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	<title>Bayenthalgürtel 15 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bayenthalg%C3%BCrtel_15&amp;diff=2854145&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Luitold: HC: Entferne Kategorie:Erbaut in den 1900er Jahren; Ergänze Kategorie:Erbaut 1907</title>
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		<updated>2025-09-02T18:14:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Erbaut_in_den_1900er_Jahren&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut in den 1900er Jahren&quot;&gt;Kategorie:Erbaut in den 1900er Jahren&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Erbaut_1907&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut 1907 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Erbaut 1907&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bayenthalgürtel-Köln-Höhe-Unter-Ulmen-001.JPG|mini|Villa Bayenthalgürtel 15, Ansicht der Nordseite vom Bayenthalgürtel (2008)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bayenthalgürtel 15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Haus Schröder&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Villa]] im [[Köln]]er Stadtteil [[Köln-Marienburg|Marienburg]], die 1906/07 errichtet wurde und zur [[Villenkolonie Köln-Marienburg]] gehört. Sie steht als [[Denkmalschutzgesetz (Nordrhein-Westfalen)|Baudenkmal]] unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Denkmalliste der Stadt Köln, Nummer [[Liste der Baudenkmäler im Kölner Stadtteil Marienburg#A 722|A 722]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Villa liegt an der Südseite des Bayenthalgürtels ([[Kreisstraße]] 12) Ecke Unter den Ulmen an der nördlichen Grenze zum Stadtteil [[Köln-Bayenthal|Bayenthal]], schräg gegenüber der [[Unter den Ulmen 96 (Köln)|Villa Unter den Ulmen 96]]. Das Rheinufer ist etwa 370 Meter in östlicher Richtung entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bayenthalgürtel 15 1907 in Bau.jpg|mini|Villa während der Bauphase (1907)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa entstand 1906/07 für den [[Bauherr]]n Heinrich Schröder, Direktor des [[A. Schaaffhausen’scher Bankverein|A. Schaaffhausen’schen Bankvereins]], nach einem [[Entwurf#Architektur|Entwurf]] des Architekten [[Eugen Fabricius]] in einer Bauzeit von etwa eineinhalb Jahren. Fabricius und Schröder waren [[verwandtschaft]]lich miteinander verbunden. 1937 erfolgten unter Leitung des Architekten Willy Balsam die ersten baulichen Veränderungen: die Schließung der [[Loggia]] im Obergeschoss, eine Umgestaltung des Polygonalerkers sowie die Entfernung der dortigen [[Pergola]]. In den 1930er-Jahren wurde ein Teil des Grundstücks, bis dahin etwa 110&amp;amp;nbsp;m lang und 60&amp;amp;nbsp;m breit, aus[[Parzellierung|parzelliert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wohnte [[Carl Jacob Burckhardt]] hier bei seinem Besuch in Köln und setzte dem Gebäude in seinem Briefwechsel ein literarisches Denkmal. Spätestens 1952&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Adressbuch der Bundeshauptstadt Bonn 1952/53&amp;#039;&amp;#039;, J.F. Carthaus, Bonn 1953, [https://digitale-sammlungen.ulb.uni-bonn.de/periodical/pageview/4985409 S. 540].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesministerium der Finanzen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bulletin des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Bundes-Verlag, 1952, S. 1094&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde die Villa Sitz der Kanzlei der [[Auslandsvertretung|diplomatischen Mission]] der [[Schweiz]]erischen Eidgenossenschaft in der Bundesrepublik Deutschland am Regierungssitz [[Bonn]], die zuvor in der nun als Residenz dienenden [[Goethestraße 66 (Köln)|Villa Goethestraße 66]] (ebenfalls Marienburg) beheimatet war. Die Mission hatte zunächst den Status einer [[Gesandtschaft]], ab 1957&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Schmitz, Bernd Haunfelder: &amp;#039;&amp;#039;Humanität und Diplomatie: die Schweiz in Köln 1940–1949&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Aschendorff, 2001, S. 123&amp;lt;/ref&amp;gt; den einer [[Botschaft (Diplomatie)|Botschaft]]. Die Schweiz war auch Eigentümerin des Kanzleigebäudes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc.do?id=10046162 Botschaft des Bundesrates an die Bundesversammlung über die Errichtung von Botschaftsgebäuden in Bonn-Bad Godesberg vom 4. September 1974], [[Bundesblatt]], 7. Oktober 1974, 126. Jahrgang, Band II, Nr. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1977 zog die Botschaft vom Bayenthalgürtel 15 nach Bonn um, das bisherige Kanzleigebäude wurde verkauft (→ [[Botschaft der Schweiz (Bonn)]]). Anschließend plante der neue Eigentümer der Immobilie den Abriss der Villa, was nach einer öffentlich ausgetragenen Diskussion verhindert werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfram Hagspiel: &amp;#039;&amp;#039;Marienburg. Ein Kölner Villenviertel und seine architektonische Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1981 bis 1984 erfolgte im Rahmen einer Sanierung unter Erhalt der Hauptwohnräume eine Aufteilung der Villa in Wohnungen. 2013 war außerdem ein Weinvertrieb, eine Werbeagentur, eine digitale Beratungsfirma.&lt;br /&gt;
Die Eintragung der Villa in die [[Denkmalliste]] der Stadt Köln erfolgte am 30. Juni 1981.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die Villa besteht in ihrer ursprünglichen Funktionsgliederung aus einem Hauptgebäude mit dem herrschaftlichen Wohnbereich und einem winkelförmig angefügten Wirtschaftstrakt sowie einem freistehenden [[Garage]]n- und [[Chauffeur]]shaus, zu dem ein [[Tor (Architektur)|Tor]] straßenseitig als Abschluss des [[Innenhof]]s eine Überleitung schafft. [[Architekturstil|Stilistisch]] vereint sie mit ihren zahlreichen [[Risalit]]en, [[Giebel]]n, [[Erker]]n und [[Veranda|Veranden]] sowie einer Vielfalt von Baumaterialien ([[Ruhrsandstein]], Pfälzer Sandstein, [[Fachwerk]], Terranova-[[Putz (Baustoff)|Putz]]) Elemente der ([[Deutsche Renaissance|deutschen]]) [[Renaissance]], des späten [[Jugendstil]]s und des englischen [[Landhaus (Architektur)|Landhausstils]]. [[Bauaufsichtsbehörde|Baupolizeiliche]] Auflagen sowie die Geländebeschaffenheit hatten zu einer kompakten Gestaltung der Villa geführt. Als zentraler Wohnraum diente eine bis heute erhaltene große Halle (Diele), die ein hölzernes [[Treppenhaus]] beinhaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche [[Garten]]anlage war dreiteilig: Sie bestand aus einem zum Teil [[barock]] gestalteten englischen [[Landschaftsgarten]] – abgeschlossen durch ein [[Pavillon]] –, einem [[Rosarium|Rosengarten]] – an der Straßenecke ausgestattet mit einem steinernen Pavillon – sowie einem [[Gemüsegarten]].&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Bei näherer Betrachtung entdeckt man die geschickte, für die damalige Zeit noch recht seltene Umsetzung des als fortschrittlich erachteten englischen Landhauses in eine »historisch deutsche«, und nicht wie sonst üblich »historisch englische« Architektur.&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Wolfram Hagspiel]] (2007)&lt;br /&gt;
 |Quelle=&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfram Hagspiel: &amp;#039;&amp;#039;Marienburg. Ein Kölner Villenvorort und seine architektonische Entwicklung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfram Hagspiel]]: &amp;#039;&amp;#039;Köln. Marienburg. Bauten und Architekten eines Villenvororts&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Stadtspuren, Denkmäler in Köln&amp;#039;&amp;#039;, Band 8.) 2 Bände, J. P. Bachem Verlag, Köln 1996, ISBN 3-7616-1147-1, Band I, S. 114–118.&lt;br /&gt;
* Wolfram Hagspiel: &amp;#039;&amp;#039;Marienburg. Ein Kölner Villenviertel und seine architektonische Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039; (mit Fotografien von Hans-Georg Esch) J. P. Bachem Verlag, Köln 2007, ISBN 978-3-7616-2012-0, S. 122–126.&lt;br /&gt;
* [[Bernd Haunfelder]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aus Adenauers Nähe. Die politische Korrespondenz der Schweizerischen Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland 1956–1963&amp;#039;&amp;#039;. In der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Diplomatische Dokumente der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Quaderni di Dodis&amp;#039;&amp;#039;, Band 2. DDS, Bern 2012, S. 81 ( ISBN 978-3-906051-04-8 – pdf, ISBN 978-3-906051-05-5 – Print, ISBN 978-3-906051-06-2 –epub, ISBN 978-3-906051-07-9 – mobi, {{DOI|10.5907/Q2}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.bilderbuch-koeln.de/Denkmale/722 |text=Text der Unterschutzstellung des Stadtkonservators Köln zu der Villa Bayenthalgürtel 15 auf &amp;#039;&amp;#039;Bilderbuch Köln&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160304072853}}&lt;br /&gt;
* [http://www.beckmann-architekten.de/projekte_umbau4.html Wohnanlage ehem. Schweizer Botschaft], Beckmann Architekten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50.904980 |EW=6.974271 |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienburg (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botschaft in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Botschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kanzlei einer Botschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-schweizerische Beziehungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Luitold</name></author>
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