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	<title>Bauschheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T07:40:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bauschheim&amp;diff=286783&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: /* Anmerkungen und Einzelnachweise */ Titel</title>
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		<updated>2025-09-11T12:35:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Anmerkungen und Einzelnachweise: &lt;/span&gt; Titel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Bauschheim&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = &lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Rüsselsheim am Main&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Bauschheim.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 49/57/35/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 08/22/36/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 89 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 7.07&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.ruesselsheim.de/fileadmin/user_upload/Ruesselsheim/Stadt_Menu/Stadtportraet/Ruesselsheim_in_Zahlen/02_PDFs/Statistischer_Bericht_2013.pdf | wayback=20170924093051 | text=Stadtgebietsfläche laut Statistischem Bericht 2013}} Seite 13 der PDF-Datei&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 6078&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2017-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistischer Bericht 2018&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ruesselsheim.de/fileadmin/user_upload/Ruesselsheim/Stadt_Menu/Stadtportraet/Ruesselsheim_in_Zahlen/02_PDFs/Statistischer_Bericht_2018-Internet.pdf |titel=Statistischer Bericht 2018 |werk=www.ruesselsheim.de |hrsg=Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main, Fachbereich Finanzen |seiten=35 |zugriff=2018-11-29 |format=pdf |sprache=de |offline=}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1970-05-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 65428&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 06142&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Rüsselsheim-Bauschheim.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftbild 2013; Blickrichtung Süden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bauschheim Fachwerkhäuser 20110407.jpg|mini|Restaurierte Fachwerkhäuser in der Brunnenstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bauschheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Rüsselsheim am Main]] südwestlich des Stadtzentrums im [[Südhessen|südhessischen]] [[Landkreis Groß-Gerau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Bauschheim wurde urkundlich erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Biuuinesheim&amp;#039;&amp;#039; im Lorscher [[Urbar (Verzeichnis)|Reichsurbar]] dem [[Lorscher Codex]] um (834–850) erwähnt, ist aber älter und als [[Siedlung]] während der [[Fränkische Landnahme|fränkischen Landnahme]] entstanden. Im [[Hochmittelalter]] schweigen die Quellen über die Geschichte des Ortes und erst seit der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts sind genauere schriftliche Nachrichten über die Grundbesitzverhältnisse und Hoheitsrechte in Bauschheim überliefert. In den historischen Unterlagen findet Bauschheim in den folgenden Jahrhunderten unter anderem mit diesen [[Ortsname]]n Erwähnung: &amp;#039;&amp;#039;Buensheim&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1258, &amp;#039;&amp;#039;Buesheim&amp;#039;&amp;#039; 1392, &amp;#039;&amp;#039;Buwesheim&amp;#039;&amp;#039; 1428, &amp;#039;&amp;#039;Bißheym&amp;#039;&amp;#039; 1497, &amp;#039;&amp;#039;Biffesheym&amp;#039;&amp;#039; 1515, &amp;#039;&amp;#039;Bischeim&amp;#039;&amp;#039; 1527, &amp;#039;&amp;#039;Bawßheim&amp;#039;&amp;#039; 1540 und &amp;#039;&amp;#039;Bauschheim&amp;#039;&amp;#039; ab 1680.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|titel=Bauschheim, Landkreis Groß-Gerau |DB=OL |ID=13751 |datum=2018-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1269 verkaufte Johannes de Meti die Hälfte des Dorfes an den Mainzer Richter Humbert zum Widder, der seinen Besitz einige Jahre später den Mainzer Nonnen von [[Naturhistorisches Museum (Mainz)#Das Klarissenkloster St. Klara|St. Klara]] zum Geschenk machte. Das Klarakloster war bis zur [[Säkularisation]] seiner Güter im Jahr 1781, neben dem geistlichen Institut in Mainz, dem Deutschordenhaus und der Pfarrkirche [[St. Quintin (Mainz)|Sankt Quintin]] einer der bedeutendsten Gutsherren des Ortes. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts gelang es den [[Grafschaft Katzenelnbogen|Grafen von Katzenelnbogen]], wichtige Hoheitsrechte und ausgedehnten Grundbesitz in ihre Verfügung zu bringen; diese gingen 1479 an die [[Landgrafschaft Hessen|Landgrafen von Hessen]] über, welche 1571 u. a. den [[Zehnt]] erhoben und die Gerichtsbarkeit ausübten und damit als eigentliche Herren des Ortes angesehen werden können. 1771 ging der Zehnthof in den Besitz der [[Isenburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Isenburg]] über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungsmäßig gehörte Bauschheim bis 1820 zum [[Amt Rüsselsheim]], das ab 1816 zur [[Provinz Starkenburg]] des [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtums Hessen]] &amp;#039;&amp;#039;(Hessen-Darmstadt)&amp;#039;&amp;#039; gehörte. 1821 werden im Großherzogtum [[Landratsbezirk]]e eingeführt und Bauschheim dem [[Landratsbezirk Dornberg]] zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1829 über Bauschheim:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Bauschheim (L. Bez. Dornberg) luth. Pfarrdorf; liegt {{Bruch|2|1|4}}&amp;amp;nbsp;St. von [[Dornberg (Hessen)|Dornberg]], und hat 72 Häuser und 404 Einw., die bis auf 6 Kath. und 13 Juden alle [[Luthertum|lutherisch]] sind. Der Ort kommt früher unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Biewinesheim&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Buwesheim&amp;#039;&amp;#039; vor, in welchem das [[Kloster Lorsch]] begütert war. Da dieses Dorf ein Filial von dem ursprünglich Münzenbergischen Orte Ginsheim war, so scheint solches gleichfalls den [[Hagen-Münzenberg|Herrn von Münzenberg]] gehört zu haben. Die Grafen von Katzenellenbogen haben Bauschheim wahrscheinlich von den Münzenbergischen Erben erworben. Der Ort war, wie bemerkt, ein Filial von Ginsheim, hatte aber seine eigene mit zwei Altären und wurde 1591 zur Mutterkirche erhoben.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|312528080|Seite=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1832 wurden im Großherzogtum Hessen &amp;#039;&amp;#039;(Hessen-Darmstadt)&amp;#039;&amp;#039; [[Kreis (Hessen-Darmstadt)|Kreise]] geschaffen und Bauschheim kam in den Kreis Groß-Gerau. Die [[Provinz (Hessen-Darmstadt)|Provinzen]], die Kreise und die Landratsbezirke des Großherzogtums wurden am 31. Juli 1848 abgeschafft und durch [[Regierungsbezirk (Großherzogtum Hessen)|Regierungsbezirke]] ersetzt, was jedoch bereits am 12. Mai 1852 in der [[Reaktionsära]] nach dem Ende der [[Deutsche Revolution 1848/1849|Revolution von 1848]] wieder rückgängig gemacht wurde. Dadurch gehört Bauschheim zwischen 1848 und 1852 zum [[Regierungsbezirk Darmstadt (Starkenburg)|Regierungsbezirk Darmstadt]], bevor wieder der Kreis Groß-Gerau für die übergeordnete Verwaltung zuständig wurde. Dort verbleibt der Ort durch alle weiteren Verwaltungsreformen bis heute.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauschheim war im [[Mittelalter]] kein eigener Pfarrort, sondern der Mutterkirche in [[Ginsheim-Gustavsburg|Ginsheim]] zugeordnet. Für kurze Zeit (um 1530) wird die Bauschheimer Kirche auch als Filial von [[Trebur]] erwähnt. In der [[Reformation]] traten die Bewohner des Dorfes zum [[Protestantismus|protestantischen]] Glauben über. Nach der Zerstörung im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde die Bauschheimer Kirche 1669 wieder aufgebaut und, nach ihrem Abbruch, im Jahr 1712 als walmbedachter Saalbau an der Brunnenstraße neu errichtet. Die heute noch das Ortsbild prägenden [[Hofreite]]n belegen die bäuerliche Tradition der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der allmähliche Niedergang der [[Landwirtschaft]] führte zu einer grundlegenden Veränderung der Erwerbsstruktur, da viele Bewohner nun ihren Lebensunterhalt in der nahe gelegenen [[Industrie]] verdienten. Als Konsequenz der Orientierung nach Rüsselsheim erfolgte im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] 1970 die freiwillige [[Eingemeindung]] Bauschheims mit zu diesem Zeitpunkt rund 2800 Einwohnern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Eingliederungen der Gemeinde Bauschheim in die Stadt Rüsselsheim, Landkreis Groß-Gerau |nr=20 |jahr=1970 |datum=1970-04-27 |seite=807 |seiten=13 |fundstelle=Punkt 808 |kbytes=5730}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Bauschheim angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|894925483|Seiten=43ff|Seite=43}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1479: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Grafschaft Katzenelnbogen]], [[Obergrafschaft Katzenelnbogen]], [[Amt Dornberg (Hessen)|Amt Dornberg]]&lt;br /&gt;
* ab 1479: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen]] (durch Erbfall), Obergrafschaft Katzenelnbogen, [[Amt Rüsselsheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1567: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]], Obergrafschaft Katzenelnbogen, Amt Rüsselsheim&lt;br /&gt;
* ab 1803: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, [[Starkenburg (Provinz)|Fürstentum Starkenburg]], Amt Rüsselsheim&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Fürstentum Starkenburg, Amt Rüsselsheim&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen, Fürstentum Starkenburg, Amt Rüsselsheim&lt;br /&gt;
* ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Landratsbezirk Dornberg]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Großgerau]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Groß-Gerau]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt (Starkenburg)|Regierungsbezirk Darmstadt]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Groß-Gerau&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Groß-Gerau&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Volksstaat Hessen]], Provinz Starkenburg, Kreis Groß-Gerau&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, [[Landkreis Groß-Gerau]]&amp;lt;ref name=RB1937 /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurden alle drei hessen-darmstädtischen Provinzen – u.&amp;amp;nbsp;a. die Provinz Starkenburg - aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Groß-Gerau&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Groß-Gerau&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Groß-Gerau&lt;br /&gt;
* ab 1970: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Groß-Gerau, Stadt Rüsselsheim&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 1. Mai 1970 als [[Ortsbezirk]] in die Stadt Rüsselsheim eingegliedert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1629: || 42 [[Hausgesess]]e&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1806: || 365 Einwohner, 71 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW1806&amp;quot;&amp;gt;{{Arcinsys Hessen|ID=v3787892 |linktext=Verzeichnis der Ämter, Orte, Häuser, Einwohnerzahl. (1806)|linkerg= HStAD Bestand E 8 A Nr. 352/4 |hrsg=default |datum=1806-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 404 Einwohner, 72 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1867: || 542 Einwohner, 88 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162355422|Seite=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Bauschheim|width=450|float=none|maxEinwohner=2600|454&lt;br /&gt;
|445|490|512|504|536|543|539|606|616|716|777|771|993|1341|1463|1636|1914|2491&lt;br /&gt;
|vor1834=(1791,312)(1800,322)(1806,365)(1829,404)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,2822)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; 1791&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot; /&amp;gt;; 1800&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1800&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beim [[Zensus 2011]] wurden 5.688 Einwohner gezählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=22 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2010-10 |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=22 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ende 2017 lebten 6.078 Einwohner in Bauschheim, davon rund 2.500 im Neubaugebiet „Im Weinfaß“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistischer Bericht 2018&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 385 [[Evangelisch-lutherische Kirchen|Luthertum]] (= 95,30 %), 13 jüdische (= 3,22 %) und 6 katholische (= 1,49 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 1319 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 68,91 %), 496&amp;amp;nbsp;römisch-katholische (= 25,91 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Bauschheim besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Bauschheim) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.ruesselsheim.de/fileadmin/user_upload/Ruesselsheim/Stadt_Menu/Rathaus/Ortsrecht/Satzungen_PDFs/Allgemeine_Verwaltung/Hauptsatzung.pdf|titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;4|werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Rüsselsheim |zugriff=2019-04| format=PDF;&amp;amp;nbsp;15&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus neun Mitgliedern. Seit den Kommunalwahlen 2016 gehören ihm vier Mitglieder der [[CDU]], zwei Mitglieder der [[SPD]] und drei Mitglieder der „Bauschheimer freie Liste“ an. Ortsvorsteher ist Werner Stahl (CDU).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://rim.ekom21.de/ruesselsheim/gremien/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZQveEyS3_6qZpTv_UogLqqs |titel=Ortsbeirat Bauschheim |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Rüsselsheim |abruf=2019-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild      = Wappen Bauschheim.png&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = &lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Rot ein aufrechter silberner Spaten.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen wurde 1926 durch das Ministerium des Innern des Volksstaats Hessen verliehen.&lt;br /&gt;
|Quelle          = {{Literatur |Autor=[[Klemens Stadler]] |Titel=Deutsche Wappen Bundesrepublik Deutschland |TitelErg=Die Gemeindewappen des Landes Hessen |Band=3 |Verlag=Angelsachsen-Verlag |Ort=Bremen |Datum=1967 |Seiten=21}}&lt;br /&gt;
|Begründung      = Das Wappen beruht auf dem im Schild stehenden Bild in einem Siegel des Dorfgerichts mit Abdruck von 1622. Ähnlich wie andere dörfliche Siegel zeigt es ein der bäuerlichen Vorstellungswelt entnommenes einfaches Gerät, das sich vielleicht aus einer alten [[Gemarkung#Kennzeichnung der Gemarkung|Dorfmarke]] entwickelt hat. In linearer, gemerkeartiger Form erscheint der Spaten auch auf Grenzsteinen des 17. Jahrhunderts sowohl in der jetzigen Stellung als auch umgekehrt. Die von W. H. Diehl empfohlenen Farben sollen auf die hessische Landesherrschaft seit 1479 und die engen grundherrschaftlichen Beziehungen des Ortes zu Mainz seit 1269 anspielen; seit 1781 besaß die [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz#Alte Universität: 1477–1823|Universität Mainz]] die Hälfte des Dorfs.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bauschheim evangelische Kirche 20110407.jpg|miniatur|Die [[Evangelische Kirche Bauschheim|evangelische Kirche]] und der zur Osterzeit geschmückte Dorfbrunnen]]&lt;br /&gt;
Neben etlichen Lokalen wird das Bürgerhaus als zentraler Veranstaltungsort rege frequentiert. Vereine decken fast alle Interessengebiete ab – von Musik bis zum Motorsport, vom Karneval der „Bauschheimer Narrenzunft“ bis zur Kerb. Außerdem gibt es im Stadtteil Bauschheim eine Bücherei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert ist ebenfalls der Bauschheimer Dorfbrunnen vor der im Jahre 1712 als Saalkirche erbauten evangelischen Kirche. Das Original des Brunnens steht im Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
Der Bauschheimer Kalkhügel ist mit 96,4 Metern die höchste natürliche Erhebung im [[Kreis Groß-Gerau]]. Entstanden ist der Hügel vor etwa 15 Millionen Jahren. Der Kalkhügel besteht aus [[Muschelkalk]]ablagerungen die nach oben gepresst wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Detlef Volk |url=https://www.genios.de/document/MASP__35828480001310076000/hitlist/0?all= |titel=Höchste natürliche Erhebung im Kreis |werk=[[Main-Spitze]] |hrsg=Genios Deutsche Wirtschaftsdatenbank GmbH, kostenpflichtiges Pressearchiv |datum=2011-07-08 |abruf=2021-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Der größte ortsansässige Verein ist die SKG Bauschheim. Neben ausgeprägten sportlichen Angeboten wie [[Handball]], [[Fußball]], [[Tischtennis]], [[Radsport]], [[Wandern]] und weiteren Sportarten hat der Verein auch einen Musikzug, sowie mehrere Chöre. Der Verein entstand 1946 durch die – durch die [[Office of Military Government for Germany (U.S.)|Amerikanische Militärregierung]] initialisierte – Zusammenführung des damaligen Turnvereins und anderer kleiner Vereine.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SKG Chronik&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Olaf Werner |titel=Chronik. Der Vereinsname SKG Bauschheim |url=https://skg-bauschheim.de/index.php/hauptverein/chronik |werk=Internetpräsenz |hrsg=SKG Bauschheim e.&amp;amp;nbsp;V., Rüsselsheim am Main |datum= |abruf=2025-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit unter den Sportstätten ist die Niedrigenergie-Sporthalle; ein preisgekrönter Bau mit Solarnutzung und Wasserrückgewinnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unmittelbarer Nähe der Sporthalle befinden sich ein Kletterturm sowie ein Freigelände für Bogenschützen. Umsäumt sind die Sportanlagen vom Bauschheimer Wäldchen. Auf 15 Hektar lädt ein Trimm-Dich-Pfad mit 20 Stationen neben Spaziergängern auch Jogger und Walker in den Wald ein. Den Wald durchquert auch der Bauschheimer Rundweg, der auf sechs Kilometern Länge durch und um Bauschheim führt. Für Radfahrer gibt es die ausgeschilderten Wege zur Regionalparkroute, die über die [[Mainspitze]] bis nach Mainz und bis nach [[Aschaffenburg]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Am 27. Mai 2018 war der Kerbeplatz in Bauschheim wieder, wie 2014, der Startpunkt der Fahrradroute der alle 2 Jahre stattfindenden Aktion „[[Der Kreis rollt]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.fnp.de/lokales/kreis-gross-gerau/ruesselsheim-ort29367/radfahrer-erobern-strassen-bauschheim-10392976.html | titel=Aktionstag – &amp;#039;&amp;#039;Radfahrer erobern die Straßen in Bauschheim&amp;#039;&amp;#039; | hrsg=[[Frankfurter Neue Presse|FNP]] | datum=2018-05-18 | zugriff=2018-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116335637 |GND=1025667360}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ruesselsheim.de/Bauschheim.html &amp;#039;&amp;#039;Stadtteil Bauschheim.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Rüsselsheim am Main.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=433012060 |titel=Bauschheim, Landkreis Groß-Gerau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel  = Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791&lt;br /&gt;
| Verlag = Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1791&lt;br /&gt;
| Seiten = 123&lt;br /&gt;
| Online =&lt;br /&gt;
  {{HathiTrust Buch&lt;br /&gt;
  | BuchID   = njp.32101065184952&lt;br /&gt;
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  }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1800&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel  = Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1800&lt;br /&gt;
| Verlag = Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1800&lt;br /&gt;
| Seiten = 129&lt;br /&gt;
| Online =&lt;br /&gt;
  {{HathiTrust Buch&lt;br /&gt;
  | BuchID   = njp.32101065184895&lt;br /&gt;
  | Seq      = 151&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
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| hrsg     = Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler&lt;br /&gt;
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| titel    = Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen&lt;br /&gt;
| seiten   = 121 ff&lt;br /&gt;
| seite    = 125&lt;br /&gt;
| kbytes   = 11200&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1025667360}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Groß-Gerau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rüsselsheim am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Groß-Gerau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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