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	<title>Bdín - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bd%C3%ADn&amp;diff=246389&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lopatalopez: Aktualieserung der Bürgermeister</title>
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		<updated>2023-11-02T18:43:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aktualieserung der Bürgermeister&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort = Bdín&lt;br /&gt;
| Wappen = [[Datei:Sin escudo.svg|111px|Wappen]]&lt;br /&gt;
| Kraj = Středočeský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link = &lt;br /&gt;
| Lageplan = Bdin RA CZ.png&lt;br /&gt;
| Lageplanbeschreibung = &lt;br /&gt;
| Okres = Rakovník&lt;br /&gt;
| Fläche = 211,6514&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.uir.cz/obec/565423/Bdin |wayback=20160304104932 |text=&amp;#039;&amp;#039;Obec Bdín: podrobné informace.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;uir.cz,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 29. Januar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe = 360&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer = 565423&lt;br /&gt;
| Postleitzahl = 270 54&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = S&lt;br /&gt;
| Straßen = [[Srbeč]] – [[Kalivody]]&lt;br /&gt;
| Schienen = &lt;br /&gt;
| Flughafen = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister = Martin Charvát&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2022&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße = Bdín 38&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt = 270 54 Řevničov&lt;br /&gt;
| Website = www.obec-bdin.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 50/12/51/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 13/51/31/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bdín&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|Bdin}}, 1939–45 &amp;#039;&amp;#039;Wacht&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde im [[Okres Rakovník]] in [[Tschechien]]. Sie liegt acht Kilometer nördlich von [[Nové Strašecí]] und gehört zum Okres Rakovník.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Bdín befindet sich in dem zum [[Džbán]] (&amp;#039;&amp;#039;Krugwald&amp;#039;&amp;#039;) gehörigen Hügelland {{lang|cs|Řevničovská pahorkatina}} im Naturpark Džbán. Das Dorf liegt gegenüber der Einmündung des Baches Přerubenický potok an einem Hang rechtsseitig des [[Bakovský potok]]. Gegen Osten erstreckt sich das Waldgebiet &amp;#039;&amp;#039;Pozdeňský les,&amp;#039;&amp;#039; nordwestlich der &amp;#039;&amp;#039;Pšanský les&amp;#039;&amp;#039;. Nördlich erhebt sich die Vošková ({{Höhe|469|CZ|link=1}}), im Süden der Tok (483&amp;amp;nbsp;m) und westlich die Střela (482&amp;amp;nbsp;m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Dřevíč, [[Vinařice u Loun|Vinařice]], [[Nová Ves u Hříškova|Nová Ves]], Hvížďalka, Bor, Stráň und [[Milý]] im Norden, [[Srbeč]] im Nordosten, Pod Lipou, Ostrov, Hlína, Myslivárna und Hvězda im Osten, [[Mšec]], Červený Mlýn, [[Lodenice]] und [[Mšecké Žehrovice]] im Südosten, Pilský Mlýn, Lipina, [[Nové Strašecí]], Tok und [[Třtice]] im Süden, [[Řevničov]] und [[Kalivody]] im Südwesten, [[Kroučová]] im Westen sowie [[Přerubenice]], [[Smilovice]] und [[Kozojedy u Rakovníka|Kozojedy]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Ptyn&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahre 1318 im Zusammenhang mit einem &amp;#039;&amp;#039;Jan de Ptyna&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname leitet sich nach [[Antonín Profous]] vom alttschechischen Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Bda&amp;#039;&amp;#039; her. Nach der volkstümlichen Überlieferung kommt er jedoch von der Bewachung ({{csS|bdít}}) der über den [[Džbán]] verlaufenden unsicheren Grenze des Stammesgebietes der [[Přemysliden]] mit dem der [[Lutschanen]] her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des 14. Jahrhunderts gehörte Bdín zu den Besitzungen der [[Edelknecht|Zemanen]] Hrabanie von Przerubenitz und wurde später an [[Kalivody]] angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1596 verkauften die Brüder Adam, Hans und Karl Hruška die Feste Kalivody mit allem Zubehör an den Hauptmann des Schlaner Kreises, Matthias [[Štampach ze Štampachu|Stampach von Stampach]], der die Güter seiner Herrschaft [[Mšec|Kornhaus]] zuschlug. Da Matthias von Stampach kinderlos blieb, fiel die Herrschaft 1615 seinem Neffen Jan Rejchart zu. Dieser gehörte während des [[Ständeaufstand in Böhmen (1618)|Ständeaufstands von 1618]] dem [[Direktorium (Böhmen)|Direktorium]] der Stände an. Nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] wurde Jan Rejchart von Stampach zum Verlust der Hälfte seiner Güter verurteilt und die Herrschaft Kornhaus 1622 [[Konfiskation|konfisziert]].&lt;br /&gt;
1623 verpfändete die [[Böhmische Kammer|Hofkammer]] die Herrschaft zunächst an Elisabeth [[Lobkowitz (Adelsgeschlecht)|Popel von Lobkowicz]]. Im selben Jahre wurde Kornhaus gegen eine Schuld von 87.932 [[Alte Maße und Gewichte (deutschsprachiger Raum)#Schock|Schock]] [[Meißner Groschen|Meißnischen Groschen]] an [[Wratislaw I. von Fürstenberg|Wratislaw Reichsgraf von Fürstenberg, Heiligenberg und Werdenberg]] überschrieben. Jan Rejchart von Stampach, der 1628 nach [[Annaberg-Buchholz|Annaberg]] emigriert war, kehrte 1631 mit einem kursächsischen Heer nach Böhmen zurück und bemächtigte sich seines früheren Besitzes. Er wurde wieder aus Böhmen vertrieben und verlor 1634 wegen seiner Invasion auch die ihm verbliebenen böhmischen Güter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode Wratislaws von Fürstenberg erbte 1634 seine Witwe Lavinia [[Gonzaga|Gonzaga von Novellara]] die Herrschaft. Nachdem diese in zweiter Ehe Otto Friedrich von [[Harrach]] geheiratet hatte, brach zwischen den [[Fürstenberg (schwäbisches Adelsgeschlecht)|Grafen von Fürstenberg]] und Otto Friedrich von Harrach ein Erbstreit aus. Bei dessen Beilegung wurde die Herrschaft Kornhaus 1639 den aus der Ehe mit Lavinia Gonzaga stammenden Kindern Wratislaws zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Franz Wratislaw von Fürstenberg 1641 im Alter von zehn Jahren verstorben war, fiel das Erbe seiner Schwester Marie Eleonore Katharina, verheiratete [[Herren von Ems|Reichsgräfin von Hohenems]] zu. Eleonore Katharina von Hohenems verkaufte 1662 die Herrschaft Kornhaus zusammen mit dem Fürstenbergischen Haus am [[Hradčany (Prag)|Hradschin]] für 60.000 Gulden an Johann Adolph [[Schwarzenberg (fränkisch-böhmisches Adelsgeschlecht)|von Schwarzenberg]], der am 14. Juli 1670 in den [[Reichsfürstenstand]] erhoben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptmann der Herrschaft Kornhaus, Elias Heidelberger von Heidelberg, ließ 1681 für die Herrschaft Kornhaus ein [[Urbar (Verzeichnis)|Urbar]] anlegen, das 613-seitige in [[Alttschechische Sprache|alttschechischer Sprache]] verfasste Verzeichnis befindet sich heute im Archiv auf [[Schloss Třeboň]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1683 erbte [[Ferdinand (Schwarzenberg)|Ferdinand zu Schwarzenberg]] die Herrschaft. 1703 erbte [[Adam Franz Karl (Schwarzenberg)|Adam Franz zu Schwarzenberg]] den Besitz; ihm folgte ab 1732 dessen Sohn [[Joseph I. (Schwarzenberg)|Joseph I. zu Schwarzenberg]], der 1780 die Herrschaft zum [[Familienfideikommiss]] erhob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts ging der einst reichhaltige Wildbestand der Kornhauser Wälder immer mehr zurück; der [[Fasangarten]] bei Kalivody wurde 1733 aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgende Besitzer waren ab 1782 [[Johann I. (Schwarzenberg)|Johann I. zu Schwarzenberg]], ab 1789 [[Joseph II. (Schwarzenberg)|Joseph II. zu Schwarzenberg]] und ab 1833 dessen ältester Sohn und [[Fideikommiss]]erbe [[Johann Adolf II. zu Schwarzenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1843 bestand &amp;#039;&amp;#039;Bdin&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Bdjn&amp;#039;&amp;#039; aus 30 Häusern mit 220 Einwohnern. Im Ort gab es eine Mühle, abseits lag eine [[Ziegelbrennerei|Ziegel-]] und [[Kalkbrennerei]]. Pfarrort war [[Srbeč]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gottfried Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen. Statistisch-topographisch dargestellt.&amp;#039;&amp;#039; Band 13: &amp;#039;&amp;#039;Rakonitzer Kreis.&amp;#039;&amp;#039; Calve, Prag 1845, S. 44, {{URN|nbn:de:bvb:12-bsb10011373-7}} ({{Digitalisat|MDZ=10011373|SZ=94|LT=MDZ}} [Scan der [[Bayerische Staatsbibliothek|Bayerischen Staatsbibliothek]]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb &amp;#039;&amp;#039;Bdin&amp;#039;&amp;#039; der Fideikommissherrschaft Kornhaus mit [[Kounov u Rakovníka|Kaunowa]] untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] bildeten &amp;#039;&amp;#039;Bdín&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Bdin&amp;#039;&amp;#039; ab 1850 mit den Ortsteilen [[Kalivody]], [[Přerubenice]] und Dučice eine Gemeinde im [[Bezirk Rakonitz]] und Gerichtsbezirk [[Nové Strašecí|Neustraschitz]]. 1868 wurde die Gemeinde dem [[Bezirk Schlan]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 lösten sich Dučice, Kalivody und Přerubenice von Bdín los und bildeten die Gemeinden Kalivody und Přerubenice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1932 hatte Bdín 216 Einwohner; im Ort gab es eine Zementwarenfabrik und die [[Steinkohlenzeche]] &amp;#039;&amp;#039;Antonie&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] legte die [[Wehrmacht]] in den Wäldern an der Straße nach [[Hříškov]] ein großes Munitionsdepot mit 500 Wagenladungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.krivoklatsko.cz/download.asp?id=745 |titel=(Titel unbekannt) |titelerg= |werk=krivoklatsko.cz |hrsg= |datum= |offline=1 |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2018-12-08 |sprache=cs |kommentar=keine einschlägigen Mementos}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. April 1945 griffen [[Tiefflieger]] auf der Straße zwischen Bdín und Srbeč einen Kohlen-LKW der Protektoratsbahn aus [[Slaný|Schlan]] an; dabei starb der Fahrer und seine beiden Mitfahrer wurden verletzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 wurde Bdín dem Okres Nové Strašecí zugeordnet, seit dessen Aufhebung im Jahre 1960 gehört die Gemeinde zum [[Okres Rakovník]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Jänner 1980 erfolgte die Eingemeindung nach [[Srbeč]]. Seit dem 24. November 1990 bildet Bdín wieder eine eigene Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Glockenturm aus dem Dorfplatz, errichtet 1746&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Borovice&amp;#039;&amp;#039;, der 24 m hohe Mobilfunkmast am Hang der Vošková wurde in Form einer künstlichen Kiefer errichtet.&lt;br /&gt;
* Gedenkstein für Jindřich Coufal an der Straße zwischen Bdín und Srbeč, der Kraftfahrer der [[Československé státní dráhy|BMB-ČMD]] wurde am 18. April 1945 bei einem Tieffliegerangriff getötet.&lt;br /&gt;
* Geschützte Eiche, am nördlichen Ortsausgang bei der Ziegelei&lt;br /&gt;
* Geschützte Esche, an der Straße nach Přerubenice am nordwestlichen Ortsausgang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.mistopisy.cz/pruvodce/obec/7930/bdin/historie/ Geschichte von Bdín] (tschechisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Rakovník}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bdin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1318]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lopatalopez</name></author>
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