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	<title>Bayerischer Untermain - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-05-21T11:16:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wappen Aschaffenburg.svg|mini|120px|Wappen der Stadt Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Landkreis Aschaffenburg COA.svg|mini|120px|Wappen Landkreis Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Landkreis Miltenberg.svg|mini|120px|Wappen Landkreis Miltenberg]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bayerische Untermain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Region, die den westlichsten Teil des bayerischen Bezirks [[Unterfranken]] und damit den nordwestlichsten Zipfel Bayerns bildet. Der Volksmund spricht auch von der „Schwanzquaste des bayerischen Löwen“. Die Region hat Außengrenzen zu [[Hessen]] und [[Baden-Württemberg]]. Vom restlichen Teil Unterfrankens und damit Bayerns ist der Bayerische Untermain durch den [[Spessart]] [[Landschaftsraum|landschaftsräumlich]] differenziert. Wichtigste Stadt ist als Oberzentrum der gesamten Region [[Aschaffenburg]], gefolgt von den Mittelzentren [[Miltenberg]], [[Alzenau]] und [[Obernburg am Main|Obernburg]]/[[Elsenfeld]]/[[Erlenbach am Main|Erlenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Definition ==&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Untermain&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man den Unterlauf des [[Main]]s ab jener Stelle, wo der Flusslauf zwischen [[Spessart]] und [[Odenwald]] in die Mainebene hinaustritt und an [[Hanau]], [[Offenbach am Main|Offenbach]] und [[Frankfurt am Main]] vorbei in Richtung [[Rhein]] fließt, in welchen er bei [[Mainz-Kostheim]] mündet. Der erste Teil dieser Wegstrecke wird dabei noch auf bayerischem Boden zurückgelegt, daher dort die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Bayerischer Untermain&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bayern Regionenplanung Region1.svg|mini|Die [[Planungsregion Bayerischer Untermain]] (1) ist eine von 18 Planungsregionen in Bayern.]]&lt;br /&gt;
Politisch definiert sich die [[Planungsregion Bayerischer Untermain]] als Gemeinschaft der kommunalen Gebietskörperschaften&lt;br /&gt;
* [[Aschaffenburg|Stadt Aschaffenburg]],&lt;br /&gt;
* [[Landkreis Aschaffenburg]] und&lt;br /&gt;
* [[Landkreis Miltenberg]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Untermain-in-deutschland.png|mini|Lage der Region Bayerischer Untermain innerhalb Deutschlands.]]&lt;br /&gt;
Um die räumliche Entwicklung der Region Bayerischer Untermain zu koordinieren, haben sich die Landkreise, die Stadt Aschaffenburg und die Landkreisgemeinden zum &amp;#039;&amp;#039;Regionalen Planungsverband Bayerischer Untermain&amp;#039;&amp;#039; zusammengeschlossen. Dieser Verband vertritt als Träger der Regionalplanung die Interessen von 369.000 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Organisation des Regionalmarketings und des Regionalmanagements ist die &amp;#039;&amp;#039;Initiative Bayerischer Untermain&amp;#039;&amp;#039; gegründet worden, dessen Finanzierung die Stadt Aschaffenburg, der Landkreis Aschaffenburg und der Landkreis Miltenberg übernehmen. Die Arbeiten werden gemeinsam von den drei Gebietskörperschaften sowie der [[Industrie- und Handelskammer]] Aschaffenburg und der Handwerkskammer für Unterfranken erbracht. Die Regierung von Unterfranken begleitet die Arbeiten. Wichtigstes Ziel der Initiative ist der Versuch, die Region als bayerischen Teil des [[Rhein-Main-Gebiet]]s zu vermarkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirtschaft des Bayerischen Untermains ist stark von der Nähe zum [[Hessen|hessischen]] [[Rhein-Main-Gebiet]] geprägt. Das [[Frankfurter Bankenviertel|Bankenviertel]] von [[Frankfurt am Main]] und der [[Flughafen Frankfurt Main|Frankfurter Flughafen]] sind von der Aschaffenburger Innenstadt rund 50 Kilometer entfernt und über die Autobahn A&amp;amp;nbsp;3 zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bayerischen Untermain wohnen viele Arbeitnehmer, die in Städten des [[Hessen|hessischen]] Rhein-Main-Gebiets arbeiten. Gleichzeitig pendeln viele Menschen aus dem strukturschwachen [[Spessart]] in die Städte wie [[Aschaffenburg]], [[Miltenberg]] und [[Alzenau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezogen auf die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben die Branchen &amp;#039;&amp;#039;Automation und Mechatronik&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Logistik&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Automotive&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;IT&amp;#039;&amp;#039; herausragende Bedeutung für die Region. Innerhalb dieser Branchen finden regionale Kooperationen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Gemeinden der Region um Miltenberg vermarkten sich im Tourismus unter dem Begriff [[Churfranken (Verein)|Churfranken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensqualität ==&lt;br /&gt;
Die Region Bayerischer Untermain erzielt regelmäßig Spitzenwerte bei der großen Internet-Umfrage „[[Perspektive-Deutschland]]“, die 2005/2006 zum fünften Mal in Zusammenarbeit von der Unternehmensberatung [[McKinsey]], dem Magazin [[Stern (Zeitschrift)|Stern]], dem [[Zweites Deutsches Fernsehen|ZDF]] und dem Internet-Portal [[Web.de]] veranstaltet wurde. In dieser Umfrage wird die Lebenszufriedenheit der Bewohner in 117 Planungsregionen ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der im Frühjahr 2006 veröffentlichten Umfrage belegte der Bayerische Untermain Platz zwei in der Kategorie „verstädterte Regionen“. Immerhin 82 Prozent der Befragten waren mit ihrer Region „sehr zufrieden“. In der Gesamtwertung, bei der auch die Kategorien der Großstädte, der Umlandregionen um die Großstädte und die ländlichen Regionen mitgewertet werden, kam der Bayerische Untermain deutschlandweit auf Platz acht. Für diese Umfrage wurden zwischen Oktober 2005 und Januar 2006 rund 620.000 Menschen per Internet-Fragebogen befragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Bayerische Untermain ist verkehrstechnisch sowohl zu Lande als auch zu Wasser und in der Luft gut vernetzt an die wichtigsten Verkehrswege Europas angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Aschaffenburg.jpg|mini|Hauptbahnhof Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straße ===&lt;br /&gt;
Die [[Bundesautobahn 3|Autobahn A&amp;amp;nbsp;3]] durchquert auf dem Weg von [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] nach [[Würzburg]] in West-Ost-Richtung den Spessart und passiert dabei Aschaffenburg im Norden. Die [[Bundesautobahn 45|Autobahn A&amp;amp;nbsp;45]] Dortmund-Aschaffenburg trifft auf ihrem Weg nach Süden wenige Kilometer von der Anschlussstelle Aschaffenburg-West am [[Seligenstädter Dreieck]] auf die A&amp;amp;nbsp;3 und endet hier. Die Nord-Süd-Achse des Bayerischen Untermain bildet die [[Bundesstraße 469]], die die Kreisstädte Aschaffenburg und Miltenberg verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ferienstraße]]n und [[Wanderweg]]e erschließen die Region für den [[Tourismus]]. Dazu gehören die [[Deutsche Fachwerkstraße]], die [[Nibelungenstraße]], die [[Deutsche Limes-Straße]] sowie der [[Fränkischer Rotwein Wanderweg|Fränkische Rotwein Wanderweg]] und der [[Eselsweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schiene ===&lt;br /&gt;
Der Hauptbahnhof Aschaffenburg liegt an der [[Bahnstrecke Frankfurt Süd–Aschaffenburg]] und ist ein [[Intercity-Express|ICE]]-Halt. Nördlichster Punkt der Strecke und Grenze von Unterfranken ist [[Kahl am Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2005 wurde bekannt, dass Aschaffenburg Sitz der Verkehrsgesellschaft der neuen [[Westfrankenbahn]] als deutschlandweit sechstes [[RegioNetz]] der DB wird. Sie für die Verbindungen zwischen Aschaffenburg-Miltenberg, Miltenberg-Seckach, Miltenberg-Wertheim, Wertheim-Crailsheim/Heilbronn und Lauda-Würzburg zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bahnstrecke Kahl–Schöllkrippen]] verbindet den nördlichen Teil des Bayerischen Untermains ([[Kahlgrund]]) mit dem [[Rhein-Main-Gebiet]] auf dem Schienenwege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasserweg ===&lt;br /&gt;
Am Main liegt der Aschaffenburger [[Binnenhafen]], der einer der bedeutendsten von ganz Bayern ist. Auf dem Gelände des Hafens entsteht durch Ansiedlung entsprechender Unternehmen ein [[Logistik]]zentrum von überregionaler Ausstrahlung. Der Bayerische Untermain liegt mit diesem Umschlagplatz an der europäischen Wasserstraße, die von der [[Nordsee]] bis zum [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Binnenhafen wird verwaltet von der &amp;#039;&amp;#039;bayernhafen Aschaffenburg&amp;#039;&amp;#039;, einer Tochtergesellschaft der [[Bayernhafen Gruppe|bayernhafen GmbH &amp;amp; Co. KG]], die im Jahre 2005 aus der Bayerischen Landeshafenverwaltung entstanden ist. Mittlerweile haben sich mehr als 60 Unternehmen unter anderem aus den Branchen [[Logistik]], [[Versorgung]], [[Recycling]] und [[Produktion]] mit rund 2.000 Beschäftigten hier angesiedelt. Rund 6.000 Arbeitsplätze in der Region hängen indirekt von diesem Logistikzentrum ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grob G 109A Limbach.jpg|mini|Flugplatz Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hafen bildet das größte Gewerbe- und Industriegebiet am Bayerischen Untermain mit einer Million Quadratmetern Ansiedlungsfläche und Verkehrsanbindung über Straße, Schiene und Wasser. Im Hafen werden Containerverladung und Güterumschlag zwischen allen drei Verkehrsträgern vorgenommen inklusive Flüssigverladung mit Marineladern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luftverkehr ===&lt;br /&gt;
Der [[Flugplatz Aschaffenburg]] bei [[Großostheim]]-Ringheim ist ein [[Verkehrslandeplatz]], der hauptsächlich für den Geschäftsreiseverkehr eingerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ÖPNV ===&lt;br /&gt;
Innerhalb des [[Aschaffenburg]]er Stadtgebietes fahren insgesamt 15 Buslinien der [[Stadtwerke Aschaffenburg]] im 15-, 20-, 30- und 60-Minuten-Takt. Der [[Landkreis Aschaffenburg]], der [[Landkreis Miltenberg]] sowie einige hessische Ziele werden durch fünf Linien der [[Kahlgrund Verkehrs-GmbH|KVG]] und durch zwölf Linien der [[Verkehrsgesellschaft Untermain|VU]] angefahren. Mit weiteren vier Bahnlinien der [[Deutsche Bahn AG]], bildet sich die [[Verkehrsgemeinschaft am Bayerischen Untermain]], die VAB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Unterfranken.png|mini|120px|Wappen von [[Unterfranken]]: Das [[Mainzer Rad]] weist auf die lange Zugehörigkeit weiter Teile des Bayerischen Untermains zum Bistum Mainz hin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als um das Jahr 100 n. Chr. die Römer den Limes vom Rhein auf die rechten Nebenflüsse des Stromes ausdehnten, errichteten sie im Bereich des heutigen Bayerischen Untermains einige Kastelle zur Befestigung der Grenze zu den Germanen. Der Verlauf des [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Obergermanisch-Raetischen Limes]] entsprach dabei in diesem Gebiet dem Verlauf des Mains in Nord-Süd-Richtung zwischen [[Großkrotzenburg]] und [[Miltenberg]]. Auf die Errichtung von Mauern, Palisaden und Gräben wurde dabei verzichtet. Der Main wurde als ausreichende Befestigung erachtet („[[Mainlimes|nasser Limes]]“). Am [[15. Juli]] [[2005]] wurde dieses [[Bodendenkmal]] von der [[UNESCO]] in die Liste des [[Weltkulturerbe]]s aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Völkerwanderung]]szeit war die Gegend von [[Alemannen]] besiedelt, die später von den [[Franken (Volk)|Franken]] nach Süden abgedrängt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit des [[Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation|Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation]] gehörte der Bayerische Untermain im Wesentlichen zum [[Erzbistum]] und [[Kurmainz|Kurfürstentum Mainz]]. Weite Teile der Region bildeten als „Oberes Erzstift“ den größten zusammenhängenden Teil des von Mainz weltlich regierten Territoriums. Aschaffenburg war Zweitresidenz und wichtigster Verwaltungssitz der Mainzer Erzbischöfe. Die Weingüter der Region und die Wälder des Spessarts waren wichtige Einnahmequellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] im Jahre 1803 gehörte die Region zum [[Fürstentum Aschaffenburg]], ab 1810 zum [[Großherzogtum Frankfurt]] und ab 1814 beziehungsweise ab 1816 zum [[Königreich Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war insbesondere die Stadt Aschaffenburg Ziel schwerer Luftangriffe. In der Karwoche 1945 fand die heftige [[Schlacht um Aschaffenburg 1945|Schlacht um Aschaffenburg]] statt. Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten in der Region viele Flüchtlinge und Vertriebene, insbesondere [[Sudetendeutsche]] aus der [[Tschechoslowakei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachliches ==&lt;br /&gt;
Die Grenze zwischen den [[Mitteldeutsche Sprachen|mitteldeutschen]] und [[Oberdeutsche Sprachen|oberdeutschen]] [[Dialekt]]en verläuft durch den bayerischen Bezirk [[Unterfranken]] und trennt damit den mitteldeutschsprachigen Bayerischen Untermain vom oberdeutschen ostfränkischen Sprachgebiet. Am Bayerischen Untermain wird mit dem [[Untermainländisch]]en eine Mundart gesprochen, die zu den [[Südhessischer Dialekt|südhessischen]] und damit [[Rheinfränkische Dialekte|rheinfränkischen Dialekten]] gezählt wird. Sie ähnelt sehr stark dem hessischen Dialekt des Rhein-Main-Gebiets – bis auf den Innenstadtdialekt Aschaffenburgs, der historisch bedingt vom rheinhessischen – und damit ebenfalls rheinfränkischen – Mainzer Dialekt beeinflusst ist. So sagt man beispielsweise für „Main“ und „Stein“ „Mää“ und „Stää“. Damit ist der Bayerische Untermain neben dem Bereich [[Ludwigsstadt]] und einigen kleineren Gebieten wie die Gegend um [[Bad Brückenau]] die einzige Region Bayerns, in der kein oberdeutscher Dialekt gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden eine Sprachprobe aus dem Werk eines Aschaffenburger Heimatdichters:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gruß an Ascheberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Seh’ ich mei’ Ländche, herzig, sunnig, friedlich,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Seh’ ich mei’ Ascheberg, so kloor, so wunnerschö’,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Seh’ ich mei’ Landsleit’ lustig un gemietlich,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Hippt mer mei Herz vor Frääd houch in die Höh’!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Kenn’ jede Gaß’, jed’ Häusje,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Kenn’ jeden Baam un Berg,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Kä Wunner! ’s is mei’ Heimat!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Es is mei’ Ascheberg!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;…&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;(Aus: [[Gustav Trockenbrodt]], „Ascheberger Sprüch’“, 1900)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch&amp;#039;&amp;#039; [[Dialekte in Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der guten Verkehrsanbindung an bevölkerungsreiche Gebiete in Hessen ist es in einigen Sportarten üblich, dass Vereine des Bayerischen Untermains Mitglied in den jeweiligen hessischen Landesverbänden sind. So werden die Anfahrten zu auswärtigen Wettkämpfen besonders auf den Bezirks- und Landesebenen kürzer gehalten. Aus diesem Grund kann es schon mal vorkommen, dass in einer bestimmten Sportdisziplin der hessische Meister am Bayerischen Untermain ansässig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die derzeit bekanntesten Sportler aus der Region sind der Ringer [[Reiner Heugabel]] und der Springreiter [[Otto Becker (Reiter)|Otto Becker]]. Der [[TV Großwallstadt]] stellte lange die einzige bayerische Mannschaft in der [[Handball-Bundesliga]] der Männer. Der Verein wurde zwischen 1978 und 1990 sechs Mal Deutscher Meister. Derzeit entsteht in Großwallstadt als offizieller Stützpunkt des Bayerischen Handball-Verbandes ein Handballleistungszentrum. Mittelfristig ist der Ausbau zu einem Bundesleistungszentrum geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Aschaffenburg]]er [[Felix Magath]], ehemaliger deutscher Fußball-Nationalspieler, startete seine Fußballkarriere beim VfR Nilkheim in Aschaffenburg und führte im Jahre 2006 als Trainer der Fußball-Bundesligamannschaft des [[FC Bayern München]] und 2009 den [[VfL Wolfsburg]] zur Meisterschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige deutsche Fußball-Nationalspieler, Ex-Weltmeister (1990) und Ex-Europameister (1996) [[Andreas Möller|Andy Möller]] stieg am 20. Dezember 2006 beim [[Viktoria Aschaffenburg|SV Viktoria Aschaffenburg 01]] im Bereich Sportorganisation und [[Sponsoring]] ein. Vom 1. Juli 2007 bis zum 30. Juni 2008 arbeitete Möller bei dem Verein als Cheftrainer. Viktoria Aschaffenburg spielte in der Saison 2008/09 in der Regionalliga Süd. Am Ende der Saison zog sich der Verein jedoch aus finanziellen Gründen freiwillig in die [[Fußball-Hessenliga|Hessenliga]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im November 2008 erstmals in der deutschen Nationalmannschaft eingesetzte Fußballspieler [[Marcel Schäfer]] wurde in Aschaffenburg geboren und startete seine sportliche Laufbahn als Amateur beim SV Eintracht Straßbessenbach und beim SV Viktoria Aschaffenburg 01, bis er zum TSV 1860 nach München und dort später ins Profilager wechselte. Unter Trainer Felix Magath gewann er mit dem [[VfL Wolfsburg]] 2009 die deutsche Fußballmeisterschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Handball-Nationalspieler [[Dominik Klein]] wurde in [[Obernburg am Main]] geboren und begann seine Karriere bei der TUSPO Obernburg, ehe er seine Profikarriere beim TV Großwallstadt startete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tanzsportclub (TSC) Schwarz-Gold Aschaffenburg e.&amp;amp;nbsp;V. ist der drittgrößte Verein seiner Art in Deutschland und erringt regelmäßig nationale und internationale Meistertitel. Er unterhält ein sehr großes und modernes Tanzsportzentrum, welches im März 2007 eröffnet wurde und viele Tanz-Sparten beherbergt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hessische Ringer-Verband ist der Hauptnutzer des seit 2003 im Trainingsbetrieb befindlichen Ringerleistungszentrums Aschaffenburg, das in einer ehemaligen Sporthalle der amerikanischen Streitkräfte eingerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinbau ==&lt;br /&gt;
Der Bayerische Untermain gehört zum westlichen Teil des [[Franken (Weinanbaugebiet)|fränkischen Weinanbaugebiets]] (Bereiche „Alzenauer Weinregion“ und „Churfranken“) und wird in zwei Großlagen sowie mehrere großlagenfreie Weinorte eingeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Großlage Reuschberg ===&lt;br /&gt;
* [[Hörstein]] ([[Alzenau]]): Abtsberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Großlage Heiligenthal ===&lt;br /&gt;
* [[Großostheim]]: Reischklingenberg, Harstell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Großlagenfrei ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Weinst%C3%B6cke %C3%BCber dem Main.JPG|mini|320px|Weinstöcke über dem [[Main]] im [[Landkreis Miltenberg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GroßheubachBischofsbergWeinlageUntermain2021-07-21-12-44-13.jpg|mini|Die Weinlage Großheubacher Bischofsberg aus der Luft]]&lt;br /&gt;
* [[Aschaffenburg]]: Pompejaner, Godelsberg, Badberg&lt;br /&gt;
* [[Bürgstadt]]: Mainhölle, [[Bürgstadter Centgrafenberg|Centgrafenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Dorfprozelten]]: Predigtstuhl&lt;br /&gt;
* [[Eichenbühl]]: Hoher Berg&lt;br /&gt;
* [[Kloster Engelberg über dem Main|Engelberg]] ([[Großheubach]]): Klostergarten&lt;br /&gt;
* [[Erlenbach am Main]]: Hochberg&lt;br /&gt;
* [[Großheubach]]: Bischofsberg&lt;br /&gt;
* [[Großwallstadt]]: Lützeltaler Berg&lt;br /&gt;
* [[Klingenberg a.Main|Klingenberg am Main]]: Einsiedel, Schlossberg&lt;br /&gt;
* [[Kreuzwertheim]]: Kaffelstein&lt;br /&gt;
* [[Mainaschaff]]: Kapellenberg&lt;br /&gt;
* [[Michelbach (Alzenau)]]: Goldberg, Steinberg, Aloisengarten, Apostelgarten&lt;br /&gt;
* [[Miltenberg]]: Steingrübler&lt;br /&gt;
* [[Obernau (Aschaffenburg)|Obernau]]: Sanderberg&lt;br /&gt;
* [[Rottenberg (Hösbach)|Rottenberg]]: Gräfenstein&lt;br /&gt;
* [[Rück (Elsenfeld)]]: Johannisberg, Jesuitenberg, Schalk&lt;br /&gt;
* [[Wasserlos]] (Alzenau): Schloßberg, Luhmännchen&lt;br /&gt;
* [[Wörth am Main|Wörth a. Main]]: Galgenbuckel, Campestres&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Liste der Weinorte in Franken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bayerischer-untermain.de/ Initiative Bayerischer Untermain (mit Link zum Regionalplan)]&lt;br /&gt;
* [http://www.geschichte-untermain.de/ Geschichtsportal Bayerischer Untermain]&lt;br /&gt;
* [http://www.unterfraenkisches-dialektinstitut.de/bilder/dialekte_franken.html Unterfränkisches Dialektinstitut, Karte: „Dialekträume in Franken“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Unterfranken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region (Rhein-Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fränkische Landschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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