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	<title>Beatus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Beatus&amp;diff=311549&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SpinnerLaserzthe2nd am 27. Januar 2025 um 16:46 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sant bat viertes kapitel.jpg|mini|Beatus heilt einen Lahmen. Illustration von Urs Graf aus &amp;#039;&amp;#039;Das leben des heiligen bychtigers vnd einsidlers sant Batten&amp;#039;&amp;#039;, Basel 1511.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beatus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[latein]]isch für „der Glückliche“) lebte angeblich als [[Einsiedler]] am [[Thunersee]] und soll von [[Simon Petrus|Petrus]] geweiht und beauftragt worden sein, die [[Schweiz]] zu bekehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Legende ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2011-07-22 Berna Oberlando (Foto Dietrich Michael Weidmann) 053.JPG|mini|Grabstätte des heiligen Beatus am Eingang der [[St. Beatus-Höhlen|Beatushöhlen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pilgerzeichen mit dem heiligen Beatus.jpg|mini|hochkant|Pilgerzeichen mit dem heiligen Beatus (Historisches Museum Basel)]]&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
 | Fußzeile = Fahne und Wappen der Gemeinde [[Beatenberg]]&lt;br /&gt;
 | Breite1  = 144&lt;br /&gt;
 | Breite2  = 120&lt;br /&gt;
 | align   = left&lt;br /&gt;
 | Bild1    = CHE Beatenberg Flag.svg&lt;br /&gt;
 | Bild2    = CHE Beatenberg COA.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Beatus soll ursprünglich den Namen Suetonius getragen und im ersten Jahrhundert nach Christus in [[England]] gelebt haben. Er reiste nach Rom, nachdem er von [[Barnabas (Apostel)|Barnabas]] bekehrt und auf den Namen Beatus getauft wurde. Dort schloss er sich Petrus an und wurde Priester. Zusammen mit seinem Begleiter Achates brach er zum Predigen des Evangeliums nach einer Weisung des Papstes in das Gebiet nördlich der Alpen auf. Die Legende lässt ihn anschließend in einer Höhle bei Beatenberg am Thunersee als Einsiedler leben, wo er einen furchtbaren, die Gegend verwüstenden [[Drache (Mythologie)|Drachen]] bekämpft haben soll und als Wohltäter des Landes um das Jahr 112 gestorben sei. Er sei auf eigenen Wunsch in der Nähe der Höhle beigesetzt worden. Anschließend seien Kranke, welche das Grab besuchten, von ihren Leiden befreit worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1474 berichtete der Pilgerreisende [[Hans von Waltheim]] von seinem Besuch der [[St. Beatus-Höhlen|Beatus-Höhle]] mit einigen kurzen Notizen über den Drachentöter Beatus, der demnach aus Frankreich stammte und dessen Anrufung gegen Krankheiten half.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Emil Welti]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Pilgerfahrt des Hans von Waltheym im Jahre 1474.&amp;#039;&amp;#039; Stämpfli, Bern 1925, S. 57 f. ([http://www.nvf.ch/pdf/waldheim_welti.pdf PDF; 13,17 MB]); vergleiche Gabriela Signori: &amp;#039;&amp;#039;Beat, der Schweizerapostel. Eine hagiographische „invention of tradition“.&amp;#039;&amp;#039; In: Rudolf Suntrup, Jan R. Veenstra (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Konstruktion der Gegenwart und Zukunft.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Frankfurt am Main 2008, S. 3–23, hier S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1494 widmete [[Sebastian Brant]] dem Heiligen acht Verse im Rahmen seines das Eremitenleben feiernden Gedichtes &amp;#039;&amp;#039;In divi Onophrii laudem&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu den Onuphrius-Dichtungen Brants siehe Roland Stieglecker: &amp;#039;&amp;#039;Die Renaissance eines Heiligen: Sebastian Brant und Onuphrius eremita.&amp;#039;&amp;#039; Harrassowitz, Wiesbaden 2001, zu den Beatus-Versen speziell S. 161 f. Z. 25–32; vergleiche Gabriela Signori: &amp;#039;&amp;#039;Beat, der Schweizerapostel. Eine hagiographische „invention of tradition“.&amp;#039;&amp;#039; In: Rudolf Suntrup, Jan R. Veenstra (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Konstruktion der Gegenwart und Zukunft.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Frankfurt am Main 2008, S. 3–23, hier S. 6 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem [[Einblattholzschnitt]] ist dem Beatus im Kampf mit dem aus der Höhle tretenden Drachen ein eigenes Bild gewidmet.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu den Onuphrius-Dichtungen Brants siehe Roland Stieglecker: &amp;#039;&amp;#039;Die Renaissance eines Heiligen: Sebastian Brant und Onuphrius eremita.&amp;#039;&amp;#039; Harrassowitz, Wiesbaden 2001, S. 249; [http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB000232A500000000 Digitalisat] der [[Staatsbibliothek zu Berlin]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche &amp;#039;&amp;#039;Vita&amp;#039;&amp;#039; des Beatus wurde 1511 im Auftrag der [[Augustiner-Chorherren]] von [[Kloster Interlaken|Interlaken]] vom Basler Franziskaner [[Daniel Agricola]] zunächst auf Latein verfasst, noch im selben Jahr ins Deutsche übersetzt und soll sich auf eine [[Karolinger|karolingische]] Heiligenvita gestützt haben. Diese Schrift wurde mit Illustrationen von [[Urs Graf der Ältere|Urs Graf]] reich bebildert.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Agricola: &amp;#039;&amp;#039;Almi confessoris et anachorete Beati: Helveciorum primi evangelistae et apostoli&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Das leben des heiligen bychtigers vnd einsidlers sant Batten, des ersten Apostel des oberlands, Helvecia geheissen&amp;#039;&amp;#039;, beide Basel 1511.&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch erzählte Agricola in seiner Vita, die er alten [[Kodex|Codices]] entnommen haben will, lediglich die Geschichte des französischen Heiligen [[Beatus von Vendôme]] – auch er ein Drachen tötender Einsiedler – nach, die er um Kenntnisse lokaler Begebenheiten erweiterte. Sie erfuhr rasch Verbreitung und [[Beatus Rhenanus]] besuchte den Verfasser, um ihn nach den Grundlagen seiner Darstellung zu fragen, insbesondere nach den Quellen für den Geburtsnamen &amp;#039;&amp;#039;Suetonius&amp;#039;&amp;#039; des Beatus. Dieser antwortete, den Namen gewählt zu haben, weil er gelesen habe, Beatus sei aus Schweden &amp;#039;&amp;#039;(Suedia)&amp;#039;&amp;#039; gekommen; den Achates aber habe er in Anlehnung an [[Achates]], den Gefährten des [[Aeneas]] in der römischen Mythologie, hinzuerfunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Beatus Rhenanus: &amp;#039;&amp;#039;Rerum Germanicarum libri tres.&amp;#039;&amp;#039; 1531, S. 161 ([https://web.archive.org/web/20090316044841/http://www.uni-giessen.de/gloning/at/beatus-rhenanus_1531_rerum-germanicarum-libri-tres.pdf PDF]); siehe Alois Lütolf: &amp;#039;&amp;#039;Die Glaubensboten der Schweiz vor St. Gallus.&amp;#039;&amp;#039; Räber, Luzern 1871, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Agricolas &amp;#039;&amp;#039;Vita&amp;#039;&amp;#039; bildete die Grundlage für spätere Erzählungen, insbesondere die von [[Petrus Canisius]] angefertigte Fassung,&amp;lt;ref&amp;gt;Petrus Canisius: &amp;#039;&amp;#039;Zwo warhaffte, lustige recht Christliche Historien, auss vilen alten Scribenten zusammengezogen… Die erste von dem vralten Apostolischen Mann S. Beato, ersten Prediger im Schweitzerland. Die ander von dem berümten Abbt S. Fridolino, ersten Prediger zu Glaris vnd Seckingen.&amp;#039;&amp;#039; Gemperlin, Freyburg in Vchtland [Freiburg im Üechtland] 1596 ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11061556_00005.html Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der Beatus zum Schweizer „Nationalheiligen“ erhoben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Alois Lütolf: &amp;#039;&amp;#039;Die Glaubensboten der Schweiz vor St. Gallus.&amp;#039;&amp;#039; Räber, Luzern 1871, S. 3–5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den historischen Hintergrund der [[Legende]] bildete möglicherweise der [[Iroschottische Mission|iroschottische]] Abt [[Beatus von Honau|Beatus]] des [[Kloster Honau|Klosters Honau]] im [[Elsass]]gau, dessen Mönche im 7./8. Jahrhundert die [[Zentralschweiz|Innerschweiz]] missioniert haben sollen.&lt;br /&gt;
Beatus gilt als der [[Apostel]] der Schweiz. Bei [[Beatenberg]] am [[Thunersee]] wird seine [[St. Beatus-Höhlen|Höhle]] gezeigt, die seit dem 13. Jahrhundert [[Wallfahrt]]sort ist. Sein Gedenktag ist der 9. Mai. [[Beat (Vorname)|Beat]] ist ein in der Schweiz häufiger Männername.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Attribute, Patronagen ==&lt;br /&gt;
* Attribute: Einsiedler vor Höhle, Drache&lt;br /&gt;
* Patron der Schweiz; gegen Krebs und Pest&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Beatuskirche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613083609/http://www.bautz.de/bbkl/b/beatus_a_d_s.shtml |autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=Beatus|band=1|spalte=437–438}}&lt;br /&gt;
* [[Alois Lütolf]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Glaubensboten der Schweiz vor St. Gallus&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen und Quellen zur Kirchengeschichte der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). Räber, Luzern 1871, S. 1–74 ([https://archive.org/details/bub_gb_g-UtAAAAYAAJ/page/n8/mode/1up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Gabriela Signori]]: &amp;#039;&amp;#039;Beat, der Schweizerapostel. Eine hagiographische „invention of tradition“.&amp;#039;&amp;#039; In: Rudolf Suntrup, Jan R. Veenstra (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Konstruktion der Gegenwart und Zukunft&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kultureller Wandel vom Mittelalter zur frühen Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Band 10). Lang, Frankfurt am Main 2008, S. 3–23.&lt;br /&gt;
* {{LThK|[[Ernst Tremp]]|Beatus|3|2|108–109}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|10213|Beatus|Autor=Rainald Fischer}} 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1032434279|VIAF=299539411}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eremit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger (2. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fiktive Person (Religion)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SpinnerLaserzthe2nd</name></author>
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