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	<title>Beate Uhse - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Beate_Uhse&amp;diff=22837&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rudolph Buch: Revert: Spotify-Podcast unklarer Herkunft ist nicht &quot;vom Feinsten&quot;, siehe WP:WEB</title>
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		<updated>2026-03-02T15:39:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert: Spotify-Podcast unklarer Herkunft ist nicht &amp;quot;vom Feinsten&amp;quot;, siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:WEB&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:WEB (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:WEB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Beate Uhse (1971).jpg|mini|Beate Uhse (1971)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beate Dorothea Rotermund-Uhse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Köstlin&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Oktober]] [[1919]] in [[Malinowka (Kaliningrad, Selenogradsk)|Wargenau]] bei [[Selenogradsk|Cranz]], [[Ostpreußen]]; †&amp;amp;nbsp;[[16. Juli]] [[2001]] in [[St. Gallen]], [[Schweiz]]), war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Unternehmer]]in. Die [[Kunstflug]]-[[Pilot]]in gründete 1962 in [[Flensburg]] den ersten [[Sexshop]] der Welt. Die [[börse]]nnotierte [[Beate Uhse (Unternehmen)|Beate Uhse AG]] war ein Marktteilnehmer im [[Erotik|erotischen]] Zubehörhandel. Nach ihr wurde der Erotikkanal &amp;#039;&amp;#039;[[Beate-Uhse.TV]]&amp;#039;&amp;#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Beate Köstlin war das jüngste von drei Kindern des aus [[Treherz]] in [[Württemberg]] stammenden [[Landwirt]]s Otto [[Köstlin (Familie)|Köstlin]] (1871–1945) und der Ärztin [[Margarete Köstlin-Räntsch]] (1880–1945), die eine der ersten Ärztinnen in Deutschland war. Die Eltern klärten ihre Kinder früh auf, sprachen mit ihnen offen über die [[Sexualität]] und die dabei nötige [[Sexualhygiene]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. September 1939 heiratete sie im Rahmen einer [[Kriegstrauung]] ihren Fluglehrer Hans-Jürgen Uhse, den Bruder des Schriftstellers [[Bodo Uhse]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Carl Freytag|Titel=Erinnern und Erzählen: der Spanische Bürgerkrieg in der deutschen und spanischen Literatur und in den Bildmedien|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=Gunter Narr Verlag|Ort=|Datum=2005|Seiten=360, Anm. 33|ISBN=978-3-8233-6168-8|Online=https://books.google.de/books?id=Lmyksd4YSOwC&amp;amp;pg=PA359&amp;amp;lpg=PA359&amp;amp;dq=%22Bodo+Uhse%22+%22Beate+Uhse%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=itraF04daR&amp;amp;sig=qpae6rtPKm-FAnc8s0hoonhA1T0&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiVl8jVpbXUAhUOLlAKHaaMDIsQ6AEIOjAD#v=onepage&amp;amp;q=Beate&amp;amp;f=false|Abruf=2017-06-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1943 wurde ihr Sohn Klaus († 1984) geboren,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsche Biographie |url=https://www.deutsche-biographie.de/sfz134879.html |titel=Uhse, Klaus – Deutsche Biographie |sprache=de |abruf=2025-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; am 30. Mai 1944 verunglückte ihr Mann bei einer Flugzeugkollision tödlich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cockpit.aero/rubriken/detailseite/news/erfolgreiche-pilotin-und-unternehmerin/?no_cache=1 |titel=Berühmte Fliegerinnen: Beate Uhse, erfolgreiche Pilotin und Unternehmerin |abruf=2021-04-30 |sprache=de-CH}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hedwig Sensen |url=https://pilotinnen.de/historisches/beate-uhse/ |titel=Beate Uhse, der bewegte Lebensweg einer ungewöhnlichen Fliegerin |hrsg=Vereinigung Deutscher Pilotinnen e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2023-03-09 |abruf=2024-10-22 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 heiratete Beate Uhse den Kaufmann Ernst-Walter Rotermund († 1989), der seinen Sohn Dirk und seine Tochter Bärbel mit in die Ehe einbrachte. Mit Rotermund bekam sie einen weiteren Sohn, Ulrich. Die Ehe wurde 1972 geschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Markus Würz |url=https://www.hdg.de/lemo/biografie/beate-uhse.html |titel=Beate Uhse 1919–2001 |werk=www.hdg.de |hrsg=Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland |abruf=2021-03-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Beate koestlin juist pfahljochstrecke anleger.jpg|mini|hochkant|Die etwa 13-jährige Beate Dorothea Köstlin als Schülerin der &amp;#039;&amp;#039;[[Schule am Meer]]&amp;#039;&amp;#039; auf der [[Pfahljochstrecke]] der [[Inselbahn Juist|Inselbahn]] im [[Watt (Küste)|Watt]] südlich [[Juist]], ca. 1932]]&lt;br /&gt;
Beate Köstlin erhielt ihre Schulbildung in [[Reformpädagogik|reformpädagogischen]] [[Landerziehungsheim]]en, zunächst vom 6. September 1932 bis 26. März 1934 an der von [[Martin Luserke]] geleiteten musisch, sportlich und handwerklich orientierten &amp;#039;&amp;#039;[[Schule am Meer]]&amp;#039;&amp;#039; auf der Nordseeinsel [[Juist]].&amp;lt;ref&amp;gt;Schülerbuch der &amp;#039;&amp;#039;Schule am Meer&amp;#039;&amp;#039;, Juist, Blatt 221. In: Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek Kiel, Handschriftenabteilung, Nachlass Luserke, Martin, Signatur Cb 37&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Beate Uhse: &amp;#039;&amp;#039;Mit Lust und Liebe – Mein Leben&amp;#039;&amp;#039;. Ullstein, Frankfurt am Main/Berlin 1989. ISBN 3-550-06429-2, S. 53–55. – In ihrer Autobiographie beschreibt sie, dass ihr die Schule auf Juist „sehr gut gefallen“ habe. Der Schulgründer Martin Luserke, ihr „Lieblingslehrer“, sei „großzügig und geistreich“ sowie „verständnisvoll“ gewesen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort zählte das [[Segeln]] zum schulsportlichen Angebot. Sie fuhr mehrfach auf Luserkes [[Blazer (Schiffstyp)|Blazer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Krake (Schiff)|Krake]]&amp;#039;&amp;#039; (ex [[ZK 14]]) mit und hielt auch später mit ihm Kontakt. Nach der Schulschließung vor dem Hintergrund des [[Antisemitismus]] und der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] [[Gleichschaltung]] Ende März 1934 wechselte sie auf Luserkes Empfehlung zur &amp;#039;&amp;#039;[[Odenwaldschule]]&amp;#039;&amp;#039; in das südhessische [[Ober-Hambach]], an der sie ihre [[Reifeprüfung]] ablegte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=|Titel=Hintergrund zur Odenwaldschule in Hessen |Sammelwerk=[[Hamburger Abendblatt]] |Datum=2010-03-07 |Online=https://www.abendblatt.de/vermischtes/article107658195/Hintergrund-zur-Odenwaldschule-in-Hessen.html |Abruf=2024-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 15 Jahren wurde Beate [[Hessen|hessische]] Meisterin im [[Speerwurf]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.yahoo.com/lifestyle/beate-uhse--zehn-fakten-zum-10--todestag.html |titel=Beate Uhse: Zehn überraschende Fakten zum 10. Todestag |abruf=2021-04-30 |sprache=en-US}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als 16-Jährige ging sie für ein Jahr nach [[England]], um dort als [[Au-pair]] ihre [[Englische Sprache|englischen Sprachkenntnisse]] aus der Schule zu optimieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.latimes.com/archives/la-xpm-2001-jul-21-me-24968-story.html |titel=Beate Uhse; Built Business Empire Selling Erotica in Stores, by Mail |werk=Los Angeles Times |datum=2001-07-21 |sprache=en-US |abruf=2021-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach kehrte sie auf das elterliche Gut Wargenau bei Cranz zurück und absolvierte auf Wunsch ihrer Mutter eine Ausbildung in [[Hauswirtschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Reinhard Knoblich |url=https://hannsklemm.wordpress.com/wichtige-personen/beate-uhse/ |titel=Uhse, Beate |werk=hannsklemm.wordpress.com |datum=2010-12-29 |abruf=2021-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufliche Entwicklung ==&lt;br /&gt;
=== Karriere als Pilotin und Militärdienst ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Koestlin beate buecker flugzeugbau rangsdorf 1937.png|mini|hochkant|Die etwa 18-jährige Flugschülerin Beate Dorothea Köstlin auf dem [[Flugplatz Rangsdorf]] südöstlich von Berlin, 1937]]&lt;br /&gt;
Am 7. August 1937 nahm sie in der Fliegerschule [[Rangsdorf]] bei Berlin in einer [[Heinkel He 72]] mit dem Fluglehrer Tobaschefski ihre erste Flugstunde. Auslöser für ihren Wunsch, Pilotin zu werden, war nach eigener Aussage die [[Atlantiküberquerung]] von [[Charles Lindbergh]] im Jahre 1927.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Leskien: &amp;#039;&amp;#039;Rangsdorf. Ein Flugfeld wird sechzig.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fliegerrevue&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;7/1996, Flugverlag Berolina, Berlin, {{ISSN|0941-889X}}, S.&amp;amp;nbsp;35–38 (Interview mit Beate Uhse).&amp;lt;/ref&amp;gt; Drei Wochen später folgte der erste Alleinflug. Von Fluglehrer Haak wurde sie auf die Muster [[Klemm Kl 25]] und [[Focke-Wulf Fw 44]] umgeschult und flog zum ersten Mal auf der [[Bücker Bü 131]] &amp;#039;&amp;#039;Jungmann&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Solo-Überlandflug Rangsdorf–Magdeburg–Halle-Leipzig–Rangsdorf am 11. und 12.&amp;amp;nbsp;Oktober schloss sie ihre Ausbildung ab und erhielt an ihrem 18. Geburtstag ihren [[Privatpilotenschein|Flugzeugführerschein]] A2.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://moopenheimer.com/2015/02/14/von-fliegen-und-vogeln/ |titel=Von Fliegen und Vögeln |werk=Moopenheimers Museum |datum=2015-02-14 |abruf=2021-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 1. November 1937 bis 30. April 1938 arbeitete sie als Praktikantin bei [[Bücker Flugzeugbau]] in Rangsdorf und durchlief alle Bereiche der Firma. Während dieser Zeit konnte sie auf [[Gotha Go 145]] und [[Arado Ar 66]] bis zur Klasse B1 weiterschulen und mit der [[Kunstflug]]schulung beginnen. Ihr Fluglehrer war nun Hans-Jürgen Uhse, ihr späterer Ehemann. Die Kunstflugprüfung K1 legte sie am 19.&amp;amp;nbsp;August 1938 ab. Bereits einen Monat vorher war sie beim 1. Zuverlässigkeitsflug für Sportfliegerinnen unter 13 Teilnehmerinnen mit einer Klemm Kl 25 hinter [[Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg|Melitta Schiller]] Zweite geworden. Drei Wochen später wurde sie mit einer Bücker [[Bücker Bü 131|Bü 131 A]] beim Luftrennen in [[Kortrijk]]/[[Belgien]] in ihrer Klasse Erste und in der Gesamtwertung Dritte. Am 16.&amp;amp;nbsp;Mai 1939 legte sie ihre Kunstflugprüfung K2 ab. Drei Monate später wurde sie beim zweiten Zuverlässigkeitsflug der Sportfliegerinnen hinter [[Liesel Bach]] ([[Bücker Bü 180]] &amp;#039;&amp;#039;Student&amp;#039;&amp;#039;) und Luise Harden ([[Siebel Si 202]]) auf einer Bü 180 Dritte. Am 20.&amp;amp;nbsp;August wurde sie vom Werk aus mit einer [[Bücker Bü 133]] &amp;#039;&amp;#039;Jungmeister&amp;#039;&amp;#039; nach [[Thurø|Thurö]] in [[Dänemark]] geschickt, um das Flugzeug dort vorzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde von der Firma Bücker als Pilotin eingestellt und flog neue oder reparierte Flugzeuge ein und überführte sie auch, wie zum Beispiel öfter nach [[Ungarn]]. Eine Filmfirma fragte bei Bücker wegen Piloten als [[Double (Film)|Doubles]] an, die ein Flugzeug am Boden rollen und es fliegen können, während die Schauspieler auf dem hinteren Sitz den Piloten mimen. Die Firma schlug Beate Uhse vor, die klein genug war, um sich im vorderen Sitz verstecken zu können. Im Film &amp;#039;&amp;#039;[[Achtung! Feind hört mit!]]&amp;#039;&amp;#039; flog sie für [[René Deltgen]] mit einer Bücker Bü 180. Auch im Film &amp;#039;&amp;#039;[[D III 88]]&amp;#039;&amp;#039; wirkt sie in einer mit [[Kokarde (Abzeichen)|Kokarden]] verzierten Bü 131 mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1942 wechselte Uhse von Bücker zu dem neu gegründeten Flugzeugreparaturwerk von [[Alfred Friedrich (Pilot)|Alfred Friedrich]] in [[Strausberg]]. Ab April 1944 wurde sie häufig zu Überführungsflügen herangezogen, meist von [[Junkers Ju 87]], die aus der [[Weser-Flugzeugbau|Weser-Fertigung]] in [[Flughafen Berlin-Tempelhof|Tempelhof]] kamen und zu den [[Luftpark]]s gebracht wurden. Für das Militär flog sie bei der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] die [[Jagdflugzeug]]e [[Messerschmitt Bf 109]] und [[Focke-Wulf Fw 190]] sowie Ju 87 und [[Messerschmitt Bf 110]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Überführungsflüge für die deutsche Luftwaffe erlebte Uhse auch Angriffe mit Beschuss durch alliierte Jagdflugzeuge, denen sie durch ihre fliegerischen Fertigkeiten jedoch entkommen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Reinhard Knoblich |url=https://hannsklemm.wordpress.com/wichtige-personen/beate-uhse/ |titel=Uhse, Beate |datum=2010-12-29 |abruf=2020-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 1. Oktober 1944 wurde sie im Rang eines [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmanns]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] vom [[Flugzeugüberführungsgeschwader 1|Überführungsgeschwader 1]], Gruppe Mitte mit Sitz in [[Berlin-Staaken|Staaken]] übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Heike Käferle |url=https://pilotinnen.de/historisches/beate-uhse/ |titel=Beate Uhse, der bewegte Lebensweg einer ungewöhnlichen Fliegerin – von Hedwig Sensen |werk=Vereinigung Deutscher Pilotinnen e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2023-03-09 |sprache=de |abruf=2025-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Kriegsende im April 1945 bekam sie dort eine militärische Einweisung auf den Strahljäger [[Messerschmitt Me 262]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Norbert Rohde]]: &amp;#039;&amp;#039;Historische Militärobjekte der Region Oberhavel.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Das [[Heinkel-Werke Oranienburg|Heinkel-Flugzeugwerk Oranienburg]].&amp;#039;&amp;#039; Velten, Leegebruch 2006, ISBN 3-9811401-0-9, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Rote Armee|Roten Armee]] konnte sie während der [[Alliierte#Zweiter Weltkrieg|alliierten]] Besatzung auf deutschem Territorium am 22. April 1945 von [[Flugplatz Gatow|Gatow]] aus mit ihrem Sohn, einem Kindermädchen und weiteren vier Personen mit einer [[Siebel Fh 104]]&amp;lt;!-- SG+GD --&amp;gt; zunächst nach [[Flughafen Barth|Barth]] und von dort am 30. April 1945 über [[Erprobungsstelle See|Travemünde]] nach [[Fliegerhorst Leck|Leck]] und schließlich nach [[Flugplatz Flensburg-Schäferhaus|Flensburg]] flüchten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.airventure.de/history.html |titel=History – verblüffendes aus der Geschichte der Luftfahrt |abruf=2022-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 1945 wurde Beate Uhse von britischen Besatzungstruppen gefangen genommen. Nach ihrer Entlassung aus der [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]] ließ sie sich mit ihrem Sohn in Flensburg nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere als Geschäftsfrau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Beate Uhse Flensburg - panoramio.jpg|mini|hochkant|Der damalige Firmensitz von Beate Uhse in [[Flensburg]] in der Gutenbergstraße 12 im Jahr 2004]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Beate Uhse (vooraan) met verkoopsters in de winkel, Bestanddeelnr 924-4330.jpg|mini|hochkant|Beate Uhse in Filiale in Amsterdam 1971]]&lt;br /&gt;
Beate Uhse war eine der einflussreichsten deutschen Frauen. Sie gilt als eine der Wegbereiterinnen zu einer offeneren und freieren Gesellschaft. Da die Besatzungsmächte jede fliegerische Tätigkeit verboten hatten, konnte sie nicht mehr als Pilotin arbeiten. Sie schlug sich mit Schwarzmarktgeschäften durch und erfuhr in Gesprächen mit anderen Frauen von deren Dilemma: einerseits ihrem Bedürfnis nach Sexualität, andererseits dem Wunsch, wegen Wohnungslosigkeit und Zukunftsängsten derzeit keine Kinder bekommen zu wollen. Beate Uhse brachte dazu eine Broschüre über die [[Knaus-Ogino-Verhütungsmethode]] heraus. Bis 1947 verkaufte sich die &amp;#039;&amp;#039;Schrift X&amp;#039;&amp;#039; etwa 32.000-mal zum Preis von 50 Pfennig und verschaffte Beate Uhse Startkapital, um ihren „Betu-Versand“ auch auf größere Städte wie Hamburg und Bremen auszudehnen. Sie galt als „[[Mutter Courage und ihre Kinder|Mutter Courage]] des Tabubruchs“ und wurde als Ratgeberin zur Sexualität und Erotik gefragt. Bald verkaufte sie auch [[Kondom]]e und „Ehebücher“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ems |url=https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/geschaeftsfrau-und-mutter-beate-uhse-flensburgs-ungeliebte-stieftochter-id26122957.html |titel=Zum 100. Geburtstag: Geschäftsfrau und Mutter Beate Uhse: Flensburgs ungeliebte Stieftochter {{!}} shz.de |abruf=2021-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 gründete sie mit vier Angestellten das „Versandhaus Beate Uhse“, das Kondome und Bücher zum Thema „Ehehygiene“ anbot.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.t-online.de/-/85732500 |titel=Beate Uhse: Ihr Kampf für die Lust in den 1950er Jahren |abruf=2021-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits zwei Jahre später hatte die kleine Firma 14 Angestellte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Julia Voigt |url=https://www.shz.de/deutschland-welt/panorama/beate-uhse-ich-will-freiheit-fuer-die-liebe-id10638006.html |titel=Höhen und Tiefen eines Lebens: Beate Uhse: „Ich will Freiheit für die Liebe“ {{!}} shz.de |abruf=2021-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang der 1960er Jahre hatte die Firma bereits fünf Millionen Kunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Werbezwecken für ihr Unternehmen nutzte Uhse demonstrativ ihre eigene Lebensgeschichte, die sie unter anderem in frühen Produktkatalogen präsentierte. Das autobiographische, selbststilisierende [[Marketing]] trug erheblich dazu bei, die Marke zu etablieren. Dabei blieb die biografische [[Selbstdarstellung]] keineswegs gleich, sondern änderte sich und passte sich über die Jahre den veränderten Verhältnissen sowie auch dem Wandel des Geschichtsbildes in der Bundesrepublik an. Hatte sie sich im Katalog von 1952 noch als einfache Ehefrau und Mutter vorgestellt, deren eigener Erfahrungshintergrund sie dafür prädestinierte, Frauen in der unmittelbaren [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]] bei Eheproblemen zu helfen, wechselte sie 1963 zum heldenhaften Image einer Frau, die sowohl als ehemalige Luftwaffenpilotin wie auch als Unternehmerin unbeirrbar ihren eigenen Weg ging.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elizabeth D. Heineman |Titel=Der Mythos Beate Uhse. Respektabilität, Geschichte und autobiographisches Marketing in der frühen Bundesrepublik |Sammelwerk=WerkstattGeschichte |Nummer=40 |Datum=2005 |Seiten=69-92 |Online=https://werkstattgeschichte.de/wp-content/uploads/2017/01/WG40_069-092_HEINEMAN_MYTHOS.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uhse war praktizierende [[Freikörperkultur|Naturistin]] und wurde 1960 Mitglied des [[Deutscher Verband für Freikörperkultur|Deutschen Verbandes für Freikörperkultur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 eröffnete sie in Flensburg ihr „Fachgeschäft für Ehehygiene“, den ersten [[Sexshop]] der Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ho |url=https://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/der-erste-sex-shop-der-welt-id10656001.html |titel=Der erste Sex-Shop der Welt {{!}} shz.de |abruf=2021-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Anraten ihres Anwaltes eröffnete sie das Geschäft zu [[Weihnachten]], da zur Weihnachtszeit keine Übergriffe empörter Bürger zu befürchten seien und sich die Empörung danach abgekühlt haben würde. In ihrem Geschäft und im Katalog bot sie immer mehr „Artikel für die Ehehygiene“ an. Auf Anzeigen des [[Volkswartbund]]es und weiterer Bürger wurden die Artikel polizeilich verfolgt, die „der unnatürlichen, gegen Zucht und Sitte verstoßenden Aufpeitschung und Befriedigung geschlechtlicher Reize“ dienten.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Rolle des Volkswartbundes siehe u.&amp;amp;nbsp;a. Sybille Steinbacher: &amp;#039;&amp;#039;Wie der Sex nach Deutschland kam.&amp;#039;&amp;#039; München 2011, ISBN 978-3-88680-977-6, Kapitel 1 und 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über 2000 Anzeigen wurden bis 1992 gegen ihr Geschäft eingereicht. Der [[Börsenverein des Deutschen Buchhandels]] verweigerte ihrem Stephenson Verlag den Eintritt „wegen sittlicher Bedenken“, und der Flensburger Tennisclub wollte sie wegen „allgemeiner Bedenken“ nicht als Mitglied akzeptieren. Daraufhin ließ sie sich einen eigenen Tennisplatz bauen. Aufgrund ihres geschäftlichen Erfolges konnte sie sich als erstes eigenes Flugzeug eine [[Cessna 172]] kaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 war Beate Uhse Sponsorin des [[Love-and-Peace-Festival]]s am 6. September 1970 auf der schleswig-holsteinischen Ostseeinsel [[Fehmarn]], auf dem [[Jimi Hendrix]] ein letztes Mal auftrat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=NDR |url=https://www.ndr.de/geschichte/schauplaetze/Deutsches-Woodstock-auf-Fehmarn-Hendrix-beim-Love-Peace,jimihendrix125.html |titel=Deutsches Woodstock auf Fehmarn? Hendrix beim Love &amp;amp; Peace |abruf=2021-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 wurde bei Beate Uhse [[Magenkarzinom|Magenkrebs]] diagnostiziert, der geheilt werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag4110.html |titel=25. Oktober 2009 – Vor 90 Jahren: Beate Uhse wird geboren |datum=2009-10-25 |abruf=2021-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 75 Jahren machte sie ihren [[Tauchschein]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/als-beate-uhse-noch-lebte |titel=Als Beate Uhse noch lebte … |abruf=2021-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 eröffnete sie in Berlin das [[Beate Uhse Erotik-Museum]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Beate Uhse Erotik-Museum |url=http://www.berlin.de/orte/museum/beate-uhse-erotik-museum/ |wayback=20120626050620 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1999 ging die Beate Uhse AG an die [[Börsengang|Börse]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anke Kreuels |Titel=Beate Uhse: Den Anlegern vergeht die Lust |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/beate-uhse-den-anlegern-vergeht-die-lust-115520.html |Abruf=2021-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Aktie]] war 64-fach [[Überzeichnung|überzeichnet]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://de.style.yahoo.com/verblasste-erotik-verhasste-automaten-firmenereignisse-113132357.html |titel=Verblasste Erotik und verhasste Automaten: Die Firmenereignisse der Woche |abruf=2021-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verlor allerdings bisweilen über 99 Prozent ihres Wertes. Begehrt sind wegen der Abbildung zweier fast nackter Frauen auch die [[Effektive Stücke|effektiven Stücke]] der Aktien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sammleraktien-online.de/erotik/ |titel=Erotik |abruf=2021-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beate Uhse starb am 16. Juli 2001 in St. Gallen an den Folgen einer [[Lungenentzündung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dieostschweiz.ch/artikel/die-sex-pionierin-die-in-stgallen-verstorben-ist-xX3lWvo |titel=Die Sex-Pionierin, die in St.Gallen verstorben ist |abruf=2021-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde anschließend auf dem Friedhof in [[Glücksburg (Ostsee)|Glücksburg]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Julia Voigt |url=https://www.shz.de/deutschland-welt/panorama/beate-uhse-das-war-die-frau-hinter-dem-erotikkonzern-id18587476.html |titel=Insolvenzantrag: Beate Uhse: Das war die Frau hinter dem Erotikkonzern {{!}} shz.de |abruf=2021-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihrer letzten Verfügung hatte sie gewünscht, dass es „keine übliche Trauerfeier, sondern ein Volksfest“ gäbe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.presseportal.de/pm/9273/270274 |titel=Zu Ehren von Beate Uhse / Öffentliche Trauerfeier in Flensburg am 3. August |abruf=2021-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 2001 nahmen bei Country-Musik und [[Frikadelle|Buletten]] tausende Bürger Abschied von Beate Uhse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berliner-zeitung.de/eine-froehliche-trauerfeier-fuer-die-erotik-unternehmerin-beate-uhse-in-flensburg-sonnenblumen-und-aktien-li.6709 |titel=Eine fröhliche Trauerfeier für die Erotik-Unternehmerin Beate Uhse in Flensburg: Sonnenblumen und Aktien |werk=www.berliner-zeitung.de |datum=2001-08-03 |sprache=de |abruf=2026-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr persönlicher Nachlass sowie das Unternehmensarchiv bis 2005 sind in der [[Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg]] einsehbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://zeitgeschichte-hamburg.de/suche.html?keywords=beate+uhse |titel=Suche – Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg |abruf=2025-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tafel an der Propstei Flensburg, Hier lebte Beate Uhse von 1948-1961, Bild 05.jpg|mini|Schild an Beate Uhses früherem Wohnhaus]]&lt;br /&gt;
1989 wurde Beate Uhse das [[Bundesverdienstkreuz am Bande]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/erotik-pionierin-mit-bundesverdienstkreuz_aid-16820087 |titel= RPonline zum 85. Geburtstag|zugriff=2016-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 wurde ihr die „[[Venus Award|Ehrenvenus]]“ des Berufsverbandes (International Erotic Award) verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=manager magazin |url=https://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/a-145713.html |titel=Beate Uhse: Die Pionierin der Lust ist tot |sprache=de |abruf=2022-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 durfte sie sich zu ihrem 80.&amp;amp;nbsp;Geburtstag in das Goldene Buch der Stadt Flensburg eintragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 wurde ihr als größte europäische Auszeichnung der „Hot d’Or d’Honneur“ in [[Cannes]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stiftung Deutsches Historisches Museum, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland |url=https://www.hdg.de/lemo/biografie/beate-uhse.html |titel=Gerade auf LeMO gesehen: LeMO Biografie: Beate Uhse |abruf=2021-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde St. Marien, der Beate Uhse von 1946 bis 1961 angehörte, enthüllte eine Ehrentafel. Zudem wurde nach ihrem Tod im neuen Ortsteil [[Hochfeld (Flensburg)|Hochfeld]] bei [[Tarup|Flensburg-Tarup]] eine [[Sackgasse|Stichstraße]] nach ihr Beate-Rotermund-Straße benannt ({{Coordinate|text=Lage|NS=54/46/11.071338/N|EW=9/28/15.959902/E|type=landmark|region=DE-SH|name=Beate-Rotermund-Straße}}).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dieter Pust]]: &amp;#039;&amp;#039;Beate-Rotermund-Straße.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Flensburger Straßennamen.&amp;#039;&amp;#039; Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039; Flensburg 2005, ISBN 3-925856-50-1, S. 213.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2015 wurde zudem erwogen, die [[Hochschule Flensburg (Fachhochschule)|Flensburger Fachhochschule]] nach der Unternehmerin zu benennen. Der Vorschlag konnte sich jedoch nicht durchsetzen, nach Angaben des FH-Präsidenten Holger Watter auf Grund mangelnden Mutes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/fuer-beate-uhse-fehlte-uns-der-mut-id13661856.html &amp;#039;&amp;#039;FH wird Hochschule Flensburg: „Für Beate Uhse fehlte uns der Mut“&amp;#039;&amp;#039;], 11. Mai 2016, auf: shz.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
* mit Ulrich Pramann: &amp;#039;&amp;#039;Mit Lust und Liebe. Mein Leben.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Frankfurt am Main/Berlin 1989, ISBN 3-550-06429-2.&lt;br /&gt;
* mit Ulrich Pramann: &amp;#039;&amp;#039;Ich will Freiheit für die Liebe – Beate Uhse. Die Autobiographie.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, München 2001, ISBN 3-548-60049-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sex sells. Die Erfolgsstory von Europas größtem Erotik-Konzern.&amp;#039;&amp;#039; Knaur, München 2002, ISBN 3-426-77599-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filme ===&lt;br /&gt;
* 2011: &amp;#039;&amp;#039;[[Beate Uhse – Das Recht auf Liebe]]&amp;#039;&amp;#039; (Regie: [[Hansjörg Thurn]]; Titelrolle: [[Franka Potente]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theater ===&lt;br /&gt;
* 2012: &amp;#039;&amp;#039;Beate U. – Ein Frauenleben in Schleswig Holstein&amp;#039;&amp;#039;, Musikalische Revue von [[Peter Schanz]] (Regie: [[Peter Dorsch]]; Musikalische Leitung: [[Dietrich Bartsch]]) am [[Schleswig-Holsteinisches Landestheater und Sinfonieorchester|Schleswig-Holsteinischen Landestheater]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Elizabeth D. Heineman: &amp;#039;&amp;#039;Der Mythos Beate Uhse. Respektabilität, Geschichte und autobiographisches Marketing in der frühen Bundesrepublik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[WerkstattGeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; 40, 2006 ([http://www.werkstattgeschichte.de/werkstatt_site/archiv/WG40_069-092_HEINEMAN_MYTHOS.pdf online] PDF; 4,98&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Elizabeth D. Heineman: &amp;#039;&amp;#039;Before Porn Was Legal: The Erotica Empire of Beate Uhse.&amp;#039;&amp;#039; Chicago 2011, ISBN 978-0-226-32521-7.&lt;br /&gt;
* Jürgen Hobrecht: &amp;#039;&amp;#039;Beate Uhse. Chronik eines Lebens.&amp;#039;&amp;#039; Beate Uhse Holding, Flensburg 2003, ISBN 3-00-010643-X.&lt;br /&gt;
* Uta van Steen: &amp;#039;&amp;#039;Liebesperlen – Beate Uhse. Eine deutsche Karriere.&amp;#039;&amp;#039; Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2003, ISBN 3-434-50548-2.&lt;br /&gt;
* [[Sybille Steinbacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Wie der Sex nach Deutschland kam.&amp;#039;&amp;#039; Siedler, München 2011, ISBN 978-3-88680-977-6.&lt;br /&gt;
* {{NDB|26|553||Uhse, Beate|Sybille Steinbacher|11889045X}}&lt;br /&gt;
* [[Katrin Rönicke]]: &amp;#039;&amp;#039;Beate Uhse. Ein Leben gegen Tabus.&amp;#039;&amp;#039; Residenz Verlag, Salzburg Wien 2019, ISBN 978-3-7017-3466-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11889045X}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|11889045X}}&lt;br /&gt;
* {{Spk-digital|SBB=1}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm1446451}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/fotostrecke/60-jahre-beate-uhse-versand-fotostrecke-107183-24.html Foto &amp;#039;&amp;#039;Vorderseite der Schrift X&amp;#039;&amp;#039;] bei spiegel-online.de&lt;br /&gt;
* [https://www.beate-uhse.com/ Beate-Uhse-Shop]&lt;br /&gt;
* [https://www.srf.ch/audio/zeitblende/beate-uhse-die-erste-erotik-influencerin-deutschlands?id=12075663 &amp;#039;&amp;#039;Beate Uhse, die erste Erotik-Influencerin Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitblende&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizer Radio und Fernsehen]]&amp;#039;&amp;#039; vom 23. Oktober 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesprochener Artikel&lt;br /&gt;
|artikel      = Beate Uhse&lt;br /&gt;
|dateiname    = De-Beate Uhse-article.ogg&lt;br /&gt;
|dauer        = 11:57&lt;br /&gt;
|größe        = 4,1 MB&lt;br /&gt;
|sprecher     = Buecherfresser&lt;br /&gt;
|geschlecht   = weiblich&lt;br /&gt;
|dialekt      = Hochdeutsch&lt;br /&gt;
|oldid        = 2637773&lt;br /&gt;
|artikeldatum = 2004-09-17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11889045X|LCCN=nb2004304157|VIAF=309803172}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Uhse, Beate}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstflugpilot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärpilot (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Flensburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexualaufklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Juist)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Köstlin|Beate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilot (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Uhse, Beate&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rotermund-Uhse, Beate (vollständiger Name); Köstlin, Beate Dorothea (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Pilotin und Unternehmerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Oktober 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Malinowka (Kaliningrad, Selenogradsk)|Wargenau]] bei [[Selenogradsk|Cranz]], [[Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Juli 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[St. Gallen]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rudolph Buch</name></author>
	</entry>
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