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	<title>Beate Ulbricht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T04:01:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Beate_Ulbricht&amp;diff=2392986&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Robert John: Derselbe Artikel unter unterschiedlichen Namen</title>
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		<updated>2025-06-19T11:26:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Derselbe Artikel unter unterschiedlichen Namen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beate Ulbricht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Mai]] [[1944]] in [[Leipzig]] als &amp;#039;&amp;#039;Maria Pestunowa&amp;#039;&amp;#039;; † zwischen 27. November und 3. Dezember [[1991]] in [[Berlin]]) war durch [[Adoption]] die Tochter [[Walter Ulbricht]]s, des bis 1971 führenden Politikers der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Beate Ulbricht kam unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Maria Pestunowa&amp;#039;&amp;#039; als Tochter einer ukrainischen Zwangsarbeiterin und eines unbekannten Vaters in Leipzig zur Welt. Kurz darauf starb die Mutter bei einem Bombenangriff. Nach einem Aufenthalt zunächst in einem [[Waisenhaus|Waisenheim]] und später bei Pflegeeltern adoptierte Walter Ulbricht sie im Januar 1946. Hintergrund war der Kinderwunsch Walter Ulbrichts und seiner Lebensgefährtin [[Lotte Ulbricht|Lotte Kühn]]. Diese hatte mehrere schwere Krankheiten durchlitten und konnte dadurch keine Kinder mehr bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schulausbildung absolvierte Beate Ulbricht zunächst in Berlin, ab 1954 besuchte sie die [[Rosa-Luxemburg-Gymnasium|Russisch-Spezialschule in der Kissingenstraße]] in [[Berlin-Pankow]], wo sie von ihren Mitschülern geschnitten und auch verprügelt wurde. Mit 15 Jahren schickten ihre inzwischen verheirateten Adoptiveltern sie nach [[Sankt Petersburg|Leningrad]], wo sie ihr Abitur ablegte. Anschließend studierte Beate Ulbricht am dortigen [[Staatliche Pädagogische Herzen Universität St. Petersburg|Herzen-Institut]] Geschichte und Russisch. Mitte 1962 begann sie eine Liebesbeziehung mit dem Sohn eines italienischen KP-Funktionärs. Trotz des Widerstandes ihrer Eltern heirateten beide im Oktober 1963 in [[Bezirk Pankow|Pankow]] und Beate brach daraufhin ihr Studium ab. Nach der Geburt einer Tochter im Februar 1965 entstand die Idee, zurück nach Leningrad zu gehen. Dadurch sollte den Anfeindungen durch die Eltern, welche die Verbindung weiter ablehnten, ausgewichen werden. Wenige Stunden nachdem ihr Ehemann sich auf den Weg gemacht hatte, um den Umzug vorzubereiten, wurde seiner Frau der Reisepass abgenommen. Dadurch gelang es Walter Ulbricht und seiner Frau, das Paar zwangsweise voneinander zu trennen. Dieser Zustand hielt zwei Jahre an und endete damit, dass Beate ihre Einwilligung zur Scheidung gab, woraufhin sie erst dann ihren Pass zurückerhielt. Kurz darauf flog sie nach Leningrad, konnte ihren Mann aber nicht mehr ausfindig machen. Stattdessen kam es zu einer Begegnung mit ihrem Schulfreund Juri Polkownikow, den sie im März 1968 heiratete. Im Januar 1969 kam ein Sohn zur Welt und es folgte die zwischenzeitliche Wiederaufnahme ihres Studiums und erneuter Studienabbruch. Sie ließ sich scheiden, nahm wieder den Namen ihres ersten Ehemannes (&amp;#039;&amp;#039;Matteoli&amp;#039;&amp;#039;) an und kehrte in die DDR zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort lebte sie mit ihren zwei Kindern in schwierigen sozialen Verhältnissen, ohne Studienabschluss und finanzielle Absicherung, weil ihr Adoptivvater sie enterbt hatte. Sie hatte zahlreiche Männerbekanntschaften, begann zu trinken und wurde [[Alkoholkrankheit|alkoholkrank]]. Das Begräbnis von Walter Ulbricht am 17. September 1973 war ihr letzter öffentlicher Auftritt. Ende der 1970er-Jahre entzogen ihr die Behörden wegen Alkoholexzessen das Sorgerecht für die beiden Kinder. Um diese kümmerte sich nun [[Lotte Ulbricht]]. Beate Matteoli verlor bis auf den vereinzelten Austausch von Briefen jeglichen Kontakt zur Familie Ulbricht. Sie wohnte in der Rummelsburger Straße im [[Bezirk Lichtenberg]] und lebte von Gelegenheitsarbeiten, ohne dass ihr Vorleben ihrem Umkreis bekannt war. Im wiedervereinigten Berlin bezog sie Sozialhilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spätherbst 1991 gab sie der Boulevardzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Super!]]&amp;#039;&amp;#039; ihr einziges ausführliches Interview. Wenig später, in der Nacht vom 3. zum 4. Dezember 1991 fanden Polizisten ihren Leichnam „im Zustand fortgeschrittener Fäulnis“ in ihrer Wohnung, die laut Polizeibericht „völlig verdreckt und verwahrlost“ war. Zuletzt war sie am 27. November lebend gesehen worden. In der Nacht vom 29. zum 30. November hatten Nachbarn laute Geräusche eines „Saufgelages“ aus ihrer Wohnung gehört, aber nicht, wie sonst „immer wieder“, die Polizei angefordert. Als Todesursache wurde [[rechtsmedizin]]isch eine „Blutung im Schädelinnern“ infolge „stumpfer Gewalteinwirkung“ festgestellt. Der Todeszeitpunkt konnte nicht bestimmt werden, weil eine derartige Blutung auch länger zurückliegen konnte. Gegen eine Misshandlung und für einen oder mehrere Stürze als Ursache sprach, dass die Leiche keinerlei Abwehrverletzungen aufwies. Die Staatsanwaltschaft stellte daher ihr [[Todesermittlungsverfahren]] ein. Beigesetzt wurde Beate Ulbricht unter Pressebeteiligung anonym auf dem [[Friedhof Baumschulenweg]]. Lotte Ulbricht war nicht anwesend, jedoch „zwei Herren, die leicht angetrunken waren“ und den Reportern Interviews gaben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Volkmar Schneider (Mediziner)|Volkmar Schneider]]: &amp;#039;&amp;#039;Brisante Fälle auf dem Seziertisch.&amp;#039;&amp;#039; Militzke Verlag, Leipzig 2005, ISBN 3-86189-744-X, S. 142–148; Zitate Todesursache S. 143 f., Begräbnis S. 147 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Ines Geipel]] |Titel=Tochter des Diktators. Roman |Verlag=Klett-Cotta |Ort=Stuttgart |Jahr=2017 |ISBN=9783608983111 }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ines Geipel |Titel=Vergnügt und nützlich – Beate Matteoli |Sammelwerk=Black Box DDR. Unerzählte Leben unterm SED-Regime |Herausgeber=Ines Geipel und Andreas Petersen |Verlag=Marix Verlag |Ort=Wiesbaden |Jahr=2009 |ISBN=9783865392114 |Seiten=160–165}}&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=31900127 |Titel=Wertvolles Menschlein |Autor=[[Christian Neef]] |Jahr=2004 |Nr=35 |Datum=2004-08-23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |werk=[[Die Welt]] |url=https://www.welt.de/politik/article4187033/Wie-Ulbrichts-Adoptivtochter-dem-Alkohol-verfiel.html |titel=Wie Ulbrichts Adoptivtochter dem Alkohol verfiel |autor=Ines Geipel |datum=2009-07-24 |titelerg=Auszug aus dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Black Box DDR. Unerzählte Leben unterm SED-Regime&amp;#039;&amp;#039;, Marix Verlag, Wiesbaden, 2009 |zugriff=2014-05-01}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1062362713|VIAF=311712711}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ulbricht, Beate}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kind einer berühmten Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walter Ulbricht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ulbricht, Beate&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pestunowa, Maria (Geburtsname); Matteoli, Beate&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Adoptivtochter des Staatsratsvorsitzender der DDR, Walter Ulbricht&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Mai 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=zwischen 27. November 1991 und 3. Dezember 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Robert John</name></author>
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