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	<title>Bayerisch Gmain - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bayerisch_Gmain&amp;diff=142495&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Atc: /* Wirtschaft und Infrastruktur */ Aktualisierung.</title>
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		<updated>2026-04-20T19:08:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaft und Infrastruktur: &lt;/span&gt; Aktualisierung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Bayerisch Gmain COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 47/43/10/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/53/48/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Bayerisch Gmain in BGL.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Oberbayern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Berchtesgadener Land&lt;br /&gt;
|Höhe              = 540&lt;br /&gt;
|PLZ               = 83457&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 08651&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09172115&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE B2B&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 1 [[Gemeindeteil]]&lt;br /&gt;
|Straße            = Berchtesgadener Straße 77&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.bayerisch.gmain.de/ www.bayerisch.gmain.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Armin Wierer&amp;lt;ref name=&amp;quot;GR&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bayerisch.gmain.de/de/gemeinderat/ &amp;#039;&amp;#039;Gemeinderat – Gemeinderat Bayerisch Gmain (Übersicht)&amp;#039;&amp;#039;], ohne Angaben zur Wahlbeteiligung, online unter &amp;#039;&amp;#039;bayerisch.gmain.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = FWG&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bayerisch Gmain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] und ein Kirchdorf im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Berchtesgadener Land]]. Sie schließt sich unmittelbar an [[Bad Reichenhall]] an und hat außer dem Hauptort keine weiteren Gemeindeteile. Der [[Weißbach (Grabenbach)|Weißbach]] trennt Bayerisch Gmain vom österreichischen [[Großgmain]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt eingebettet zwischen den Bergmassiven [[Untersberg]] und [[Lattengebirge]]. Im Norden liegt das [[Kirchholz]] (ein [[Standortübungsplatz]] mit Teilen auch in der Stadt Bad Reichenhall, bis 1980 [[Gemeindefreies Gebiet|gemeindefrei]]); es besteht im Untergrund aus [[Haselgebirge]], einer Mischung aus salzhaltigen Ton- und Gipsmergeln. Im Gemeindeteil [[Leopoldstal (Bayerisch Gmain)|Leopoldstal]] (1906 aus der aufgelösten Gemeinde [[St. Zeno (Bad Reichenhall)|St.&amp;amp;nbsp;Zeno]] eingemeindet) wurde früher daraus Gips gewonnen. Der Weißbach stellt im Osten eine natürliche und politische Grenze zum österreichischen [[Großgmain]] dar.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grossgmain Gmainer Tal.jpg|Blick über die Gmain&lt;br /&gt;
Grossgmain.jpg|Blick nach Großgmain&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleichnamige [[Hauptort]], ein [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]], ist nördlich im Gemeindegebiet situiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoportal.bayern.de/bayernatlas/?lang=de&amp;amp;topic=vwas&amp;amp;bgLayer=atkis&amp;amp;catalogNodes=11,122,1176&amp;amp;E=783727.35&amp;amp;N=5293040.68&amp;amp;zoom=7&amp;amp;layers=bf9ff4ed-62c7-4935-9318-d5251108acc3-layer-gemeinden_verwaltungsgemeinschaften_gemeindefreie_gebiete_flaeche |titel=Bayerisch Gmain |werk=BayernAtlas (topografisch-politische Karte) |hrsg=Bayerische Vermessungsverwaltung |abruf=2021-10-19 |kommentar=Layer: Verwaltungsgrenzen – Gemeinden, Verwaltungsgemeinschaften, gemeindefreie Gebiete; Gemeindegrenze dünn violett ([https://www.geodaten.bayern.de/ba-data/Hilfe/legende_webkarte.pdf Legende] als PDF)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
„Auf der Gmain“ ist eine jahrhundertelang gebrauchte Bezeichnung für den Siedlungsraum zwischen [[Untersberg]] und [[Lattengebirge]], [[Hallthurm]] und [[Kirchholz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits die Menschen der [[Bronzezeit]] wussten den Reichtum des Bodens (Salz in Reichenhall) und die günstige Lage der Umgebung zu schätzen und ließen sich hier fest nieder. In der [[Römisches Reich|Römerzeit]] hieß die Gegend &amp;#039;&amp;#039;Mona&amp;#039;&amp;#039;, woraus sich dann der Name „Gmain“ entwickelt hat. Im Rahmen einer Schenkung des bayerischen Herzogs Theotpert (reg. ca. 711–716) an das Stift Nonnberg in Salzburg aus dem Jahre 712 erscheint der [[Ortsname]] erstmals auf. Um 1100 erscheinen die [[Grafen von Plain]], welche die Gegend der Gmain mit der Erbauung der [[Plainburg]] zum Mittelpunkt der oberen [[Grafschaft]] im [[Salzburggau]] machten.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Johannes Lang, Max Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Auf der Gmain. Chronik der Gemeinden Bayerisch Gmain und Großgmain&amp;#039;&amp;#039;, S. 31–32;  Johannes Lang: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Bad Reichenhall&amp;#039;&amp;#039;, Philipp Schmidt Verlag 2009, S. 190–191, 859, ISBN 978-3-87707-759-7&amp;lt;/ref&amp;gt; Ungeachtet der landesherrschaftlichen Grenze, welche die weit verstreuten Höfe nach dem Niedergang der plainischen Herrschaft schon vor 1300 (etwa 1295) in eine bayerische und eine salzburgische Hälfte teilte, wurde die dörfliche Gemeinschaft von der Bevölkerung immer als eine Einheit verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vormals [[Herzogtum Bayern|herzoglich bayerische]] Einzugsgebiet der Gemeinde grenzt sich somit [[soziokulturell]] innerhalb des [[Landkreis Berchtesgadener Land|Landkreises Berchtesgadener Land]] von dessen südlicher Region [[Berchtesgadener Land]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.heimat-bayern.de/uploads/aae1f3c9f3e18b661e95770c166ebee8.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Kulturlandschaften Bayerns: Vielfalt – Heimat – Schutzgut&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20190327222006}}, [[Portable Document Format|PDF]]-Datei, online unter &amp;#039;&amp;#039;www.heimat-bayern.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; in den historischen Grenzen des [[Fürstpropstei Berchtesgaden|fürstpropstlichen Kernlandes]] ab und bildete zugleich ein Bindeglied zum einstigen [[Erzstift Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vollzug des religiösen Lebens bildete die [[Kirchenrecht|kirchenrechtliche]] Einheit eine Gemeinschaft stiftende Grundlage für alle Gmainer. Was das wirtschaftliche Gefüge, das kulturelle Leben im Allgemeinen und die Schulausbildung im Besonderen betrifft, spielte die Landesgrenze entlang des Weißbaches kaum eine Rolle. Auch die vielfältigen verwandtschaftlichen Verflechtungen über die Grenze hinweg bildeten natürlicherweise ein starkes Bindeglied. Trennend wirkte lediglich die jeweils am Weißbach endende salzburgische und bayerische Gerichtsbarkeit, welche die verschiedene [[Landeshoheit]] begründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirkliche Bedeutung erlangte die staatliche Trennung erst ab 1816, als nach einer kurzen Zeit der Vereinigung der beiden Ortsteile unter bayerischer Verwaltung die politischen Unterschiede im 19. Jahrhundert immer stärkere Geltung erlangten.&lt;br /&gt;
Trotz der Ausformung zweier eigenständiger Gemeinden blieb das Zusammengehörigkeitsgefühl erhalten. Gleiche wirtschaftliche Interessen, vor allem im Fremdenverkehr, trugen ebenso dazu bei wie die Zweckmäßigkeit gemeinsamer technischer Einrichtungen.&lt;br /&gt;
Der besondere Reiz – und zudem eine Verpflichtung – besteht in der Wahrung des gemeinsamen historischen Erbes bei aller inzwischen entwickelter Eigenständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1905 wird ein Teil der aufgelösten Gemeinde Sankt Zeno eingegliedert, nämlich der [[Weiler]] [[Leopoldstal (Bayerisch Gmain)|Leopoldstal]], eine kleine [[Exklave]] von Sankt Zeno östlich des Kirchholzes am [[Weißbach (Grabenbach)|Weißbach]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkert&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-406-09669-7|Seite=434}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. November 1926 wurde die Gemeinde Gmain in die heutige Bezeichnung umbenannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|DPs-BayGmain}}Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] gab es unter den [[Displaced Person]]s zahlreiche Kinder ohne Eltern oder Verwandte. Für sie wurden von den US-amerikanischen Besatzungsbehörden über zwei Dutzend durch die [[Nothilfe- und Wiederaufbauverwaltung der Vereinten Nationen |UNRRA]], ab 1947 durch die [[Internationale Flüchtlingsorganisation|International Refugee Organization]] (IRO) verwaltete [[DP-Lager#UNRRA- und IRO-Children’s Centers|Children’s Centers]] eingerichtet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tobias-Aglasterhausen&amp;quot;&amp;gt;Jim G. Tobias: [http://www.hagalil.com/2013/12/aglasterhausen „Selten gab es eine herzlichere Stimmung als hier…“ Das Internationale Kinderzentrum Aglasterhausen 1945-48], hagalil.com, 8. Dezember 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; darunter auch eines in Bayerisch Gmain im ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Hotel Am Forst&amp;#039;&amp;#039;, das zum &amp;#039;&amp;#039;Kinderzentrum Jehuda Makabi&amp;#039;&amp;#039; wurde. Es bestand vom Sommer 1946 bis zum Sommer 1948 und war anfangs mit 210 Kindern belegt, am Ende noch mit 143. Es gab einen Fußball-Club, einen Kindergarten, eine Volksschule und eine Berufsschule.&amp;lt;ref name=&amp;quot;After-Shoa&amp;quot;&amp;gt;[https://www.after-the-shoah.org/bayerisch-gmain-juedisches-dp-kinderlager-jewish-dp-childrens-center/ After the Shoah: Bayerisch Gmain – Jüdisches DP-Kinderlager], auf der Website des Nürnberger Instituts für NS-Forschung und jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts e.&amp;amp;nbsp;V., online unter &amp;#039;&amp;#039;after-the-shoah.org&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Von diesen Kindern spielten zwölf in [[Fred Zinnemann]]s Film &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gezeichneten (1948)|Die Gezeichneten]]&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;The Search&amp;#039;&amp;#039;) mit, die Zinnemann selber in Bayerisch Gmain ausgewählt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Thies Marsen und Jim Tobias: [https://taz.de/Regisseur-Fred-Zinnemanns-25-Todestag/!5838622&amp;amp;s=N%C3%BCrnbergs+Ruinen+als+Filmkulisse/ &amp;#039;&amp;#039;Die Schmerzen des Krieges. In „The Search“ behandelte Fred Zinnemann das Schicksal jüdischer Waisen in der Nachkriegszeit. Nun jährt sich der Todestag Zinnemanns zum 25. Mal&amp;#039;&amp;#039;], in [[Die Tageszeitung]] (taz) vom 13. März 2022, online unter &amp;#039;&amp;#039;taz.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kinderheim in Bayerisch Gmain unterstand offiziell der UN-Hilfsorganisation, die Betreuer und Bewohner innerhalb des Kinderheims waren in [[Zionismus|zionistische]] Jugendorganisationen eingebunden. Dementsprechend emigrierte die überwiegende Mehrheit der Kinder dann nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]] bzw. [[Israel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Livnat: [https://www.hagalil.com/2022/01/heimatlos/ &amp;#039;&amp;#039;Heimatlos. Displaced Schildren&amp;#039;Äs Camps in Bayerisch Gmain und Prien&amp;#039;&amp;#039;], hagalil.com, 13. Januar 1922. Bei dem Artikel handelt es sich um eine Rezension einer 2021 erschienenen Neuauflage des Buches von Jim G. Tobias: &amp;#039;&amp;#039;Heimatlos. Displaced Children’s Camps in Bayerisch Gmain und Prien&amp;#039;&amp;#039;, Antogo Verlag, Nürnberg 2006, ISBN 978-3-938286-31-9&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Auszug der Kinder und Jugendlichen betrieb die [[International Refugee Organization]] (IRO) ab Sommer 1948 in dem Gebäude ein Rehabilitationszentrum für jüdische Tbc-Patienten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;After-Shoa&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hatte im Jahr 1961 noch eine Fläche von 779 Hektar. Ihre heutige Größe erreichte sie im Rahmen der [[Gebietsreform in Bayern]] durch die Eingliederung des nördlichen Teils des früheren [[Gemeindefreies Gebiet|gemeindefreien Gebiets]] [[Forst Sankt Zeno]] (261,80 Hektar) in den späten 1970er Jahren, die eine [[Arrondierung]] des Gemeindegebiets bewirkte, sowie durch eine weitere Gebietseingliederung: Am 1. Januar 1981 wurde das im Norden liegende gemeindefreie Gebiet Kirchholz aufgelöst und knapp zwei Drittel davon (96,13 von 155,29 Hektar) nach Bayerisch Gmain eingegliedert. Nur Forst St. Zeno ist eine separate, zweite [[Gemarkung]] innerhalb der Gemeinde. Die übrigen eingegliederten Gebiete (Leopoldstal, Kirchholz) gehören zur Gemarkung Bayerisch Gmain (972,55 Hektar).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zum Stichtag 1. Januar 2010 das im Süden angrenzende gemeindefreie Gebiet [[Bischofswiesener Forst]] aufgelöst wurde, wurde ein Teil dieses Gebiets der Gemeinde und Gemarkung Bayerisch Gmain zugeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1987 und 2019 wuchs die Gemeinde von 2557 auf 3056 um 499 Einwohner bzw. um 19,5 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistik&amp;quot;&amp;gt;{{LStDV GKZ|09172115}}, &amp;#039;&amp;#039;Statistik kommunal 2020&amp;#039;&amp;#039;, online unter &amp;#039;&amp;#039;statistik.bayern.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Die katholische Pfarrkirche [[St. Nikolaus von der Flüe (Bayerisch Gmain)|St. Nikolaus von der Flüe]] wurde 1957 erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort gehört zum Einzugsgebiet der [[Evangelisch-Lutherische Kirchen|Evangelisch-lutherischen]] Kirchengemeinde in [[Bad Reichenhall]] mit ihrer &amp;#039;&amp;#039;[[Evangelische Stadtkirche (Bad Reichenhall)|Evangelischen Stadtkirche]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Kommunalwahl 2020&amp;lt;ref name=&amp;quot;GR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = (Wahlbeteiligung: 50,4 %)&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2014&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2020&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CSU&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 52.9&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 35.04&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = [[Freie Wähler Bayern|FWG]]&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 19.0&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 24.29&lt;br /&gt;
|FARBE2         = a4c8eb&lt;br /&gt;
|FARBEHELL2     = e3eef9&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 14.7&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 18.9&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = FDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 4.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 16.23&lt;br /&gt;
|PARTEI5        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5   = 9.0&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5      = 5.53&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|Gemeinderatswahl am 15. März 2020]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;GR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei || Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CSU || {{0}}5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Freie Wählergemeinschaft || {{0}}4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| GRÜNE || {{0}}3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| FDP || {{0}}3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SPD || {{0}}1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;16&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Seit dem 5. März 2019&amp;lt;!-- Wierer wurde nach dem Rücktritt Hawlitscheks bereits vor den Kommunalwahlen 2020 gewählt --&amp;gt; ist Armin Wierer (FWG) [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bayerisch.gmain.de/de/buergermeister/ &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeister&amp;#039;&amp;#039;], online unter &amp;#039;&amp;#039;bayerisch.gmain.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 14. Mai 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorgänger war seit Mai 1996 Hans Hawlitschek (CSU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung=&lt;br /&gt;
|Blasonierung   =  Geteilt; oben gerautet von Silber und Blau, unten in Rot übereinander zwei waagrechte silberne Fische.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     =Die [[Raute (Heraldik)|Rauten]] beziehen sich einerseits auf die einstigen [[wittelsbach]]ischen Landesherren wie auch auf das heutige [[Bayern]]. Der untere Teil hingegen bezieht sich auf die so genannte &amp;#039;&amp;#039;Gmain&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;[[Großgmain]]&amp;#039;&amp;#039;, die dem [[Erzstift Salzburg]] unterstand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Zusatz         =Dieses Wappen wird seit 1963 auf der Rechtsgrundlage eines Beschlusses des Gemeinderats und der Verleihung des Wappens durch das Staatsministerium des Innern nach einer Ministerialentschließung vom 16. September 1963 geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HdBG GKZ}} m.w.N.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seit 1926 gültige amtliche [[Ortsname]] „Bayerisch Gmain“ verweist auf eine besondere territorialgeschichtliche Situation, die bei der Wappenannahme 1963 zur Ausnahmegenehmigung führte, dass die Gemeinde die Rauten im Gemeindewappen führen darf. Das untere rote Feld mit den zwei silbernen Fische ist dem Wappen der Augustinerpropstei St. Zeno in Reichenhall entnommen, die als Grundherrschaft im Gemeindegebiet von großer Bedeutung war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als inoffizielle Gemeindefahne wird eine [[Staatsflagge Bayerns#Die Streifenflagge|weiß-blaue Flagge]] mit dem Gemeindewappen verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag zu Bayerisch Gmain auf der Seite [http://kommunalflaggen.eu/index.php?title=Bayerisch_Gmain kommunalflaggen.eu]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Bayerisch Gmain}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Der [[Bayern#Tourismus|Tourismus]] ist eine wichtige Einnahmequelle für das [[Heilbad]] Bayerisch Gmain. Die touristischen Angebote innerhalb werden in enger Verbindung mit der benachbarten Stadt [[Bad Reichenhall]] im Verband &amp;#039;&amp;#039;Bayerisches Staatsbad – Kur-GmbH Bad Reichenhall / Bayerisch Gmain&amp;#039;&amp;#039; beworben,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bad-reichenhall.de/bayerisch-gmain &amp;#039;&amp;#039;Bayerisch Gmain: Die Sonnenterrasse der Alpenstadt&amp;#039;&amp;#039;], online unter &amp;#039;&amp;#039;bad-reichenhall.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; der wiederum Mitgesellschafter der für den ganzen Landkreis werbenden [[Landkreis Berchtesgadener Land#Tourismus|Marketinggesellschaft Berchtesgadener Land Tourismus]] ist. Neben ihrer zentralen Lage innerhalb des Landkreises bietet die Gemeinde selbst u. a. für den Wintersport die &amp;#039;&amp;#039;Rodelbahn Alpgarten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bad-reichenhall.de/rodelbahn-alpgarten &amp;#039;&amp;#039;Rodelbahn Alpgarten – Unter Flutlicht Schlitten fahren&amp;#039;&amp;#039;], online unter &amp;#039;&amp;#039;bad-reichenhall.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichnamigen [[Hauptort]] befindet sich das [[Bayerisches Feuerwehrerholungsheim|Bayerische Feuerwehrerholungsheim]], heute „Gästehaus &amp;amp; Restaurant St. Florian; auch das Freizeit- und Erholungszentrum der Bayerischen Feuerwehren“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.feuerwehrheim.de/wp-content/uploads/sites/175/2017/03/Bericht-2-seitig.pdf &amp;#039;&amp;#039;Millioneninvestitionen im Gästehaus und Restaurant St. Florian in Bayerisch Gmain&amp;#039;&amp;#039;], PDF, online unter &amp;#039;&amp;#039;feuerwehrheim.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die hochrangigste Straßenverbindung ist die [[Bundesstraße 20]] von Berchtesgaden nach Bad Reichenhall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptort verfügt über einen [[Haltepunkt]], ehemals [[Bahnhof]], an der [[Bahnstrecke Bad Reichenhall–Berchtesgaden]]. Seit 2006 wird dieser in beide Richtungen stündlich von der Linie S4 der [[S-Bahn Salzburg]] bedient, die von der [[Bayerische Regiobahn|Bayerischen Regiobahn (BRB)]] betrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bayerisch Gmain liegt am [[Bodensee-Königssee-Radweg]], welcher in [[Lindau (Bodensee)|Lindau]] beginnt und zum [[Königssee]] bei [[Berchtesgaden]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--ALPHABETISCHE Sortierung--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Max Bernuth]] (1872–1960), Kunstmaler, Buchillustrator&lt;br /&gt;
* [[Dieter Dressler]] (1932–2011), Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Hans Erlwein]] (1872–1914), Architekt, Stadtbaurat in Bamberg und Dresden&lt;br /&gt;
* [[Leodegar Mayr]] (1928–2013), Geigenbauer&lt;br /&gt;
* [[Ines Papert]] (* 1974), Sportkletterin und Eiskletterweltmeisterin&lt;br /&gt;
* [[Ulrike Riedel]] (* 1948), Juristin, Politikerin, Staatssekretärin in Hessen und Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
* [[Claire Waldoff]] (1884–1957), Kabarettistin, Sängerin; lebte von 1939 bis zu ihrem Tod in Bayrisch Gmain&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Orte im Landkreis Berchtesgadener Land]]&lt;br /&gt;
* [[Liste geteilter Orte#Deutschland/Österreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Lang (Archivar)|Johannes Lang]], Max Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Auf der Gmain – Chronik der Gemeinden Bayerisch Gmain und Großgmain.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag Gemeinden Bayerisch Gmain und Großgmain 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bayerisch.gmain.de/ Gemeinde Bayerisch-Gmain]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|09172115}}&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Bayerisch Gmain |ID= ODB_A00000936 |abruf=2023-05-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Berchtesgadener Land}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4086972-6|LCCN=no2022097221|VIAF=29164295452408412929}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Berchtesgadener Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 712]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenze zwischen Deutschland und Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Atc</name></author>
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