<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bayliss-Effekt</id>
	<title>Bayliss-Effekt - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bayliss-Effekt"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bayliss-Effekt&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T06:14:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bayliss-Effekt&amp;diff=357765&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sugarmaster: siehe auch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bayliss-Effekt&amp;diff=357765&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-08T07:30:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;siehe auch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bayliss-Effekt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;myogene Autoregulation&amp;#039;&amp;#039; ist eine nach dem britischen Physiologen [[William Bayliss]]&amp;lt;ref&amp;gt;W. M. Bayliss: &amp;#039;&amp;#039;On the local reactions of the arterial wall to changes of internal pressure.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Journal of Physiology]]&amp;#039;&amp;#039; 28, 1902, S.&amp;amp;nbsp;220–231. {{PMC|1540533}}&amp;lt;/ref&amp;gt; benannte Kontraktionsreaktion von Blutgefäßen bei der lokalen Steuerung des [[Blutkreislauf]]s (&amp;#039;&amp;#039;Autoregulation&amp;#039;&amp;#039;) zur Konstanthaltung der Durchblutung eines [[Organ (Biologie)|Organ]]s bzw. [[Gewebe (Biologie)|Gewebe]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erklärung ==&lt;br /&gt;
Ändert sich durch eine [[Blutdruck]]erhöhung die Wanddehnung einer kleinen [[Arterie]] oder [[Arteriole]], so wird dies von einer [[Muskelkontraktion|Kontraktion]] der [[Glatte Muskulatur|glatten Gefäßmuskelzellen]] beantwortet. Dadurch verringert sich der Radius des Blutgefäßes und der [[Gefäßwiderstand]] steigt (&amp;#039;&amp;#039;[[Gesetz von Hagen-Poiseuille|Hagen-Poiseuillesches Gesetz]]&amp;#039;&amp;#039;). Bei einem Nachlassen des intravasalen Drucks (von [[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;intra&amp;#039;&amp;#039; = „innerhalb“, &amp;#039;&amp;#039;vas&amp;#039;&amp;#039; = „Gefäß“) geht die Gefäßmuskulatur wieder auf ihren ursprünglichen („basalen“) [[Tonus]] zurück. Auf diese Weise kann auch bei stark schwankendem Blutdruck (im Bereich zwischen ca. 120 und 200 [[mmHg]]) eine konstante Durchblutung von Organen und Geweben aufrechterhalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die molekulare Ursache für den Bayliss-Effekt liegt in der Aktivierung mechanosensitiver Rezeptoren. Diese können entweder über Kationenkanäle einen [[Calcium]]-Einstrom vom Zwischenzellraum ([[Extrazellularraum]]) in die Muskelzellen bewirken oder über Signaltransduktionskaskaden Calcium-unabhängig zur Kontraktion der glatten Muskulatur führen (z.&amp;amp;nbsp;B. über Rho-Kinase). Die Calcium-Ionen bilden einen Komplex mit dem [[Protein]] [[Calmodulin]]; dieser Komplex aktiviert die [[Myosin-leichte-Ketten-Kinase]] (MLCK), die durch [[Phosphorylierung]] ([[Interkonvertierung]]) zur Aktivierung des Motorproteins [[Myosin]] II führt und somit eine Kontraktion der glatten Gefäßmuskelzelle ermöglicht. Eine ähnliche Wirkung tritt jedoch auch ein, wenn die [[Myosin-leichte-Kettenphosphatase]] (MLCP), ein gegensätzlich zur MLCK arbeitendes Enzym, über Rho-Kinase gehemmt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Art der Kreislaufregulation arbeitet völlig unabhängig von der [[vegetatives Nervensystem|vegetativen Innervation]] der Blutgefäße. Das bedeutet, dass auch bei einer Durchtrennung der das Gefäß versorgenden [[Nerv]]en der Bayliss-Effekt erhalten bleibt. Erst bei der Anwendung eines [[Spasmolytikum]]s, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Papaverin]], kann der Effekt über eine Erschlaffung der glatten Gefäßmuskelzellen aufgehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bayliss-Effekt ist z.&amp;amp;nbsp;B. in den [[Nieren]], im [[Magen-Darm-Trakt]] und im [[Gehirn]] nachweisbar, jedoch nicht in der [[Haut]] und in den [[Lunge]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Vasodilatation]], [[Vasokonstriktion]]&lt;br /&gt;
* [[Glomeruläres Feedback]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herz-Kreislauf-Physiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sugarmaster</name></author>
	</entry>
</feed>