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	<title>Baureihenschema der DB - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T12:23:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Baureihenschema_der_DB&amp;diff=186741&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mark McWire: /* Elektrolokomotiven */ Tippfehler korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Baureihenschema_der_DB&amp;diff=186741&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-25T10:55:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Elektrolokomotiven: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:E03 001 Rheingold.jpg|mini|Elektrolokomotive [[DB-Baureihe E 03|Baureihe 103]] mit altem Baureihenschema bis 1968 und DB-Logo der [[Deutsche Bundesbahn|Deutschen Bundesbahn]]]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baureihenschema der Deutschen Bundesbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entsprach bis 1968 weitgehend dem [[Baureihenschema der Deutschen Reichsbahn]]. Für [[Akkumulatortriebwagen|Akkumulator]]- und Verbrennungs[[triebwagen]] wurde 1948 ein neues Schema eingeführt, da für diese [[Fahrzeug]]e noch kein praktikables System vorlag.&lt;br /&gt;
1968 wurde im Rahmen des Übergangs der [[Internationaler Eisenbahnverband|UIC]]-Bahnen auf computerlesbare Fahrzeugnummern ein neues Baureihenschema eingeführt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahn Logo.jpg|mini|Elektrolokomotive der [[DB-Baureihe E 10|Baureihe 110]] – Nummer 110 494-2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bis 1968 ==&lt;br /&gt;
Bei den [[Dampflokomotive]]n, [[Elektrolokomotive]]n, Elektrotriebwagen und [[Diesellokomotive]]n wurde das vorhandene Baureihenschema der Deutschen Reichsbahn ohne Änderung weitergeführt. Für Triebwagen mit Verbrennungsmotoren und Akkumulatortriebwagen ergab sich die Problematik, dass noch kein adäquates System vorhanden war. Das [[Reichsbahn-Zentralamt|RZA]] München entwickelte deshalb für diese Fahrzeuge ein analoges System, welches ab 1948 eingeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akkumulatortriebwagen ===&lt;br /&gt;
Das für die Akkumulatortriebwagen mit Wirkung vom 15. September 1948 eingeführte System war durch das RZA München bereits 1940 entwickelt worden.&lt;br /&gt;
Es bestand wie bei den übrigen Fahrzeugen aus der Kombination Kennbuchstabe + Stammnummer + Ordnungsnummer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennbuchstaben:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ETA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Triebwagen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;EBA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Beiwagen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ESA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Steuerwagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es sich bei allen Fahrzeugen um [[Gleichstrom]]-Fahrzeuge handelte, erhielten sie analog den übrigen Elektrotriebwagen eine führende „1“ bei der dreistelligen Stammnummer. Aufgrund der wenigen Triebwagenbauarten wurden nur wenige Gruppen entsprechend ihrem Verwendungszweck gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ETA 140 - 159&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Eiltriebwagen&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ETA 160 - 179&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Nahverkehrstriebwagen&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ETA 180 - 189&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Triebwagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ordnungsnummer erhielten Fahrzeuge mit der 2. und 3. [[Wagenklasse]] den Nummernraum ab 001 und Fahrzeuge mit der 3. Wagenklasse den Nummernraum ab 101.&lt;br /&gt;
Vordere und hintere Wagenteile wurden bei zweiteiligen Fahrzeugen mit „a“ oder „b“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Triebwagen mit Verbrennungsmotoren ===&lt;br /&gt;
Das 1948 eingeführte System ist analog den schon angewandten Systemen für die anderen Fahrzeuge aufgebaut. Es besteht aus der Kombination von Kennbuchstabe + Stammnummer + Ordnungsnummer.&lt;br /&gt;
Als Kennbuchstaben wurden die schon inoffiziellen verwendeten Kombinationen VT für [[Triebwagen]], VS für [[Steuerwagen]], VM für [[Mittelwagen]] und VB für Beiwagen verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Stammnummer wurde folgende Systematik gewählt:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VT 01 – VT 19&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Triebwagen mit [[Drehgestell]]en für 120&amp;amp;nbsp;km/h und mehr&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VT 20 – VT 39&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Triebwagen mit Drehgestellen für 100&amp;amp;nbsp;km/h bis 119&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; VT 40 – VT 59&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Triebwagen mit Drehgestellen für 85&amp;amp;nbsp;km/h bis 99&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VT 60 – VT 69&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Triebwagen mit Drehgestellen für 65&amp;amp;nbsp;km/h bis 84&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VT 70 – VT 79&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Triebwagen mit [[Lenkachse]]n für 65&amp;amp;nbsp;km/h bis 85&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VT 80 – VT 89&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Triebwagen mit Lenkachsen für weniger als 65&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VT 90 – VT 99&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: [[Schienenbus]]se, Leichttriebwagen, [[Schmalspurbahn|Schmalspurtriebwagen]], Sondertriebwagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Stelle der Ordnungsnummer (drei- oder vierstellig) gab die Art der Kraftübertragung an.&lt;br /&gt;
* 0 bis 4: elektrische Kraftübertragung&lt;br /&gt;
* 5 bis 8: hydraulische Kraftübertragung&lt;br /&gt;
* 9: mechanische Kraftübertragung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|ab 1968}} Ab 1968 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundlegendes ===&lt;br /&gt;
Das Schema der computerlesbaren Fahrzeugnummern beruht auf einer siebenstelligen Nummer, mit der alle Fahrzeuge bezeichnet werden. Sie besteht aus einer drei- oder vierstelligen Baureihennummer, einer dreistelligen Ordnungsnummer und einer durch einen Bindestrich abgesetzten [[Prüfziffer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prüfziffer wird aus den ersten sechs bzw. sieben Stellen nach dem [[Luhn-Algorithmus]] berechnet. Dazu wird die [[Quersumme]] der Ziffernfolge gebildet, die sich ergibt, wenn man die sechs Ziffern abwechselnd mit 1 und 2 multipliziert (erste Stelle mit 1, zweite mit 2, dritte wieder mit 1 usw.), bei einer vierstelligen Baureihennummer wird zuerst mit 2 und dann mit 1 multipliziert usw.&lt;br /&gt;
Ergibt das Verdoppeln einer Ziffer eine zweistellige Zahl, so wird das Stellenergebnis der Verdopplung für die nachfolgende Quersummenbildung zunächst ebenso ziffernzerlegt. Beispiel: Zweite Ziffer einer dreistelligen Baureihe „6“ → 6 × 2 → 12 → „1“ + „2“ → 3.&lt;br /&gt;
Aus allen Stellen wird die Quersumme gebildet. Die Differenz dieser Quersumme zum nächsten Vielfachen von Zehn bildet die Prüfziffer. Anhand dieser kann in eingeschränktem Maße erkannt werden, ob zum Beispiel beim Notieren einer Fahrzeugnummer oder bei der Eingabe in den Computer ein Fehler passiert ist. Der verwendete Algorithmus erkennt stets, wenn eine einzelne Ziffer falsch ist. Auch Vertauschungen von zwei nebeneinanderstehenden Ziffern führen in den meisten Fällen zu einer nicht passenden Prüfziffer (jedoch nicht, wenn 0 und 9 vertauscht werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Baureihe]]n, von denen mehr als 1.000 Fahrzeuge vorhanden waren, wurden in aufeinanderfolgende Baureihennummern eingruppiert.&lt;br /&gt;
Die erste Ziffer der dreistelligen bzw. die zweite Ziffer der vierstelligen Baureihennummer gibt die Art des Fahrzeuges an. Diese Bezeichnungsart löst die Konvention des bisherigen Schemas ab, durch Kennbuchstaben die Fahrzeugarten zu ordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Nummer || Kennbuchstabe(n) || Fahrzeugtyp&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 0 || &amp;amp;nbsp; || [[Dampflokomotive]]n&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || E || [[Elektrolokomotive|Elektrische Lokomotiven]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || V || [[Diesellokomotive|Brennkraftlokomotiven]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || K || [[Kleinlokomotive]]n&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || ET || elektrische [[Triebwagen]] ohne Akkumulatortriebwagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 || ETA || Akkumulatortriebwagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6 || VT || Verbrennungsmotortriebwagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7 || &amp;amp;nbsp; || Schienenbusse und Bahndienstfahrzeuge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8 || ES, ESA, EB || Steuer- und Bei- und Mittelwagen zu elektrischen Triebwagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9 || VS, VB, VM || Steuer- und Bei- und Mittelwagen zu Brennkrafttriebwagen und Schienenbussen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennbuchstaben des früheren Schemas wurden zwar in die erste Ziffer der dreistelligen Baureihennummer übertragen, dennoch wurden die Kennbuchstaben im Schriftverkehr und in Veröffentlichungen häufig falsch weiterverwendet. Wird von einer E 110 gesprochen, ist also vermutlich eine E 10 / 110 gemeint, wird von einer V 216 gesprochen, ist also vermutlich eine V 160 / 216 gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schlepptender|Dampfloktender]] erhielten keine eigene Fahrzeugnummer, sondern trugen die Nummer des Zugfahrzeuges, mit dem sie gekuppelt sind.&lt;br /&gt;
[[Steuerwagen|Steuer-]] und Beiwagen erhalten soweit möglich jeweils die Baureihenkennziffern der zugehörigen Triebwagen (Beispiel: [[DB-Baureihe VT 11.5|VT 11.5]] wird Baureihe 601 mit Mittelwagen 901). Varianten eines Fahrzeuges erhalten nach Möglichkeit die folgende Baureihennummer (Beispiel: [[DB-Baureihe VT 11.5|Baureihe 601]] wird durch Einbau einer [[Gasturbine]] zu Baureihe 602).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| Bedeutung von 110&amp;amp;nbsp;494-2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;4&amp;quot;| [[Datei:Bahn Logo.jpg|150px|Elektrolokomotive der [[DB-Baureihe 110|Baureihe 110]] – Nummer 110 494-2]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;code&amp;gt;110&amp;lt;/code&amp;gt; || Baureihennummer&amp;lt;br /&amp;gt; → erste Ziffer (&amp;lt;code&amp;gt;1&amp;lt;/code&amp;gt;) steht für [[Elektrolokomotive]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;code&amp;gt;494&amp;lt;/code&amp;gt; || Ordnungsnummer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;code&amp;gt;2&amp;lt;/code&amp;gt; || Prüfziffer&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;110&amp;amp;nbsp;494-2:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Nummer:        1  1  0   4  9  4&lt;br /&gt;
 Multiplikator: 1  2  1   2  1  2&lt;br /&gt;
 Ergebnis:      1  2  0   8  9  8&lt;br /&gt;
 Quersumme:     1+ 2+ 0+  8+ 9+ 8 = 28&lt;br /&gt;
 Differenz zum nächsthöheren Vielfachen von 10: (30-28=) 2&lt;br /&gt;
 2 = Prüfziffer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;101&amp;amp;nbsp;108-9:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Nummer:        1  0  1   1  0  8&lt;br /&gt;
 Multiplikator: 1  2  1   2  1  2&lt;br /&gt;
 Ergebnis:      1  0  1   2  0 16&lt;br /&gt;
 Quersumme:     1+ 0+ 1+  2+ 0+1+6 = 11&lt;br /&gt;
 Differenz zum nächsthöheren Vielfachen von 10: (20-11=) 9&lt;br /&gt;
 9 = Prüfziffer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dampflokomotiven ===&lt;br /&gt;
Dampflokomotiven wurde als auslaufende Gattung die Null zugeordnet. Die zuvor bereits nach dem Verwendungszweck praktizierte Einteilung der Dampflokbaureihen wurde weitergeführt. Innerhalb des DB-Schemas gab es also folgende Gruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Nummer || Fahrzeugtyp&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 001–019 || [[Schnellzug]]-[[Lokomotive]]n&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 020–039 || [[Nahverkehrszug|Personenzug]]-Lokomotiven&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 040–059 || [[Güterzug]]-Lokomotiven&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 060–079 || Personen- und Schnellzug-[[Tenderlokomotive]]n&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 080–096 || Güterzugtenderloks&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 097–098 || [[Zahnradbahn|Zahnrad]]- und [[Lokalbahn]]-Lokomotiven&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 099 || [[Schmalspurbahn|Schmalspur]]-Lokomotiven&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umzeichnung der Dampflokbaureihen erfolgte in der Regel durch Voranstellen einer Null. Beispiele: Dampflok [[DB-Baureihe 23|Baureihe 23]] wurde Baureihe&amp;amp;nbsp;023. Falls zuvor in einer Baureihe verschiedener Einheitstypen zusammengefasst und durch abgegrenzte Ordnungsnummernbereiche voneinander abgegrenzt waren, wurden im neuen Schema jeweils eigene Baureihennummern vergeben (Beispiele: Dampflok Baureihe&amp;amp;nbsp;01 wurde Baureihe&amp;amp;nbsp;001, Baureihe&amp;amp;nbsp;01.10 wurde Baureihe&amp;amp;nbsp;011 (kohlegefeuert) und 012 (ölgefeuert)). Die Baureihe&amp;amp;nbsp;41 wurde eingeteilt in die Nummern&amp;amp;nbsp;041 (kohlegefeuert) und 042 (ölgefeuert). Die Baureihe&amp;amp;nbsp;44 bekam die Nummern&amp;amp;nbsp;044 (kohlegefeuert) und 043 (ölgefeuert). Die Baureihe&amp;amp;nbsp;50 wurde eingeteilt in die Ordnungsnummern&amp;amp;nbsp;050 bis 053. Die Tausenderstellen wurden entsprechend in die Ordnungsnummern aufgerechnet (Bsp.: aus 50 028 wurde 050 028-0, aus 50 2428 wurde 052 428-0). Bei Länderbahnbauarten wurden die Baureihennummern auch in solchen Fällen direkt übertragen. Bei allen Baureihen entfielen die Tausenderstellen in den Ordnungsnummern. Aus einer Baureihe&amp;amp;nbsp;38.40 wurde eine Baureihe 038. Im Allgemeinen wurde im Sprachgebrauch die erste Null nicht mitgesprochen. Die Baureihen&amp;amp;nbsp;011 und 012 stellen allerdings Ausnahmen dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektrolokomotiven ===&lt;br /&gt;
Elektrolokomotiven wurden als wichtigste Traktionsart eingeschätzt, daher wurde ihnen die Eins zugeordnet.&lt;br /&gt;
Elektrolokomotiven wurden in der Regel überführt, indem statt des bisherigen Kennbuchstabens „E“ eine 1 vorangestellt wurde.&lt;br /&gt;
Beispielsweise wurden [[Einheitselektrolokomotive|Einheits-Elektrolokomotiven]] der Baureihe&amp;amp;nbsp;E&amp;amp;nbsp;40 in 140, der Baureihe&amp;amp;nbsp;E&amp;amp;nbsp;10 in 110 und der Baureihe&amp;amp;nbsp;E&amp;amp;nbsp;10.12 in 112 umgezeichnet. Innerhalb des DB-Schemas gab es folgende grobe Gruppeneinteilung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Nummer || Fahrzeugtyp&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 101–119 || [[Schnellzug]]-[[Lokomotive]]n&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 120–149 || Mehrzweck-Lokomotiven&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 150–159 || [[Güterzug]]-Lokomotiven&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 160–169 || [[Rangierlokomotive|Rangier]]-Lokomotiven&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 170–179 || Mehrzweck-Lokomotiven&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 180–189 || [[Mehrsystemfahrzeug#Zwei- und Mehrsystemlokomotiven|Mehrsystem]]-Lokomotiven&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 190–199 || [[Güterzug]]-Lokomotiven&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diesellokomotiven ===&lt;br /&gt;
Bei Dieselfahrzeugen war im alten Schema die Baureihennummer proportional zur projektierten Motorleistung, so dass zwei- und dreistellige Baureihennummern vorlagen. Die zweistelligen Nummern wurden wiederum direkt überführt (Beispiele: Baureihe&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;60 wurde [[DB-Baureihe V 60|Baureihe&amp;amp;nbsp;260]], Baureihe&amp;amp;nbsp;V80 wurde [[DB-Baureihe V 80|Baureihe 280]]), bei den dreistelligen wurde bei der Umzeichnung die letzte Ziffer der Baureihennummer gestrichen (Beispiel: Baureihe&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;160 wurde [[DB-Baureihe V 160|Baureihe 216]]). Auch hier wurden Varianten in aufeinanderfolgende Baureihennummern eingruppiert (Beispiele: Baureihe&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;200.0 wurde Baureihe&amp;amp;nbsp;220, Baureihe&amp;amp;nbsp;V200.1 wurde Baureihe&amp;amp;nbsp;221; die V&amp;amp;nbsp;160-Familie, bestehend aus V&amp;amp;nbsp;160, V&amp;amp;nbsp;160&amp;amp;nbsp;lang/V&amp;amp;nbsp;160.3/V&amp;amp;nbsp;168, V&amp;amp;nbsp;162, V&amp;amp;nbsp;164 und V&amp;amp;nbsp;169 wurde in die Nummern 216, 215, 217, 218/210 und 219 eingeteilt.) Die beiden verbliebenen Schmalspurloks der [[DB-Baureihe V 29|Baureihe V 29]] wurden in die Baureihe 299 eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleinlokomotiven ===&lt;br /&gt;
Die Kleinlokomotiven erhielten im neuen Nummernplan die Kennziffer „3“. Die zweite Ziffer kennzeichnet die Leistungsklasse (nach dem Stand von 1955). Die dritte Ziffer unterscheidet nach Höchstgeschwindigkeit, [[Bremse (Eisenbahn)|Bremsbauart]] und Antriebsart (Ketten- oder Gelenkwellenantrieb). Kleinlokomotiven der vormaligen Gattung Ka erhielten die neue Baureihenbezeichnung 381 (Vorkriegsbauarten) und 382 (neuere Bauarten). Die vorhandenen [[Schmalspurbahn|Schmalspur]]-Kleinlokomotiven der [[Wangerooger Inselbahn|Inselbahn Wangerooge]] wurden zur Baureihe&amp;amp;nbsp;329. 1987 wurden auch die Diesellokomotiven der [[DB-Baureihe V 60|DB-Baureihe&amp;amp;nbsp;260/261]] den Kleinlokomotiven zugeordnet und erhielten die Baureihenbezeichnung&amp;amp;nbsp;360/361.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Änderungen ab 1. Januar 1992 (Gemeinsames Baureihenschema DR und DB) ==&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Vereinigung der beiden deutschen Staatsbahnen [[Deutsche Bundesbahn]] und [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutsche Reichsbahn]] war es erforderlich, ein einheitliches System zu schaffen. Aufgrund der Anzahl der umzuzeichnenden Fahrzeuge und der besseren Systematik des DB-Systems wurde entschieden, das Schema der DB weiterzuführen. Im Rahmen des Umstellungsprozesses kam es auch zu einigen geringfügigen Anpassungen des Systems. &lt;br /&gt;
* Alle Baureihen der DR bekamen eine neue Baureihennummer; die bisherigen Ordnungsnummern der Loks wurden jedoch überwiegend beibehalten.&lt;br /&gt;
* [[Museumsbahn|Museumsfahrzeuge]] erhielten eine von der traditionellen Betriebsnummer abweichende Baureihenkennzeichnung, die jedoch nur im Führerhaus und in der EDV-Abrechnung angeschrieben war. Dabei entsprach die erste Ziffer der Baureihe der Traktionsart, als zweite und dritte Ziffer erhielten die Fahrzeuge die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;88&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Museumsdampfloks erhielten somit die EDV-Baureihe 088 und Museums-Elektroloks die 188 usw. Bei der Ordnungsnummer wurde versucht, diese an die bisherige Baureihe anzupassen. Außen angeschrieben steht dabei immer die früher regulär getragene Nummer. &lt;br /&gt;
* Bei- und Mittelwagen erhalten die Ordnungsnummern 001 bis 599 und Steuerwagen die Ordnungsnummern 601 bis 999.&lt;br /&gt;
* Alle Schmalspurtriebfahrzeuge erhielten neue Ordnungsnummern, die keinen Rückschluss auf die bisherige Betriebsnummer zuließen. Die erste Ziffer der Ordnungsnummer dient der Unterscheidung der Spurweite (1 = 1000&amp;amp;nbsp;mm,  6 = 600&amp;amp;nbsp;mm, 7 = 750&amp;amp;nbsp;mm, 9 = 900&amp;amp;nbsp;mm).&lt;br /&gt;
** Schmalspurdampflokomotiven der DR wurden in die [[Baureihe 099]] eingegliedert. Bei der DB waren zu diesem Zeitpunkt keine Schmalspurdampfloks mehr in Betrieb.&lt;br /&gt;
** Schmalspurige [[Diesellokomotive]]n der DR wurden in die [[Baureihe 299]] eingestellt. Bei der DB waren zu diesem Zeitpunkt keine Schmalspurdieselloks mehr in Betrieb.&lt;br /&gt;
** Schmalspurige [[Kleinlokomotive]]n wurden in die [[Baureihe 399]] neu eingeordnet. Dies betraf auch einige Fahrzeuge der [[Wangerooger Inselbahn]].&lt;br /&gt;
* Im Vorgriff auf den Umzeichnungsplan wurde die [[DB-Baureihe E 10#Baureihe E 10.12/Baureihe 112|DB-Baureihe 112 (E10.12]]) 1991 in die Baureihe 113 umgezeichnet. In die Baureihe 112 wurde dann die [[DR-Baureihe 243#DR-Baureihe 212 bis DB-Baureihe 112|DR-Baureihe 212]] eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Umzeichnungsplan für Schmalspurtriebfahrzeuge 1992]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Peter Thomas&lt;br /&gt;
   |Titel=68er-Revolution der Bahn: Sieben auf einen Streich&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&lt;br /&gt;
   |Datum=2018-02-07&lt;br /&gt;
   |Online=[https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/technik/deutsche-bundesbahn-aenderte-nummernschema-aller-loks-15431360.html faz.net]}}&lt;br /&gt;
Quellen&lt;br /&gt;
* Wolfgang Valtin: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Lok-Archiv: Verzeichnis aller Lokomotiven und Triebwagen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. transpress, Berlin 1992&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;modelleisenbahner.&amp;#039;&amp;#039; 11/91 + 12/91: Umzeichnungsplan DR → DB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.eisenbahn-tunnelportale.de/lb/inhalt/eisenbahn-pruefziffer-berechnen.html Berechnung der Prüfziffer für Lokomotiven, Triebwagen und Beiwagen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Baureihenlisten von Eisenbahnfahrzeugen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezeichnungssystem für Schienenfahrzeuge|Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mark McWire</name></author>
	</entry>
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