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	<title>Bauverbot - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T02:47:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bauverbot&amp;diff=53970&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Huste: /* Deutschland */ Länder in D ergänzt</title>
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		<updated>2026-03-09T11:38:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Deutschland: &lt;/span&gt; Länder in D ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bauverbot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet das [[Verbot]], ein Grundstück baulich zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
Im [[Bebauungsplan (Deutschland)|Bebauungsplan]] können Flächen festgesetzt werden, die aus städtebaulichen Gründen von der Bebauung freizuhalten sind ({{§|9|bbaug|juris}} Abs. 1 Nr. 10 [[Baugesetzbuch|BauGB]]), beispielsweise zum Schutz von Ruhe und Erholung. Ein Vorhaben, das einer solchen Festsetzung widerspricht, ist unzulässig ({{§|30|bbaug|juris}} Abs. 1 BauGB). Von der Festsetzung kann jedoch unter den Voraussetzungen des {{§|31|bbaug|juris}} Abs. 2 BauGB in einer [[Baugenehmigung]] befreit werden.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [https://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&amp;amp;docid=MWRE070002553&amp;amp;psml=bsbawueprod.psml&amp;amp;max=true&amp;amp;doc.part=L&amp;amp;doc.norm=all VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 2. November 2006 - 8 S 361/06]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächen können auch im Geltungsbereich einer Landschaftsschutzverordnung einem naturschutzrechtlichen Bauverbot unterliegen,&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. beispielsweise § 3 Abs. 1 der [https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtrecht/vorschrift/900.html Gemeindeverordnung zum Schutze von Landschaftsteilen in der Landeshauptstadt München (Landschaftsschutzverordnung)] vom 9. Oktober 1964 in der Fassung vom 2. August 2013 (MüABl. S. 314)&amp;lt;/ref&amp;gt; von dem gem. {{§|67|bnatschg_2009|juris}} [[Bundesnaturschutzgesetz|BNatschG]] eine Befreiung erteilt werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [https://www.bverwg.de/090204B4BN28.03.0 BVerwG, Beschluss vom 9. Februar 2004 - 4 BN 28.03]&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem ist in festgesetzten [[Überschwemmungsgebiet]]en die Errichtung oder Erweiterung baulicher Anlagen nach den §§ 30, 33, 34 und 35 des [[Baugesetzbuch]]es grundsätzlich untersagt, aber ausnahmsweise genehmigungsfähig ({{§|78|whg_2009|juris}} Abs. 4, 5 [[Wasserhaushaltsgesetz|WHG]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An [[Bundesautobahn]]en und [[Bundesstraße]]n besteht ein Bauverbot für Hochbauten bei Entfernungen vom Straßenrand von weniger als 40 bzw. 20 m ({{§|9|fstrg|juris}} [[Bundesfernstraßengesetz|FStrG]]). Verschiedene Bundesländer haben landesrechtliche Regelungen für ihre Landes- bzw. Staatsstraßen und Kreisstraßen (z.&amp;amp;nbsp;B. Art.&amp;amp;nbsp;23 BayStrWG&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayStrWG-23 |titel=Bayerisches Straßen- und Wegegesetz (BayStrWG) |titelerg=Art. 23 |abruf=2026-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;). Dagegen sind an Bahnstrecken nach dem [[Allgemeines Eisenbahngesetz|Allgemeinen Eisenbahngesetz]] (AEG) keine Anbauverbotszonen festgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bayerisches Landesamt für Umwelt]] (Hrsg.): [https://www.lfu.bayern.de/laerm/doc/verkehr_anbauverbotszonen.pdf &amp;#039;&amp;#039;Anbauverbotszonen an Verkehrswegen&amp;#039;&amp;#039;] Stand: 10/2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Österreich ==&lt;br /&gt;
Das Bauverbot ist ein Instrument zur Sicherung der [[Erschließung (Grundstück)|Aufschließung]] von Grundstücken. Jedes Grundstück, auf dem der Bau eines Gebäudes geplant ist, muss aufgeschlossen werden. Nicht aufgeschlossene Bauplätze können wegen mangelnder Anbaureife mit einem Bauverbot belegt sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oesterreich.gv.at/themen/bauen_wohnen_und_umwelt/bauen/2/Seite.2260510.html &amp;#039;&amp;#039;Allgemeines zu Er- und Aufschließungen&amp;#039;&amp;#039;] [[oesterreich.gv.at]], inhaltlicher Stand: 1. Januar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Trenner: [https://www.fh-wien.ac.at/wp-content/uploads/2019/09/Raumordnungsrecht-Baurecht-Anlagenrecht.pdf &amp;#039;&amp;#039;Raumordnung, Baurecht, Anlagenrecht&amp;#039;&amp;#039;] [[FHWien]] 2013, S. 107 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die entsprechenden Regelungen sind in den [[Baugesetze und Bauordnungen (Österreich)|Bauordnungen]] der einzelnen [[Bundesland (Österreich)|Bundesländer]] enthalten, beispielsweise in § 19 Abs. 1 lit. c–f der [[Bauordnung für Wien]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bauordnungen.de/Wiener_BO-_Fassung_vom_04.06.2015.pdf |wayback=20170909043138 |text=&amp;#039;&amp;#039;Wiener Stadtentwicklungs-, Stadtplanungs- und Baugesetzbuch (Bauordnung für Wien – BO für Wien)&amp;#039;&amp;#039;}} [[Rechtsinformationssystem des Bundes|RIS]], abgerufen am 29. Oktober 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jusline.at/gesetz/bo_fuer_wien/paragraf/19 § 19 BO für Wien &amp;#039;&amp;#039;Bauverbote&amp;#039;&amp;#039;] jusline, abgerufen am 29. Oktober 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bestehen von Verpflichtungen aus Bauverboten, Verpflichtungen, die anstelle von Bauverboten oder aus Anlass der Aufhebung von Bauverboten auferlegt werden, sind auf Antrag der Behörde oder auf Grund eines behördlichen Bescheides im [[Grundbuch]] ersichtlich zu machen (§ 130 Abs. 2 lit. e BO für Wien).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jusline.at/gesetz/bo_fuer_wien/paragraf/130 § 130 BO für Wien &amp;#039;&amp;#039;Ersichtlichmachungen im Grundbuch&amp;#039;&amp;#039;] jusline, abgerufen am 29. Oktober 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/ma64/baugrund/grundabteilungen.html &amp;#039;&amp;#039;Grundabteilungen - Allgemeine Erläuterungen (MA 64)&amp;#039;&amp;#039;] Website der Stadt Wien, abgerufen am 29. Oktober 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Bauplätzen, die mit einem Bauverbot behaftet sind, findet vor Erteilung einer [[Baubewilligung]] eine Bauverhandlung gem. § 70 BO für Wien statt, kein vereinfachtes Baubewilligungsverfahren (§ 70a Satz 2 Nr. 9 BO für Wien). Die Abstandnahme vom Bauverbot setzt voraus, dass die Aufschließung bereits beschlossen ist oder die konkrete Aufschließung sichergestellt ist (§ 19 Abs. 2 BO für Wien).&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Trenner: [https://www.fh-wien.ac.at/wp-content/uploads/2019/09/Raumordnungsrecht-Baurecht-Anlagenrecht.pdf &amp;#039;&amp;#039;Raumordnung, Baurecht, Anlagenrecht&amp;#039;&amp;#039;] [[FHWien]] 2013, S. 109&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Aufschließung kann die Gemeinde den Bauwerber zu einer [[Erschließungsbeitrag|Aufschließungsabgabe]] heranziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [https://rdb.manz.at/document/ris.lvwg.LVWGT_NI_20170127_LVwG_AV_433_001_2016_00 LVwG Niederösterreich LVwG-AV-433/001-2016]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweiz ==&lt;br /&gt;
In der Schweiz werden Bauverbote im Rahmen der [[Raumplanung in der Schweiz|Raumplanung]] erlassen und erfassen alle Bereiche außerhalb der [[Bauzone]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/raumplanung-vom-bauen-ausserhalb-der-bauzonen-ld.1293388 &amp;#039;&amp;#039;Vom Bauen ausserhalb der Bauzonen. Die Zersiedelung nicht wieder beschleunigen.&amp;#039;&amp;#039;] Gastkommentar von Rudolf Muggli, [[NZZ]] 16. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine entschädigungspflichtige Auszonung liegt vor, wenn das betroffene Grundstück ursprünglich einer in allen Teilen bundesrechtskonformen Bauzone zugewiesen war und mit dem Planungsakt in eine Nichtbauzone überführt worden ist mit der Folge, dass Bauvorhaben nicht mehr genehmigungsfähig sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Corinne Hanselmann: [https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/werdenberg/bauverbot-im-frumsner-busmig-ld.1137708 &amp;#039;&amp;#039;Bauverbot im Frümsner Büsmig: «Das ist eine Enteignung»&amp;#039;&amp;#039;] Tagblatt, 24. Juli 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Auszonungen sind nach Ansicht des Schweizer [[Bundesgericht (Schweiz)|Bundesgerichts]] nur dann eine entschädigungspflichtige Enteignung, wenn im maßgebenden Zeitpunkt anzunehmen war, dass sich eine bessere Nutzung der Sache mit hoher Wahrscheinlichkeit in&lt;br /&gt;
naher Zukunft hätte verwirklichen lassen können (sog. Realisierungswahrscheinlichkeit). Das ist nur der Fall, sofern auf dem betroffenen Grundstück bereits [[Erschließung (Grundstück)|Erschließungsmaßnahmen]] vorgenommen worden waren, ohne die eine Überbauung ohnehin nicht zulässig gewesen wäre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dbu.tg.ch/public/upload/assets/13009/Merkblatt_Entschaedigungspflicht_bei_Auszonungen_November_2015.pdf &amp;#039;&amp;#039;Merkblatt Entschädigungspflicht bei Auszonungen&amp;#039;&amp;#039;] [[Kanton Thurgau]], Departement für Bau und Umwelt, November 2015, S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Öffentliches Baurecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Öffentliches Baurecht (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Öffentliches Baurecht (Schweiz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Huste</name></author>
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