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	<title>Beatrix Mesmer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Beatrix_Mesmer&amp;diff=2492396&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hadi am 29. Januar 2026 um 15:44 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beatrix Mesmer-Strupp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Juni]] [[1931]] in [[München]]; † [[24. September]] [[2015]] in [[Bern]]; [[Bürgerort|heimatberechtigt]] in [[Muttenz]]) war eine Schweizer [[Historiker]]in deutscher Herkunft. Von 1973 bis 1996 lehrte sie als [[ordentliche Professorin]] für [[Geschichte der Schweiz|Schweizer Geschichte]] an der [[Universität Bern]]. Sie war dort eine der ersten Schweizer Professorinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Ihre Familie floh 1938 nach der [[Reichspogromnacht]] in die Schweiz, wo sie 1941 [[staatenlos]] wurde. Die halbjüdische Immigrantin wuchs im [[Seeland (Schweiz)|Berner Seeland]] auf und besuchte dort die Schulen bis zur [[Matura]]. Man habe sie in ihrer Jugend wegen ihres deutschen Akzents «Sauschwob» gerufen, erzählte sie später.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Urs Hafner: [https://issuu.com/snsf/docs/horizonte_92_d/14 &amp;#039;&amp;#039;Der Stoff, mit dem man Identität auspolstert.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Horizonte. Schweizer Forschungsmagazin.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 92, März 2012, abgerufen am 2. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1952 heiratete sie einen Gymnasiallehrer und wurde in der Schweiz [[Schweizer Bürgerrecht|eingebürgert]]. Im selben Jahr kam ihr Sohn zur Welt. Mesmer studierte Geschichte, Kunstgeschichte und Medienwissenschaft an der [[Universität Bern]] und der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]]. Neben dem Studium arbeitete Mesmer bei der [[Schweizerische Depeschenagentur|Schweizerischen Depeschenagentur]] als Hilfsredaktorin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bern wurde sie 1959 Assistentin. Im Jahr 1961 wurde sie dort [[Promotion (Doktor)|promoviert]] mit einer Arbeit über [[Arnold Ruge]]s Plan einer &amp;#039;&amp;#039;Alliance intellectuelle&amp;#039;&amp;#039; zwischen Deutschen und Franzosen. Im Jahr 1972 [[Habilitation|habilitierte]] sie sich mit einer ideengeschichtlichen Arbeit zu den fiskalpolitischen Konzepten des [[Frühsozialismus]]. Von 1973 bis 1996 war sie ordentliche Professorin für Schweizer Geschichte in Verbindung mit [[Neuzeit|Neuerer Allgemeiner Geschichte]] an der Universität Bern. Sie war [[Dekan (Hochschule)|Dekanin]] der philosophisch-historischen Fakultät (1978/79) und von 1989 bis 1992 war sie die erste Vizerektorin und damit die erste Frau in der Berner Universitätsleitung. Sie war Präsidentin der [[Schweizerische Gesellschaft für Geschichte|Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Forschungsinteressen galten der [[Sozialgeschichte|Sozial-]], [[Mentalitätsgeschichte|Mentalitäts-]] und [[Geschlechtergeschichte]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Perlentaucher|20697}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mitherausgeberin wirkte Mesmer in den 1980er-Jahren massgeblich am dreibändigen Standardwerk &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Schweiz und der Schweizer&amp;#039;&amp;#039; mit. 1988 veröffentlichte sie mit dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Ausgeklammert – Eingeklammert. Frauen und Frauenorganisationen in der Schweiz des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; und 2007 mit &amp;#039;&amp;#039;Staatsbürgerinnen ohne Stimmrecht. Die Politik der schweizerischen Frauenverbände 1914–1971&amp;#039;&amp;#039; zwei wichtige Werke zur [[Schweizer Frauenbewegung|Schweizer Frauengeschichte]].&amp;lt;ref&amp;gt;Urs Hafner: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte als Identitätspolster. Zum Tod der Historikerin Beatrix Mesmer&amp;#039;&amp;#039;, [[Neue Zürcher Zeitung]], 2. Oktober 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch wenn Mesmer die Frauengeschichte grundlegend prägte, sah sie sich selbst nicht als [[Feministin]] und fühlte sich auch nie als Frau diskriminiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Brigitte Studer: &amp;#039;&amp;#039;Beatrix Mesmer (2. Juni 1931 – 24. September 2015).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerische Zeitschrift für Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039; 66, 2016, S. 161–163, hier: S. 163.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen ihrer frauengeschichtlichen Themen sei sie an der Universität nicht benachteiligt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Hingegen habe es Widerstand der geisteswissenschaftlichen Kollegen gegeben, als sie eine Habilitation in Klimageschichte gefördert und eine Brücke zu den Naturwissenschaften geschlagen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Entwicklung des [[Historisches Lexikon der Schweiz|Historischen Lexikons der Schweiz (HLS)]] beteiligte sich Mesmer in verschiedenen Funktionen. Sie wirkte im Stiftungsrat und im Stiftungsratsausschuss des HLS mit, war aktiv bei der Erarbeitung der lexikografischen Konzepte und begutachtete als Expertin einzelne Artikel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Martine Brunschwig Graf]] |url=http://www.hls-dhs-dss.ch/d/aktuell/hls-news/in-erinnerung-an-beatrix-mesmer-1931-2015 |titel=In Erinnerung an Beatrix Mesmer (1931–2015) |werk=[[Historisches Lexikon der Schweiz]] |datum=2015-10 |abruf=2018-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mesmer war Mitglied des Schweizerischen Wissenschaftsrates und des Forschungsrates des Schweizerischen Nationalfonds. Weiter präsidierte sie als erste Frau die [[Schweizerische Gesellschaft für Geschichte]]. 1975 war sie Gründungsmitglied der Nationalen Kommission für die Veröffentlichung diplomatischer Dokumente der Schweiz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Dodis|dds/5795|Nachruf auf Beatrix Mesmer}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 konnte Beatrix Mesmer zusammen mit der Berner Frauenrechtlerin [[Marthe Gosteli]] den Menschenrechtspreis der [[Internationale Gesellschaft für Menschenrechte|internationalen Gesellschaft für Menschenrechte]] entgegennehmen, eine Würdigung ihres Einsatzes für die Frauenrechte. Eine ihrer Doktorandinnen war die Frauenforscherin und Historikerin [[Brigitte Schnegg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arnold Ruges Plan einer Alliance intellectuelle zwischen Deutschen und Franzosen.&amp;#039;&amp;#039; W. Duerrenmatt, Bern 1963 ([[Dissertation]], Universität Bern, 1961).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Steuerreform als Übergangsmassnahme. Die Rezeption der Forderung nach progressiver Besteuerung in den frühsozialistischen Programmen.&amp;#039;&amp;#039; Herbert Lang, Bern/Frankfurt am Main 1976, ISBN 3-261-02027-X ([[Habilitationsschrift]], Universität Bern).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ausgeklammert – Eingeklammert. Frauen und Frauenorganisationen in der Schweiz des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Helbing und Lichtenhahn, Basel/Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-7190-1025-2.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Die Verwissenschaftlichung des Alltags. Anweisungen zum richtigen Umgang mit dem Körper in der schweizerischen Populärpresse 1850–1900.&amp;#039;&amp;#039; Chronos, Zürich 1997, ISBN 3-905312-24-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Staatsbürgerinnen ohne Stimmrecht. Die Politik der schweizerischen Frauenverbände 1914–1971.&amp;#039;&amp;#039; Chronos, Zürich 2007, ISBN 978-3-0340-0857-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Benedikt Bietenhard, [[Peter Hug]], [[Regula Ludi]], Rolf Maurer, [[Brigitte Schnegg]], [[Albert Tanner (Historiker)|Albert Tanner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ansichten von der rechten Ordnung. Bilder über Normen und Normverletzungen in der Geschichte. Festschrift zum 60. Geburtstag von Beatrix Mesmer.&amp;#039;&amp;#039; Haupt, Bern 1991, ISBN 3-258-04404-X.&lt;br /&gt;
* [[Judit Garamvölgyi]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf. Beatrix  Mesmer Strupp  (1931–2015).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berner Zeitschrift für Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 78 (2016), S. 48 f. ([https://www.bezg.ch/img/publikation/16_2/nachruf.pdf online]).&lt;br /&gt;
* {{HLS|44597|Beatrix Mesmer|Autor=Franziska Rogger Kappeler|Datum=2015-10-02}}&lt;br /&gt;
* [[Brigitte Studer]]: &amp;#039;&amp;#039;Beatrix Mesmer (2. Juni 1931 – 24. September 2015).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerische Zeitschrift für Geschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Band 66 (2016), S. 161–163 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=szg-006:2016:66#168 online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|132804840}}&lt;br /&gt;
* [https://gosteli.anton.ch/objects?parent=31018 Archiv Beatrix Mesmer] in der [[Gosteli-Stiftung]]&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung&lt;br /&gt;
* {{Perlentaucher|beatrix-mesmer}}&lt;br /&gt;
* {{Dodis|P22482|Mesmer, Beatrix|ja}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132804840|LCCN=n83142450|VIAF=54175548}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mesmer, Beatrix}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschlechterforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatenloser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2015]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mesmer, Beatrix&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Strupp, Beatrix (Geburtsname); Mesmer-Strupp, Beatrix&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Historikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Juni 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. September 2015&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hadi</name></author>
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