsrampe des [[Lindentunnel]]s gebaut. Durch diese Maßnahmen ging die Wirkung des als Architekturplatz konzipierten Stadtraumes weitgehend verloren.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Engel: &amp;#039;&amp;#039;Das Forum Fridericianum in Berlin. Ein kultureller und politischer Brennpunkt im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Essay, Universität Wien 2009, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1928 ließen der Berliner Magistrat und die Preußische Staatsregierung den Platz anlässlich des Umbaus der Staatsoper von [[Eduard Fürstenau]] wieder zur Freifläche verwandeln. Dabei wurden das Kaiserin-Augusta-Denkmal in den [[Schloss Monbijou|Park Monbijou]] versetzt und die Zufahrtsrampe des Lindentunnels zurückgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesdenkmalamt Berlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Parkanlagen und Stadtplätze, Gartendenkmale in Berlin&amp;#039;&amp;#039;, Beiträge zur Denkmalpflege in Berlin 39, Berlin 2013, S.&amp;amp;nbsp;173&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Fläche erhielt eine [[Pflaster (Bodenbelag)|Pflasterung]] mit 51 cm × 51 cm großen Granitplatten in 5,20 m messenden Quadraten und dazwischen mit 10 cm × 10 cm kleinen Granitsteinen. Seitdem präsentiert sich der historische Opernplatz wieder wie zur Zeit Friedrichs des Großen als reiner Architekturplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eduard Fürstenau |Titel=Um- und Erweiterungsbau der Staatsoper in Berlin |Sammelwerk=[[Zeitschrift für Bauwesen]] |Band= |Nummer=78 |Ort=Berlin |Datum=1928 |Seiten=182}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Prinzessinnenpalais Berlin.jpg|[[Prinzessinnenpalais]]&lt;br /&gt;
  Berlin- A woman playing with her dog in Bebelplatz - 3822.jpg|Östlicher Bebelplatz (Grünfläche)&lt;br /&gt;
  Berlin Opera UdL asv2018-05.jpg|[[Staatsoper Unter den Linden]] in der Platzmitte&lt;br /&gt;
  Berlin Bebelplatz asv2018-05 img3.jpg|Westlicher Bebelplatz (Freifläche)&lt;br /&gt;
  Berlin Bebelplatz asv2018-05 img1.jpg|[[St.-Hedwigs-Kathedrale]] an der Südseite&lt;br /&gt;
  Berlin-Mitte Bebelplatz1 05-2014.jpg|[[Alte Bibliothek (Berlin)|Alte Bibliothek]] und [[Altes Palais (Berlin)|Altes Palais]] an der Westseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:The University, Berlin, Germany-LCCN2002713618.jpg|mini|Opernplatz als Grünfläche mit dem Denkmal für [[Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach|Kaiserin Augusta]] von [[Fritz Schaper (Bildhauer)|Fritz Schaper]], um 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-2006-0130, Berlin, Humboldt Universität.jpg|mini|Opernplatz als Freifläche (1938)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ereignisse ===&lt;br /&gt;
Das Opernplatz-Areal war am 10. Mai 1933 Hauptschauplatz der durch die [[Deutsche Studentenschaft]] in Deutschland geplanten und durchgeführten [[Bücherverbrennung 1933 in Deutschland|Bücherverbrennungen]]. In Berlin verbrannten etwa 70.000 Studenten, Professoren und Mitglieder der [[Sturmabteilung|SA]] und [[Schutzstaffel|SS]] Bücher von als „undeutsch“ bezeichneten Autoren, darunter Schriften von [[Sigmund Freud]], [[Erich Kästner]], [[Heinrich Mann]], [[Karl Marx]] und [[Kurt Tucholsky]]. Kästner hatte sich unter die fanatisierten Zuschauer begeben, er „hörte die schmalzigen [[Tirade]]n des kleinen, abgefeimten Lügners [Anm.: gemeint ist Propagandaminister [[Joseph Goebbels]]]. Begräbniswetter hing über der Stadt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Kästner: &amp;#039;&amp;#039;Vom Kleinmaleins des Seins&amp;#039;&amp;#039;. Atrium, 2010, ISBN 978-3-85535-374-3, S.&amp;amp;nbsp;91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Bebauung erlitt im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] starke Schäden. Beim Wiederaufbau des [[Ost-Berlin]]er Stadtzentrums wurden die Gebäude am Platz unter Bewahrung der historischen Fassaden, zum Teil nach ihrer [[Entkernung]], rekonstruiert. Das [[Bauensemble]] rund um den Platz steht unter [[Denkmalschutzgesetz Berlin|Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1928 bis 1990 diente die Freifläche hauptsächlich als [[Parkplatz]]. Seit Dezember 2004 befindet sich unter dem Bebelplatz eine Tiefgarage mit zwei Untergeschossen für 462 Fahrzeuge mit direktem Zugang zur Staatsoper Unter den Linden. Von dem Verbindungsgang führt eine Tür zum verbliebenen Teil des [[Lindentunnel]]s,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Meyer-Kronthaler |Titel=Lindentunnel – ein neues Kapitel |Sammelwerk=Berliner Verkehrsblätter |Nummer=Heft 2 |Datum=2005 |Seiten=19–20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dessen Westrampe sich von 1916 bis 1926 zwischen Opernhaus und Kommode befand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Joachim Pohl |Titel=Der Lindentunnel |Sammelwerk=Verkehrsgeschichtliche Blätter |Nummer=Heft 7 |Datum=1980 |Seiten=134–150}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die in den 2000er Jahren erfolgte Verengung des Boulevards Unter den Linden, der sich in diesem Bereich zu einer überbeanspruchten Autostraße entwickelt hatte, soll dazu beitragen, den historischen Stadtraum Forum Fridericianum wieder aufzuwerten. Im Jahr 2006 eröffnete im Süden des Platzes das exklusive [[Rocco Forte Hotel de Rome]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benennungen ===&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellung der Königlichen Oper 1743 erhielt er den Namen &amp;#039;&amp;#039;Platz am Opernhaus&amp;#039;&amp;#039; und umfasste die Fläche zwischen [[Staatsoper Unter den Linden|Oper]] und [[Alte Bibliothek (Berlin)|Kommode]], vom [[Palais des Prinzen Heinrich|Prinz-Heinrich-Palais]] bis zur [[St.-Hedwigs-Kathedrale|St.-Hedwigs-Kirche]]. In den Jahren 1845–1850 wurde der Platz zwischen Oper und Kommode nach Plänen von [[Peter Joseph Lenné]] begrünt.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesdenkmalamt Berlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Parkanlagen und Stadtplätze, Gartendenkmale in Berlin&amp;#039;&amp;#039;, Beiträge zur Denkmalpflege in Berlin 39, Berlin 2013, S.&amp;amp;nbsp;173&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr |art=a |bez=01 |id=B195 |zlb98=203 |kaupert=Bebelplatz-10117-Berlin |name=Bebelplatz}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1910 erfolgte die Umbenennung in &amp;#039;&amp;#039;Kaiser-Franz-Joseph-Platz&amp;#039;&amp;#039; nach dem [[Kaiser von Österreich|österreichischen Kaiser]] [[Franz Joseph I.]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=h|bez=01|id=K26|zlb98=981|name=Kaiser-Franz-Joseph-Platz}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 31. August 1947 wurde der Platz nach [[August Bebel]] (1840–1913) benannt, dem Mitbegründer und Führer der deutschen [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Fritzsche: &amp;#039;&amp;#039;Wegweiser zu Berlins Straßennamen, Mitte&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1995, ISBN 3-89542-073-5&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;August-Bebel-Platz&amp;#039;&amp;#039; wurde später zu &amp;#039;&amp;#039;Bebelplatz&amp;#039;&amp;#039; verkürzt. Über alle Umbenennungen hinweg wurde und wird der Platz umgangssprachlich &amp;#039;&amp;#039;Opernplatz&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmäler ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Opernplatz um 1900.jpg|mini|Denkmäler [[Yorck-Denkmal (Berlin)|Yorcks]], [[Blücher-Denkmal (Berlin)|Blüchers]] und [[Gneisenau-Denkmal (Berlin)|Gneisenaus]], um 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal der Buecherverbrennung.jpg|mini|[[Denkmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1855 standen im vorderen Bereich der heutigen Grünfläche die Bronzedenkmäler für [[Ludwig Yorck von Wartenburg]], [[Gebhard Leberecht von Blücher]] und [[August Neidhardt von Gneisenau]]. Die Figuren gestaltete der Bildhauer [[Christian Daniel Rauch]], die Sockel der Architekt [[Karl Friedrich Schinkel]]. Gemeinsam mit den Marmordenkmälern für [[Friedrich Wilhelm Bülow von Dennewitz|Friedrich Wilhelm von Bülow]] und [[Gerhard von Scharnhorst]], die seit 1822 neben der [[Neue Wache|Neuen Wache]] standen, erinnern sie an die wichtigsten Generäle Preußens in den [[Napoleonische Kriege|Napoleonischen Kriegen]] und gehören zu den bedeutendsten Werken der [[Berliner Bildhauerschule]].&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Bloch, Waldemar Grzimek: &amp;#039;&amp;#039;Die Berliner Bildhauerschule im neunzehnten Jahrhundert – Das klassische Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Gebr. Mann Verlag, Berlin 1994, S.&amp;amp;nbsp;94.&amp;lt;/ref&amp;gt; An ursprünglicher Stelle standen die Denkmäler in programmatischem Bezug zueinander, zu den Viktorienreliefs an der Neuen Wache und zu den Kriegerskulpturen an der [[Schloßbrücke (Berlin-Mitte)|Schloßbrücke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/landesdenkmalamt/denkmale/liste-karte-datenbank/denkmaldatenbank/daobj.php?obj_dok_nr=09030067 |titel=Liste, Karte, Datenbank / Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt – Berlin |datum=2021-06-06 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210606023444/https://www.berlin.de/landesdenkmalamt/denkmale/liste-karte-datenbank/denkmaldatenbank/daobj.php?obj_dok_nr=09030067 |abruf=2023-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/landesdenkmalamt/denkmale/liste-karte-datenbank/denkmaldatenbank/daobj.php?obj_dok_nr=09030067 |titel=Liste, Karte, Datenbank / Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt – Berlin |datum=2021-06-06 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210606023444/https://www.berlin.de/landesdenkmalamt/denkmale/liste-karte-datenbank/denkmaldatenbank/daobj.php?obj_dok_nr=09030067 |abruf=2023-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Zweiten Weltkrieg überstanden die Denkmäler ab 1942 in gemauerten Einhausungen, die bei Scharnhorst und Bülow repräsentativ gestaltet waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Bundesarchiv, Bild 183-J00682 ([https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-J00682,_Berlin,_Heldengedenktag,_Ehrenmal.jpg Commons])&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Beginn der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR-Zeit]] wurden 1950 alle Denkmäler anlässlich des ersten [[Deutschlandtreffen der Jugend|Deutschlandtreffens der Jugend]] entfernt. Die Sockel der Statuen Bülows und Scharnhorsts schmückten nun in Deutsch (Bülow) und Russisch (Scharnhorst) ein Lob- und Dankesspruch für [[Stalin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kirsten Otto: &amp;#039;&amp;#039;Berlins verschwundene Denkmäler. Eine Verlustanalyse von 1918 bis heute&amp;#039;&amp;#039;. Lukas, Berlin 2020, ISBN 978-3-86732-357-4, S. 150–152.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der Rehabilitierung des preußischen Erbes wurden die ebenfalls abgebauten Bronzedenkmäler für Yorck, Blücher und Gneisenau 1964 im hinteren Bereich der Grünfläche neu aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] wurden 2002 im vorderen Bereich der Grünfläche auch die Marmordenkmäler für Scharnhorst und Bülow unter Verlust ihrer programmatischen Bezüge neu aufgestellt. In jüngerer Zeit fordern Bürgerinitiativen, Kunsthistoriker und Publizisten mit Verweis auf den Gestaltungswert der Schinkelzeit und auf Artikel 8 der [[Charta von Venedig]], alle Denkmäler an ursprünglicher Stelle wieder aufzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Laurenz Demps: &amp;#039;&amp;#039;Die Neue Wache – Vom königlichen Wachhaus zur zentralen Gedenkstätte.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Berlin-Brandenburg, Berlin 2011, S.&amp;amp;nbsp;149.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Werke der Bildhauerei, der Malerei oder der dekorativen Ausstattung, die integraler Bestandteil eines Denkmals sind, dürfen von ihm nicht getrennt werden; es sei denn, diese Maßnahme ist die einzige Möglichkeit, deren Erhaltung zu sichern.“&amp;#039;&amp;#039; – Artikel 8 der Charta von Venedig ([http://www.charta-von-venedig.de/denkmalpflege-kongress_konservierung_art.4-8_deutsch.html Weblink])&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Landesdenkmalrat lehnte dies 2017 mit Verweis auf den Gestaltungswert der DDR-Zeit und auf die Widmung der Neuen Wache jedoch ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Ergebnisprotokoll Landesdenkmalrat (LDR), Sitzung am 6. Oktober 2017 ([https://www.berlin.de/sen/kulteu/denkmal/organisation-des-denkmalschutzes/landesdenkmalrat/positionen-und-empfehlungen/2017neu_ldrempfehlung_06_10_17.pdf PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. März 1995 wurde das [[Denkmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung]] des [[israel]]ischen Künstlers [[Micha Ullman]] eingeweiht. Durch eine gläserne Bodenplatte in der Platzmitte blickt man in einen unterirdischen Raum mit leeren, für etwa 20.000 Bücher (so viele wurden verbrannt)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Becker (Kunsthistoriker)|Wolfgang Becker]]: &amp;#039;&amp;#039;Die gestörte Idylle des Platzes. Der öffentliche Raum und die moderne Kunst: ein Denkmodell.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;die waage, Zeitschrift der Grünenthal GmbH&amp;#039;&amp;#039; 36, 1997, Nr.&amp;amp;nbsp;1, S.&amp;amp;nbsp;38–44, hier: S.&amp;amp;nbsp;42.&amp;lt;/ref&amp;gt; Platz bietenden, weißen Bücherregalen aus Beton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die völkerverbindende Ausstellung der [[United Buddy Bears]] kehrte nach drei Jahren Welttournee nach Berlin zurück und präsentierte sich 2006 auf dem Bebelplatz weitläufig um dieses Mahnmal &amp;#039;&amp;#039;Versunkene Bibliothek&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Dorothee Dubrau: &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer Berlin-Mitte.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Berlin 2009, ISBN 978-3-938666-07-4, S.&amp;amp;nbsp;1078–1079.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2010 liegt von dem israelischen Autor [[Chaim Beʾer]] auch die deutsche Übersetzung seines [[Roman]]s &amp;#039;&amp;#039;Bebelplatz&amp;#039;&amp;#039; vor, in dem der Platz und dieses Denkmal eine bedeutende Rolle spielen.&amp;lt;ref&amp;gt;Chaim Beʾer: &amp;#039;&amp;#039;Bebelplatz.&amp;#039;&amp;#039; Berlin Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-8270-0861-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berlin, Mitte, Bebelplatz, Denkmal Yorck von Wartenberg.jpg|[[Yorck-Denkmal (Berlin)|Yorck-Denkmal]]&lt;br /&gt;
Blücher-Denkmal Berlin.jpg|[[Blücher-Denkmal (Berlin)|Blücher-Denkmal]]&lt;br /&gt;
Berlin, Mitte, Bebelplatz, Denkmal Gneisenau.jpg|[[Gneisenau-Denkmal (Berlin)|Gneisenau-Denkmal]]&lt;br /&gt;
Berlin, Mitte, Bebelplatz, Denkmal General Friedrich Wilhelm von Bülow 01.jpg|[[Bülow-Denkmal (Berlin)|Bülow-Denkmal]]&lt;br /&gt;
Berlin, Mitte, Bebelplatz, Denkmal General von Scharnhorst 01.jpg|[[Scharnhorst-Denkmal (Berlin)|Scharnhorst-Denkmal]]&lt;br /&gt;
Straubeplan Denkmäler Opernplatz.jpg|Ursprüngliche Standorte der Denkmäler&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Forum Fridericianum|Bebelplatz}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexStr|art=a|bez=01|id=B195|zlb98=203|kaupert=Bebelplatz-10117-Berlin|name=Bebelplatz}}&lt;br /&gt;
** {{LuiseLexStr|art=h|bez=01|id=P333|zlb98=1547|name=Platz am Opernhaus|abk=Luise}}&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09065277}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtpanoramen.de/berlin/bebelplatz.html Panorama Bebelplatz] – Interaktives 360°-Panorama – auch in großen Bildformaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/30/59/N |EW=13/23/38/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bebelplatz| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:August Bebel als Namensgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schotterebene</name></author>
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