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	<title>Beate Hartinger-Klein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Beate_Hartinger-Klein&amp;diff=1487203&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-21T10:45:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesministerin Mag. Beate Hartinger-Klein.jpg|mini|hochkant|Beate Hartinger-Klein (2017)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beate Hartinger-Klein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. September]] [[1959]] in [[Graz]] als &amp;#039;&amp;#039;Beate Schnuderl&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Munzinger&amp;quot;&amp;gt;{{Munzinger|00000031301|Abruf=2024-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine [[österreich]]ische Managerin und Politikerin ([[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]). Sie war von 1999 bis 2002 Abgeordnete zum [[Nationalrat (Österreich)|Nationalrat]]. Von Jänner 2018 bis zum 22. Mai 2019 war sie [[Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz|Bundesministerin für  Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz]] der [[Österreich|Republik Österreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Beate Schnuderl wurde als Tochter des [[ÖBB]]-Vorstandes Alfred Schnuderl geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Munzinger&amp;quot; /&amp;gt; Von 1966 bis 1970 besuchte sie die Volksschule und im Anschluss ein Realgymnasium. 1974 wechselte sie an die Handelsakademie. Nach der Matura 1979 studierte Hartinger Sozial- und [[Wirtschaftswissenschaft]]en an der [[Karl-Franzens-Universität Graz]]. 1984 schloss sie ihr Studium mit dem akademischen Grad &amp;#039;&amp;#039;Mag. rer. soc. oec.&amp;#039;&amp;#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie arbeitete von 1984 bis 1985 als Steuerberaterkonzipientin und war 1986 als Organisatorin für die Firma [[Kastner &amp;amp; Öhler]] tätig. Danach wechselte sie zur Steiermärkischen Krankenanstalten GmbH, wo sie bis 1990 Bereichsleiterin der Internen Revision war und 1990 zur Stabsstellenleiterin für Controlling aufstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beate Hartinger war von August 2003 bis März 2009 als Geschäftsführerin beziehungsweise ab 2005 stellvertretende Generaldirektorin Mitglied der Geschäftsführung und des Verbandsmanagements des [[Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger|Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |abruf=2021-11-14 |offline=ja |url=http://www.svb.at/portal/index.html;jsessionid=B9EE270AB2E4EE63B0AF5E59DAAACDD5?ctrl:cmd=render&amp;amp;ctrl:window=svbportal.channel_content.cmsWindow&amp;amp;p_menuid=60232&amp;amp;p_tabid=2&amp;amp;p_pubid=91398 |autor=Sozialversicherungsanstalt der Bauern |werk=svb.at |titel=Hauptverband NEU ist nun komplett |archiv-url=https://web.archive.org/web/20081013100202/http://www.svb.at/portal/index.html;jsessionid=B9EE270AB2E4EE63B0AF5E59DAAACDD5?ctrl:cmd=render&amp;amp;ctrl:window=svbportal.channel_content.cmsWindow&amp;amp;p_menuid=60232&amp;amp;p_tabid=2&amp;amp;p_pubid=91398 |archiv-datum=2008-10-13 |archiv-bot=2022-10-09 09:17:20 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Tätigkeitsbereich umfasste die vertraglichen Beziehungen der Sozialversicherung zu Ärzten, Apotheken, Medikamentenherstellern, internationale Angelegenheiten und Sozialversicherungsverträge, Dienstrecht, Ausbildung und Selbstverwaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;Anhang zur Geschäftsordnung des Verbandsvorstandes. Kundmachung unter www.avsv.at Nr.&amp;amp;nbsp;30/2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem arbeitete Hartinger als Universitätslektorin an der [[Wirtschaftsuniversität Wien]], der [[Universität Wien]] und an der Karl-Franzens-Universität Graz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungewöhnliche Kostensteigerungen und Verhalten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2008 berichtete das renommierte österreichische [[Trend (Zeitschrift)|Wirtschaftsmagazin &amp;quot;trend.&amp;quot;]] über ihr ungewöhnliches Verhalten gegenüber einem Top-[[Lobbyismus | Lobbyisten]] und weiteren Vertretern der [[Pharmahersteller|Pharmaindustrie]].&lt;br /&gt;
Es wurde nahegelegt, dass dies mit einem nachteiligen Nebeneffekt für die Allgemeinheit einherginge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Topmanagerin an der entscheidenden [[Hauptverband der Sozialversicherungsträger|Spitzenstelle der österreichischen Sozialversicherungen]] hatte sie wiederholt zu Treffen von Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen, darunter hochrangige Ärzte und Pharmamanager (ca. 15 Personen) in ihre Privatwohnung in Wien geladen.&lt;br /&gt;
Arrangiert, ansprechend verpackt und verschickt wurden die Einladungen von &amp;quot;der Nr. 1&amp;quot; unter den Pharmalobbyisten Österreichs, welche ebenfalls anwesend war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitraum ihrer Verantwortung kam es zu einem außerordentlichen Anstieg der öffentlichen Ausgaben für die Sozialversicherungen. Deren öffentlich finanzierten Medikamentenkosten waren innerhalb von vier Jahren um 21 % gestiegen: Im Jahr 2003 standen sie bei 1,95 Milliarden Euro pro Jahr, für das Jahr 2007 bereits bei 2,35 Milliarden jährlich. Dies, zu einer Zeit, als die Inflationsrate in Österreich bei niedrigen 2 % lag. Besonders ab 2006 begannen diese Kosten rasch anzusteigen (6 %). 2007 trat mit 8 % Steigerung sogar noch eine weitere Beschleunigung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2007 schritt das österreichische Parlament ein und legte per Gesetz eine zukünftige (ab 1. Januar 2008) Steigerungs-Obergrenze von maximal 2 % über der Inflation (= 4 %) fest. Trotzdem beschleuntige sich der Kostenanstieg bei den Sozialversicherungen weiter, für die ersten sieben Monate des Jahres 2008 steigerte er sich weiter auf 9 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite journal | journal=trend. |volume=2008 |issue=10 |pages=53-61 |last=Dengg |first=Ingrid |date=2008-10 |title=Die Tricks der Pharmaindustrie |url=http://www.trend.at }}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die vom Wirtschaftsmagazin dargestellten ungewöhnlichen Zusatzkosten für den Zeitraum 2004–2008 summierten sich somit auf über 0,6 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2009 wurde Beate Hartingers Vertrag an der Spitze der Sozialversicherungen nicht mehr verlängert. Sie wechselte zu einem Job in der privaten Consulting-Branche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit nach dem Hauptverband der Sozialversicherungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 1. April 2009 wechselte sie zu [[Deloitte Touche Tohmatsu|Deloitte]] Österreich.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090121_OTS0184/hauptverband-generaldirektor-stellvertreterin-beate-hartinger-entschliesst-sich-fuer-neue-herausforderungen Presseaussendung] vom 21. Jänner 2009: Generaldirektor-Stellvertreterin Beate Hartinger entschließt sich für neue Herausforderungen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie arbeitete bei diesem Unternehmen als Geschäftsführerin im Bereich Healthcare Consulting.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |abruf=2021-11-14 |offline=ja |url=https://www.deloitte.com/view/de_AT/at/presse/Pressemitteilungen/675c1ec6f6001210VgnVCM100000ba42f00aRCRD.htm |autor=Deloitte Österreich |titel=Pressemitteilung |datum=21. Jänner 2009 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von April 2011 bis Dezember 2017 war sie selbstständig tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartinger Consulting GmbH, zuletzt Ethik Consulting GmbH, amtliches öffentliches Firmenbuch Wien FN 363462 d, als Gesellschaft gelöscht (abgerufen am 14. November 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Lebens- und Sozialberatung, Unternehmensberatung http://www.gfb.or.at/index.php?id=46&amp;amp;mitgliedId=148&amp;lt;!--http://www.hartinger-consulting.com Hartinger-Klein Consulting GmbH.--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 60 Jahren trat sie in den Ruhestand.&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Zimmermann: [https://www.sn.at/politik/innenpolitik/was-wurde-eigentlich-aus-der-blauen-regierungsriege-87463291 Was wurde eigentlich aus der blauen Regierungsriege?] In: Salzburger Nachrichten SNplus, Innenpolitik. 12. Mai 2020 (abgerufen am 14. November 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; 2021 gab sie als Zeugin vor Gericht als Beruf „Pensionistin und Studentin“ an, sie absolvierte ein [[Postgraduales Studium|Post-graduate-Studium]] an der Universität Wien, als Titel der Abschlussarbeit (Masterarbeit) war das Thema „Kollateralschäden der Pandemie im Gesundheitswesen“ geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heute.at/s/ex-ministerin-ist-nun-wieder-studentin-100151553 Ex-Ministerin ist nun wieder Studentin]. In: „heute“, 9. Juli 2021. (abgerufen am 14. November 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Oktober 2013 erhielt sie&amp;lt;!-- als Frauen waren vor ihr Rehor, Hostasch und Eichler--&amp;gt; mit dem Ehrenring der österreichischen Sozialversicherung die höchste Auszeichnung, welche die österreichische Sozialversicherung zu vergeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2015 bewarb sie sich für die vakante Position des Generaldirektors der [[Allgemeine Unfallversicherungsanstalt|AUVA]], die aber Helmut Köberl erhielt. Auch eine Beschwerde bei der Gleichbehandlungskommission änderte an der Bestellung Köberls nichts.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pressreader.com/austria/kronen-zeitung/20180407/281487866919821 Hartinger zur AUVA] auf PressReader.com vom 7. April 2018, abgerufen am 8. April 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Klage gegen die AUVA zog sie nach ihrer Angelobung als Ministerin im Jänner 2018 zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orf.at/stories/2433353/2433354/ &amp;#039;&amp;#039;orf.at: Strache verteidigt Hartinger-Klein&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 8. April 2018, abgerufen am 8. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erlangte im Jänner 2023 die Sponsion zum Master of Arts (MA) des Post-graduate-Studiums Generale an der Uni Wien. Der Titel der Masterarbeit: „Corona-Governance in Pandemiezeiten, Perspektiven für die Gesundheitsversorgung mit Schwerpunkt Krankenhaus“. Dies wurde als Buch im Educa-Verlag 2023 veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mag. Beate Hartinger-Klein, M.A. |url=https://www.educa-verlag.at/wp/wp-content/uploads/2023/01/Corona-Governance-Flyer-A5.pdf |titel=Corona-Governance in Pandemiezeiten |werk= |hrsg=Educa Verlag |abruf=2023-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politischer Werdegang ==&lt;br /&gt;
Hartinger-Klein war von 1996 bis 1999 Abgeordnete zum [[Landtag Steiermark|steiermärkischen Landtag]] und ab 1999 Mitglied des Steiermärkischen Krankenanstaltenfonds (SKAFF). Sie vertrat die FPÖ zwischen dem 29.&amp;amp;nbsp;Oktober 1999 und dem 19.&amp;amp;nbsp;Dezember 2002 im Nationalrat. Ab Dezember 2017 gehörte sie der [[Bundesregierung Kurz I]] an. Sie wurde zur [[Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz|Bundesministerin für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz]] ernannt und mit der Leitung des [[Bundesministerium für Gesundheit und Frauen|Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen]] betraut, bis das neue Bundesministeriengesetz in Kraft trat. Zwischen dem 8.&amp;amp;nbsp;Jänner 2018 und dem 22.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 leitete sie das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2017_I_164/BGBLA_2017_I_164.pdf Änderung des Bundesministeriengesetzes] (zum Inkrafttreten siehe § 17b Absatz 28 Z 1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2018 bewarb Hartinger-Klein bei einer Nationalratsdebatte den Zwölf-Stunden-Arbeitstag mit einem angeblich von [[Karl Marx]] stammenden Zitat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat |Text=Abschließend, meine Damen und Herren von der Sozialdemokratie: Es war ein sehr berühmter Mann, der einmal Folgendes gesagt hat: ‘Freiheit ist ein Luxus, den sich nicht jedermann leisten kann.’ – Wissen Sie, wer das war? Sie sollten es eigentlich wissen. Es war Karl Marx. Und ich sage: Mit dieser Arbeitszeitflexibilisierung ab 1.&amp;amp;nbsp;September ist diese Freiheit für jeden Mann und jede Frau möglich. |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.parlament.gv.at/pd/stvorwww/XXVI/NRSITZ/NRSITZ_00036/A_-_11_20_12_Bundesministerin_fur_Arbeit,_Soziales,_Gesundheit_und_Konsumentenschutz_Mag__Beate_Hartinger-Klein.pdf#page=6 |wayback=20180716170005 |text=Nationalrat, XXVI. GP, 5. Juli 2018, 36. Sitzung, Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz Mag. Beate Hartinger-Klein |archiv-bot=2024-07-22 19:50:31 InternetArchiveBot }}, S. 6 &amp;#039;&amp;#039;(parlament.gv.at)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich stammt das Zitat von [[Otto von Bismarck]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt Palm]]: [https://derstandard.at/2000083424052/Karl-Marx-und-der-Zwoelfstundentag Karl Marx und der Zwölfstundentag] [[Der Standard]], 13.&amp;amp;nbsp;Juli 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Positionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mindestsicherung ===&lt;br /&gt;
Hartinger-Klein trat 2018 für eine Kürzung der [[Bedarfsorientierte Mindestsicherung|Mindestsicherung]] ein. In einem Fernsehinterview stellte sie fest, man könne von 150 Euro monatlich leben, wenn man die Wohnung finanziert bekomme. Für diese Aussage wurde Hartinger-Klein von oppositionellen Politikern kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5470505/Stimmen-Sie-ab_Kann-man-wie-die-Ministerin-sagt-von-150-Euro-im |titel=Stimmen Sie ab: Kann man, wie die Ministerin sagt, von 150 Euro leben? |werk=kleinezeitung.at |datum=2018-07-26 |abruf=2024-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rauchverbot in der Gastronomie ===&lt;br /&gt;
Als ehemalige Gesundheitsministerin trat Hartinger-Klein gegen ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2018/PK0169/index.shtml Parlamentskorrespondenz Nr. 169 vom 28. Februar 2018]&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Argument wurde von ihr vorgebracht: Durch ein Rauchverbot werde „den Gastwirten die Gastfreundlichkeit verboten“. Man dürfe Gäste nicht wegen „kleine[r] Schwächen maßregeln“. Auch sprach sich Hartinger-Klein gegen eine Volksabstimmung zum Thema Rauchverbot in Lokalen aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Philipp Aichinger |url=https://diepresse.com/home/innenpolitik/5380137/Ministerin_Rauchverbote-grauslich |titel=Ministerin: Rauchverbote &amp;quot;grauslich&amp;quot; |werk=diepresse.com |datum=2018-02-28 |abruf=2024-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auflösung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt ===&lt;br /&gt;
Hartinger-Klein war als Gesundheitsministerin auch für die Reformen der Sozialversicherungs-Anstalten zuständig. Im Regierungsprogramm von [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] und [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] wurde festgelegt, dass die [[Allgemeine Unfallversicherungsanstalt]] (AUVA) bis Ende des Jahres 2018 ein Konzept zur Einsparung von 500 Millionen Euro vorlegen müsse. Diese Einsparungen seien nötig, da der von den Unternehmen zu leistende Unfallversicherungsbeitrag von 1,3 auf 0,8 Prozent gesenkt werden solle. Schaffe es die AUVA bis Ende 2018 nicht, ein Sparkonzept von diesem Umfang vorzulegen, solle sie aufgelöst und in andere Sozialversicherungsträger überführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im April 2018 vermeldete Hartinger-Klein, dass sie nicht davon ausgehe, dass die AUVA weiterbestehen werde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hartinger-Klein geht von Auflösung der AUVA aus |Sammelwerk=news.ORF.at |Datum=2018-04-05 |Online=https://orf.at/stories/2432983/ |Abruf=2018-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hartinger-Klein selbst hatte sich 2015 um den Posten als AUVA-Generaldirektorin beworben, aber keinen Zuschlag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Ankündigungen der Gesundheitsministerin versammelte sich die Belegschaft der AUVA im [[Unfallkrankenhaus Wien Lorenz Böhler|Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhaus]] in [[Wien]], um gegen die Auflösung der Institution zu protestieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H. |Titel=Mitarbeiter protestieren gegen türkis-blaue Sparpläne |Sammelwerk=derStandard.at |Online=https://derstandard.at/2000077656448/AUVA-Mitarbeiter-protestieren-gegen-tuerkis-blaue-Sparplaene |Abruf=2018-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fusion der österreichischen Krankenkassen ===&lt;br /&gt;
Während der Amtszeit von Hartinger-Klein als Sozialministerin beschloss die [[Bundesregierung Kurz I|schwarz-blaue Bundesregierung]] 2018, die Sozialversicherungsträger von 21 auf 5 zu verringern. In diesem Zusammenhang wurden für den Zeitraum 2020 bis 2023 Einsparungen von einer Milliarde Euro angekündigt. Tatsächlich kam es aber durch die Maßnahme nicht zu einer Kostensenkung, sondern zu Mehrkosten von 215 Millionen Euro bis Ende 2023.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kleine Zeitung |Titel=215 Millionen Euro Mehrkosten statt eingesparter &amp;quot;Patientenmilliarde&amp;quot; |Sammelwerk=kleinezeitung.at |Online=https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/6228093/Fusion-der-Krankenkassen_200-Millionen-Euro-Mehrkosten-statt |Abruf=2024-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2024 bezeichnete Hartinger-Klein die in Zusammenhang mit der Fusion angekündigte „Patientenmilliarde“ als „Marketinggag“, der bei ihr anfangs einen „Wutanfall“ ausgelöst habe. Die Reform der Krankenkassen verteidigte Hartinger-Klein als wichtig und richtig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=ORF |Titel=&amp;quot;Rot-Blau&amp;quot;-U-Ausschuss - &amp;quot;Patientenmilliarde&amp;quot; als &amp;quot;Marketinggag&amp;quot; |Sammelwerk=orf.at |Online=https://orf.at/stories/3354099/ |Abruf=2024-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* Soziale Sicherheit und zukünftige Herausforderungen, Politik und Gesundheit 4, Wien. (2024; hrsgg. gemeinsam mit [[Josef Souhrada (Jurist)|Josef Souhrada]] und Lukas Stärker)&lt;br /&gt;
* Corona-Governance Österreich in Pandemiezeiten. Perspektiven für die Gesundheitsversorgung mit Schwerpunkt Krankenhaus, Wien. (2023)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|08188}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=https://www.sozialministerium.at/site/Ministerium/Bundesministerin_Beate_Hartinger_Klein/ | wayback=20190327175940 | text=Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz Beate Hartinger-Klein}}&lt;br /&gt;
* [https://www.meineabgeordneten.at/Abgeordnete/beate.hartinger Beate Hartinger-Klein] auf www.meineabgeordneten.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Kurz I&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Österreichische Gesundheitsminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Österreichische Sozialminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Österreichische Arbeitsminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Österreichische Konsumentenschutzminister&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1038823447|VIAF=305156931}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:HartingerKlein, Beate}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitsminister (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialminister (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsminister (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konsumentenschutzminister (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenminister (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Steiermark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Graz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hartinger-Klein, Beate&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schnuderl, Beate (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Managerin und Politikerin (FPÖ)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. September 1959&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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