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	<title>Baumwall - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T05:09:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Baumwall&amp;diff=584851&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;UweRohwedder: u-bf war bereits verlinkt, und zwei links innerhalb eines wortes sind nicht leserfreundlich, siehe Wikipedia:Verlinken#Klartextlinks</title>
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		<updated>2025-02-02T10:47:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;u-bf war bereits verlinkt, und zwei links innerhalb eines wortes sind nicht leserfreundlich, siehe &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Verlinken#Klartextlinks&quot; title=&quot;Wikipedia:Verlinken&quot;&gt;Wikipedia:Verlinken#Klartextlinks&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Baumwall vom Kehrwieder.jpg|mini|Baumwall vom [[Kehrwieder]] mit [[Slomanhaus]] und Hochbahntrasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baumwall-Rödingsmarkt U-Bahnbau 1910.jpg|mini|Bau des Hochbahnviadukts am Baumwall, um 1910]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sturmflut, Baumwall 1962c.jpg|mini|Überfluteter Baumwall bei der [[Sturmflut 1962]]]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baumwall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine rund 180 Meter lange [[Innerortsstraße]] im Stadtteil [[Hamburg-Neustadt]] und Namensgeber des dort gelegenen [[U-Bahnhof Baumwall|U-Bahnhofs Baumwall]]. Als Teil der Hafenrand-Straßenverbindung gehört der Baumwall zum [[Hauptverkehrsstraßennetz von Hamburg]] und trägt die amtliche Schlüsselnummer B111.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik-nord.de/fileadmin/Dokumente/Verzeichnisse/SGV_Hamburg_2011_Achte_Auflage.pdf |titel=Straßen- und Gebietsverzeichnis 2011, 8. aktualisierte Auflage |werk=statistik-nord.de |datum=2019-08-21 |abruf=2022-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wird werktags von rund 29.000 Kraftfahrzeugen befahren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hamburg.de/contentblob/4509432/ecb55b1dfd8acd42edd3bce609a17f31/data/verkehrsbelastung-dtvw-karte-13.pdf Karte der durchschnittlichen täglichen Kfz-Verkehrsstärken an Werktagen (Montag–Freitag), Hamburg 2013] (PDF-Datei; 5,3 MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benannt ist der Baumwall nach einer früheren Stadtbefestigung aus dem 16. Jahrhundert. Aufgrund seiner Lage am Hafenrand zwischen [[St. Pauli-Landungsbrücken|Landungsbrücken]], [[Speicherstadt]] und [[Elbphilharmonie]] ist er eine wichtige touristische [[Landmarke]], dominiert vom [[Slomanhaus]], einem weithin sichtbaren [[Kontorhaus]]komplex aus dem Jahr 1910.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf und Bebauung ==&lt;br /&gt;
Die Straße verläuft im Süden der Hamburger Innenstadt unmittelbar am Hafenrand in West-Ost-Richtung zwischen den von Norden her einmündenden Straßen &amp;#039;&amp;#039;Stubbenhuk&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Steinhöft&amp;#039;&amp;#039;. Im Westen schließen die [[Vorsetzen]] in Richtung Landungsbrücken an, nach Osten die [[Binnenhafenbrücke]] in Richtung [[Rödingsmarkt]] sowie die weitgehend parallel verlaufende [[Otto-Sill-Brücke]] in Richtung [[Kajen]]. Die Straße besteht aus zwei getrennten, jeweils zwei- bis dreistreifigen Richtungsfahrbahnen, zwischen denen der Hochbahn[[viadukt]] mit dem U-Bahnhof verläuft. Nur die Nordseite ist mit Geschäftshäusern bebaut, auf der Südseite schließt unmittelbar die auf der [[Hochwasserschutz|Flutschutzmauer]] verlaufende [[Jan-Fedder-Promenade]] an, östlich davon zweigen die beiden [[Niederbaumbrücke]]n zur Speicherstadt ab. Teilweise unter der Straße bzw. westlich anschließend befindet sich das &amp;#039;&amp;#039;Baumwall[[Sperrwerk (Wasserbau)|sperrwerk]]&amp;#039;&amp;#039;, das die Mündung des benachbarten [[Herrengrabenfleet]]s seit 1967 vor [[Sturmflut]]en schützt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lsbg.hamburg.de/gewaesser-und-hochwasserschutz/4393450/baumwallsperrwerk-grundinstandsetzung/ |titel=Baumwallsperrwerk - Grundinstandsetzung |werk=lsbg.hamburg.de |hrsg=Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer |sprache=de |abruf=2022-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PPN612045943 Hamburgum (1594).jpg|mini|Hamburg um 1590. Baumwall und Niederbaum sind links unten im Bild erkennbar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PPN791625559 Das alte Baumhaus in Hamburg (1820).jpg|mini|Das [[Baumhaus (Hamburg)|Baumhaus]] um 1820]]&lt;br /&gt;
Als Baumwall bezeichnete man ursprünglich den südlichen Abschnitt bzw. Endpunkt des 1531 errichteten [[Neuer Wall|Neuen Walls]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;[[Reinhold Pabel]]: &amp;#039;&amp;#039;Alte Hamburger Straßennamen&amp;#039;&amp;#039;, Edition Temmen Bremen 2001, S. 33 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;, der damals nur die [[Hamburg-Altstadt|Hamburger Altstadt]] nach Westen abschirmte, während die heutige Neustadt erst zu Beginn des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts in den [[Hamburger Wallanlagen|erweiterten Festungsring]] einbezogen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[[Dirk Brietzke]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographie einer wehrhaften Stadt.&amp;#039;&amp;#039; In: Heino Grunert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von der Festung bis Planten un Blomen. Die Hamburger Wallanlagen&amp;#039;&amp;#039;, Dölling und Galitz Verlag, Hamburg 2020, S. 44 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name Baumwall rührt daher, dass an dieser Stelle die westliche Einfahrt in den [[Binnenhafen (Hamburg)|Binnenhafen]] bis 1852 nachts durch eine Barriere aus Baumstämmen gesichert wurde, den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Niederbaum&amp;#039;&amp;#039; etwa bei der heutigen [[Niederbaumbrücke]]. Eine weitere Barriere, der Oberbaum im Bereich des [[Oberhafenbrücke|Oberhafens]], schützte den Hafen nach Osten bzw. stromaufwärts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Schutzfunktion behielten Baumwall und Niederbaum auch nach dem Bau des großen Wallrings.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa diesen [[:Datei:Grundtriß der edlen weitberumbte Statt Hamburg Anno 1651.jpg|Stadtgrundriss von 1651]].&amp;lt;/ref&amp;gt; 1662 wurde vor dem Wall das [[Baumhaus (Hamburg)|Baumhaus]] errichtet, das als Hafenaufseherbüro, Zoll-, Börsen-, Konzert- und Wirtshaus genutzt wurde und bis 1857 bestand. Ein weiteres „Blockhaus“ befand sich mitten im Elbstrom auf einer künstlich aufgeschütteten Verlängerung der [[Kehrwieder]]spitze und diente ebenfalls dem Schutz des Hafens.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Julius Faulwasser]]: &amp;#039;&amp;#039;Blockhaus und Baumhaus im alten Hamburger Hafen.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1918.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bebauung der heutigen Straße mit Wohnhäusern erfolgte ab 1712, später übertrug sich der Name vom inzwischen eingeebneten Wall auf den Straßenabschnitt zwischen Stubbenhuk und Steinhöft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908–10 wurde an der Ecke zum Steinhöft das [[Slomanhaus]], eines der größten [[Kontorhaus|Kontorhäuser]] jener Zeit errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.hamburg.de/auswahl/nofl/177602/baumwall-3-steinhoeft-11-17.html |text=Infos zum Slomanhaus |wayback=20121128005953}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1911/12 folgte der Bau der hier auf einem [[Viadukt]] in der Straßenmitte verlaufenden [[Hamburger U-Bahn|U-Bahn]] mit der [[U-Bahnhof Baumwall|Haltestelle Baumwall]]. Die heute von der [[U-Bahnlinie 3 (Hamburg)|Ringlinie U3]] bediente Station hat eine Stahlhalle, die nach Plänen der Ingenieure Vogel und Volz von der [[Siemens]]-Bauabteilung errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.architektur-bildarchiv.de/image/Hochbahn-Station-Baumwall,-Hamburg-3720.html |titel=Hochbahn-Station Baumwall, Hamburg - Architektur-Bildarchiv |abruf=2022-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende der 1980er&amp;amp;nbsp;Jahre wurde ein zweiter Ausgang am westlichen Ende eingerichtet, von dem eine Brücke zum [[Verlagsgebäude Gruner + Jahr|Verlagshaus Gruner+Jahr]] und weiter zur [[St.-Michaelis-Kirche (Hamburg)|St.-Michaelis-Kirche]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur [[Sturmflut 1962]] grenzte der Baumwall unmittelbar an die Kaimauer, die Flutschutzmauer mit der heutigen Jan-Fedder-Promenade wurde erst nach der Katastrophe erbaut und bis 2020 umfassend erneuert und erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/32/38/N |EW=9/58/54/E |type=landmark |region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innerortsstraße in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Neustadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Bezirk Hamburg-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;UweRohwedder</name></author>
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