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	<title>Bayer-Verfahren - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T13:44:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bayer-Verfahren&amp;diff=113697&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: nicht etwa 40 gleiche</title>
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		<updated>2026-03-28T18:49:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;nicht etwa 40 gleiche&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bayer-Verfahren.svg|miniatur|hochkant=2|Schematische Darstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von [[Carl Josef Bayer]] entwickelte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bayer-Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Aluminium]]produktion genutzt, um [[Bauxit]] in ausreichend reines [[Aluminiumoxid]] zu überführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wird Bauxit von dem enthaltenen Eisenoxid [[Hämatit]] und [[Goethit]] getrennt. Das Verfahren nutzt aus, dass sich die [[Aluminiumhydroxid]]e des fein gemahlenen Bauxits in [[Natronlauge]] bei höherer Temperatur leicht lösen lassen. Der fein gemahlene Bauxit wird mit konzentrierter [[Natriumhydroxid|Natronlauge]] bei ca. 7&amp;amp;nbsp;[[Bar (Einheit)|bar]] und etwa 180&amp;amp;nbsp;°C versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm {Bauxit + NaOH \ \xrightarrow[Druck]{\triangle} \ Na\left[Al(OH)_4 \right] + Fe_2O_3}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ungelöste Rückstand enthält hauptsächlich unlösliche Eisenverbindungen, wodurch die rote Farbe zu erklären ist. Diese als [[Rotschlamm]] bezeichnete Masse stellt ein Entsorgungsproblem dar und wird daher oft zunächst in Deponien gelagert, aber in einigen Ländern auch einfach in die Flüsse geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Elementaranalyse]] des [[Umweltbundesamt Österreich|österreichischen Umweltbundesamtes]] ergab, dass sich der Rotschlamm aus rund 40 [[Chemisches Element|chemischen Elementen]] zusammensetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orf.at/v2/stories/2019643 |titel=Giftschlamm: Laut Greenpeace erhöhte Feinstaubwerte |hrsg=[[Österreichischer Rundfunk|ORF]] |datum=2010-10-12 |zugriff=2010-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.greenpeace.at/uploads/media/schwermetallscreening_crVI_UBA.pdf | wayback=20140202101328 | text=Prüfbericht Nr. 1010/441 „Schwermetallscreening und Bestimmung von Cr(VI) in Rotschlamm“ }}. Auftrag A 9928 – Projekt-Nr. 2490, abgerufen am 17. Oktober 2010 (PDF; 46 kB, Erstellt durch [[Umweltbundesamt Österreich|Umweltbundesamt GmbH]] im Auftrag von Greenpeace).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.greenpeace.at/uploads/media/bestimmung_as_hg_cr_UBA.pdf | wayback=20140202101331 | text=Prüfbericht Nr. 1010/431 „Bestimmung von Arsen, Quecksilber und Chrom (gesamt) in Rotschlamm“}}. Auftrag A 9928 – Projekt-Nr. 249, abgerufen am 17. Oktober 2010 (PDF; 42 kB, Erstellt durch Umweltbundesamt GmbH im Auftrag von Greenpeace)&amp;lt;/ref&amp;gt; An dieser Stelle der Produktion kann zum Beispiel die Gewinnung von dem als Beimengung enthaltenen [[Gallium#Gewinnung und Darstellung|Gallium]] zwischengeschaltet werden. Aus der verdünnten Aluminatlauge wird beim Abkühlen reines Aluminiumhydroxid ausgefällt: Das [[Filtration (Trennverfahren)|Filtrat]] wird dazu mit Wasser verdünnt, die Temperatur auf 78&amp;amp;nbsp;°C gesenkt und der Druck wieder auf Normaldruck reduziert. Durch „Impfen“ mit festem Aluminiumhydroxid als [[Kristallisationskeim]] fällt dann das Aluminiumhydroxid aus und ein Teil der Natronlauge kann zurückgewonnen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm {Na\left[Al(OH)_4 \right] \ \xrightarrow{\bigtriangledown} \ Al(OH)_3 + NaOH}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das entstandene feste Aluminiumhydroxid wird in [[Drehrohrofen|Drehrohröfen]] bei einer Temperatur von 1200 bis 1300&amp;amp;nbsp;°C gebrannt, wobei Aluminiumoxid entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm {2 \ Al(OH)_3 \ \xrightarrow{\triangle} \ Al_2O_3 + 3 \ H_2O}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem entstandenen Aluminiumoxid kann dann durch [[Schmelzflusselektrolyse]] im [[Hall-Héroult-Prozess]] metallisches Aluminium gewonnen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Charles E. Mortimer, Ulrich Müller: &amp;#039;&amp;#039;Chemie&amp;#039;&amp;#039;, 11. Auflage, 2014, Georg Thieme Verlag, ISBN 978-3-13-484311-8, S. 459&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemisch-technisches Verfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aluminiumerzeugung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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