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	<title>Bayenthalgürtel 2 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T00:48:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bayenthalg%C3%BCrtel_2&amp;diff=2124133&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Werner von Basil: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-09-23T13:10:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bauwerk&lt;br /&gt;
| NAME=Villa Stollwerck&lt;br /&gt;
| BILD=Villa Stollwerck am Bayenthalgürtel 2 in Köln-Marienburg, Architekt Bruno Schmitz, erbaut von Mai 1902 bis Februar 1904. Quelle- Die Architektur des XX. Jahrhunderts, Zeitschrift für moderne Baukunst, Jahrgang 1905, Tafel 90.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Villa Stollwerck (ca. 1904)&lt;br /&gt;
| ORT=Bayenthalgürtel 2, [[Köln-Marienburg]], Deutschland&lt;br /&gt;
| ARCHITEKT=[[Bruno Schmitz]]&lt;br /&gt;
| BAUHERR=[[Heinrich Stollwerck]]&lt;br /&gt;
| BAUJAHR=1902–1904&lt;br /&gt;
| HÖHE= &lt;br /&gt;
| GRUNDFLÄCHE= &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD= 50.90704&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD= 6.97657&lt;br /&gt;
| REGION-ISO= DE-NW&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Stollwerck am Bayenthalgürtel 2 in Köln-Marienburg, Architekt Bruno Schmitz, erbaut von Mai 1902 bis Februar 1904. Quelle- Die Architektur des XX. Jahrhunderts, Zeitschrift für moderne Baukunst, Jahrgang 1905, Tafel 90, Grundriss.jpg|mini| ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Stollwerck 1908.jpg|mini|Villa Stollwerck auf einer Ansichtskarte, 1908]]&lt;br /&gt;
Die Villa Stollwerck am &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bayenthalgürtel 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Köln-Marienburg]], auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bismarckburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, war ein Wohnhaus des Schokoladenfabrikanten [[Heinrich Stollwerck]] und gehörte zur [[Villenkolonie Köln-Marienburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In Verehrung des wenige Jahre zuvor verstorbenen Reichskanzlers [[Otto von Bismarck]] ließ sich Heinrich Stollwerck in den Jahren 1902 bis 1904, nach Entwürfen von [[Bruno Schmitz]], die von ihm auch Bismarckburg genannte Villa in „mittelalterlichen, überwiegend [[staufisch]]en Formen“&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfram Hagspiel: &amp;#039;&amp;#039;Köln. Marienburg. Bauten und Architekten eines Villenvororts.&amp;#039;&amp;#039; Band I, S. 137&amp;lt;/ref&amp;gt; am Kölner Rheinufer erbauen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AJH_1905_90&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Architektur des XX. Jahrhunderts, Zeitschrift für moderne Baukunst&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1905, Tafel 90 – nachgedruckt in: {{Literatur|Autor=Peter Haiko|Titel=Die Architektur des XX. Jahrhunderts – Zeitschrift für moderne Baukunst. Repräsentativer Querschnitt durch die 14 erschienen Jahrgänge 1901 bis 1914|Verlag=Ernst Wasmuth|Ort=Tübingen|Jahr=1989|ISBN=3-8030-3039-0}} Nr. 190.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Stollwercks Witwe verkaufte die Villa 1917&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.brueckenhof.de/virt_museum/historie/uebersicht.php?schub=Ottmar%20E.%20Strauss%201878%20-%201940 |date=2024-11 |text=Brückenhofmuseum |fix-attempted=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; an [[Ottmar Edwin Strauss]]. Dieser hatte vor und während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] zusammen mit seinem Kompagnon [[Otto Wolff (Industrieller)|Otto Wolff]] ein Vermögen in der Rüstungsindustrie verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strauss war Jude. Bereits am 1. April 1933 drangen [[Sturmabteilung|SA-Männer]] in die Villa ein und zwangen Strauss zur Ausstellung eines Barschecks über 50.000 Reichsmark. Der einer geordneten wirtschaftlichen Betätigung faktisch beraubte Strauss war, auch auf Grund seiner Überschuldung, gezwungen seinem bisherigen Partner seine Anteile an der Firma Otto Wolff und zahlreichen Immobilien, darunter die Villa Stollwerck, zu überschreiben. Strauss ließ die Villa Stollwerck im Jahr 1935 „demonstrativ“&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfram Hagspiel: &amp;#039;&amp;#039;Marienburg. Ein Kölner Villenviertel und seine architektonische Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039; (mit Fotografien von Hans-Georg Esch) J. P. Bachem Verlag, Köln 2007, ISBN 978-3-7616-2012-0, S. 197.&amp;lt;/ref&amp;gt; abreißen, bevor er ein Jahr später in die Schweiz [[Emigration|emigrierte]].&amp;lt;ref&amp;gt;nach einer anderen Quelle fand der Abriss erst 1939 statt, siehe Sascha Widdig: &amp;#039;&amp;#039;Stollwerck: Schokolade aus Köln.&amp;#039;&amp;#039; Sutton, Erfurt 2013, ISBN 978-3-95400-283-2, S.&lt;br /&gt;
 18; {{Google Buch |BuchID=hY_-AQAAQBAJ |Seite=18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das bisherige Stall- und [[Gesindehaus]] blieb zunächst erhalten und wurde nach schweren Kriegszerstörungen in den 1950er-Jahren abgebrochen. Zu einer Wiederbebauung mit einer Wohnanlage des vormaligen Grundstücks der Villa kam es 1958/59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der burgartige Charakter der Villa entstand durch den Aufbau der Hauptseitenansicht und die Verkleidung der Fassaden mit [[Bossenwerk|Rustikaquadern]] aus graugelbem [[Heilbronner Sandstein]] und [[Tuffstein]]. Die dem Rhein zugewandte Seite zeigte eine malerische [[Pergola]]. Der Sockel war in Basalt ausgeführt. Die Gartenfronten zeigten Eichenholzfachwerk. Im Erdgeschoss befanden sich um die Diele ein Salon, zwei Gesellschaftszimmer, das Zimmer des Hausherrn, die Bibliothek, das Speisezimmer und das Rauchzimmer. Im Obergeschoss befanden sich sechs Wohn- und Schlafzimmer. Die Baukosten beliefen sich auf 460.000 [[Goldmark|Mark]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der 1904 eingeweihten [[Bismarckturm (Köln)|Bismarcksäule]] von [[Arnold Hartmann]] in unmittelbarer Nähe des Stollwerckschen Grundstücks und der Villa bestand einige Ähnlichkeit: Die Villa Stollwerck war mit einem Turm und Dachzinnen versehen und zeigte als Giebelfigur an ihrer Hauptfassade ein stilisiertes Abbild Bismarcks in mittelalterlicher Rüstung, was auf die „Verehrung [des Besitzers] für den ersten Kanzler des Deutschen Reiches“&amp;lt;ref name=&amp;quot;AJH_1905_90&amp;quot;/&amp;gt; zurückzuführen war. Das Relief schuf der Breslauer Bildhauer [[Christian Behrens]]. Schon wenige Jahre nach dem Bau wurde die Villa in Kombination mit der Bismarcksäule im [[Verlag Karl Baedeker|Baedeker]] als eine Sehenswürdigkeit erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Baedeker (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Rhine from Rotterdam to Constance.&amp;#039;&amp;#039; Baedeker, Leipzig 1906, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bismarckfeiern ==&lt;br /&gt;
Die Villa Stollwerck wurde unter ihrem ersten Besitzer alljährlich Schauplatz einer Bismarckfeier, bei der jeweils ein Schauspieler als Bismarcks Geist auftreten und aus den Reden des Verstorbenen rezitieren musste. Trotz ihrer Begeisterung für Bismarck verwahrten sich Heinrich Stollwerck und andere Anwohner offenbar gegen den Brauch, während der offiziellen Bismarckfeier die Bismarcksäule durch brennendes Öl zu illuminieren, und man sorgte dafür, dass die Säule einen Gasanschluss erhielt, damit die Villenbewohner und ihre Gäste nicht mehr durch Rauch und Gestank belästigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kirche-koeln.de/neue-stadtteilfuehrung-durch-marienburg-ein-angebot-der-antonitercitytours/ |titel=Neue Stadtteilführung durch Marienburg, ein Angebot der AntoniterCityTours |werk=Evangelischer Kirchenverband Köln und Region |datum=2006-06-21 |sprache=de-DE |abruf=2022-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfram Hagspiel]]: &amp;#039;&amp;#039;Köln. Marienburg. Bauten und Architekten eines Villenvororts&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Stadtspuren, Denkmäler in Köln&amp;#039;&amp;#039;, Band 8.) 2 Bände, J. P. Bachem Verlag, Köln 1996, ISBN 3-7616-1147-1. Band I, S. 136–139.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bayenthalgurtel 02}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1930er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienburg (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stollwerck (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Werner von Basil</name></author>
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